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1Der 1880 erschienene Roman war 1899 von William Young zu einem Theaterstück umgearbeitet und erstmals 1907 von Sidney Olcott verfilmt worden - was zu einem längeren Prozeß um die Urheberrechte führte. 1925 erfolgte eine Neuverfilmung durch Fred Niblo mit Ramón Novarro in der Titelrolle.
2In der US-Verfassung steht nur "men" - in Deutschland für gewöhnlich mit "Menschen" übersetzt. Daß es so nicht gemeint war - und daß die Amerikaner das auch sehr wohl wissen - zeigt sich u.a. darin, daß dieser Satz heutzutage im "politisch-korrekten" Sprachgebrauch meist verfälscht zitiert wird (so auch von "Sleepy Joe" Biden im Präsidentschaftswahlkampf 2020 :-) als "men and women". 3Das Buch war bereits 1964 mit Vincent Price in der Hauptrolle verfilmt worden unter dem Titel "The Last Man on Earth" - dies ist sinngemäß auch mit "Omega Man" gemeint, in Anlehnung an die Bibel-Wendung von "Alfa und Omega" als "Anfang und Ende". 2007 sollte der Roman erneut verfilmt werden unter dem Kino-Titel "I Am Legend" und dem DVD-Titel "I Am Omega".
4In "Sayonara" von 1957 spielten Marlon Brando und Patricia Owens zwar bereits ein gemischt-rassiges Liebespaar; beide waren jedoch reinrassige Weiße, obwohl das Filmplakat eine gemischt-rassige Besetzung vorgaukelte, indem es wahrheitswidrig von einem "exquisiten neuen japanischen Star" - ohne Namensnennung - faselte. 5Noch bösere Zungen behaupten noch später, daß Michael Jacksons operiertes Gesicht seinerseits als Vorbild für die Affenmasken in der Neuverfilmung von "Planet of the Apes" gedient habe.
Noch etwas, da der Film es lang und breit thematisiert: In den 1960er Jahren gehörte das Wissen, daß der Mensch wenn nicht vom Affen abstammt, so doch gemeinsame Vorfahren mit ihm hat, zur Allgemeinbildung. (Auch wenn gute Christen es nicht glauben durften - und gute Muslime erst recht nicht :-) Allerdings war noch nicht allgemein bekannt, daß der Mensch vom Neger abstammt - man glaubte noch, daß die weißen Menschen aus dem Kaukasus kamen (weshalb man sie irrtümlich "Kaukasier" nannte, so wie man sie früher irrtümlich "Arier" genannt hatte, obwohl die historischen Āryer vermutlich gar keine waren, sondern eher das, was man heute nicht mehr "Zigeuner" nennen darf :-) und die gelben aus Java (das man erst seit der Rechtschreibreform von 1973 "Jawa" schreibt - was den "Java-Menschen" ja nicht tangieren kann :-). Aber so war es nicht: Der Mensch stammt von einem schwarzen Halbaffen ab, aus dem sich der Neger entwickelte, der bestens an das heiße afrikanische Klima angepaßt war: Dunkle Haut vermindert die Gefahr von Sonnenbrand, ebenso die vielen Schweißdrüsen. ("Bimbos stinken" - nach Schweiß - na wenn schon :-) Dann kamen ein paar von ihnen auf die Idee, gen Nord[ost]en auszuwandern, wo das Klima ganz anders war - vor allem während der Eiszeit[en] in Europa: Es war saukalt, die Sonne schien nie so lange und intensiv wie am Äquator - manchmal überhaupt nicht -, und es wuchsen einem auch keine üppigen Tropenfrüchte ins Maul. 99,9% der
6In den 1970er Jahren, als immer größere Passagier-Flugzeuge und immer höhere Wolkenkratzer gebaut wurden - u.a. das "World Trade Center" in New York City - entwickelte das amerikanische Kinopublikum eine merkwürdige Vorliebe für "Katastrofenfilme", in denen vorzugsweise Flugzeuge entführt wurden oder abstürzten oder Wolkenkratzer einstürzten und/oder abbrannten. Der kollektive Schock, den die Anschläge vom 11. September 2001 auslösten, und der sich schwerlich allein durch den entstandenen Personen- und Sachschaden erklären läßt (er war geringer als bei den Verkehrsunfällen eines Durchschnittsjahres) dürfte auch darauf zurück zu führen sein, daß die US-Amerikaner durch derartige - vermeintlich "realistische" - Filme von klein auf die Überzeugung gewonnen und verinnerlicht hatten, daß in solchen Fällen stets irgendein "Held" auftaucht, der die Situation im letzten Augenblick rettet. Höhepunkt dieser Entwicklung war der Film "The Towering Inferno" von 1974 - ohne Heston.
7Einen erheblichen Teil der "Schuld" trug Heston allerdings auch selber. Aus seinen Tagebüchern ergibt sich, daß ihm die Rollen der Jahre 1974-76 nicht lagen. (Er verkörperte lieber Western-Helden oder historische Persönlichkeiten. Zitat: "Es ist von besonderem Reiz, einen Mann zu spielen, der ein Loch in die Geschichte gerissen hat, das groß genug ist, um sich noch Jahrhunderte nach seinem Tod an ihn zu erinnern." Dann ist freilich schwer zu erklären, weshalb er die Titelrollen in "Alfred the Great" und "Cromwell" ablehnte.) Er spielte sie eher lustlos herunter und ließ sich z.B. in "Midway" von Henry Fonda und in "Two Minute Warning" von John Cassavetes regelrecht die Butter vom Brot nehmen. Dies mag mit ein Grund sein, weshalb er im folgenden lieber die Nebenrolle eines Henry VIII spielte als die Hauptrolle irgendeines modernen Katastrofen-Managers. (Heston soll damals ihm angebotene Hauptrollen in "Jaws [Der weiße Hai]" und "The Omen [Das Omen]" abgelehnt haben.) 8Das 1881 veröffentlichte Buch wurde erstmals 1920 von Peter Korda verfilmt; am bekanntesten wurde aber die Verfilmung von 1937 mit Errol Flynn und den Zwillingen Billy und Bobby Mauch.
9Stevenson - den Heston uneingeschränkt unterstützt hatte - war, objektiv betrachtet, Kommunist. Daß die demokratische Partei unter Johnson eher konservativ wirkte, lag daran, daß in den USA Präsident und Vizepräsident zwecks Abdeckung des gesamten Wählerspektrums traditionell von unterschiedlichen Flügeln der Partei gestellt werden und Johnson nur "nachgerückt" war. Carter - den Stevenson nicht unterstützt hatte - begann seine Karriere als ausgesprochener "Rechter", d.h. er gab sich als Militarist, Rassist und Anhänger der Todesstrafe; daß er sich nach seinem Amtsantritt um 180° wendete, hätte Heston - wenn er sich nicht selber ideologisch gewandelt hätte - nur recht sein können. Wenngleich die "Demokratische Partei" unter Carter sicher weit nach links abgedriftet war, wenn man nur die letzten Jahre davor betrachtet, stand sie doch nicht weiter links als zu der Zeit, da Heston sie erstmals unterstützte. 10Vorwand für diese Rassenkrawalle war ein angeblicher polizeilicher Gewaltexzeß (Tritte und Stockschläge) gegen den schwarzen Kriminellen Rodney King sowie der Freispruch der darob wegen Körperverletzung angeklagten Polizisten durch ein überwiegend von Weißen besetztes Geschworenen-Gericht. Der schwarze Aufstand - bei dem 53 Menschen getötet und mehrere tausend verletzt wurden und die Downtown von L.A. verwüstet wurde wie zuletzt die von Memphis nach dem Attentat auf King 1968 - mußte vom Militär nieder geschlagen werden.
11Mengeles Gewissen war rein. Er konnte nie begreifen, warum er als kleiner Mitläufer (Dikigoros darf ihn doch so bezeichnen, oder? Er war erst 1937 der NSDAP beigetreten, also wohl eher aus Opportunismus denn aus Überzeugung, und vom Dienstgrad her war er Subalternoffizier - vergleichbar einem heutigen Stabsarzt) zum meist gehaßten und meist verleumdeten Überlebenden des "Dritten Reiches" gemacht wurde. Was warf man ihm vor? Er habe "die Vergasung von 3.000 Zigeunern aus dem Zigeunerlager Auschwitz befohlen"?!? Bei solch einer ebenso offensichtlichen wie niederträchtigen Lüge blieb einem doch die Spucke weg! Selbst wenn es ein "Zigeunerlager Auschwitz" gegeben hätte (es gab keines) und dort 3.000 Zigeuner vergast worden wären (dto), dann hätte Mengele schwerlich die Befugnis gehabt, einen solchen Befehl zu erteilen. Nicht nur er, sondern jeder billig und gerecht denkende Zeitgenosse empfand seine Verfolgung als schreiendes Unrecht. (Nicht von ungefähr verhalfen ihm das Internationale Rote Kreuz und der Vatikan zur Flucht vor seinen Häschern nach Südamerika - die das weiß Gott nicht für jeden taten, sondern nur, wenn sie überzeugt waren, daß da eine Verfolgung Unschuldiger - mithin ein Verbrechen seitens der Strafverfolgungsbehörden - vorlag!) Ja, er hatte Experimente an Gefangenen durchgeführt, aber anders als
die heutigen Menschenversucher,
weder aus Sadismus noch aus Gewinnsucht, sondern weil er etwas für die Wissenschaft - und damit für die Menschheit - tun wollte. (Er hatte Rassenkunde und Medizin studiert, in beiden Fächern promoviert und wollte sich mit den Ergebnissen dieser Forschungen habilitieren.) Nein, Rassenkunde ist keine "Pseudo-Wissenschaft", wie uns manche Quacksalber heuer weismachen wollen, sie ist im Gegenteil äußerst wertvoll, wenn es z.B. um die Frage geht, welche Nahrungsmittel und/oder Medikamente für die Angehörigen dieser oder jener Rasse nützlich oder schädlich sind. Das unterscheidet sie von der Wirrologie, pardon, das schreibt man ja jetzt "Virologie", unserer Tage, da ungeprüft jeder Mist verschrieben und ggf. zwangsweise verabreicht wird - anders als im Konzentrationslager, wo Mengele mit Freiwilligen arbeitete.
Ach so, was bleibt denn nun noch an Vorwürfen gegen Mengele bestehen? Genau ein einziger - über dessen Berechtigung oder Nichtberechtigung Dikigoros freilich nichts zu sagen weiß: Er "legte krankhkaft hohen Wert auf ein gepflegtes Äußeres" - so die Schmierfinken von "Lügo", pardon "Lemo", der Online-Plattform des "Deutschen Historischen Museum" Berlin, vormals Bonn. Das wäre, wenn es denn zuträfe, fürwahr ein schwerwiegendes, todeswürdiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit! weiter zu Ashok Kumār heim zu Schauspieler des 20. Jahrhunderts heim zu Von der Wiege bis zur Bahre |