*Dikigoros verwendet diese Bezeichnung nicht ohne Bauchweh - aber "Mat[s]ch" ist auch das russische Wort, und hier geht es ja um einen russischen Muttersprachler. Die Russen gebrauchen überdies die englischen Fremdwörter "Ranking" (für die Elo-Rangliste), "Master" (bis zum "Internationalen Meister" einschließlich) und "Champion" (für den Weltmeister); nur für Großmeister sagen sie nicht "Grandmaster", sondern "Grossmejster", und für Meisterschaft nicht "Championship", sondern "Tschempionat".
(Dikigoros wartet noch darauf, daß auch für den Endkampf um die Schachweltmeisterschaft das Wort "sammit" [von englisch "summit"] eingeführt wird - das jetzt schon für "Gipfeltreffen" bei Politikern Verwendung findet. Keine Sprache hat sich zu seinen Lebzeiten so stark verändert - in Vokabular, Aussprache und Sprechtempo - wie die russische. Er kann das beurteilen, denn er kennt viele Sprachen, und die meisten haben sich in einem, einige auch in zweien dieser Punkte geändert, aber keine andere in allen dreien. Dikigoros meint hier nur natürliche Entwicklungen, keine von "oben" verordneten fachchinesischen Ausdrücke, die niemand freiwillig verwendet, oder idiotische neue RechtLinkschreibregeln, wie z.B. "Gender-Sternchen". Man kann zwar niemandem vorschreiben, plötzlich schneller oder langsamer zu sprechen; aber natürlich redet man schneller, wenn man z.B. statt "ja" und "je" nur noch "i" sagt oder das "u" vor dem betonten "o" wegläßt, und langsamer, wenn man statt eines echten Substantivs ein längeres Verbalsubstantiv ("Gerundium") verwendet oder vor "-in[nen]" eine Art Schluckauf einschiebt, wie das neuerdings "Ansagende" bzw. Ansager[hicks]innen auf Staatssendern der BRDDR tun müssen. Früher wurde Russisch erheblich langsamer gesprochen als Deutsch - heute ist es beinahe umgekehrt.)
**Angeblich fanden damals in Azerbajdschan "Pogrome" gegen Armenier oder Juden (oder beide) statt. Das dürfte indes übertrieben sein. Gewiß gab es Unruhen, die [auch] ethnisch und/oder religiös motiviert gewesen sein mögen; aber unter "Pogrom" versteht Dikigoros denn doch etwas anderes - da wäre niemand so einfach und ungeschoren nach Moskau oder sonstwohin entkommen, schon gar nicht in einem öffentlichen Verkehrsflugzeug, das er/sie/es gar nicht erst besteigen dürfte. (Für kleine Privatmaschinen mag etwas anderes gelten; aber die laufen im Ernstfall Gefahr, abgeschossen zu werden.) Wer immer in einem solchen Verkehrsflugzeug anreist, kann kein "politisch Verfolgter" im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention sein. Daher sind z.B. alle per Flugzeug in die BRDDR einreisenden "Flüchtlinge" illegaler Weise dort; und das gilt auch für alle über Land einreisenden, da die BRDDDR keine EU-Außengrenze hat, die "Flüchtlinge" folglich alle aus einem "sicheren Drittstaat" im Sinne der Abkommen von Schengen und Dublin kommen. Von Rechts wegen müßte eine achtstellige Anzahl solcher falschen "Flüchtlinge" unverzüglich aus der BRDDR abgeschoben und
die für ihr Hiersein Verantwortliche[n]
zivil- und strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden.
(Ist "Remigration" eigentlich schon zum
"Unwort des Jahres"
erklärt worden? Wenn nicht, dann sollte man das schleunigst nachholen! Es geht doch nicht an, daß mehr als 10 Millionen Schmarotzer, die sich in Mitteleuropa angesammelt haben, einen komfortablen Linien- oder auch nur Charterflug in ihre Herkunftsländer finanziert bekommen - zzgl. 1.000.- Teuros Taschengeld pro Arsch Nase -, wenn man sie ebensogut in Auffanglager an der Grenze zu denjenigen Staaten, über die sie eingedrungen sind, sperren kann, bei Wasser und Brot Maniok.)
***So genannte "Joint-ventures" waren damals groß in Mode, am Schreibtisch ausgeheckt erfunden von Leuten, die weder wirtschaftlich noch juristisch noch politisch über größere praktische Erfahrung verfügten. Dem Laien erscheint die zu Grunde liegende Idee bestechend einfach und erfolgversprechend: Das Unternehmen eines Industrielandes steuert Kapital und Know-how bei, das eines Entwicklungslandes Rohstoffe und billige Arbeitskräfte. Der Consultant muß nur die passenden Partner zusammenbringen, dann ist ein entsprechender Vertrag schnell gemacht. Im konkreten Fall könnte das so aussehen: Eine russische Firma liefert die Materialien zum Bau von Flugzeugen, der entweder im Westen erfolgt oder - billiger - in Rußland durch einheimische Fachkräfte, die zuvor von der Westfirma angelernt wurden; in Sachen Piloten wird ebenso verfahren. Das notwendige Geld legt erstmal der westliche Partner aus, und die gemeinsamen Einkünfte werden dann nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt - notwendigerweise zugunsten des letzteren, wovon der natürlich auch dann noch weiter profitiert, wenn sich seine Anfangsinvestition längst amortisiert hat. Seht Ihr, liebe Leser, da haben wir schon den ersten Haken. Um es kurz zu machen: Im Fluggeschäft kam man von diesem Modell ab, noch bevor es richtig angefangen hatte, und vereinfachte es wie folgt: Die russische Firma verkauft ihre Materialien an einen westlichen Flugzeugbauer; der verkauft seine Produkte an einen kapitalkräftigen westlichen Leasinggeber, der sie wiederum an eine russische Fluggesellschaft vermietet, z.B. die Aeroflot. Die Wartung wird von Fachkräften im Westen vorgenommen, die Ersatzteillieferung durch den Flugzeugbauer, die Piloten stellen Aeroflot & Co. selber, fertig. Dafür braucht man aber kein Joint-venture mit all seinen juristischen Problemen - vor allem im Fall von so genannten "Leistungsstörungen" -, über die Dikigoros an anderer Stelle geschrieben hat; also braucht man auch keine Kasparow Consultancy, und damit hatte sich dessen Karriere als Unternehmensberater zerschlagen.
(Daß man dennoch große Probleme bekommen kann, wenn eine Seite plötzlich - im wahrsten Sinne des Wortes "aus heiterem Himmel" - die bestehenden Verträge entgegen aller wirtschaftlichen Vernunft aus politischen Gründen, d.h. auf Druck "von oben", bricht, wissen wir spätestens seit der "Wertewesten" anno 2022 seinen selbstmörderischen Finanz- und Wirtschaftskrieg (verharmlosend - und unzutreffend - auch als "Handelsboykott" bezeichnet, obwohl ein solcher nicht darin besteht, laufende Verträge zu brechen - das kann keine irgendwie geartete "Sanktion" sanktionieren -, sondern allenfalls darin, diese ordentlich zu kündigen und keine neuen mehr abzuschließen) gegen Rußland - und auch gegen alle russischen Privatpersonen in ihrem Machtbereich - angefangen hat; aber mit soviel Dummheit konnte damals niemand im Ernst rechnen, und das kann auch nicht Gegenstand einer Seite über Schachspieler sein - nichtmal im Kleingedruckten einer Fußnote :-)
****Analysten schreiben später: "Kasparow fand kein Mittel gegen Kramniks Berliner Verteidigung". (Für Nicht-Schachspieler: Das ist eine Variante der "Spanischen Eröffnung".) Tja, er hätte sich mal den o.g. Film "La diagonale du fou" anschauen sollen, vor allem die 11. Partie (ab 1.27:30), in der Titelverteidiger Liebskind auf 4:5 verkürzen kann. (Der Film wurde kurz vor der idiotischen Regeländerung von 1984 gedreht; es wird also noch auf 6 Gewinnpartien gespielt.) "Was'n das für 'ne komische Eröffnung?" fragt der jüngere der beiden Sekundanten des Herausforderers Fromm - welche die Partie aus der Ferne am Bildschirm verfolgen - den älteren. "Ponziani - ein Stück aus dem Museum", antwortet der. Mag sein. Aber 1. sind Museumsstücke nicht immer schlecht. 2. ist der Gegner darauf oft nicht richtig vorbereitet. (Im Film waren beide Kontrahenten in zwei der ersten drei Partien mit "Englisch" - ihrer gemeinsamen Lieblingseröffnung - nicht glücklich geworden, wollten/sollten/mußten also etwas anderes, weniger gut vorbereitetes, ausprobieren.) Und 3. verleitet ihn das vielleicht zu riskanten Gegenangriffen, die leicht schief gehen können. Jedenfalls sehen das die Drehbuch-Autoren so: Fromm wählt mit 3... d5 die schärfste Erwiderung - und verliert prompt. Auch Dikigoros hält die "Ponziani-Eröffnung" für eine gute Alternative zur "Spanischen Partie" - obwohl er sie nie wettkampfmäßig gespielt hat. Dagegen hat er die Vorstoßvariante der "Französischen Verteidigung", welche die beiden in der Schlußszene am/im Sterbebett Liebskinds blind und außer Konkurrenz austragen, selber so oft gespielt - sowohl mit Schwarz als auch mit Weiß (nach Zugumstellung; er hat stets mit 1. d4 eröffnet; aber wenn der Gegner darauf 1... e6 spielt, kann man ja mit 2. e4 reagieren :-) -, daß er sie noch immer im Schlaf aufsagen könnte - jedenfalls soweit sie im Film geht, bevor Liebskinds Herz zu schlagen aufhört.
Wenn Dikigoros schon mal dabei ist, will er auch noch ein paar Worte mehr über den Film verlieren. Leser seiner Sammlungen mit
Geschichtsfilmen und
Reisefilmen
wissen ja, daß er gerne die Fassungen in unterschiedlichen Sprachen vergleicht. Halt - erst noch ein Nachtrag zu seinen Ausführungen oben über "le fou". Es ist ganz eindeutig der Läufer gemeint, nicht der Narr. Fromm bezeichnet sich zwar - auf der Pressekonferenz vor Beginn des Wettkampfs - selber als Narren, aber er gebraucht dafür das Wort "farceur". (Die einzige, die ständig das Wort "fou" bzw. dessen weibliche Form im Mund führt, ist seine gerade aus der Klapse entlassene Frau: "Je ne suis pas folle [Ich bin nicht verrückt]!") Der Titel rechtfertigt sich schachmäßig durch die letzte reguläre Partie - die Liebskind gewinnt und damit zum 5:5 ausgleicht, aber unmittelbar danach einen schweren Herzinfarkt erleidet, so daß er den Wettkampf aufgeben muß.

Schaut Euch die Position an (die ganz unwahrscheinlich, um nicht zu sagen beinahe ausgeschlossen ist - alle Partien im Film sind frei erfunden, nicht etwa aus alten Meisterpartien übernommen): Fromm - am Zug - bietet Schach mit Dg4+; Liebskind spielt - erzwungen - Kb8; Fromm setzt mit a7+ nach - und das wäre matt, denn der Bauer ist durch den Turm auf a3 gedeckt -; aber nun kommt der schwarze Läufer von g1 über die ganze Diagonale zurück, schlägt den Bauern auf a7 (was jeder Anfänger gesehen hätte, aber der vom Ehestress geplagte Fromm halt nicht; dabei hätte er bloß ein paar Züge zuvor den bedrohten König von h2 nach h3 zu ziehen brauchen statt nach h1, dann hätte er gewonnen), und so entsteht zugleich ein Abzugsschachmatt durch den Turm auf b1. (Zuvor hatte der schwarze Läufer auf g1 den weißen König auf h1 gedeckt - wie gesagt eine völlig abwegige Position.) Halt, Dikigoros hat das Ausrufezeichen hinter b1 vergessen: "Matt!" brüllt Liebskind aus Leibeskräften in den Saal. Es ist das letzte, was er dort von sich gibt - sein Schwanengesang.
Nun aber zu den unterschiedlichen Filmfassungen.
Zunächst ein ganz oberflächlicher Blick auf die Titel: Die russische Fassung übersetzt wörtlich und entscheidet sich für den Läufer/Elefanten, also gegen den Narren; alle anderen wählen neutral "Gefährliche Züge". (Auf Spanisch gibt es - wie so oft - zwei Fassungen: "La diagonal del loco" und "La diagonal del alfil", also 1x Narr, 1x Läufer - Dikigoros überlegt noch, welche er abbilden soll.) Das deutsche Filmplakat ist am reißerischten - und überdies falsch: Es ist ja nicht Liebskind, der Fromm zu verhexen sucht, sondern der eigens zu diesem Zweck eingeflogene sowjetische Parapsychologe. Aber viel interessanter ist ein Blick auf die Laufzeit: Filmmaterial gibt es für über zwei Stunden - die freilich keine Fassung erreicht. Aber jede einzelne schneidet/kürzt anders: Die französische hat 110 Minuten, ebenso
die englische; aber wenn man sie nebeneinander anschaut, glaubt man fast, zwei verschiedene Filme vor sich zu haben. Gewiß, um manche Szenen ist es nicht weiter schade, z.B. die ebenso langwierige wie überflüssige Verfolgungsjagd, der sich Fromm ziemlich am Anfang auf dem Motorrad ausgesetzt sieht. Allerdings fehlt im französischen Original auch der nette Rückblick Fromms auf sein erstes Duell mit Liebskind in Kaunas, als er noch ein Kind war und ihn bei einer Simultanveranstaltung besiegt hatte. (Er erzählt es seinen Sekundanten nur, am Tisch sitzend.) In der englischen Fassung fehlt z.B. die Szene, als Fromm auf der Presse-Konferenz einen KGB-Agenten entlarvt und bloßstellt.
(Die deutsche Fassung
ist die kürzeste; sie übernimmt beide Schnitte - mit Ausnahme der Verfolgungsjagd, die sie stehen läßt - und kommt so nur noch auf 95 Minuten. Allerdings fügt sie ein Wort hinzu, das in keiner anderen Fassung vorkommt - auch nicht im Original: Als Liebskind sich von seinem Arzt auf Nimmerwiedersehen verabschiedet, sagt er am Ende: "Schalom [Heil]!" Das mußte ja sein... Aber darüber hat Dikigoros schon
an anderer Stelle
geschrieben - in der Nachbemerkung - und will sich hier nicht wiederholen.)
Es geht aber nicht nur um die Quantität, sondern auch um die Qualität. Manche Passagen sind schwierig, und da kann man schon mal frei übersetzen: Ob Fromm eher auf dem Meeresgrund spielen will, als seinen Namen für einen Schachcomputer herzugeben, oder eher auf dem Mars... das ist letztlich egal, ebenso, ob die Informationen seines Sekundanten "makellos" oder einfach nur "gut" sind. Aber man muß ja nicht gleich das Gegenteil draus machen oder dem Größenwahn verfallen - Dikigoros hat noch keine andere englische Filmfassung gesehen, die das so dreist tut wie
"Dangerous Moves":
Als Liebskind in Genf landet, bleibt er erstmal eine halbe Stunde im Flugzeug sitzen, um vor versammelter Crew eine alte Schachpartie seines Gegners zu analysieren, und das sowjetische Empfangskomitee draußen am Flughafen macht sich schon Sorgen um ihn. Wieviele Sorgen muß es sich erst in der englischen Fassung machen - da bleibt er eine ganze Stunde im Flugzeug! Auf der Presse-Konferenz erzählt Fromm den Witz über die in der SU verbotenen Witze: 2-4, d.h. fürs Zuhören gibt es 2 Jahre Gefängnis, fürs Erzählen 4. Auf Englisch werden daraus 2 Jahre fürs Zuhören und 8 fürs Erzählen. Im Original wettet Liebskind mit Tak-Tak um 500 US$, welche Eröffnung sein Gegner als nächstes spielen wird. Das lohnt ja kaum - in der englischen Fassung werden daraus 1.000 US$. Als Fromm seinen Sekundanten fragt, wie viele Drohbriefe er wieder mal bekommen habe, sind es im Original 12, in der englischen Fassung dagegen - nein, nicht 24, sondern... 13! Was soll das? Eine Unglückszahl darstellen? À propos: In der englischen Fassung ist ein einziger Satz aus Liebskinds Erklärung gestrichen, weshalb er seinen vermißten Füllfederhalter - den Fromm nach einer Partie an sich genommen hat - als Glücksbringer betrachtete: Er war ein Geschenk von Ex-Weltmeister Capablanca. Was ist denn daran verfänglich? Die alberne Szene mit der schwarzen Katze, die angeblich Unglück bringt, ist dagegen nirgends heraus geschnitten, ebenso wenig die Szene, als Fromm vor Beginn des Wettkampfs verlangt, daß der Boden um den Spieltisch herum mit Teppichboden ausgelegt werde, um den Lärm beim Aufstehen und Wiederhinsetzen zu dämpfen. Der Turnierleiter sagt ihm das umgehend zu; aber wie wir später sehen, hält er nicht Wort; und Fromm - der sich sonst in seinem Verfolgungswahn über jeden Mist aufregt - erwähnt das mit keinem Wort mehr. So etwas kann man nicht nur, das muß man heraus schneiden! (Was man dagegen auf keinen Fall hätte heraus schneiden dürfen - es aber in allen Fassungen, einschließlich des Originals, getan hat - ist eine mutmaßliche Szene, aus der hervorgeht, weshalb Liebskind ab der 9. Partie plötzlich mit weißen Handschuhen spielt.)
Weshalb der Film trotzdem einen Oscar gewonnen hat? Vielleicht weil alle Schauspieler[innen] ganz hervorragende Arbeit leisten - einschließlich des drolligen russischen bzw. litauischen Akzents, den auch französische Muttersprachler so überzeugend aufsetzen, daß man manche Passagen kaum versteht. Als z.B. Liebskind zu seiner Frau sagt: "Ne t'inquiète pas [Mach dir keine Sorgen]!" mißversteht das der englische Übersetzer als "Ne me quitte pas [Verlaß mich nicht]!" Und die erste von Fromms Beanstandungen vor Wettkampfbeginn versteht selbst Dikigoros nicht. (Wer sie versteht oder zu verstehen glaubt, darf ihm gerne
mailen;
aber große Hoffnungen macht er sich nicht - der Satz ist in allen anderen Fassungen entweder heraus geschnitten oder wird bei der Synchronisierung einfach stumm übergangen; und dort, wo das Original mit Text unterlegt wird, bleibt die Zeile leer.)

*****Dieses kurzfristige Projekt (Kasparow schrieb zwar ein paarmal in Fomenkos Zeitschrift, überwarf sich aber dann mit ihm und gab die Idee, Historiker zu werden, wieder auf) hat nicht mehr als eine Fußnote verdient, aber Dikigoros will sich nicht ganz vor dem Thema drücken. Auch er glaubt, daß die "offizielle" Chronologie der Berufshistoriker nicht ganz fehlerfrei ist - das ist ja schon vor Fomenko Leuten aufgefallen, die rechnen können, auch wenn sie keine Professoren für Mathematik an der Universität Moskau sind. Deutsche Leser haben vielleicht schon mal von Heribert Illig gehört (oder
hier
ein wenig über ihn gelesen); und genau wie Fomenko hatte auch er Vorläufer.
Das Problem ist, daß diese Chronologie-Kritiker (und viele andere Kritiker der herkömmlichen Geschichtsschreibung) aus richtigen Erkenntnissen falsche Schlüsse ziehen. Die Kunst der Geschichtswissenschaft besteht nicht darin, Quellen auf formaljuristische Echtheit zu untersuchen, sondern auf die Schlüssigkeit bzw. Glaubhaftigkeit ihres Inhalts. Illig hat ja Recht, wenn er feststellt, daß praktisch alle Urkunden des 7. bis 10. Jahrhunderts "Fälschungen" im Sinne des Strafgesetzbuchs sind, da sie ein falsches Datum und einen falschen Aussteller nennen. [Und das ebenso hartnäckige wie dümmliche Leugnen dieser Tatsache durch die Mainstream-Historiker hat letztere in den Augen vieler Laien unglaubwürdig gemacht.] Und Fomenko weist mit Recht auf die verblüffende Ähnlichkeit mancher Ereignisse hin, die sich nach herkömmlicher Auffassung der Historiker in großen räumlichen und zeitlichen Abständen ereignet haben. Aber Illig verkennt, daß Urkunden im Mittelalter auf Material geschrieben wurden, das im Laufe der Zeit brüchig wurde, weshalb sie - oft mehrmals - kopiert wurden, wobei die Kopisten davon absahen, ihren eigenen Namen und das Datum der Abschrift hinzuzufügen, was indes der Richtigkeit des Inhalts keinen Abbruch tun muß. (Umgekehrt bedarf es keines Studiums und keiner Material-Analysen um festzustellen, daß eine Quelle lügt, wenn sie z.B. behauptet, Karl der Große sei auf einem fliegenden Teppich nach Bagdad gereist und habe dort Harun Al-Rashid besucht; da reicht ein Blick auf den Inhalt und etwas gesunder Menschenverstand. Und vielleicht war er nicht nur nie in Bagdad, sondern auch nie in Roncesvalles - aber muß es ihn deshalb nie gegeben haben?) Und Fomenko verkennt, daß sich die Geschichte zwar nicht exakt wiederholt, daß es aber in ihrem Verlauf Ereignisse gibt, die einander stark ähneln, ohne identisch sein zu müssen. Das liegt zum einen daran, daß Menschen zu allen Zeiten ähnlich gehandelt haben, zum anderen daran, daß sich manche Naturkatastrofen immer wieder ereignen - nicht in jeder größeren Überschwemmung muß ein und die selbe "Sintflut" stecken. (Dikigoros' persönliche Lieblingsparallele? Der Untergang des ägytischen Heeres im "Roten Meer" bei der Verfolgung der Israelis Mitte des 2. Jahrtausends v.C., über den er
an anderer Stelle
schreibt - im 2. Nachtrag zur Nachbemerkung - und der Untergang des chinesischen Heeres im Flusse Salsu - heute Chongchon - bei der Verfolgung der Koreaner anno 612 n.C., über den Ihr selber googlen könnt. Aber glaubt bitte nicht jede Zahl, die kolportiert wird; sowohl Juden als auch Koreaner können da sehr fantasievoll sein - Dikigoros pflegt durch 20 zu teilen :-) Und auch Namen können sehr ähnlich oder sogar gleich sein, ohne darob allesamt den selben Träger zu haben. Außerdem sollte man nicht ständig "Gustaf" mit "Gasthof" verwechseln - etwas mehr Sprachkenntnisse hätten dem großen Mathematiker Fomenko sicher gut getan.
******Schuld sind bekanntlich immer die anderen. Dikigoros will mal versuchen, die letzlich unvereinbaren Standpunkte der Beteiligten aufzudröseln:
- Kasparow - der immer noch die höchste Elo-Punktzahl hat und somit Nr. 1 der Weltrangliste ist - will einen direkten WM-Kampf gegen den FIDE-Titelträger Ruslan Ponomarjow, den er leicht schlagen zu können glaubt.
- BrainGames - ohne dessen Sponsorengelder die Sache finanziell für alle Seiten uninteressant wäre - will, daß "sein" Weltmeister Kramnik den Titel verteidigt.
- Kramnik will nicht gleich wieder gegen Kasparow antreten, sondern statt dessen gegen den Ungarn Péter Lékó - der eine höhere Elo-Zahl als Ponomarjow und auch eine Art Herausforderungsturnier (ebenfalls von BrainGames gesponsert) gewonnen hat.
- Ein Kompromißvorschlag - zwei "Halbfinals" zwischen Kasparow und Ponomarjow sowie zwischen Kramnik und Lékó, danach ein Finale zwischen den beiden Siegern - stößt bei der FIDE auf wenig Gegenliebe, da sie (wohl zu Recht) befürchtet, daß "ihr" amtierender Weltmeister dann nichtmal zu einer offiziellen Titelverteidigung käme.
Am Ende verteidigt Kramnik seinen BrainGames-Titel durch ein Remis gegen Lékó, Ponomarjow bleibt FIDE-Weltmeister - und Kasparow außen vor.
Erst nach dessen Rücktritt kommt es 2006 zu einem "Vereinigungskampf" zwischen Kramnik und FIDE-Weltmeister Topalow, der freilich die hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllt und weniger durch Schach als durch unerfreuliche Begleitumstände von sich reden macht, die nicht mehr hierher gehören.
*******Vier Anmerkungen - die für den Haupttext etwas zu weit vom eigentlichen Thema, nämlich dem Lebenslauf Kasparows, wegführen - in einer Fußnote:
- Dikigoros weiß wohl, daß er, während er das schreibt, im Glashaus sitzt: Die Menschenrechtslage in Libyen war weder vor noch unter noch nach Gaddafi auch nur annähernd so schlecht wie sie es zwei Jahrzehnte später in der BRDDR werden sollte, vor allem für
"Bio-Deutsche".
(Gemäß UN-Definition gilt als "Menschenrecht" auch die Wahrung der ethnischen Identität, und deren Auslöschung - wie sie seit
Sarah Sauer
von allen BRDDR-Regimes ganz offen betrieben wurde und wird - ist Genozid [Völkermord].) Und er weiß auch, daß die UNO nicht erst seit 2003, sondern spätestens seit der Amtszeit des böhmischen Juden
"Kurt Waldheim"
eine kriminelle Vereinigung ist, deren wichtigstes Anliegen der anti-weiße Rassismus ist. Aber er schreibt das aus der damaligen Perspektive, als die UNO noch nicht Typen wie Evo Morales,
Julius Nyerere und
Fidel Castro zu
"Welthelden [World Heroes]" ernannt hatte.
- Der Godesberger SK war in Dikigoros' Jugendzeit ein erstklassiger Verein. (Das ist wörtlich zu nehmen: Seine 1. Mannschaft spielte in der 1. Bundesliga und war bis zum letzten Brett stärker besetzt als das ganze Feld, das in Libyen um die "FIDE-Weltmeisterschaft" patzte, einschließlich des besagten Usbeken.) Er denkt noch immer ungern an so manche Niederlage zurück, die er damals gegen sie einstecken mußte.
- Dikigoros schreibt das bewußt so apodiktisch und verallgemeinernd - nicht etwa: "Das professionelle Turnierschach..." o.ä. Auch das Interesse am Amateurschach bricht massiv ein. Schach wird wieder zur Randsportart - nicht nur in Deutschland. Folglich gibt es auch keinen guten Nachwuchs mehr; denn intelligente junge Menschen haben kein Interesse, eine solch brotlose Kunst zu ihrem Lebensinhalt zu machen, zumal ihnen immer der Makel anhaften würde, schlechter zu spielen als ein Computerprogramm. (Auch die einst mit Spannung erwarteten und von Millionen verfolgten Duelle "Mensch gegen Maschine" haben ihren Reiz - und ihre Sponsoren - verloren, seit feststeht, daß selbst der mutmaßlich beste Schachspieler aller Zeiten keine Chance mehr gegen letztere hat.)
- An der Person des Usbeken bzw. seiner Spiel
stärkeschwäche scheitern auch nochmals halbherzig geführte "Wiedervereinigungsgespräche"; denn kein Sponsor ist bereit, einen WM-Kampf mit einer solchen Flasche - dessen Ausgang von vornherein feststünde - zu finanzieren. Die FIDE führt zwar auch nach diesem Affentheater noch "Weltmeisterschaften" durch. (Über eine davon - der Dikigoros als Zuschauer live beigewohnt hat - schreibt er
an anderer Stelle
mehr und kann sich hier weitere diesbezügliche Ausführungen über die Zeit nach Kasparows Rücktritt sparen.) Aber mit der Popularität des Schachspiels und seiner Protagonisten ist es vorbei: In den 1970er Jahren kannte jedes Kind - und erst recht jeder Erwachsene, auch unter denen, die nie selber aktiv Figuren geschoben hatten - die Namen Fischer und Spasskij, dto in den 1980er Jahren die Namen Karpow und Kortschnoj, und in den 1990er Jahren die Namen Kasparow und Ānand. Aber seit Kramnik und Topalow haben alle Weltmeister mehr Schlagzeilen mit ihren wechselseitigen Betrugsvorwürfen gemacht als mit ihren Schachpartien. (Trauriger Höhepunkt war der Rücktritt Carlsens nach seiner Niederlage gegen einen gewissen Hans Niemann unter der Behauptung, von diesem mit Hilfe eines Computers geschlagen worden zu sein. "Beweis": Der habe eine fehlerfreie Partie gespielt - oder sogar mehrere -, und das sei nur mit Hilfe eines Computers möglich! Da schloß der Patzer wohl von sich auf andere :-) Und bei der Frage, wer heute amtierender Schachweltmeister ist, müßte selbst Dikigoros erstmal nachdenken - wahrscheinlich irgendein Chinese, dessen Namen er nicht mal richtig aussprechen könnte und sich auch nicht die Mühe machen würde, es zu erlernen. (Dagegen wüßte er auf die Frage nach einem amtierenden Fußballweltmeister - obwohl er nie selber aktiv gegen den Ball getreten hat - sofort eine Antwort: "Messi!") Aber nicht nur die Weltmeisterschaft, sondern auch die "Schach-Olympiade" ist zur Lachnummer verkommen: Als sie anno 2022 nach der "Corona"-Pause wieder aufgenommen wurde, waren die beiden einzigen Staaten, die noch Schachspieler von einiger Spielstärke aufzuweisen hatten - Rußland und China - nicht dabei. (Rußland wurde ausgeschlossen wegen "Putins völlig unprovozierten Angriffskriegs gegen die Ukraïne", und China sagte daraufhin seine Teilnahme ab.) Statt dessen ließ die FIDE Verbände von körperlich und geistig Behinderten teilnehmen, deren Mitglieder z.T. nicht mal die Schachregeln beherrschten. (Einige Schiedsrichter dem Vernehmen nach auch nicht.) Das gesamte Feld hätte ein Kasparow wahrscheinlich immer noch in einer einzigen Simultan-Veranstaltung platt machen können - was aber niemanden mehr interessierte. Symptomatisch ist die Entwicklung des Kasparow-Artikels auf der sich als "Enzyklopädie" gerierenden Internet-Verblödungsplattform
"Wikipedia"
- in allen Sprachen. Befaßte er sich früher ganz überwiegend mit seinen zweifellos bedeutenden Aktivitäten als Schachspieler, rücken nun zunehmend seine höchst zweifelhaften Aktivitäten als Möchtegern-Politiker in den Vordergrund. (Dikigoros speichert auch ältere Versionen auf seiner Festplatte, um solche Vergleiche anstellen zu können.)
********Das Organisieren von und/oder die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen kam damals groß in Mode. Erinnert sich noch jemand an die miese kleine Schwuchtel den Päderasten Grünen-MdB Volker B., dessen wichtigstes politisches Anliegen es war, endlich den Sex mit Minderjährigen freizugeben (vor allem für Homosexuelle)? Er reiste damals von einer verbotenen LGBT-Demo zur nächsten - vor allem in Osteuropa, wo Schwulitäten auf allgemeine Ablehnung der Bevölkerung stießen -, um die "Normalos" zu provozieren, auch in Rußland. Anno 2006 ließ sich in Moskau ein böser Heterosexueller, an dem die Demo vorbei zog, tatsächlich provozieren, ihm mal ordentlich die Fresse zu polieren und bei der Gelegenheit auch noch vors Schienbein zu treten. B. war in höchstem Maße empört, erstattete nach seiner Rückkehr in die BRDDR Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Unbekannt und gegen die russische Polizei - wegen unterlassener Hilfeleistung, denn deren Pflicht sei es gewesen, ihn als "Verfassungsorgan" und Teilnehmer einer illegalen Demonstration vor solchen Attacken zu bewahren. So stehe es in der "Europäischen Menschenrechtskonvention", die insbesondere das Menschenrecht auf nicht genehmigte Schwulen-Demos schütze! (Dikigoros muß wohl Tomaten auf den Augen haben, denn er hat jenen Passus in der EMRK nicht gefunden :-) Die brdische Staatsanwaltschaft verwies zwar auf ihre örtliche Unzuständigkeit, aber ansonsten erhielt B. großen unmoralischen Zuspruch, nicht nur von den Grün-Alternativen, sondern z.B. auch von seinem Artgenossen Gesinnungsgenossen Gesinnungsgenießenden
Guido Schwesterwelle,
dem Bundesvorsitzenden der Frech-Dreist-Peinlichen, der einige Jahre später, nachdem er den Krebs glücklich besiegt hatte, an der Sodomisten-Krankheit Nr. 1 - AIDS - verenden sollte.
Später kam anhand eines Fotos auch noch heraus, daß B. in mindestens einem Punkt gelogen hatte (was Politiker ja von Berufs wegen am besten können): Die russische Polizei hatte sich sehr wohl nach Kräften bemüht, ihn zu schützen; der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung erfüllte also den Tatbestand der falschen Verdächtigung in Tateinheit mit Vortäuschen einer Straftat - aber als MdB genoß er ja Immunität vor Strafverfolgung; warum also nicht den Strafverfolgungsbehörden ein wenig überflüssige Arbeit machen? Die hatten ja sonst nichts zu tun! Und noch etwas: Wenn man das Bild genau betrachtet, sah B. auch nicht allzu schwer verletzt aus. Leichte ("einfache") Körperverletzung als Reaktion auf eine Beleidigung - und durch die obszönen Schwulen-Demos konnte sich ein "Normalo" schon beleidigt fühlen (dazu waren sie ja auch gedacht!) - waren nach deutschem Recht straffrei. B. erfüllte den vorgenannten Straftatbestand also höchstwahrscheinlich gleich zweimal.**********
Nachtrag: Im Februar 2023 überfielen die mit einem BRDDR-Paß ausgestattete Biene Maja Transe Simeon T. mit "ihrer" Bande eine "rechte" Demonstration im ungarischen Budapest und verletzten ein halbes Dutzend Teilnehmer[innen] lebensgefährlich. Nach (drei) Jahre langem Hin und Her wurde sie in erster Instanz zu einer läppischen Freiheitsstrafe - nicht etwa wegen versuchten Mordes, sondern nur wegen schwerer Körperverletzung - von acht Jahren verurteilt. Die Empörung im "Wertewesten" war groß - schließlich hatten die brave "non-binäre deutsche Person" (Originalzitat des Staatssenders ZDF) doch lediglich ihr Grundrecht ausgeübt! Welches Grundrecht? Das konnten weder die Grünen noch das
Bundeskasperletheater noch die
Purpurenten
in Karlsruhe so genau sagen, nur eben daß die Verurteilung "skandalös" und "rechtswidrig" gewesen sei. [Dikigoros - der das auch so sieht, wenngleich aus anderen Gründen - wird seine Leser über den Fortgang jenes Prozesses durch die Instanzen auf dem Laufenden halten.]
*********Das sollte man nicht überbewerten. Die geradezu inflationäre Vermehrung der Elo-Punktzahlen und der Großmeister-Ernennungen ist kein Zeichen von besonderer Stärke der Schachwelt insgesamt, sondern ganz im Gegenteil von deren besonderer Schwäche, denn es sind ja nur relative Werte: Unter Blinden ist der einäugige König, und unter schwachen Schachspielern sind halt diejenigen, die wenigstens etwas Können aufs Brett bringen, Großmeister. Der vermeintlich "große" Norweger war ein Scheinriese, den Dikigoros, wenn er noch seine Spielstärke als 20-jähriger hätte - obwohl er wahrlich kein Schachgenie war, sondern nur ein überdurchschnittlich guter Amateur -, leicht und locker von der Platte geputzt hätte; und das gilt auch für tausende andere Spieler seiner Generation. In den 1970er, 1980er und frühen 1990er Jahren wäre ein Figurenschieber von der Spielschwäche eines C. nicht mal Kreismeister, ja nicht mal Bonner Stadtmeister geworden. (Dem steht nicht entgegen, daß C. in seinem Vater und später auch in seiner Ehefrau Manager von überragender Tüchtigkeit hatte, die ihn erst bekannt und dann - als wahrscheinlich letzten Schachprofi der Geschichte - wohlhabend gemacht haben, so daß er sich leisten konnte, bereits in jungen Jahren - und auf dem Höhepunkt seines Elo-Rankings - zurück zu treten.)
**********Für jüngere Juristen: Dikigoros referiert hier die Gesetzeslage anno 2006 - auf die es ja im vorliegenden Fall ankommt; in den Jahren 2015 (Beginn der
Masseninvasion Mitteleuropas durch muslimische Rapefugees) bis 2021 (Beginn der
'Corona'-Diktatur)
wurde das Strafgesetzbuch (und nicht nur das) mehrfach substantiell geändert, auch in Sachen "Beleidigung" - vielleicht sogar auf Veranlassung des B. bzw. seiner Parteigenossen? (Er selber war ja seit 2017 kein MdB mehr, nachdem er sich bei einer Polizeikontrolle mit Crystal Meth hatte erwischen lassen - sein zweitwichtigstes Anliegen nach der "Entkriminalisierung" von Sex mit Kindern war die des Drogenkonsums - und daraufhin nicht mehr auf die Landesliste seiner Partei gewählt wurde. Auch seine Immunität vor Strafverfolgung wurde aufgehoben. Aber angeklagt wurde er trotzdem nicht, sondern das Ermittlungsverfahren wegen Drogenbesitzes wurde gegen Zahlung einer läppischen Summe eingestellt - wie das funktioniert beschreibt Dikigoros
an anderer Stelle,
im Rahmen eines etwas längeren Exkurses.) Schlagt das ruhig mal in den alten Gesetzestexten und/oder Kommentaren nach! Und juristische Laien, die aus dem Fachchinesisch des Gesetzgebers nicht schlau werden, insbesondere nicht auf Anhieb erkennen, wie sich diese Änderungen gegenüber der alten Fassung in der Praxis auswirken können, dürfen ihm gerne mailen; er wird dann an dieser Stelle eine Übersetzung in "Normalo"-Deutsch nachtragen, nötigenfalls auch mit einigen Erläuterungen zum besseren Verständnis.
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