*Anders als auf den meisten anderen seiner biografischen Webseiten verzichtet Dikigoros hier auf die Erwähnung oder gar Abbildung von Büchern, die er zur Person gelesen hat, denn voll überzeugt hat ihn keines. (Memoiren von Frauen, die behaupten, ein Verhältnis mit Fischer gehabt zu haben, hat er gar nicht erst gelesen; sie scheinen ihm für das Thema Schach irrelevant zu sein.) Er stützt sich hauptsächlich auf das, was er noch aus eigener Erinnerung präsent hat - er war selber aktiver Turnierschachspieler (und selbstvertändlich Fischer-fan :-).
**Die These, daß Fischer von sich aus absagte, weil man ihm nicht den Platz am 1. Brett einräumen wollte, und die fehlende Beurlaubung durch die EHS nur vorschob, hält Dikigoros für abwegig.
(Er erinnert sich noch an seinen eigenen Ersteinsatz bei einem überregionalen Mannschaftspokal. Sein neuer Verein hatte ihn eigens dafür angeworben und gleich ans 1. Brett gesetzt - er war damals so alt wie Fischer 1958 -, und er konnte dazu schlecht nein sagen. Aber eigentlich war er darob gar nicht so glücklich, denn sein erfahrener Gegner zwang ihn mit geschickter Verteidigung in ein langes, zähes Endspiel, das er zwar mühsam gewann, aber seine Mitstreiter waren weniger erfolgreich; und da ein Sieg am 1. Brett keinen Punkt mehr einbringt als einer an den Brettern 2 bis 8, schieden sie schon in der 1. Runde aus :-(
Noch etwas zum Thema Intelligenz und Schach: Wer des Russischen mächtig ist oder zumindest kyrillische Buchstaben lesen kann, schaue sich doch mal die Signaturen von B. Spasskij und A. Karpow an! Sie sind vielleicht nicht genial, offenbaren jedoch - in der Verbindung von "Б+C" bzw. "A+К" - ein Höchstmaß an Originalität und Einfallsreichtum. Wer so [unter]schreibt ist zum Schachmeister prädestiniert:
Aber das ist noch gar nichts, verglichen mit der Unterschrift des russischen Flugzeug-Konstrukteurs
Andrej Tupolew.
Er schreibt das "n" und das "d" seines Vornamens so, daß man es durch die Verbindung mit einem Oberstrich auch als den ersten Buchstaben seines Nachnamens - "T" - lesen kann. Genialer geht es kaum:
![[And. Tupolew]](tupolewsign.jpg)
***Am 20. Juli 1944 hatte der feige
Graf Schenk von Stauffenberg
ein "todsicheres" Attentat auf
Hitler
stümperhaft verpfuscht.
Am 17. Juni 1953 hatten "Arbeiter" in Ost-Berlin einen von West-Berlin gelenkten "spontanen" Aufstand gegen eine geplante Erhöhung von Arbeitsnormen in der "DDR" begonnen, obwohl dieser Plan schon längst zurück genommen war und diesen ebenfalls verpfuscht.

Dumme Jungen glauben, sie könnten Panzer mit Pflastersteinen bekämpfen
(Beide Ereignisse galten nicht etwa als abschreckende Beispiele besonderer Unfähigkeit, sondern als besonders erinnerungswürdige Heldentaten :-)
Erst 23 Jahre später sollte das FIDE-Motto "Gens una sumus" [lateinisch für "Wir sind ein Volk"] in Deutschland zu Ehren kommen, der 17. Juni als Feiertag abgeschafft und zum bloßen "Gedenktag" degradiert werden. Im 21. Jahrhundert wurden gewisse - bis dahin sehr populäre - Bilder jenes Ereignisses
"gecancelt", da sie dem Verbrecherregime von
Scholzland
der gut-demokratischen Bundesregierung - die inzwischen selber in Ost-Berlin residierte - ob ihrer Aktualität allzu peinlich geworden waren. (Dikigoros schreibt diese Zeilen an einem 17. Juni - fast ein Menschenalter später.)

Dummes Mädchen glaubt, es könne ein Verbrecherregime mit Pappe bekämpfen
****So übersetzt Dikigoros "sowetskij tschelowek" (wörtlich "Sowjet-Mensch"). Er meidet das Wort "Sowjet-Russe". In sowjetischen Ausweispapieren war zwar stets eine Nationalität angegeben, aber die konnte jeder Untertan frei wählen - wovon besonders Juden regen Gebrauch machten, um nicht als solche diskriminiert zu werden. (Auch Aljechin wollte kein Jude sein :-) Spasskij wählte "Russe", war aber mit hoher Wahrscheinlichkeit [Halb-]Jude. Falls Fischer das gewußt haben sollte - was indes nicht sicher ist -, dann spräche das gegen die These, daß er "alle Juden haßte". (Auch mit Tal war er befreundet, vielleicht nicht ganz so eng wie mit Spasskij, aber der war ganz unzweifelhaft Volljude, was allgemein bekannt war - auch Fischer. Und wenngleich Dikigoros auf Fischers Beziehungen zu Frauen nicht näher eingehen will: Er wußte sicher auch, daß die Polgár-Schwestern Jüdinnen waren.) Er haßte halt die Machenschaften bestimmter jüdischer Politiker und Funktionäre - was Dikigoros gut nachvollziehen kann. Er glaubt auch nicht, daß Fischer an "Verfolgungswahn" litt. Er wurde tatsächlich verfolgt - nicht nur von Juden. Man kann allenfalls darüber streiten, inwieweit er sich das nicht selber zuzuschreiben hatte.
*****Die FIDE hatte dieses System 1970 eingeführt. Es war nach dem ungarischen Großmeister Arpad Elo benannt, der es schon in den 1960er Jahren entwickelt hatte, angeblich für die USCF - die aber erstmal gar nicht daran dachte, es zu übernehmen, sondern noch lange weiter ihr eigenes System anwendete. Dikigoros kennt noch immer sein höchstes - und sein letztes, weniger hohes - USCF-Rating; aber er hat sich nie die Mühe gemacht, es in Elo-Punkte umzurechnen. Dagegen machten sich in Europa alsbald die Korinthenkacker Erbsenzähler daran, solche Umrechnungen vorzunehmen - bis zurück ins 19. Jahrhundert. So kann man heute die fiktiven Elo-Zahlen selbst von Spielern nachlesen, die bei deren Einführung längst verstorben waren.
******Wie war es möglich, in einem Land, das so gut wie bankrott war, eine solche Summe - und dazu noch in Devisen - aufzutreiben? Das ist eine gute Frage, die sich auch Dikigoros seinerzeit stellte. Inzwischen glaubt er die Antwort zu kennen: Der inflationsgeplagte jugoslawische Dinar war schon lange auf dem absteigenden Ast, so daß sich alle halbwegs gescheiten Vögel bemühten, ihm zu entfleuchen.

Wer im Ausland als Gastarbeiter Devisen verdient hatte (Slovenen und Kroaten meist in Österreich oder der BRD, Serben meist in Frankreich) brachte diese entweder dortselbst auf die Bank oder versteckte sie zuhause in Form von Bargeld unter der Matratze - niemand war so dumm, sie in Dinare umzutauschen, die fast täglich an Wert verloren. Um dem entgegen zu wirken, hatte die Staatsbank schon vor Jahren so genannte "Devisenkonten" eingerichtet, auf die tatsächlich ein paar Dumme herein fielen. Als jedoch heraus kam, daß die Staatsbank munter weiter Papier bedruckte, stellten sich manche die Frage, wie der Staat jene Einlagen - ganz zu schweigen von Zinsen - jemals sollte zurück zahlen können, und die Klügeren begannen, ihr Geld abzuheben, bevor es zu spät war. Aber wohin damit? Inzwischen hatte sich herum gesprochen, daß Guthaben im Ausland "eingefroren" werden können, wenn man die falsche Staatsangehörigkeit hat. Aber dem eigenen Staat traute man auch nicht über den Weg. Da traf es sich gut, daß anno 1990 eine neue Privatbank gegründet wurde, die so genannte "Jugoskandic". (Dikigoros hat den Schriftzug am unteren Rand des Bildes oben extra nicht abgeschnitten.) Wer wollte der nicht gerne sein Geld anvertrauen? Daß deren Gründer rein zufällig der bisherige Präsident der Staatsbank war, wußte man damals noch nicht - Dikigoros hat ihn nicht umsonst einen "Bankster" genannt.
Einige Leser kennen vielleicht den Spruch "Was ist schon ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" oder auch "Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank" oder so ähnlich - schon die Vielzahl der Varianten ist ein ziemlich sicheres Indiz dafür, daß das kein echtes Zitat von Bert Brecht ist, dem das gemeinhin zugeschrieben wird, sondern die posthume Erfindung eines Anonymus. (Wer Dikigoros' umfangreiche
Webseite über Brecht
gelesen hat - oder auch nur die Einführung seiner Theaterseite
Die Bretter, die die Welt [be]deuten"
- weiß ja, daß das kein Einzelfall ist. Niemand sonst hat so viele Zitate Anderer geklaut und verfälscht wie er; und der Spruch ist ja nicht schlecht, also durchaus klauenswert :-)
Kurzum: Wer Devisen hatte, trug sie nun dorthin und gratulierte sich bald, denn noch im selben Jahr sperrte die Regierung erst alle Devisenguthaben bei der Staatsbank und stellte sie dann auf wertlose Dinare um, d.h. die Kunden wurden de facto enteignet.

Bei "Jugoskandic" hingegen... dauerte es etwas länger. Wo das Geld geblieben ist, kann sich wohl jeder, der bis hier gelesen hat, denken. Immerhin verschwand es nicht vollständig in den Taschen von J.V. - 5 Millionen US$ gingen an die beiden Schachspieler.
*******Es ist schwierig, den Hintergrund der "Jugoslawienkriege" im allgemeinen und die Rolle der USA im besonderen in einer kurzen Fußnote abzuhandeln -
Andere
sind, auch wenn sie erheblich mehr Zeit und Platz dafür zur Verfügung hatten, mehr oder weniger kläglich gescheitert. Dikigoros will es gleichwohl mal versuchen:
- 1974 hatte
Tito
eine neuen Verfassung eingeführt, in der das Selbstbestimmungsrecht der Völker Jugo-Slawiens betont wurde.
(Vielleicht hatte er knapp drei Jahrzehnte nach seiner Machtergreifung endlich begriffen, daß die Völker Süd-Slawiens trotz all seiner Bemühungen nie ganz zusammen wachsen würden, weil sie nach Jahrhunderten unterschiedlicher Entwicklung nicht [mehr] zusammen gehörten.)
- 1975 hatte die "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa [KSZE]" in ihrer "Schlußakte von Helsinki" genau das Gegenteil verkündet, nämlich den Vorrang der Unverletzlichkeit der bestehenden Staatsgrenzen über das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Auch auf der "Folgekonferenz" 1977 in Belgrad war nichts Anderes herausgekommen, so daß es vorerst bei deren formaler "Autonomie" im Rahmen der "Bundesrepublik Jugo-Slawien" blieb.

-
Als sich im Juni 1991 Kroatien und Slovenien für unabhängig erklären, stellen sich die KSZE-Mächte folgerichtig auf die Seite Jugo-Slawiens - dessen Truppen in die "abtrünnigen" Regionen einrücken - und verhängen Sanktionen gegen die neuen Staten, die sie zunächst nicht als solche anerkennen.
-
Als die SU im Dezember 1991 aufgelöst wird, entdeckt die BRDDR - seit dem Vorjahr "wiedervereinigt" und von "garantierten Staatsgrenzen" im Sinne der KSZE-Schlußakte nicht mehr viel haltend - das "Selbstbstimmungsrecht der Völker" neu und erkennt im Alleingang Kroatien und Slovenien diplomatisch an. Die anderen EG-Mitglieder - vor allem Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien - sind entsetzt, da auch bei ihnen mehr oder weniger unterdrückte Minderheitsvölker (Schotten, Iren, Bretonen, Korsen, Katalanen, Basken, Lombarden u.a. "Padanier") leben, deren Unabhängigkeitsbestrebungen sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser.
-
Im Januar 1992 vollzieht auch die UNO - auf Veranlassung der USA - eine Kehrtwende und erkennt die neuen Staaten an. Daraufhin erklärt Bosnien-Herzegowina im März 1992 ebenfalls seine Unabhängigkeit.
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Im April 1992 schließen sich Serbien und Montenegro zu einer neuen (Rest-)Republik Jugo-Slawien zusammen, die den Ausgleich mit Kroatien sucht. (Aus Slovenien haben sich die serbischen Truppen längst zurück gezogen; inzwischen ist auch die Trennung von Makedonien - friedlich - erfolgt.) Auch die anderen EG-Staaten erkennen nunmehr zähneknirschend die neuen Staaten an.
-
Den serbischen Minderheiten in den neuen Staaten gefällt das gar nicht; sie erklären nunmehr, ebenfalls auf das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" pochend, die Unabhängigkeit derjenigen Gebiete, in denen sie eine Mehrheit bilden, vor allem der kroatischen "Krajina" [Grenzgebiet, vgl. russisch "Ukraina" - für alle Leser, die die Parallelen ein halbes Menschenalter später nicht schon erkannt haben sollten] und der Herzegowina, und kämpfen sie frei - mit Waffen, die das jugo-slawische Militär bei seinem Abzug (bereitwillig?!?) zurück gelassen hat.
-
Im Mai vollzieht die UNO - abermals auf Veranlassung der USA - eine erneute Kehrtwende, erkennt das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" für Serben in Kroatien und Bosnien nicht an, sondern pocht auf die Unverletzlichkeit der neuen Staatsgrenzen. Sie erkennt nicht einmal die neue "Republik Jugoslawien" an, sondern verhängt gegen "Serbien" und "Montenegro" - zwei Staaten, die es nach dem Wunsch der Völker dortselbst gar nicht [mehr] gibt -, Sanktionen, u.a. einen totalen Wirtschaftsboykott.
-
Auf der Londoner "Jugoslawien-Konferenz" im August 1991 einigen sich alle Staaten - mit Ausnahme der von UNO und EG nicht anerkannten, dafür aber diejenigen, die das eigentlich gar nichts angeht - auf eine Quadratur des Kreises, nämlich Friede
Freude, Eierkuchen, Respektierung des "Selbstbestimmungsrechts der Völker" und der bestehenden Staatsgrenzen. Die Kämpfe gehen indes weiter; die Sanktionen gegen Serbien und Montenegro (wo Sveti Stefan liegt) bleiben bestehen.
Dies ist der Stand zu Beginn des Matches zwischen Fischer und Spasskij.
Über die weitere Entwicklung hat Dikigoros an anderer Stelle geschrieben; er will sich hier nicht wiederholen, sondern lediglich einmal mehr sein persönliches Fazit zum besten geben:
- Das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" war und ist - wie das ganze "Völkerrecht" - das Recht des Stärkeren. Wer stark genug ist, sich selbst zu behaupten - sei es militärisch durch Siege auf dem Schlachtfeld, sei es diplomatisch durch Drohungen am Verhandlungstisch - hat auch das Recht, über sich selbst zu bestimmen.
("Und das ist ja auch gut so" pflegte sein seliger Doktorvater zu ergänzen, während ein gewisser
Thilo Sarrazin
ein halbes Jahrhundert später etwas zurückhaltender schreiben sollte: "Und im Vergleich zu einem allgemeinen Weltenbrand ist dies vielleicht auch das kleinere Übel.")
- Das gleiche gilt für die Unverletzlichkeit der [Staats-]Grenzen. Wer stark genug ist, seine Grenzen zu verteidigen - sei es nach innen, sei es nach außen -, der macht sie unverletztlich.
- Wer diese Stärke[n] nicht hat, hat auch kein[e] diesbezügliche[s/n] "Recht[e]".
![[Wehe den Besiegten!]](med1918vaevictisneu.jpg)
********Immerhin blieb dem Schach eine peinliche Entwicklung erspart wie sie andere Sportarten - Leichtathletik, Fußball, Gewichtheben, Schwimmen und sogar Boxen - heimsuchte, nämlich daß sich Männer einfach zu "Trans-Frauen" erklären und dadurch Vorteile verschaffen konnten, die eigentlich echten biologischen ["Cis"-]Frauen vorbehalten sein sollten. Dikigoros ist jedenfalls kein Fall bekannt, daß ein Schachspieler durch "freie Geschlechtswahl" zur Schach-Großmeisterin geworden wäre.
Nachtrag auf Lesermail: Nein, Marius Meier ist kein Gegenbeispiel: "Transe" ist die Abkürzung von "Transvestit"; das ist jemand, der sich als Frau verkleidet und dann kackfrech behauptet, eine zu sein. M.M. hat sich aber - ein Jahrzehnt, nachdem er anno 1980 seine Schachkarriere beendet hatte, kastrieren lassen einer "geschlechtsanpassenden Operation" unterzogen und heißt seitdem amtlich "Annemarie Meier". Das geschah völlig unabhängig von ihrer Schachkarriere - die sie 1995, als inzwischen 38-jährige, wieder aufnahm - und lange bevor man in der BRDDR beliebig oft sein "Gender"-Geschlecht durch bloße Erklärung ändern lassen konnte. Sie hat zwar anno 2003 die "Deutsche Schachmeisterschaft der Frauen" gewonnen und sogar einmal die IM-Norm für Frauen erfüllt, und der Deutsche Schachbund bezeichnet sie seitdem eigenmächtig als "Internationale Meisterin"; aber diesen Titel kann offiziell nur die FIDE vergeben, und die weigert sich seit je her, Geschlechtsumwandlungen - auch echte - anzuerkennen, wenn jemand einmal unter seinem "Bio"-Geschlecht bei ihr registriert war. Und im August 2023 hat sie - wohl als Reaktion auf die Ausrufung eines
"Transgendertags"
durch den dementen US-Präsidenten Creepy Sleepy Joe Biden im März 2023 - klar gestellt, daß sie "freie Geschlechtswahl" ohne Kastration auch dann nicht anerkennt, wenn der Betreffende zuvor noch nicht als Mann bei ihr registriert war, wie z.B. Joaquim alias "Yosha" Iglesias, den außerhalb Frankreichs niemand als "Französische Meisterin" bzw. "Internationale Meisterin" führt. Die USCF hatte zwar - vor Biden katzbuckelnd - zunächst erklärt, Transen künftig bei den Frauen mitspielen zu lassen, aber sofort einen Rückzieher gemacht, als dessen Nachfolger Donald Trump den ganzen Genderquark im Sport nach zwei Jahren wieder
abschaffte.
*********Nein, nicht aus juristischen Gründen, denn das war eine bloße "opinion", die vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt war - die USA waren 2001 noch ein Rechtsstaat mit unabhängiger Justiz. Ganz anders liegt es bei diversen - von Fischer nicht vertretenen - "Verschwörungstheorien", wonach der Anschlag auf das WTO mit Wissen (und Wollen?!?) der US-Regierung erfolgt oder gar von dieser selbst inszeniert worden sei. Das wären Tatsachenbehauptungen, und deren Richtigkeit müßte jemand, der darob etwa wegen Beleidigung irgendwelcher Sesselpupser Regierungsbeamter belangt würde, vor Gericht beweisen - er trüge die Beweislast -, was de facto kaum möglich wäre. Daher referiert Dikigoros hier nur unstreitige Tatsachen:
- Kurz vor dem Anschlag schloß der Pächter des WTO - der Jude Larry Silverstein - eine Versicherung gegen Terror-Anschläge ab (was völlig unüblich war, da die Versicherungsprämie, zumal angesichts der äußerst geringen Wahrscheinlichkeit eines solchen Anschlags, exorbitant hoch war).
- Die Versicherung weigerte sich, die vereinbarte Summe auszuzahlen, da ihre Gutachter bezweifelten, daß der Einsturz der Türme durch die Flugzeuge der Terroristen verursacht wurde - sie waren so konstruiert, daß außer den direkt vom Einschlag betroffenen Stockwerken eigentlich keine weiteren Teile hätten in Mitleidenschaft gezogen werden können. (Außerdem meinten sie, daß Silverstein im Keller des WTC große Mengen Sprengstoff gelagert hatte, wie er auch zum Abriß älterer Hochhäuser benutzt wurde.)
- Im anschließenden Prozeß verurteilten die - jüdischen - Richter die Versicherung gleichwohl, die vereinbarte Versicherungssumme auszuzahlen, und zwar nicht nur in voller, sondern sogar in doppelter Höhe, mit der Begründung, es habe sich um zwei Anschläge gehandelt, die völlig unabhängig voneinander erfolgt seien, nämlich durch zwei Flugzeuge.

Daraus mag nun jeder seine eigenen Schlüsse ziehen und sich dann eine entsprechende (Verschwörungs-?)Theorie basteln.
**********Nicht nur für ihn und nicht nur im übertragenen Sinne. Japan - infolge der Gebärfaulheit seiner Frauen ohnehin bereits kurz vor dem Zusammenbruch seiner Bevölkerungspyramide stehend - hat durch seine irrsinnige "Corona"-Politik kollektiven Völkerselbstmord begangen, indem es alle Untertanen ab 6 Monaten (!) der Zwangsimpfung mit der mörderischen mRNA-Substanz ausgesetzt und damit eine ganze Generation weggeworfen hat. (Das vom sogenannten "Spike[Stachel]"-Proteïn ausgelöste "frame shifting" wirkt bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch im Wachstum befinden, mit schnellerer Zellteilung als im Alter, binnen kürzester Zeit tödlich.) In der BRDDR und anderen
Corona-Diktaturen wird das mittels rigoroser
Zensur
tot geschwiegen; aber das ändert nichts daran, daß die Japaner in wenigen Jahrzehnten ausgestorben sein werden.
Hätte Fischer das noch mit erlebt, wäre ihm sicher nicht entgangen, daß die Urheber jener weltweiten
Corona-Panhysterie
durchweg Juden waren und daß sich nicht nur die, sondern auch seine geliebten Araber, so sie sich auf ihren islamischen Glauben beriefen, "aus religiösen Gründen" von der Impfpflicht befreien lassen konnten - was für Angehörige anderer Religionen nicht galt.
***********Es war noch nie vorgekommen, daß jemandem, dessen amtliches Vater-Sohn-Verhältnis - seit über 60 Jahren! - juristisch unangefochten war, vorgehalten wurde, er sei nicht der biologische Sohn seines Vaters (also kein
"Bio-Deutscher",
wie man heute sagen würde).
Hinter vorgehaltener Hand wurde freilich gemunkelt, der wahre Grund für die Verweigerung der Einbürgerung sei gewesen, daß Fischer ein "Holocaust-Leugner" sei. Dikigoros kennt allerdings kein brdisches Gesetz, wonach auf dieses weltweit einzigartige Delikt der Verlust der Staatsbürgerschaft stünde, und ihm ist auch kein belastbarer Beweis bekannt, daß Fischer dieses Delikt etwa begangen haben könnte. Doch das ist Auslegungssache: Außerhalb der BRDDR glaubt niemand mehr das Märchen, daß "6 Millionen Juden" in deutschen Konzentrationslagern umgekommen seien. Selbst die Israelis haben längst eingeräumt, daß es sich dabei lediglich um eine "symbolische Zahl" handele, um mehr "Wiedergutmachungsgelder" abzugreifen. Tatsächlich trifft wohl eher die zeitnahe Schätzung des
Roten Kreuzes
der damals noch neutralen Schweiz zu, wonach in deutschen Konzentrationslagern insgesamt - also einschließlich Nicht-Juden - ca. 300.000 Opfer zu Tode kamen, übrigens auch durch alliierte Luftangriffe. Etwa gleich hoch dürfte die Zahl der Todesopfer unter deutschen Juden sein, die entweder nach dem
Ha'avara-Abkommen
via London in das britische Mandatsgebiet Palästina auswandern wollten und seit 1939 von den Briten als "feindliche Ausländer" gefangen gehalten oder 1945 aus deutschen Konzentrationslagern "befreit" und nach Cyprus verschleppt wurden, wo sie in britischen "Concentration Camps" verreckten, da man sie unter keinen Umständen nach Palästina gelangen lassen wollte, um die dort lebenden Araber nicht zu provozieren. Sollte Fischer davon gewußt und sich diesbezüglich mal geäußert haben? Dikigoros weiß es nicht; aber wenn einen das zum "Holocaust-Leugner" macht, dann ist er auch selber einer!
Damals brachte das BRDDR-Regime, vermutlich
auf US-amerikanischen Druck,
die Geschichte in Umlauf, Bobbys Vater sei ein 1952 verstorbener ungarischer Jude gewesen, von dem in diesem Zusammenhang noch nie die Rede gewesen war; seitdem wird dieses Gerücht in allen Dikigoros bekannten Publikationen - und auf allen Webseiten - als der Weisheit letzter Schluß breit getreten.
Grundlage sind der "Report" der Magd einer obskuren US-Zeitung sowie die plötzliche "Erkenntnis" des US-Geheimdienstes FBI, daß H.G.F. "nie in den USA gewesen" sei - desselben FBI, das 1971/72 das Gerücht in die Welt gesetzt hatte, Fischer habe ein zerrüttetes Verhältnis zu seiner Mutter, da diese Kommunistin war und man ihn doch weltweit als Vorkämpfer gegen die kommunistische SU verkaufen wollte. Tatsächlich starb Fischer mit einem Foto seiner Mutter in der Hand.
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