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Die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen in der Videowelt! |
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A Abblende: (Fade out.) siehe unter Ausblenden. Abbildungsmaßstab: Darunter versteht man das Größenverhältnis zwischen der Sensorbildgröße (früher der Röhrenbildgröße) und des aufzunehmenden Motives. Abbildungsverhältnis: Damit ist das Verhältnis (Breite zur Höhe) eines Fernseh- oder Monitorschirmes gemeint. In der Regel 4:3 neuerlich auch 16:9. Ein geringer Teil davon wird allerdings an allen Rändern durch das Gehäuse abgedeckt. Vorsicht also beim Aufnehmen, im besonderen beim einblenden eines Titels. Wichtige Bildinformationen bzw. ein eingeblendeter Titel sollte stets einen genügend großen Randabstand besitzen. Abbremszeit: (Postroll). Sie korrigiert den serienmäßig in einen Aufnahmerekorder berücksichtigten Assemble “Schnittversatz” am Ende jeder Aufnahme. Diese ist von Gerät zu Gerät leicht unterschiedlich und beträgt zwischen zwei und oder drei Sekunden. [Zurück] Abspann: (auch als Nach- oder Schlussspann bezeichnet.) Die mit eigener Kreativität verlängerte Schlussszene am Ende eines Videofilmes. Enthält vielfach eine Auflistung der Mitwirkenden oder sonstige Hinweise und vielfach den Schriftzug Film- “ENDE”. A/B-Roll: Darunter versteht man ein Schnittsteuergerät das zwei Zuspielgeräte und einen Aufnahmerecorder steuern kann. Meist in Verbindung mit einem Mischer, der die beiden ankommenden Signale nicht nur durch einen harten Schnitt sondern auch durch Überblendungen und Trickblenden verbinden kann. AC: (Alternating C urrent). Abkürzung für Wechselstrom (siehe auch DC = Gleichstrom). [Zurück] Abtastgeschwindigkeit: Damit wird jene Geschwindigkeit errechnet die sich aus der Rotationsgeschwindigkeit der Bildtrommel (z.B. 4,87 m/s bei VHS und S-VHS Systemen) und des an der Kopftrommel vorbeiziehenden Aufnahmebandes (z.B. 2,34 cm/s bei VHS und S-VHS Systemen) ergibt. Achssprung: Damit ist die Richtung einer Bewegungsänderung (z.B. links/rechts auf rechts/links) eines bewegten Motivs gemeint. Erreicht wird ein solcher Achssprung, in dem man den ursprünglichen Standort der Kamera auf einen, dem Motiv gegenüberliegenden, wechselt. Adapter: Leider besitzen nicht alle Geräte, ob Kameras, ob Videorecorder oder Fernsehgeräte die selben Ein- (IN) bzw. Ausgangsbuchsen (OUT), so das die Stecker von Überspielkabeln nicht immer zueinander passen. Abhilfe leisten hier die Adapter, die es in allen nur erdenklichen Steckkompinationen gibt. Man muss sich also nicht immer gleich ein neues Kabel besorgen, passende Adapter tun es hier ebenso. Als Adapter werden aber auch jene Gewindepaßstücke bezeichnet mit denen man verschiedene Vorsatslinsen an einer Kamera auch dann aufschrauben kann, wenn die Aufschraubgewinde ursprünglich nicht zusammen passten. Additive Farbmischung: Aus den drei Farben Rot, Grün und Blau (RGB ) lässt sich jede beliebige Farbe mischen. Besitzen alle drei Farben den Wert “Null” ist das Videobild schwarz, hingegen beim Wert “255” weiß. Dazwischen kann jede Farbnuance eingestellt bzw. erzeugt werden (255 x 255 x 255 = 16,581.375 Farben). AGC: Automatic Gain Control (automatische verstärkte Tonaufnahmeregelung). Der Ton wird mit einen vorher eingestellten gleichbleibenden Tonpegel aufgenommen. [Zurück] Akku: Kurzform für Akkumulator. Die bis zu 1000mal aufladbare, netzunabhängige Stromversorgung ihres Camcorders. (Bitte Sicherheits- und eventuelle Entsorgungsvorschriften beachten.) Akustische Rückkopplung: (siehe Rückkoppelung). Ampere: (A). Strommenge eines elektrischen Stromes. Zum Gegensatz von “Volt” (V) = Stromstärke. Multipliziert man die Volt- mit der Amperangabe, ergibt dies den “Watt”-Wert eines elektrischen Stromes. Mit der Division Watt durch Volt, erhält man die Ampergröße. Da die Stromstärke (V) meist bekannt ist und Geräte vielfach mit dem Watt Wert gekennzeichnet sind, läßt sich auf diese Weise sehr leicht die benötigte Sicherungsstärke in Ampere (A) errechnen. Amplifier: Zu Deutsch = Verstärker. Analog In/Out: Analoger In/Ausgang mit jeweils 75 Ohm/1 Volt (Fernsehantenne). Anfangscod: (siehe Anfangsmarke). Anfangsmarke: Damit wird der “Anfangscod” bestimmt, mit dem die jeweilige Bildszene (Clip) in ein Videoprojekt eingebaut wird. Kurz, die erste Schnittstelle (= Beginn) des jeweiligen Videoclips. Das Gegenteil hinzu die “Endmarke”. Nicht jede Videoszene (Video-Clip) ist in der ganzen Länge brauchbar. Man schneidet daher sozusagen die unbrauchbaren Teile davon ab oder heraus. An jener Stelle (nach dem unbrauchbaren bzw. vor dem brauchbaren) wird eben diese Anfangsmarke gesetzt. Diese Schnittpunkte werden auch als “Cut-In”, bzw. “Cut-Out” bezeichnet. Auf diese Weise kann es durchaus vorkommen, das aus einer ursprünglichen Videoszene im Endeffekt zwei oder mehrere Clips entstehen. Angel: Damit wird eine Stange bezeichnet, an deren Ende z.B. ein Mikrophon montiert ist. Animation: Wurde beim klassischen Zeichentrickfilm noch Bild für Bild von Hand aus gezeichnet, übernimmt diese Aufgaben heute in immer größeren Maße der Computer. Assemble-Schnitt: (assemble = zusammensetzen). Damit ist das ansetzen einer neuen Videoszene (Bild und Ton) an einer bereits vorhandenen, zuvor aufgenommenen Bildszene gemeint. Diese Schnittart wird auch als “harter Schnitt” bezeichnet, im Gegensatz zum weichen Überblendungsschnitt. Beim Assemble-Schnitt wird das jeweilige Aufnahmeband (sowohl bei Camcordern als auch bei Videorecordern) automatisch auf ca. 2 Sec. vor dem Ende der vorhergehenden Filmszene zurückgespult (siehe Assemble Schnittversatz). Damit werden Bildfehler beim Übergang von einer Bildszene auf die nächste vermieden. Wo bei weichen Übergängen bereits etwas kostenspielige Geräte oder ein dementsprechend aufgerüsteter PC notwendig ist, muss man sich beim Schneiden mit dem “flinken Daumen” (sprich manueller Schnitt) ausschließlich mit diesen harten Assemble-Schnitt zufrieden geben. (siehe auch Back Space) Assemble Schnittversatz: Umschreibt das automatische zurückspulen eines Aufnahmebandes auf ca. 2 Sec. vor dem Ende einer vorhergehenden aufgenommenen Video-Szene (siehe auch unter Back Space). Asynchron: Damit ist ein auseinanderlaufen von Bild und Ton gemeint. Sprich: der Ton ist nicht gleichlaufend (nicht synchron) zum Bild. Atmosphäre: Damit ist das Eigengeräusch des jeweiligen Aufnahmeortes (wie z.B. Windgeräusche, vorbeifahrende Autos, Vogelgezwitscher oder ähnliches mehr) gemeint. Audio-Dubbing: (Audio- oder A-Dub) Verschiedene Camcorder und auch einige Videorecorder verfügen über diese Audio-Dubbing-Funktion. Dabei wird der Originalton (z.B. ein unerwünschter Straßenlärm, Windgeräusche etc.) mit einem Fremdton (Musik etc.) überspielt, wobei das Bildsignal (auch als Bildinformation bzw. Videoszene oder Videoclip bezeichnet) uneingeschränkt erhalten bleibt. Beim Videoschnitt am PC kann das Audio-Dubbing bereits im Schnittfenster problemlos realisiert werden, indem der Originalton gelöscht und an Stelle dessen die so genannte Nachvertonung eingefügt wird oder zum tragen kommt. Audiofrequenzgang: (Tonfrequenzbereich). Bei HiFi-Recordern kann dieser Bereich z.B. zwischen 20 Hz (Hertz) und 20 kHz (Kilohertz) betragen. Audiovisuell: Die Summe von Bild- und Toninformationen (siehe auch unter “AV”). Aufblende: (Fade in). Das Gegenteil der Abblende. siehe unter “Einblenden”. Auflösung: Darunter versteht man die Anzahl der horizontalen und vertikalen Bildpunkte (auch Pixel genannt) mit dem ein Videobild aufgenommen bzw. wiedergegeben wird. Um so höher die Auflösung um so detailgetreuer und kontrastreicher das Bild. Aufnahme-Protokoll: Darunter versteht man schriftliche Notizen über die jeweiligen Videoaufnahmen. Wo man eben festhalten kann, das diese oder jene Aufnahmeszene (ab - bis Zählwerkanzeige) an diesen oder jenen Ort aufgenommen wurde und wo eventuell einige Notizen über Besonderheiten oder wichtige Daten zum jeweiligen Drehort oder Ereignis, festgehalten werden können. Dinge eben die man leider immer wieder nur zu leicht vergisst und die beim nachträglichen Nachbearbeiten (Schneiden, Vertonen etc.) eine enorm große Hilfe darstellen. Ausblenden (Abblende): (Fade out. Die Blende wird automatisch langsam geschlossen.) Wird vorwiegend eingesetzt bei Szenen- oder Filmende. Hierbei dunkelt das Bild mehr und mehr ab bis der Bildschirm eine einheitliche schwarze Farbe besitzt. Zum Gegenteil dem Einblenden (Aufblende, Fade in). Gleichzeitig wird dabei auch der Ton synchron ausgeblendet. [Zurück] Austastlücke: Nicht für die Bildinformation genützter Platz auf der Schrägspur des Videobandes, der während der Zeitspanne entsteht, in der der Elektronenstrahl vom Zeilenende zum Anfang der nächsten Zeile zurückläuft. Hier werden Synchronsignale und der VITC (Zeitcod) untergebracht. Autofokus: Automatische Fokussierung (schärfe Einstellung) des Videobildes. Bei den heutigen Camcordern bereits als Standartfunktion integriert. Automatische Verstärkungsregelung: (siehe AGC). Aux- Anschluss: (Eingangs-Buchse[n]) Darunter versteht man einen so genannte “Reserveeingang” für AV = Audio- und Videoeingang. Ein zusätzlicher Eingang der für verschiedenste Anschlüsse zur Verfügung steht. AV: (Audiovisuell) Die gleichzeitige Aufnahme- und Wiedergabefähigkeit von Ton (Audio = A) und Bild (visuelles Bild = V = Video) der damit bezeichneten Geräte. [Zurück] AV-Anschluss: Anschlüsse für Audio (Ton) und Video (Bild). Heute bei VHS Geräten meist durch Cinch- oder Euro Scartbuchsen, bzw. durch einer 4poligen Hosidenbuchse bei Hi8 oder S-VHS Geräten. AV-Selector: Schaltpult zum Umschalten verschiedener Audio- und Videoeingänge. Azimutwinkel: Bezeichnet den Winkel zwischen dem Bild-Kopfspalt und der Bandtransporteinrichtung.
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