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Die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen in der Videowelt! |
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K Kamerafahrt: Das fahren mit einer laufenden Kamera. Dazu werden die verschiedensten Möglichkeiten genutzt. Film- und Videoproduktionsfirmen verwenden dazu häufig eigendst dazu gebaute Fahrgeräte (so genannte Dollys), entweder auf Schienen oder auf Räder. Letzteres erfordert eine unbedingt rumpelfreie Ebene. Auch Strassenfahrzeuge wie Pkws oder Kleinlkws werden gerne dazu eingesetzt. Für den Hobyfilmer gibt es auch Stative auf Rädern. Kamkorder: (Camcorder) Deutscher Kurzausdruck für Kamerarekorder. Kanal: Dateiinformationen einer gesamten Datei, die z.B. festlegt welche Dateninformationen bei Audioaufzeichnungen für den linken bzw. welche für den rechten Tonkanal bestimmt sind. Auch die Farbkomponenten eines Videobildes verwenden verschiedene Aufzeichnungskanäle. Kasch: Damit bezeichnet die Fachwelt das Bildschirmformat. Weitverbreitet das Bildformat “3:4”, neuerlich auch “16:9” = Breitbildschirm. KByte: (Kilobyte) 1 KByte = 1024 Byte. Speichereinheit in Computern und computergesteuerten Geräten z.B. bei digitalen Fotoapparaten. Key Color: (Transparent machen einer Farbe) Mit einen “Key” kann eine ausgewählte Farbe belegt werden, so das diese transparent wird und der Hintergrund durchscheint. Wird vorwiegend bei Inserts (Titeleinblendungen), die über ein Hintergrundbild oder einer Hintergrundszene gelegt wird, verwendet. Key-Effekt: Das Einstanzen eines zweiten Videobildes, mittels einer Maske. Klappe: Regietafel mit Hinweistexten wie Film- und Szenentitel sowie Aufnahmenummer, die meist mit einer schwarz-weißen “Klappe” ausgestattet ist und am jeweiligen Szenenanfang vor die Film-Kamera gehalten wird. Das Geräusch beim schließen der Klappe dient dazu um später Ton und Bild synchron zusammensetzen zu können. Dies ist bei einer Videokamera nicht nötig, da der Ton dabei ohnedies synchron mit aufgezeichnet wird, ist allerdings zu einer Einstellungsidentifizierung von großen Vorteil. Klinkenstecker -buchse: Wird üblicherweise für Mikrophone und oder Kopfhörer verwendet. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen; a) in Größen von 2,5 sowie 3,5mm und 5,2mm und b) 2polig bei Mono- oder 3polig bei Stereoausführungen. Im digitalen Videobereich werden bereits 4polige 3,5mm Klinkenstecker/buchsen verwendet. (siehe Skizze) Klirrfaktor: Damit werden Tonverzerrungen, speziell bei tiefen Tonfrequenzen bezeichnet, die durch so genannte Oberwellen (nicht zur eigentlichen Schallwelle gehörend) hervorgerufen werden. Kommentar: Gesprochene Dialoge, zur Erläuterung von Bildszenen. Besonders in Dokumentarfilmen. Der Sprecher wird als Kommentator oder als Dialogist bezeichnet. Kompatibilität: (zu Deutsch = etwa; Zuträglichkeit, Bekömmlichkeit, Verträglichkeit...) Darunter versteht man das Zusammenpassen von Hart- und Softwaren eines PCs oder einiger Geräte untereinander. Nicht “kompatible” Geräte oder Programme führen häufig zu Computerabstürzen, fehlerhafte Ausführungen oder gänzlichen Funktionsunfähigkeiten. Kompression: Um auf einer PC-Festplatte Speicherplatz zu sparen, kann man die Daten komprimieren (zusammenpressen, verkleinern). Beim Dekomprimieren werden die Daten wieder zur Gänze hergestellt. Kontinuität: Darauf ist zu achten, wenn eine Filmszene nicht in einer sondern in mehreren Einstellungen abgedreht wird. Es wäre peinlich wenn ein Darsteller bei einer Szeneneinstellung einen Hut trägt und bei der nächsten nicht. Requisiten, Bekleidung und Beleuchtung dürfen in einer Gesamtszene nicht geändert werden. Kontrast: Damit wird das Verhältnis zwischen den hellen und dunklen Bildstellen, bzw. zwischen den Licht- und Schattenpartien bezeichnet. Konvergenz: Die exakte Deckung der Farbauszüge Rot, Grün und Blau. Konversionsfilter: Kamera- oder Scheinwerfervorsatzfarblinse zum verändern der natürlichen Farbeinstrahlung. Kopfscheibe: (Kopftrommel). Eine schräg stehende rotiernde, etwa 6cm im Durchmesser messende Scheibe, auf der sich die Bild- und Tonköpfe befinden. Kopftrommel: (siehe Kopfscheibe). Kopie: Eine Kopie eines Videofilmes. Sie wird in “Generationen” unterteilt: Die 1. Generation ist die erste Kopie vom Original, die 2. Generation jene, wenn man von der 1. Generation eine Kopie zieht, usw. Wobei hochklassige Kopiergeräte selbst bei der 3. oder 4. Generation noch brauchbare Abzüge liefern, so ist bei normalen Videorekordern stets mit einen Bildqualitätsverlust zu rechnen. Mit einen dazwischen geschalteten Kopierverstärker kann man diesen Qualitätsverlust, zwar nicht zur Gänze, jedoch im hohen Maße vermindern. Kunstlicht: Das Licht von Kerzen oder Glühlampen.
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