LÜGENPRESSE

Unwort des Jahres 2014

"Die meisten Reporter halten die Wahrheit für ihr wertvollstes Gut und
verwenden sie deshalb äußerst sparsam." {Samuel Clemens, Reporter}

[Buch von Peter Denk] [Buch von Ryan Holiday]
Vertraut mir, ich lüge! Bekenntnisse eines Medien-Manipulators
{Bilder, Links und Nachbemerkungen: Nikolas Dikigoros}

Der Begriff "Lügenpresse" wurde das Unwort des Jahres 2014 - zurecht? Die Vertreter der Massenmedien schreien natürlich laut auf, wenn man Zweifel an ihrer Berichterstattung und deren Verhältnis zur Wahrheit äußert? Das machen aber immer mehr Menschen in Deutschland und werden dafür mit Verachtung der Medien gestraft. "Putins Trolle" - auch mit dem Unwort Schimpfwort "Putin-Versteher" belegt - sollen die kritischen Leser und Zuschauer sein oder auch abgeblich schlicht zu dumm, um die Qualität der Medien zu erkennen. Allerdings haben sich die Massenmedien in den letzten Jahren derartig viele Verfehlungen erlaubt, dass sie mit solchen Aussagen nur noch lächerlich wirken. Dieses Buch erklärt mit vielen unterschiedlichen Beispielen, wo die Massenmedien Sachverhalte unterschlagen, verdrehen und teilweise auch tatsächlich lügen. Die Methoden dazu sind teilweise schon über einhundert Jahre alt, aber nach wie vor sehr wirksam. Die Manipulation mit gezielten "Spins" und natürlich auch durch die Macht der Bilder wird ausführlich behandelt. Das Buch zeigt die Strukturen in den Massenmedien auf, die dazu führen, dass in vielen Themen tatsächlich so etwas wie eine "Gleichschaltung" erfolgen kann. Wie nachgewiesen wird, ist das eine sehr alarmierende Entwicklung, die auch ein bedenkliches Licht auf den Zustand des Rechtsstaates und der Demokratie in Deutschland und der ganzen westlichen Welt wirft. Wenn das nicht gestoppt wird, gehen wir dunklen Zeiten entgegen.


1. Nachbemerkung: Natürlich lügen nicht nur Presse-, sondern auch andere "Nachrichten"-Organe, wie Rundfunk und Fernsehen, vor allem die "öffentlich-rechtlichen" Staatssender, wie man hier am Beispiel von ARD und ZDF sehr anschaulich nachlesen kann.

2. Nachbemerkung: Das Unwort des Jahres 2014 war "Lügenpresse". Zum Unwort des Jahres "2020" wurde "Corona-Diktatur" erklärt - warum wohl? Oder anders gefragt: Was haben diese beiden Ausdrücke gemeinsam. Ganz einfach: Die Obrigkeit und die von dieser kontrollierten Hanswürstinnen und Hanswürste Hanswurstende, die sich anmaßen, diese "Auszeichnung" zu vergeben, behaupten, daß es keines von beidem gebe - was zugleich beweist, daß es sie eben doch gibt. {Auf Leseranfrage, was Dikigoros denn zum "Unwort des Jahres" 2020 gewählt hätte? Ganz einfach: "Genderphob" - denn so könnte man auch ihn bezeichnen, weil er die Überschrift dieses Artikels noch nicht in "Lügenpressende korrigiert hat :-}

Nein zum Impfzwang!

3. Nachbemerkung: Darf Dikigoros gleich noch einen Tip abgeben, was zum Unwort des Jahres 2021 erklärt werden wird? "Impfzwang"! Denn den gibt es doch gar nicht und wird es auch nie geben; vielmehr wird, wenn es der Lügenpresse nicht gelingen sollte, allen Untertanen so viel Angst vor einer nicht existenten Pandemie einzureden, daß sie sich "freiwillig" impfen lassen, lediglich eine moralische "Impfpflicht" verkündet werden, verbunden mit der Auflage an Geschäfte, Lokale, Kirchen, Fußballstadien, Schwimmbäder u.a. "öffentliche" Einrichtungen, niemanden mehr herein zu lassen, der nicht ein Impfzeugnis und einen negativen Corona-Test - der nicht älter als 24 Stunden sein darf - vorweisen kann. Was hat denn das mit "Zwang" zu tun? Wir sind schließlich nicht in Amerika! {Nachtrag zum Nachtrag: Und auch nicht in der Schweiz, wo es diese feine Unterscheidung nicht gibt; dort spricht man von "Impfobligatorium" - was nicht nur politisch viel korrekter ist, sondern auch die gendersprachliche Klippe, d.h. die Frage, ob männlich oder weiblich, elegant umschifft: Es ist sächlich, oder wie man heuer sagt: divers!}

4. Nachbemerkung: Da Dikigoros oben das Buch von Ryan Holiday - "Trust Me I'm Lying" - abgebildet hat, distanziert er sich der guten Ordnung halber nachdrücklich von der geschmacklosen Gleichsetzung des armseligen Dr. Josef Mengele - der lediglich an ein paar tausend Menschen herum experimentierte - mit dem skrupellosen Charlatán Christian Drosten - der mit seinen ungleich verwerflicheren Experimenten Milliarden Menschen ins Unglück gestürzt hat - unter dem albernen Motto: "Trust Me I'm a Doctor". Drosten ist kein Doktor, weder ein Arzt - er hat nicht Medizin, sondern Chemie-Technik studiert, wie Sarah Sauer - noch ist er ordnungsgemäß promoviert worden. Für ihn kann es nur ein Motto geben, nämlich frei nach Heinrich v. Kleist:

Schlagt ihn tot!


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