Bette Davis (5.4.1908 - 6.10.1989) Tabellarischer Lebenslauf

BETTE  DAVIS

(5.4.1908 - 6.10.1989)


Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1907
05. April: Ruth Elizabeth ("Betty") Davis wird als erste von zwei Töchtern des Patentanwalts Harlow Morrell Davis und seiner Ehefrau, der Fotografin (und verhinderten Schauspielerin) Ruth Augusta, geb. Favor, in Lowell/Massachusetts geboren.

1915
Nach der Scheidung ihrer Eltern werden Betty und ihre Schwester in ein Internat in Lanesborough abgeschoben.

1921
Betty zieht mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach New York City, wo sie das neue Medium Kino kennen lernt. Nachdem sie "Die 4 apokalyptischen Reiter" (mit Rudolfo Valentino), "Der kleine Lord Fauntleroy" (mit Mary Pickford) und "Die Cousine Bette" (nach Honoré de Balzac) gesehen hat, beschließt sie, Schauspielerin zu werden unter dem Namen "Bette Davis".

1925
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1927-28
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1929
Davis gibt ihr Debut am Broadway in "Broken Dishes".

1930
Davis zieht nach Hollywood und erhält einen Kurzzeit-Vertrag bei Universal.

1931
Davis spielt ihre erste Filmrolle - die Laura - in "The Bad Sister". Der Film flopt.

1932
Universal leiht Davis an Columbia und Capitol aus; auch die dort mit ihr gedrehten Filme floppen; danach wird sie wegen Erfolglosigkeit gekündigt.
Davis heiratet Harmon Oscar Nelson. (Die Ehe bleibt kinderlos und wird 1938 geschieden.)
Davis spielt die weibliche Hauptrolle - die Grace - in "The Man who played God" unter der Regie des wenig bekannnten John Adolfi. Der Film wird überraschend ein Erfolg und trägt Davis einen Fünfjahres-Vertrag bei Warner Brothers ein.


1934
Davis spielt die Mildred in "Of Human Bondage", der Verfilmung der Memoiren von Somerset Maugham. Damit findet sie ihre künftige Parade-Rolle als böse, häßliche (alte) Frau mit dem durchbohrenden Blick.

1935
Davis spielt die Joyce in "Dangerous", eine Rolle, für die sie später den "Academy Award" als beste Schauspielerin erhält; sie verpaßt der Figur - die angeblich ihrem Mann ähnelt - den Spitznamen "Oscar", der haften bleibt.


1936
Davis spielt die weibliche Hauptrolle - die Gabrielle - in "Petrified Forest".


1938
Davis spielt - an der Seite des Australiers Errol Flynn - die Louise in "The Sisters".


(Eine deutsche Synchronfassung erscheint erst 25 Jahre später unter dem Titel "Drei Schwestern aus Montana".)

1939
Davis spielt - neben Paul Muni - die Kaiserin Carlota - in William Dieterles anti-europäischen Propagandafilm "Juarez" und - erneut neben Errol Flynn - die Königin Elizabeth in Michael Curtiz' "The Private Lifes of Elizabeth and Essex". (Auch diese Geschichte wird zur anti-europäischen Propaganda mißbraucht.)


1940
Davis heiratet in 2. Ehe Arthur Farnsworth. (Die Ehe bleibt kinderlos und wird 1943 geschieden.)

1943
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1945
Davis heiratet in 3. Ehe William Grant Sherry. (Aus der Ehe geht eine Tocher - Barbara - hervor; sie wird 1950 geschieden.)

1950
Davis heiratet in 4. Ehe Gary Merrill. (Die Ehe bleibt kinderlos - das Paar adoptiert einen Jungen und ein Mädchen - und wird 1960 geschieden.)


1957
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1959
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1961
Davis spielt die "Apple Annie" in "Pocketful of Miracles" [dts.: "Die unteren Zehntausend"].


1963
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1964
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1966
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1967
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1968
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1970
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1972
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1976
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1978
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1979
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1981

1983
Davis erkrankt an Brustkrebs und erleidet mehrere Schlaganfälle, von denen sie sich jedoch zunächst einigermaßen erholt.

1985
Davis spielt in der britischen Verfilmung des Agatha-Christie-Krimis "Murder With Mirrors [Mord mit Spiegeln]" mit.
Davis' Tochter Barbara veröffentlicht das autobiografische Buch "My Mother's Keeper", eine wenig schmeichelhafte Abrechnung mit ihren Leistungen als Mutter, die sie daraufhin enterbt.


1987
Davis schlägt mit ihren eigenen Memoiren zurück, die sie "This 'n That [Dies und das]" betitelt.
Sie spielt ihre letzte Kinorolle - die blinde Libby - in Lindsay Andersons "The Whales of August" (dts: "Wale im August"). Wiewohl von der Werbung zum "besten Film des Jahres" hoch gejubelt, gerät das traurige Opus um zwei alte amerikanische Schwestern und einen russischen Asylanten an den Kinokassen zum Flop.


1989
Davis übernimmt die Titelrolle in Larry Cohens "Wicket Stepmother [Böse Stiefmutter]" (dts.: "Tanz der Hexen"), führt die Dreharbeiten jedoch nicht zu Ende.
September: Davis reist nach San Sebastián zum Internationalen Filmfestival von Donostia. Dabei erleidet sie einen Rückfall und wird ins Amerikanische Hospital in Neuilly-sur-Seine eingeliefert.
06. Oktober: Bette Davis stirbt in Neuilly-sur-Seine; sie wird in Los Angeles begraben.


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