JEDES VOLK HAT SEINE MÄRCHEN. . .  MANCHE VON IHNEN
WANDERN VON KONTINENT ZU KONTINENT" (Dieter Nuhr)

REISEN, DIE GESCHICHTE[N] MACHTEN
von sagenhaften Reisen und märchenhaften Reiseberichten
*********************************************

"Heureux qui, comme Ulysses, a fait un beau voyage,
Ou comme cestuy-là qui conquit la toison,
Et puis est retourné, plein d'usage et raison,
Vivre entre ses parents le reste de son âge!"
(Joachim Du Bellay, Les Regrets, ~1550)

[auf dem Meer (Exekias, Dionysos' Meerfahrt)] [über Land] [durch die Lüfte]

EIN KAPITEL AUS DIKIGOROS' WEBSEITE
REISEN DURCH DIE VERGANGENHEIT
GESCHICHTEN AUS DER GESCHICHTE

Was lehrt uns das zweite Eingangszitat, liebe Leser? Daß auch einer der vermeintlich größten Poëten Frankreichs in der Mitte des 16. Jahrhunderts nur noch über eine "klassische" Halbbildung verfügte, d.h. er hatte zwar schon mal von "Ulysses" und den "Argonauten" gehört und kannte wohl auch so ungefähr den Inhalt beider Sagen, aber eben nur ungefähr; denn weder waren die Reisen, die Odysseus, Iason & Co. unternahmen, "schön", noch waren sie auf ihnen vernünftig geworden noch lebten sie den Rest ihres Lebens friedlich mit ihren Eltern (oder sonstigen Verwandten, wenn "parents" denn in diesem älteren Sinne gemeint war). Aber was liegt an einzelnen Personen und ihrem individuellen Schicksal? "Sagen sind die Lebenslügen der Völker." Dikigoros erinnert sich nicht mehr, woher er diesen Spruch hat (nein, nicht aus "Argonauten des westlichen Pazifik" von Bronislaw Malinowski, obwohl der ihn sicher auch unterschrieben hätte, ebenso wie Tom Segev, der es nur etwas anders formuliert hat). Aber falls es ihm nicht mehr einfallen sollte, ist er gerne bereit, ihn auf seine eigene Kappe zu nehmen, denn er hält ihn für durch und durch zutreffend. (Dieser Auffassung hat sich inzwischen offenbar auch die Zeitung DIE ZEIT angeschlossen, wenngleich sie diese Aussage durch die - heutzutage wohl obligatorische - Einfügung eines Fremdwortes, nämlich "kollektiven", zu einem Pleonasmus macht :-) Das grenzt auch die Sagen von den Märchen ab, entgegen weit verbreiteter Meinung, wonach der Unterschied zwischen diesen beiden Erzählformen darauf beruhen soll, daß erstere einen "wahren" oder "historischen" Kern habe und letztere nicht. Aber das ist ein Trugschluß; Nicht umsonst beginnen viele Märchen mit dem Satz: "Es war einmal..." Natürlich gab (und gibt :-) es immer und überall junge Mädchen, die davon träumen, vom Aschenpuddel zur Prinzessin aufzusteigen - und die passenden Prinzen, die davon träumen, bei einem Dornröschen der erste zu sein, der sie zur Liebe erweckt. Und böse Stiefmütter, die Kinder aussetzen oder in den Hexenwald schicken. An dem wahren Kern all dieser Märchen ist überhaupt nicht zu rütteln. Viele Sagen hingegen sind frei erfunden: Die Trojaner waren nicht die Vorfahren der Römer; Karl der Große (wenn es den denn überhaupt je gab, was inzwischen nicht mehr unbestritten ist) hat nie die Sarazenen bekämpft - geschweige denn sie bei Roncesvalles besiegt; die Pilgrim Fathers flohen nicht aus Europa in die USA, weil man ihre Religion nicht tolerierte, sondern weil sie selber so intolerant waren, daß sie nicht neben Andersgläubigen leben wollten. Doch all das sind Sagen, denn sie wurden zu Lebenslügen ganz bestimmter Völker: des römischen, des fränkischen, des amerikanischen, genauer gesagt der "echten" WASP-Amerikaner, der weißen, angelsächsischen Protestanten, also im Grunde genommen der Engländer. (Und die brauchten diese Sage ganz dringend, denn alle anderen griffen nicht: Beowulf war ein Däne, König Arthur ein Kelte (oder, wie einige neuerdings meinen, ein Römer - aber das kommt in diesem Zusammenhang aufs Gleiche raus :-) und Robin Hood eine Märchenfigur.)

Oder, um einen konkreten Vergleich zu wählen: Warum soll es nicht mal irgendwo einen Schneider gegeben haben, der sieben Fliegen auf einen Streich erschlug? Und der hinterher den Eindruck erweckte, daß dies sieben Menschen gewesen seien? Was unterscheidet diese kleine Übertreibung eines wahren Sachverhalts von einer großen Übertreibung, die sich etwa "6 Millionen Fliegen" auf den Gürtel schreibt? Quantitativ einiges, qualitativ nichts: Beides sind Märchen, denn was da steht ist weder für den Schneider noch für die Fliegen lebensnotwendig. Wenn nun aber ein bestimmtes Fliegenvolk hinginge und diese Aussage (Dikigoros formuliert das ganz bewußt so vorsichtig, denn er weiß ja nicht, ob es 7 oder 6 Millionen Fliegen waren, und nachzählen - oder auch nur das Ansinnen, nachzuzählen - könnte womöglich strafbar sein) alleine auf sich bezöge, um für alle Zeiten von allen Schneidern der Welt "Wiedergutmachung" einzuklagen, dann - hätten wir es mit einer Sage zu tun. Entschuldigt die Anspielung, liebe jüdische Leser; Ihr mögt sie für geschmacklos halten und nicht verstehen, daß andere Leute Eure Abzocke mit dem Shoa-business für ebenso geschmacklos halten; aber richtig ans Eingemachte geht es doch erst, wenn jemand Eure wirklich lebensnotwendigen Lügen, pardon Sagen, in Frage stellt, wie jener unverschämte Kämal Salibi, der meint (wie schon andere vor ihm), daß Moses & Co. gar nicht von Ägypten nach Palästina zogen, sondern daß das "Gelobte Land" Eurer Vorfahren vielmehr in der yemenitischen Wüste lag. Wenn er Recht hätte, was wäre dann mit Eurem "historischen" Anspruch auf das heutige Israel? Aber keine Angst, die Bibel ist - um in ihrer eigenen Sprache zu bleiben - ein Towuhabohu, in das selbst Dikigoros sich nicht zutraut, Licht zu bringen. (Ihr wollt dennoch wissen, was er persönlich glaubt? Nun, das ist eigentlich ganz unerheblich, denn da kommt es einzig und allein darauf an, was die Juden glauben, und deshalb kann er hier nur kurz wieder geben, welchen Glauben welcher Juden er für zutreffend hält. Die Bibel - immer verstanden als das Alte Testament -, ist ein Sammelsurium, in dem zwischen dem aus Babylon geklauten Schöpfungs-Mythos und allerlei historischen Reminiszenzen eine Nationalsage steht, über die Sigmund Freud in "Der Mann Moses" alles geschrieben hat, was man dazu schreiben kann - und nur als Jude schreiben darf -; Ihr könnt es ja mal nachlesen. Und auf den Vergleich mit dem tapferen Schneiderlein und seinen 7 Fliegen ist Dikigoros durch die Lektüre von Walter Laqueur gekommen, der in der Einleitung von "The Terrible Secret" schreiben durfte: "Der Daily Telegraph meldete im März 1916, daß die Österreicher und die Bulgaren 700.000 Serben vergast hätten. Vermutlich erinnerten sich manche Leser an diese Horrormeldungen, als der Daily Telegraph als erste Zeitung im Juni 1942 berichtete, 700.000 Juden seien vergast worden. Als der Krieg zuende war, stellte sich bald heraus, daß fast alle diese Nachrichten entweder erfunden oder stark übertrieben waren..." Und im selben Kapitel beschreibt er, wie die Sache mit den Konzentrationslagern zum ersten Mal in die Presse kam, nämlich nach der "Befreiung" der Insassen von Bergen-Belsen, obwohl das gar kein Vernichtungs-, sondern ein Krankenlager gewesen war - bevor die Alliierten dort deutsche Kriegsgefangene unter- und umbrachten. Aber das nur am Rande; über die Lebenslügen der Alliierten, ihre sagenhaften Kreuzzüge des 20. Jahrhunderts gegen den deutschen Imperialismus und Faschismus, von dem sie die Welt befreien mußten, schreibt Dikigoros an anderer Stelle.)

Einige "Wissenschaftler" meinen, daß Sagen nur ganz harmlos erklären wollten, warum irgendein Volk irgendwo herum sitzt und nicht irgendwo anders. "Aitiologische Sagen" nennen sie das in ihrem Fach-Chinesisch, pardon -Griechisch, damit Ihr auch ja nicht erkennt, was sie meinen, und daß sie falsch liegen. Richtig müßte es, wenn wir es denn schon auf Griechisch ausdrücken wollen (und das mag angehen, denn wir Europäer verdanken ja unsere ersten Sagen den Griechen), "dikaiologische Sagen" heißen, denn sie dienen nicht einfach nur der Erklärung, sondern der Rechtfertigung eines bestimmten Volkes, an einem bestimmten Ort zu sitzen, eine bestimmte Reise gemacht zu haben (auch und gerade in der ursprünglichen Bedeutung dieses Wortes, nämlich einen bestimmten Krieg geführt zu haben). Ein Volk, das schon seit unvordenklichen Zeiten irgendwo lebt, und dem niemand dieses Lebensrecht abzusprechen versucht, braucht keine Sage; es ist einfach da. Aber die Zugereisten, die mußten irgendeine - und möglichst eine gute - Begründung für ihre erfolgreiche "Landnahme" abliefern, und die bestand meist in einer Reise von irgendwoher, möglichst aus einem fernen Land, so fern (räumlich oder zeitlich, am besten beides :-), daß es niemand mehr so genau nachprüfen konnte. Die Sage ist der Prototyp der Reise in die Vergangenheit, und nirgendwo sonst wird soviel gelogen wie in den Reiseberichten, die nachher über sie geschrieben werden. Die alten Römer mußten "erklären", warum sie in Italien saßen - und nicht mehr die Etrusker (die wahrscheinlich die echten Nachkommen der Troier waren), die sie ausgerottet hatten, pardon, von denen sie Italien befreit hatten; die Inder mußten begründen, warum sie Shrī Lankā eroberten, die Juden, was sie nach Palästina (das Land der biblischen "Philister") brachte usw. Zwischen einigen dieser Sagen gibt es tolle Parallelen - auch eine "dikaiologische" Erklärung, weshalb Dikigoros sie in seine "Reisen durch die Vergangenheit" aufgenommen hat: Sowohl die frühen Griechen als auch die späten Briten "rechtfertigten" ihre Raubzüge (die Ihr doch bitte nicht immerzu "kolonialistisch" nennen wollt, liebe Leser; echter Kolonialismus ist etwas rundum Gutes, denn er bedeutet, überzählige Menschen, die man zuhause nicht mehr ernähren kann oder will, statt sie ungeboren im Mutterleib zu töten, in menschenleere Gebiete zu schicken, wo sie etwas an- und aufbauen können; echte Kolonisatoren bringen ihren Kolonien etwas - das unterscheidet sie von Räubern, die nur goldene Schaffelle u.a. Beute mitgehen lassen) nach Kolchos bzw. rund um den Erdball mit ihrer rassischen Überlegenheit über die "Barbaren". Sowohl die Franken des Mittelalters als auch die Spanier der frühen Neuzeit haben ihre Kriege auf der Iberischen Halbinsel damit gerechtfertigt, daß es gegen die ungläubigen Muslime gegangen sei. So sehr diese Begründung einleuchtet (Dikigoros wünschte, daß auch seine Zeitgenossen das endlich mal begriffen!), so falsch war sie dennoch - aber das könnt Ihr dann in den einzelnen Kapiteln nachlesen; ebenso, warum hier auch Sagen auftauchen, die scheinbar nicht in dieses Schema passen, wie der Alexanderroman, das Nibelungenlied oder der Reisebericht des Marco Polo.

Aber vielleicht sollte Dikigoros noch ein paar Sätze über vermeintliche Sagen schreiben, die hier fehlen, und warum. Zur Gudrunsage braucht er nichts mehr zu schreiben, denn der hat er inzwischen einen eigenen Exkurs gewidmet. Das Kalevala, das ein schwedischer Jude im 19. Jahrhundert "aufgezeichnet" und als "2.000 Jahre altes finnisches Nationalepos" verkauft hat, ist eine bloße - wenngleich sehr gelungene - literarische Spielerei, denn niemand in Finnland glaubt im Ernst daran, daß es sich dabei um eine historische Überlieferung handelt. Und dieser Glaube gehört wie gesagt dazu - egal ob er falsch oder richtig ist, denn schon Nietzsche schrieb, "daß der Glaube zwar keine Berge versetzt, wohl aber Berge dorthin setzt, wo es keine giebt" - aber das ist eine andere Geschichte. Dann ist da noch das Gedicht Os Lusíadas von Luís de Camõens, das in Portugal als "Nationalepos" gilt. Gleichwohl ist es keine Sage im Sinne von Dikigoros' Definition; denn es ist ja nicht die Auswanderung des lusitanischen Volkes von Portugal nach Indien oder sonstwo nach Übersee, die Camões da beschreibt, verherrlicht oder gar propagiert, sondern bloß die Seereise von Vasco da Gama dorthin. Das ist nun mal Fakt, auch wenn in jüngster Zeit ein gewisser Manuel Luciano da Silva den rührenden Versuch unternommen hat, das Gegenteil zu beweisen, nämlich daß Camões damit auf die Auswanderung der Portugiesen in ihre Kolonien, pardon Übersee-Provinzen heißt das ja bei denen, abzielte. Dikigoros hat sich nicht dazu durchringen können, dieser These einen eigenen Exkurs zu widmen; nicht so sehr, weil sie abwegig ist (über wie viele mehr oder minder abwegige Theorien schreibt er nicht auf dieser "Reise durch die Vergangenheit" :-), sondern weil er fürchtet, daß die meisten seiner Leser nicht über die notwendigen Kenntnisse des Portugiesischen verfügen, um einer solchen Diskussion zu folgen - die anderen können ja mal die Links anklicken und sich eine eigene Meinung bilden. Und last not least, den "Langen Marsch" des Mao Tse-tungn hält heute wohl selbst in Rotchina niemand mehr ernsthaft für ein "Heldenepos", wenngleich die sagenhafte Reise der Kommunisten aus den Städten ins Hinterland und wieder zurück in die Städte - und an die Macht - von Amts wegen nach wie vor verbreitet wird und es immer noch ein paar unkritische Schreiberlinge im Westen gibt, die sie brav nachbeten (für die man indes Nachsicht haben muß - jeder Historiker ist ein Kind seiner Zeit; selbst der sonst so mißtrauische und sicher keiner Sympathien für den Kommunismus verdächtige Hellmut Diwald war auf Mao herein gefallen :-) - aber auf den Glauben der letzteren kommt es wie gesagt nicht an. Und da die Chinesen mit ihrer eigenen Vergangenheit so radikal gebrochen haben, daß auf dem Festland praktisch keiner von ihnen mehr die alten Mythen kennt, geschweige denn die eigene Existenzberechtigung von ihnen herleitet, erübrigt sich auch ein Kapitel mit der Überschrift "Die Söhne des Drachen".

* * * * *

Als Dikigoros gerade lesen gelernt hatte, war seine erste Lektüre (mal abgesehen von Carl May - aber das ist eine andere Geschichte) ein Sagenbuch. Er kann nicht mehr genau sagen welches, denn er bekam - wie das bei Kindern seiner Generation so üblich war - von seiner Oma gleich zwei vorgesetzt: zum einen die griechisch-römischen, zum anderen die germanischen "Götter- und Heldensagen". Natürlich nicht die Originale, denn er konnte damals weder Lateinisch noch Griechisch, geschweige denn Isländisch (das kann er bis heute nicht, er benutzt Parallel-Ausgaben mit Übersetzung), ja nicht einmal "Mittelhochdeutsch". (Dikigoros schreibt das in Anführungsstrichen, da es eigentlich "Mitteloberdeutsch" heißen müßte; die meisten Dichter des Hochmittelalters - auch der Verfasser der Nibelungennot - schrieben nämlich Frühformen des Bayrischen bzw. Ostmärkischen.) Nicht mal einigermaßen wortgetreue Übersetzungen der Originale, sondern Bearbeitungen ad usum Delphini, pardon "für die Jugend", von Gustav Schwab und Auguste Lechner (ja, auch die Geschichte von Alexander dem Großen). Erst viel später erfuhr er, daß es solche Originale überhaupt gab, und daß da oft etwas ganz anderes drin stand als in den Büchern, die er als Kind gelesen hatte. Und diese "Bearbeitungen", um nicht zu sagen Verfälschungen sind es auch, die dazu geführt haben, daß die meisten Leser den Unterschied zwischen Sage und Märchen nicht mehr sehen können, denn von allen "nationalistischen" Passagen hat man die ersteren ja "gesäubert", wie die "Geschichtsbücher" (weshalb Dikigoros die letzteren auf seinen "Reisen durch die Vergangenheit" auch stets in einem Atemzug mit den "Märchenbüchern" nennt :-), so daß sie nun scheinbar zeitlos und vor allem beliebig in der Weltgeschichte herum flattern. Kann es sein, daß sie auch deshalb kaum noch jemand liest? Und ist das womöglich sogar von den heimlichen Zensoren so beabsichtigt? Wie dem auch sei, vielleicht gelingt es Dikigoros ja, Euer Interesse zu wecken und damit wenigstens die eine oder andere Sage dem Drachenschlund der Vergessenheit zu entreißen.



Die erste Flugreise nach Ceylon
WĀLMĪKI: RĀMĀYANA



Fahrten voller List und Tücke
HÓMÄROS: OĐÝSSEIA



Souvenirs vom Schwarzen Meer
APOLLΏNIOS: ARĢONÁVTIKA



Der lange Weg nach Alba Longa
VERGILIUS MARO: AENEIS



. . . bis ans Ende der Welt
DIE ALEXANDER-SAGEN



Der Held Roland und das Olifant
LA CHANSON DE ROLLANT



Auf der Fährte des Grauwolfs
ERGENEKON DESTANI



Der lange Marsch vom Reihersee
EL CÓDICE AZCATITLÁN



Die "Araber" und die "Spanier"
EL CANTO DO MEU CID



Völkerwanderung oder Provinzposse?
DAZ IST DER NIBELUNGE NÔT



Warum Bayern nicht am Schwarzen Meer liegt
DAS BUCH VON KUDRUN (EXKURS)



Die Weltverteilung nach Marco Polo
DIVISAMENT DOU MONDE

[Gedenkmünze auf Marco Polo]

Die Pilger von der Maiblume
THE PILGRIM'S PROGRESS

[Gedenkmünze auf den 300. Jahrestag der 
Landung der 'Mayflower' mit den 'Pilgervätern' in Virginia]

Die Reise nach Jerusalem
THE BOOK OF MORMON

[Medaille auf den Mormonen-Tempel in 
Zion alias Salt Lake City]


UND DIESE SEITEN EMPFIEHLT DIKIGOROS ZUR VERTIEFUNG:

Das Mythentor - Der Sagenkreis (von Sylvia Seelert)

The Ramayana - an enduring tradition (von Susan Snow Wadley u.a.)

Jason and the Argonauts (von Roula Papageorgiou-Haska)

Neue Aspekte zur Odysseelokalisation (von Walter Kuhl)
Homers Odyssee, Seefahrt in der Antike und das Prinzip der Kolonisation (von Gabriele Liebig)
Die Odyssee im neuen Licht (von Winfried Huf)
[Der Autor hat seinen Titel "Atlantis-Astroagent" mittlerweile abgelegt und mit der neuen URL auch die Inhalte seiner Webseite verbessert. Dikigoros will allerdings nicht verhehlen, daß er letztlich mit keinem seiner Ergebnisse überein stimmt; dies gilt nicht nur für die Odyssee, sondern auch für die anderen von ihm behandelten Sagen, insbesondere die von Atlantis und die von König Artus.)]
Nur noch bei Dikigoros: Wie Homer zu Ömer wird (von Frank Kolb)
("Troia, Korfmann und die Türkei: Nationale Identitätsstiftung und die Instrumentalisierung von Wissenschaft")
[Der Tübinger Althistoriker ist wegen dieses Artikels schwer angefeindet worden, und das Schwäbische Tagblatt, in dem er ursprünglich erschienen war, hat ihn jetzt vom Netz genommen; ein Grund mehr für Dikigoros, ihn hier zu verlinken - dies, obwohl er persönlich in der Sache auf Seiten Manfred Korfmanns steht, umso mehr, seit dieser seinen Ansatz übernommen hat, nicht nach Anhaltspunkten aus der Zeit zu suchen, in der die den Sagen zugrunde liegenden historischen Ereignisse vermeintlich spielten - also dem 12. Jahrhundert v.C. -, sondern nach solchen aus der Zeit ihrer Niederschrift, also dem 8. Jahrhundert v.C. Aber hier geht es um den - von Kolb völlig richtig erkannten - Versuch, eine alte griechische Sage zu einem neuen türkischen Nationalmythos umzufunktionieren.]

Alexander the Great on the Web (von Tim Spalding)
Alexander the Great's Home on the Web (von Thomas William-Powlett)
The Army of Alexander the Great (von Sander van Dorst)
[noch "under construction", aber schon lohnend wegen der vielen interessanten Links]
Paradigm Busters: Hercules, Alexander, and You (von William A. Levinson)
The Alexanderlied by Lamprecht the priest (Internetversion der Ausgabe von Karl Kinzel, Halle 1884)
[enthält die beiden mittelhochdeutschen Versionen von Straßburg und Vorau]

Romulus hat gelebt! (von Birgit Kraatz)
("Der italienische Archäologe Andrea Carandini hat die Gründungsgeschichte Roms neu geschrieben")

Legends of Charlemagne, or Romance of the Middle Ages (von Thomas Bulfinch)
The Song of Roland (ein Kapitel aus "Legends - Paladins and Princes" von Paula Katherine Marmor)
Orlando Furioso (von Jan Thor)
Roland-Figuren (von Ingolf Jäger)

Mythen und Legenden verschiedener Völker über den Wolf (von Carsten Corleis)
Turkmen International Homepage (von Farzad Marjani)
Über Pantürkismus und Turanismus (Gerhoch Reisegger interviewt Heinrich P. Koch)
Mitteleuropa-Konflikt (von Ahmetzade/Muslim-Forum 2007)
(nur vordergründig ein böser April-Scherz; tatsächlich eine düstere Zukunfts-Prognose mit durchaus realem Hintergrund)
Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan in Köln im Februar 2008
What Islam isn't (von Peter Hammond/Frontpage Magazine 2008 - dazu eine Übersetzung von SIOE Deutschland)
Die Türken verweigern sich eisern der Integration (Welt online 2009)

Das Nibelungenlied (Linksammlung von Ulrich Goerdten, Doris Eh & Barbara König/FU Berlin)
[Aufsätze, die bereits in der o.g. Sammlung enthalten sind, empfiehlt Dikigoros hier nicht noch einmal separat]
Die Nibelungensage - Kern der Wahrheit aus der Svava (von Rolf Badenhausen)

[hervorragende Zusammenfassung der Thesen Heinz Ritter-Schaumburgs, dabei durchaus nicht unkritisch]
Wie gut kannte der Nibelungenlied-Dichter Worms? (von Hans Müller)
Sie kämpften bis zum letzten (von Uwe Wittstock/DIE WELT, 23.12.2003)

[Kritischer Aufsatz über die Karlsruher Ausstellung zur Rezeptionsgeschichte des Nibelungenliedes]

The Search and Discovery of Aztlan, Colhuacan and Chicomoztoc (von Antoon Leon Vollemaere)

Cantar del Mío Cid (leicht modernisierte Fassung von Justo Alarcón)
The Song of the Cid (ein weiteres Kapitel aus "Legends - Paladins and Princes" von Paula Katherine Marmor)
Grandes Batallas de la Reconquista (von Daniel Jesús García Riol)
Tapferer Ritter. Richard Fletchers 'El Cid' (Rezension von "M.H.")
Some Thoughts on Reading El Cid (von Lynn Harry Nelson/Uni Kansas)
Standing up for the Truth: the Inquisition in Spain and Portugal Really Did Occur! (anonym)

[umfassend angelegtes Projekt jüdischer Fundamentalisten. Stark antichristlich/antipäpstlich/antikatholisch]
The 'Jewish Question' in 15th and 16th Century Spain (von Brian Chalmers)
[Die Gegenrede. Chalmers verreißt das Buch "The Origins of the Inquisition in Fifteenth Century Spain" von Benzion Netanyahu]
Rückkehr des Islam. In Granada träumen Moslems von der Reconquista (von Martin Dahms)
Das Waqf Al-Andalus (von Gudrun Eussner)
("Das Mittelalter und die Einweihung der neuen Moschee in Granada. Gegenwart der islamistischen Reconquista")
Wenn Spanier Mohammed-Puppen explodieren lassen (von Martin Dahms)
("Von der Volksfest-Tradition, Mohammed-Puppen in Erinnerung an das Ende der arabischen Besetzung in die Luft zu jagen, mögen sich die Spanier nicht trennen.")

Marco Polo and His Travels (von Adela C.Y. Lee)
Und er war doch in China! (von Hans Ulrich Vogel)
Der Handel im Mittelalter (von Bryde)
Empire, Trade and Migration, 1500-1550 (von Frank E. Smitha)
Was versteht man unter Globalisierung? (von Manfred Müller - einem erklärten Globalisierungs-Gegner)
Das Marco-Polo-Syndrom (von Gerardo Mosquera)

[schwere Kost aus der etwas chaotischen Webseite von Gerhard Haupt - nicht immer ganz eng am Thema, aber dennoch lesenswert]

Mayflower Web Pages (von Caleb Johnson - jetzt mit eigener Domain und neuem Outfit)
John Bunyan Online. The largest online archive of everything Bunyan (von Barry Horner)
The Origins of Thanksgiving in America - The Truth About the Pilgrims (anonym)

Die Herkunft der amerikanischen Völker und das Buch Mormon (von Holger Rudolph)
Lost White America (von Paul Golding)

[Der British National Party würde es natürlich gewaltig stinken, wenn das "Buch Mormon" richtig läge und sich heraus stellte, daß die weißen Erstbesiedler Amerikas ausgerechnet Semiten waren; deshalb erklärt Mr. Golding sie kurzerhand zu Briten :-)]
Kennewick Man. Der Uramerikaner, die Ureinwohner und die Archäologen (von Joachim Müller-Jung)
(Zwischen den Zeilen liest man deutlich, wie sehr den "politisch korrekten" FAZ-Reporter sowohl die Fakten als auch der Ausgang des Prozesses fuchsen: Nicht Indianer waren die Ureinwohner Amerikas, sondern von ihnen ausgerottete Weiße, wie es im "Buch Mormon" steht - der vielleicht größte Treppenwitz der Weltgeschichte)
Bruce Bradley's Archaeology Page (Thematik wie vor, allerdings noch erheblich weiter zurück gehend)

weiter zu Die letzte Reise

zurück zu Als es noch kein Internet gab

heim zu Reisen durch die Vergangenheit