MEIN  KAMPF

Zwei Bände in einem Band

von Adolf Hitler

Vorwort

Am 1. April 1924 hatte ich, auf Grund des Urteilsspruches des Münchner Volksgerichts von diesem Tage, meine Festungshaft zu Landsberg am Lech anzutreten. Damit bot sich mir nach Jahren ununterbrochener Arbeit zum ersten Male die Möglichkeit, an ein Werk heranzugehen, das von vielen gefordert und von mir selbst als zweckmäßig für die Bewegung empfunden wurde. So habe ich mich entschlossen, in zwei Bänden nicht nur die Ziele unserer Bewegung klarzulegen, sondern auch ein Bild der Entwicklung derselben zu zeichnen. aus ihr wird mehr zu lernen sein als aus jeder rein doktrinären abhandlung. Ich hatte dabei auch die Gelegenheit, eine Darstellung meines eigenen Werdens zu geben, soweit dies zum Verständnis sowohl des ersten als auch des zweiten Bandes nötig ist und zur Zerstörung der von der jüdischen Presse betriebenen üblen Legendenbildung über meine Person dienen kann. Ich wende mich dabei mit diesemWerk nicht an Fremde, sondern an diejenigen Anhänger der Bewegung, die mit dem Herzen ihr angehören und deren Verstand nun nach innigerer Aufklärung strebt. Ich weiß, daß man Menschen weniger durch das geschriebene Wort als vielmehr durch das gesprochene zu gewinnen vermag, daß jede große Bewegung auf dieser Erde ihr Wachsen den großen Rednern und nicht den großen Schreibern verdankt. Dennoch muß zur gleichmäßigen und einheitlichen Vertretung einer Lehre das Grundsätzliche derselben niedergelegt werden für immer. Hierbei sollen diese beiden Bände als Bausteine gelten, die ich dem gemeinsamen Werke beifüge.

Landsberg am Lech, Festungshaftanstalt.
Der Verfasser

am 9. November 1923, 12 Uhr 30 Minuten nachmittags, fielen vor der Feldherrnhalle sowie im Hofe des ehemaligen Kriegsministeriums zu München folgende Männer im treuen Glauben an die Wiederauferstehung ihres Volkes:
Alfarth, Felix, Kaufmann, geb. 5. Juli 1901
Bauriedl , Andreas, Hutmacher, geb. 4. Mai 1879
Casella , Theodor, Bankbeamter, geb. 8. Aug. 1900
Ehrlich, Wilhelm, Bankbeamter, geb. 19. Aug. 1894
Faust, Martin, Bankbeamter, geb. 21. Januar 1901
Hechenberger, Anton, Schlosser, geb. 28. Sept. 1902
Körner, Oskar, Kaufmann, geb. 4. Januar 1875
Kuhn, Karl, Oberkellner, geb. 26. Juli 1897
Laforce , Karl, stud. ing., geb. 28; Oktober 1904
Neubauer, Kurt, Diener, geb. 27. März 1899
Pape, Claus von, Kaufmann, geb. 16. August 1904
Pfordten, Theodor von der, Rat am obersten Landesgericht, geb. 14. Mai 1873
Rickmers, Joh., Rittmeister a.D., geb. 7. Mai 1881
Scheubner-Richter, Max Erwin von, Dr. ing., geb. 9. Januar 1884
Wolf, Wilhelm, Kaufmann, geb. 19. Oktober 1898

Sogenannte nationale Behörden verweigerten den toten Helden ein gemeinsames Grab.
So widme ich Ihnen zur gemeinsamen Erinnerung den ersten Band dieses Werkes, als dessen Blutzeugen sie den Anhängern unserer Bewegung dauernd voranleuchten mögen.
Landsberg a. L., Festungshaftanstalt,
16. Oktober 1924
Adolf Hitler

Inhaltsverzeichnis: 

Erster Band: Eine Abrechnung
 1. Kapitel: Im Elternhaus 1
 2. Kapitel: Wiener Lehr- und Leidensjahre 18
 3. Kapitel: Allgemeine politische Betrachtungen aus meiner Wiener Zeit 71
 4. Kapitel: München 138
 5. Kapitel: Der Weltkrieg 172
 6. Kapitel: Kriegspropaganda 193
 7. Kapitel: Die Revolution 205
 8. Kapitel: Beginn meiner politischen Tätigkeit 226
 9. Kapitel: Die Deutsche Arbeiterpartei 236
10. Kapitel: Ursachen des Zusammenbruchs 245
11. Kapitel: Volk und Rasse 311
12. Kapitel: Die erste Entwicklungszeit der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei 363

Zweiter Band: Die nationalsozialistische Bewegung
 1. Kapitel: Weltanschauung und Partei 409
 2. Kapitel: Der Staat 425
 3. Kapitel: Staatsangehöriger und Staatsbürger 488
 4. Kapitel: Persönlichkeit und völkischer Staatsgedanke 492
 5. Kapitel: Weltanschauung und Organisation 504
 6. Kapitel: Der Kampf der ersten Zeit � Die Bedeutung der Rede 518
 7. Kapitel: Das Ringen mit der roten Front 538
 8. Kapitel: Der Starke ist mächtigsten allein 568
 9. Kapitel: Grundgedanken über Sinn und Organisation der SA 579
10. Kapitel: Der Föderalismus als Maske 621
11. Kapitel: Propaganda und Organisation 649
12. Kapitel: Die Gewerkschaftsfrage 670
13. Kapitel: Deutsche Bündnispolitik nach dem Kriege 684
14. Kapitel: Ostorientierung oder Ostpolitik 726
15. Kapitel: Notwehr als Recht 759

Schlußwort 782


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