In einem Interview hat der kommende Bundeskanzler Merz offen eine deutsche Kriegsbeteiligung gegen Russland ins Spiel gebracht und mit dem Beschuss von Zielen in Russland, wie z.B. der Krimbrücke, mit deutschen Taurus-Raketen gedroht.
Der kommende Bundeskanzler Friedrich Merz hat Caren Miosga ein Interview gegeben, das zeigt, worauf man sich unter seiner Kanzlerschaft einstellen muss. Das Interview dauerte eine Stunde, und die wirklich schockierenden Aussagen kamen erst gegen Ende.
Es beginnt wie immer mit Lügen
Gegen Ende des Interviews kam Miosga auf das Thema Ukraine und warf Merz einen Ball zu, indem sie auf den russischen Raketenbeschuss der Stadt Sumy von Sonntag zu sprechen kam. Selenskys Version des Beschusses, die alle deutschen Medien brav nachplappern, ist, dass Russland dabei bestialisch und gezielt viele Zivilisten umgebracht hat.
Allerdings wurde aus Kiew gemeldet - aber von den deutschen Medien natürlich verschwiegen -, dass der Beschuss einer großen Ansammlung von ukrainischen Soldaten gegolten hat, die Auszeichnungen erhalten sollten. Aus Kiew kam der Vorwurf an die Armee, diese Veranstaltung nicht ausreichend geheim gehalten zu haben - anscheinend wurde sie sogar öffentlich angekündigt.
Merz nahm jedoch den Ball von Miosga auf, setzte ein entrüstetes Gesicht auf und polterte los, das sei eindeutig ein Kriegsverbrechen gewesen, Putin sei ein Kriegsverbrecher. Das sei Putins Reaktion auf "Friedensangebote", so reagiere Putin auf Schwäche.
Merz will Kriegsbeteiligung
Dann wiederholte er, dass er der Ukraine die deutschen Taurus-Marschflugkörper liefern wolle, das aber mit den europäischen Partnern abstimmen wolle, denn die Briten und Franzosen - und Merz erwähnte auch die USA - würden Kiew ja schon Marschflugkörper liefern. Letzteres ist unwahr, denn die USA liefern Kiew zwar ATACMS-Raketen für HIMARS-Raketenwerfer mit 300 km Reichweite, aber keine Marschflugkörper.
Dann geriet Merz richtig in Fahrt und forderte, die Ukraine solle auf dem Schlachtfeld "das Geschehen bestimmen" können, wozu Angriffe mit Taurus-Marschflugkörpern auf die russischen Nachschubwege nötig seien. Und, das sagte er ganz explizit, auch Angriffe auf die Krimbrücke seien eine Option.
Das wäre eine eindeutige Kriegsbeteiligung Deutschlands, denn seit dem durchgesickerten
Gespräch
der deutschen Luftwaffengeneräle wissen wir, dass die Ukraine solche Angriffe nicht alleine planen kann. Die Taurus können nur von deutschen Soldaten programmiert werden.
In den letzten Tagen haben sowohl die New York Times als auch die britische Times das in Artikeln bestätigt, in denen sie detailliert darüber berichtet haben, wie US-Soldaten für die Ukrainer Ziele in Russland ausgesucht und in die Raketen einprogrammiert haben. Es hat sich seit dem Gespräch der deutschen Luftwaffengeneräle also nichts daran geändert, dass die Ziele für solche Langstreckenwaffen nur von westlichen Soldaten programmiert werden können.
Wie auch? Die Ukraine hat keine Satelliten, die man braucht, um erstens die Ziele einzuprogrammieren und zweitens dabei auch die Flugroute der Marschflugkörper so zu programmieren, dass sie die aktuellen Stellungen der russischen Luftabwehr möglichst umfliegen.
Merz weiß das alles natürlich, aber offenbar ist er bereit, einen Kriegseintritt gegen Russland zu riskieren.
Dass der ehemalige russische Präsident Medwedew in diesem Zusammenhang an den Vater von Merz erinnert hat,
der ein überzeugter Nazi war,
und Merz dabei auch direkt als "Nazi" bezeichnete, zeigt, wie man in Russland darüber denkt.
Diplomatischer drückte sich Kremlsprecher Peskow aus, der dazu sagte:
"Insgesamt ist Herr Merz, gemäß seinen Aussagen, ein Befürworter einer härteren Haltung und verschiedener Schritte, die nur zu einer weiteren Eskalation der Situation um die Ukraine führen können und werden. Wir beobachten eine ähnliche Haltung auch in anderen europäischen Hauptstädten."
Angesichts der eigenen Vergangenheit sollte die Bundesregierung besser Zurückhaltung üben, denn der Überfall der Nazis ist in Russland immer noch eine offene Wunde, und Russland könnte auf den Beschuss mit deutschen Raketen anders reagieren, als auf den Beschuss mit britischen, französischen oder amerikanischen.
Nachbemerkung Dikigoros: Der Begriff "Merzgefallene" (1848 und 1933 noch "Märzgefallene" geschrieben) könnte bald eine ganz neue Bedeutung annehmen.
Der preußische Leutnant
Heinrich v. Kleist
hätte über ihren Namenspatron wohl gesagt:

Ein Spruch, von dem sich Dikigoros wie gewohnt distanziert, denn er findet es nicht richtig, jemanden ohne Grund zu erschlagen. Er pflegt ihn deshalb immer nur zu zitieren, wenn er den zweiten Satz wie folgt abwandeln kann: "Dem Weltgericht fehlt's an guten Gründen nicht!" Und das ist hier zweifellos der Fall - wer das verpfuschte Attentat des feigen Grafen
Schenk von Stauffenberg auf
Hitler
für gerechtfertigt hält - und viele Nachgeborene tun das ja -, müßte ein solches auf Friederich den Wüterich von Blackrock auch und erst recht befürworten, denn der ist noch hundertmal schlimmer. Warum? Weil
Stalin
keine Atombomben und keine Hyperschall-Raketen hatte!
Ach so, das ist ja nur die Begründung für Dikigoros' Argumentation, nicht der Grund, aus dem F.d.W. so handelt. Dikigoros hat da so eine Idee, auf die bisher noch niemand gekommen zu sein scheint - auch T.R. nicht: Als Fritze 19 Jahre alt war, ging er - wie sich das für einen braven Bundesbürger gehörte -, zur Bundeswehr und versuchte - wie sich das für einen Abiturienten gehörte - Offizier zu werden. Aber damals nahmen die noch nicht jeden: Er fiel nicht etwa durch die Abschlußprüfung - bis zu der schaffte er es gar nicht, sondern er wurde schon nach ein paar Wochen als körperlich und geistig minderwertig untauglich aussortiert und nach 15 Monaten mit Schimpf und Schande nach Hause geschickt. Das hat er wohl nie verwunden und sich geschworen, eines [un]schönen Tages bittere Rache zu nehmen und die ganze Bundeswehr gnadenlos in irgendeinem Krieg zu verheizen - egal wo und gegen wen. Als er Anfang 2025 Kanzelnder wurde, war die Gelegenheit günstig wie seit acht Jahrzehnten nicht mehr - sie nicht beim Schopf zu packen widerspräche aller Logik und allen Erfahrungen der Psychologie. Heil Friederich... es geht abmerz!
Nachtrag zur Nachbemerkung: F.d.W. ist leider nicht der einzige, der vom Ukrainekrieg profitiert und ihn deshalb unbedingt will. Das zieht sich von ganz oben - Blackrock und die Rüstungsindustrie - bis nach ganz unten. Kürzlich war Geburtstagsfeier bei einer alten Bekannten von Frau Dikigoros. Wie schon seit einigen Jahren war Schmalhanna Küchenmeisterin: Es gab selbstgekauften Aufbackkuchen vom Supermarkt - der zum Glück gerade im Sonderangebot war - und Muckefuck - guter Tee und Kakao waren inzwischen unerschwinglich für sie geworden. Sie hatte schlecht geheiratet, d.h. ihr Mann war früh gestorben, und die Witwenrente reichte vorne und hinten nicht mehr, weshalb sie diese aufbesserte, indem sie an der Volkshochschule unterrichtete, und zwar "Deutsch für Ausländer". (Das war der einzige Unterricht, den zu geben sich lohnte, denn da legte das "BAMF" [Bundesamt für Migrationsförderung - oder so ähnlich] sage und schreibe 100% zum - sonst eher bescheidenen - VHS-Dozentenhonorar drauf.) So gab sie denn Sprach- und "Integrationskurse" für "Geflüchtete", d.h. sie brachte ihnen die Grundzüge des Deutschen bei und erzählte ihnen etwas von "Freiheit", "Demokratie" und "Menschenrechten", die hierzulande bekanntlich vorbildlich gewahrt seien und daher auch überall anders verteidigt werden müßten, damit am deutschen - pardon, das Wort ist ja als "faschistoïd"
gecancelt
- brdischen Wesen dereinst die ganze Welt genesen möge. (Sie drückte es etwas umständlicher aus, aber das ist die Essenz :-) Als Dikigoros nebenbei den Satz fallen ließ, daß ja hoffentlich bald der Friede in Osteuropa ausbrechen werde, meinte sie ganz entsetzt: "Um Himmels Willen - bloß nicht! Über 90% meiner Kursteilnehmenden (sie gebrauchte tatsächlich diese Vokabel - ein solches "Deutsch" bringt sie auch ihren Hörer[inne]n Hörend:innen bei!) kommen aus der Ukraine. Wenn der Krieg dort aufhörte und die wieder nach Hause gingen, dann würde ich buchstäblich verhungern!" Frau Dikigoros warf ihrem Mann, der gerade tief Luft holte, einen warnenden Blick zu; deshalb verzichtete er darauf, der dummen Gans zu erklären, daß ihre Rente ohne den selbstmörderischen Finanz- und Wirtschaftskrieg, den das BRD-Regime - und auf dessen Veranlassung hin die ganze EU - gegen ihren bis dahin wichtigsten Rohstofflieferanten und Handelspartner mutwillig vom Zaun gebrochen hatte, bequem ausreichen würde. In den letzten drei Jahren waren nämlich die Lebenhaltungskosten - allen Lügenstatistiken des brdischen Ministeriums für Volksverdummung und Propaganda, von wegen nur einstelliger Inflationraten, zum Trotz - um satte 300% gestiegen, also auf das vierfache des Vorkriegsniveaus. (Wenn man Glück hatte, bekam man mal ein "50%iges" Sonderangebot auf irgendwelche sonst unverkäuflichen Ladenhüter, d.h. dann zahlte man "nur" doppelt soviel wie früher.) Es gäbe drei simple Maßnahmen - Abschiebung von 10 Millionen schmarotzender Rapefugees
"Flüchtlinge", Beendigung des Kriegs gegen Rußland und Umkehr der irrsinnigen "Klimapolitik" -, nach deren Ergreifung in Deutschland schlagartig wieder der Wohlstand ausbrechen würde. Statt dessen planen F.d.W. und seine Parteigenossen bereits weitere Kriege gegen die USA (um Freiheit, Demokratie und Menschen-Eisbärenrechte in Grønland zu verteidigen -
notfalls auch mit Atombomben) und die VRC (um die eigenen Untertanen gegen Billig-Importe und die eigenen Export-Unternehmen gegen Schutzzölle zu verteidigen) - und morgen die ganze Welt?!?
PS: Vielleicht sollte man als vierte Maßnahme nicht nur den, sondern auch noch alle anderen Politiker:innen - einschließlich der "politischen Beamt:innen" - tot schlagen, was jedes Jahr weitere 'zig Milliarden einsparen würde. (Nicht nur an laufenden Bezügen, sondern auch an Altersversorgung, die
jenes Pack
schon nach wenigen Jahren bezieht, und die jedes Jahr um mindestens zehnmal so viel steigt wie die Rente für Lieschen Müller und Ottilie Normalverwitwete nach 40 Arbeits- oder Ehejahren.) So gebietet es auch das Grundgesetz, wenn man Artikel 26 richtig liest. Nein, die Todesstrafe ist nur vor "ordentlichen" Gerichten (man nennt sie im Juristendeutsch tatsächlich noch immer so, obwohl es in der BRDDR spätestens seit der
'Corona'-Panhysterie
gar keine ordentlichen Gerichte im herkömmlichen Sinne mehr gibt, denn da hat man ja die letzten Richter, die diesen Namen verdienten,
geschaßt und 'rechts'-kräftig verurteilt)
abgeschafft. Im Krieg gilt Standrecht; und für die Kriegsverbrecher, die ihn angezettelt haben, darf es keine andere Strafe geben: Die müssen sterben, wenn wir [über]leben wollen! (Frei nach - nein, nicht Heinrich v. Kleist, sondern Heinrich Lersch!)
Noch ein PS: Jemand meinte, da hätte Dikigoros Lerschs
"Soldatenabschied"
aber sehr "frei" umgeschrieben - ob das noch erlaubt sei? Oh ja, das ist es - so jedenfalls das Bundesverfassungsgericht. Dessen I. Senat hat nämlich durch die Richter Kühling, die Richterin Jaeger und den Richter Hörnig (Ehre, wem Ehre gebührt - daher die Namensnennung) einstimmig entschieden, daß selbst die noch viel "freiere" Umschreibung "Deutschland muß sterben, damit wir leben können" vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung (Art. 5 Abs. 1 GG - der den Regierenden bekanntlich
besonders am Herzen liegt)
gedeckt ist. (Wer es nicht glauben will: Az. 1 BvR 581/00 - eine Abschrift kann in Karlsruhe gegen Bearbeitungsgebühr angefordert werden.) Nun entspricht diese Formulierung zwar nicht ganz Dikigoros' persönlicher Ansicht - denn ein Land kann ja eigentlich nicht sterben -; aber wenn man darunter das Berliner Verbrecherregime versteht, dann deckt sich das doch ziemlich genau mit seiner eigenen Umformulierung; daher hat er die drei o.g. Richtenden auch nicht als "Rechtsbeugende" bezeichnet, sondern ganz altmodisch als "Richter" bzw. "Richterin" - zumal es, als die ihren Beschluß verkündeten, solch sprachverhunzenden Genderquark noch gar nicht gab. (À propos, um auch das noch nachzutragen: Wer eine Transe mit "Herr" statt mit "Frau" anspricht, genießt keinen Schutz unter Art. 5 GG, sondern ist ein ganz böser Krimineller, der streng bestraft werden muß - auch das hat das BVerfG mittlerweile entschieden. Aber das kratzt Dikigoros wenig, denn so etwas würde er überhaupt nicht ansprechen, und wenn doch, dann allenfalls mit "Divers" :-)
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