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Die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen in der Videowelt! |
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S Scannen: (Scannen eines Videobandes.) Durchsuchen eines Videobandes nach aufgezeichneten Videoclips. Dieser Vorgang wird in einer “DV-Band-Datenbank” mit dem jeweiligen Posterframe (1. Videobild des
jeweiligen Clips) inklusive mit der jeweiligen Videobandidentifizierung (z.B. mit der Dateiendung: “*.sto” der Pinnacle DV500) abgespeichert. SCART-Stecker -Buchse: (auch als Euro-AV-Stecker oder Buchse bezeichnet). Ein 21-poliger Stecker / Buchse die zur Bild und Tonübertragung dient. (siehe Skizze) Schärfentiefe: (Tiefenschärfe). Ist abhängig von der Aufnahmeentfernung, der Brennweite und Blendeneinstellung. Es umfasst den Bereich vor und hinter dem Aufnahmeobjekt. Schneiden: Das überspielen einzelner brauchbarer und oder geplanter Szenen von einen Player (Kamera) auf einen Recorder (Videorekorder). Schnitt: der Zusammenstoß zweier Film- bzw. Videoszenen. Der Ausdruck Schnitt stammt noch aus jener Zeit, in der Filme tatsächlich noch mit der Schere (oder einen Schneidegerät) geschnitten wurden. Heute erfolgt dieser Schnitt elektronisch. Schnittliste: Eine Liste von Videoclips und Effekten in der von Ihnen gewünschten Reihenfolge. Diese beinhaltet in der Regel; die Bezeichnung und Nummer der Aufnahme- bzw. Kamerakassette, die jeweilige Viodeoclip-Nummer, den Cut-In (Schnittpunkt am Anfang des jeweiligen Clips), den Cut-Out (Schnittpunkt am Ende des jeweiligen Clips), die Realzeit des geschnittenen Clips und eine kurze Bemerkung zum jeweiligen geschnittenen Clips. (siehe Skizze). Schnittsteuergerät: Ein komputergesteuertes Gerät welches nach Eingabe einer Schnittliste automatisch Player und Recorder bei der Schnittaufnahme steuert. Schrägspur-Aufzeichnung: Die Bild und die HiFi-Tonaufzeichnung bei Videorekordern und Videokameras werden am Videoband nicht in der Längsrichtung sondern in einer Schrägspur aufs Band gezeichnet. (siehe Skizze) Schwenk: Kamerabewegung. Sie kann horizontal, vertikal oder diagonal geführt werden. Horizontalschwenks werden häufig dazu verwendet um bewegten Objekten oder Motiven zu folgen. SCSI: (Small Computers System Interface). Bei leistungsstarken PCs mit hohen Datenraten (wie sie unter anderem beim Speichern von Videodaten notwendig sind) wird die SCSI-Karte als Schnitt- und Steuerstelle für Festplatten und Laufwerke verwendet. Herkömmliche IDE- Festplattensteuerungen haben den Nachteil das sich die Festplatten bei Programmabläufen zwischenjustieren, was für herkömmliche Programme unwesentlich ist. Werden allerdings damit Videosequenzen aufgezeichnet, dann werden einige Frames (Videobilder) beim zwischenjustieren nicht aufgezeichnet, was ein unschönes “ruckeln” des Videofilmes hervorruft. Dies wird mit einer SCSI-Schnitt- und Steuerungskarte vermieden. Allerdings ist ein Anschluss von herkömmlichen IDE-Festplatten oder Laufwerken an eine SCSI-Karte nicht möglich. Dazu sind eigene SCSI- Festplatten und Laufwerke erforderlich. Dafür aber können an einer SCSI-Karte bis zu acht SCSI-Geräte intern angeschlossen werden. Ebenso ist an Stelle des 34-poligen IDE-Kabels ein 50-poliges SCSI-Kabel notwendig, welches mit so vielen “Pfosten” (Anschlußsteckern) versehen ist als im PC SCSI-Geräte vorhanden sind und am Ende des SCSI-Kabels sollte sich günstigenfalls ein SCSI-Terminator (elektrische Schaltung) um Reflektionen elektrischer Signale zu verhindern, befinden. SCSI-ID: Festgelegte Nummer die das jeweilige SCSI-Gerät identifiziert. SCSI-Terminator: (siehe SCSI) Search: Sichtbarer Bildsuchlauf. SECAM: (Sequential Couleur a Memoire). Eine in Frankreich und Osteuropa verwendete Farbfernsehnorm mit 625 Zeilen und 50 Halbbildern/Sekunde. Shotlist: Liste mit Einzelszenen um einen Film zu realisieren. SIF: (Standart Image Format). Ein MPEG I-Format mit dem die Bildauflösung bezeichnet wird. Bei PAL und SECAM beträgt die Auflösung 352 x 288 und unter NTSC 352 x 240. [Zurück] Signal-Rauschabstand: Gemessen in DB (Dezibel), damit wird das Verhältnis zwischen der brauchbaren Signalinformation (Bild) und dem störenden Rauschen bezeichnet. Single Step: Einzelbildfortschaltung. Skalierung: Anpassen an die jeweilige aufzuzeichnende Bildgröße. Slow Motion: Zeitlich reduzierter Filmablauf (siehe Zeitlupe). Software-CODEC: Erzeugung komprimierter digitaler Videosequenzen, die ohne Hardware (Videokarten) von PCs abgespielt werden können. Dies ist stark von der jeweiligen PC-Leistung abhängig. Solarisation: Starke Überbelichtung eines Videobildes, wobei hellweiße und extrem dunkle Zonen mit Farbsäumen umrandet werden. Spitzlicht: Ein Effektlicht welches von hinten auf ein Motiv gerichtet ist und somit bezaubernde Lichtspiele (z.B. Lichtring um ein Kopfhaar) hervorruft. Spurlage: Die Lage der Bild-, Ton- und Steuersignalspuren auf einem Videoband. Stand Bild: Ein einzelnes Videobild, in der Fachsprache auch “Frame” genannt. Stand By: Darunter versteht man die Aufnahmebereitschaft eines Kamkorders. Stereo: Zweikanaltonaufnahme oder -wiedergabe mit links und rechts Effekt. Still-Video: Eingefrorene Frames (Bilder) die aus einen Videoclip herausgenommen werden. Solche Frames werden auch als “Standbilder” oder als “Schnappschüsse” bezeichnet. Storyboard: Das bildhafte skizzieren von Szenen in einem Drehbuch. Stützbatterie: Knopfzelle in Kamerarekordern, die dafür Sorgen um die Daten wie Datum, Uhrzeit und Bandzählwerk (auch bei einem Akkuwechsel) aufrecht zu erhalten. Subjektive Kamera: Eine Kameraführung, bei der der Zuseher dasselbe wie der Darsteller sieht. Beispiel: Ein Darsteller liest in einem Buch. Diese gelesenen Schriftzeilen aus diesen Buch am Bildschirm gezeigt, bezeichnet man als subjektive Kamera. Superimposer: damit wird ein digitaler Speicher für Titel oder andere Bildüberlagerungen bezeichnet, die man in ein selbst gedrehtes Video einblenden kann. S-VHS: Super-VHS-Geräte liefern eine bessere Bildqualität als herkömmliche VHS-Geräte. Videokameras die mit dem S-VHS-System ausgerüstet sind, erkennt man unter der Bezeichnung “Hi8”. Dabei werden die Helligkeits- bzw. Farbsignale getrennt verarbeitet und mittels getrennter Signalübertragungskabeln von einem S-VHS (oder Hi8)- Gerät auf ein anderes S-VHS (oder Hi8)- Gerät übertragen, bzw. überspielt oder kopiert. Mit den getrennten Kabeltransport der beiden Helligkeits- und Farbsignale verhindert man die Modulation und Demodulation von Videos und erreicht somit eine bessere Bildqualität. Die Helligkeitssignale werden dabei als “Luminanz (Y)” und die Farbsignale als “Crominanz (C)” bezeichnet. Der Ausdruck Super-Video (S-Video) wird bei S-VHS fähigen Fernsehgeräten verwendet. Switcher: (Bildmischer). Switch = Umschalten. Bei Live-Übertragungen wird damit von einer zur anderen Kamera umgeschalten. Synchronsignal: Steuert den Gleichlauf und die Geschwindigkeit eines Videobandes um die Bild und Tonsignale exakt synchron wieder geben zu können. Es setzt sich aus dem Zeilensynchronsignal (der Horizontalsynchronisation) und dem Bildsynchronsignal (der Vertikalsynchronisation) zusammen. Synchronspur: Eine Randlängsspur eines Videobandes auf der die Synchronsignale aufgezeichnet werden. Szene: Zusammen gehörende Videoclips mit gleichen Thema.
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