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Die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen in der Videowelt! |
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D D2-MAC 625: Verbessertes Signalkodierungsverfahren von TV-Geräten. (siehe auch Fernsehnorm.) DAT (Digital Audio Tape): Ein Mitte der 80er Jahre von Philips und Sony entwickeltes Format zur Speicherung von Musik auf Magnetband. Dateiformat: Darunter versteht man das Speicherformat, nach welcher Daten wie z.B. ein PC Bild- und oder eine Toninformation abgespeichert wird. (z.B. ---.avi = Videodatei im AVI-Format). Datenrate: Darunter versteht man die Datenmenge die ein Massenspeicher (z.B. die Festplatte eines PCs) pro Sekunde speichern bzw. wiedergeben kann. Für Amateure die ihre Videos am PC schneiden bzw. nachvertonen ein ungemein wichtiger Faktor, da die Einstellung dieser Datenrate vom ruckfreien gelingen seiner nachbearbeiteten Videos abhängt. Die Datenrate ist abhängig von der jeweiligen Geschwindigkeit eines PCs. Halbwegs gute Grabberkarten in Verbindung mit einen halbwegs schnellen PC (ab 400 MHz) bringen pro Sekunde bis zu 2x25 MBit im Dual-Stream-Modus und 1x25 MBit im Singel-Stream-Modus. dB: (Dezibel). Darunter versteht man eine logarithmische Zahl die für das Verhältnis zwischen zwei Spannungen auftritt. Spannungen von 6 dB entspricht einen 2fachen, 20 dB einen 10fachen, 40 dB einen 100fachen und 60 dB einen 1000fachen Verhältniswert. Bei Camcordern beträgt der Signal/Rauschabstand meist 43 dB. dies entspricht einem Nutz/Störsignal-Verhältnis von 101,41:1. DC: Abkürzung für Gleichstrom. (siehe auch AC = Wechselstrom) [Zurück] DCT: (Diskrete Cosinus Transformation). Ein Bestandteil der JPEG -Bilddatenkompression. Dabei werden die Helligkeits- (Luminanz-) und Farb- (Crominanz-) Informationen als Frequenzkoeffizienten gespeichert. Decoder: Zusatzeinrichtung oder Zusatzgerät zur Entschlüsselung codierter Signale. De-Interlacing: (Bewegungskompensation). TV-Systeme verwenden die “Interlacing - Technik”. Delay: Signalverzögerung durch eine elektronische Schaltung. Detaileinstellung: Damit versteht man kleine Ausschnitte eines Gesamtbildes, z.B. die Anschlaghand eines Gittarespielers oder die Hände eines Klavierspielers während des Musizierens, usw. Derart gesonderte Aufnahmen eignen sich hervorragend zum auflockern eines überlangen Videoclips. Um derart aufgelockerte Insert-Schnitte “synchron” erstellen zu können, ist es allerdings Notwendig diese Detailaufnahmen gleichzeitig mit einer zweiten Kamera aufzunehmen. Zudem benötigt man dazu geeignete Schnittgeräte oder einen dementsprechend aufgerüsteten PC, um bildgenaue Schnitte erzeugen zu können. (Siehe auch Insert-Schnitt). DEW: (Deutsch = Feuchtigkeit). Camcorders schalten bei Feuchtigkeit (meist durch Kondensation hervorgerufen [Übergang von kalte in warme Räume]), zur Gänze so lange ab, bis die Feuchtigkeit abgetrocknet ist. Dies kann im Extremfall bis zu einer Stunde andauern. Andernfalls würde das Magnetband an der rotierenden Kopftrommel festkleben und zerreißen. Abhilfe: Entfernen sie das Videoband und lassen sie das Kassettenfach zum abtrocknen geöffnet. Tip: Wenn sie den Camcorder in einen Plastiksack, halbwegs Luftdicht einschließen oder das Kassettendeck mit einen Klebeband abdichten, bevor sie von der Kälte in die Wärme gehen, verkürzen sie die Trockenzeit des Camcorders ungemein. Auf alle Fälle sollte ein Camcorder nur mit der jeweiligen Umgebungstemperatur betrieben werden. Dialogist: Sprecher von Dialogen (Kommentaren). Diffuser: Ein Videobildfilter, welches die Randbereiche verschwommen darstellt. Digital-8: (Digitales Videobandformat). Ein Aufnahmeband das kodierte, digitalisierte Video- und Audiodaten auf einen 8mm-Band speichern kann. Bzw. Geräte (Camcorder und oder Videorecorder) die für diese Videobandformate konzipiert sind. Zur Zeit ist dazu nur die Fa. Sony in der Lage solche Bänder bzw. Geräte herzustellen. Digitaleffekt(e): Einige Kameras sind bereits mit einigen Digitaleffekt-Funktionen ausgerüstet. Aber auch mit geeigneten Effektgeräten oder mit einer Software eines PCs können derartige Digitaleffekte erzeugt werden. Die Art und Weise ist allerdings von Gerät zu Gerät bzw. von Software zu Software unterschiedlich. Die häufigsten Effekte sind:
Digitale Rauschunterdrückung: Dabei wird das Bild mit Hilfe eines Digitalspeichers verdoppelt und anschließend wieder halbiert, wobei das Bildrauschen um 30% verringert wird. Digitales Signal: Nicht Analoges Signal, welches nur die beiden physikalischen Werte “Wahr” und “Unwahr” (Binärzeichen = “1” u. “0”) unterscheidet. Digitalvideo: Dabei wird das Videosignal nicht mehr analog auf Magnetbändern aufgenommen, sondern auf ein digitales Speichermedium, wobei die Signale als bitweise Informationen in einer Datei abgelegt werden. Vorteil: der Übertragungs- bzw. Kopierverlust entfällt zur Gänze. Das heißt; jeder einzelne Digitalabzug ist ein Original. DIN-Stecker: 6polige A/V-Verbindung. Wurde längst duirch den 21poligen Scart-Stecker (bekannt auch als Euro-Scart) abgelöst. (siehe Skizze) Dioptrie-Einstellung: Ein Einstellring am Sucherokular einer Kamera, mit dem man als Brillenträger die benötigte Sehschärfe einstellen kann. DirectShow: Eine Systemerweiterung von Microsoft welches für Multimedia Anwendungen unter Windows ausgelegt ist und über eine ebenfalls von Microsoft entwickelte Softwareschnittstelle verfügt mit deren Hilfe man Videogeräte steuern kann. Wird auch als DirectMedia bezeichnet. DirectMedia: siehe auch DirectShow (Text gleichlautend). DirectX: (Direct [X]) Extensions ist eine Zusammenfassung mehrerer von Microsoft, ab Windows 95 aufwärts entwickelte Systemerweiterung um Video- und Spielbeschleunigungen zu ermöglichen. Dissolve: (siehe Überblendung). Dithering: Durch die Verwendung von Farbmustern wird die Anzahl der Farben für das menschliche Auge künstlich erhöht. Dolby: Darunter versteht man ein spezielles Rauschunterdrückungs- und Dynamikverbesserungsverfahren im Audio- (Ton-) Bereich. Dolly: Rollwagen (auf Schienen oder Räder), auf dem sich ein Kamerastativ befindet und meist auch Platz für den Kameramann bietet. Damit werden ruckfreie weiche Kamerafahrten gewährleistet. Voraussetzung (bei Rädern), das auch der Untergrund ein ebener ist. Dramaturgie: (grich. <<Drama>> = Schauspiel). Drehbuch: Schriftliche Anleitung eines Videos. Es enthält neben den einzelnen Videoszenen auch die verschiedenen Dialoge, Kameraeinstellungen, Drehorte usw. Professionelle Fachleute empfehlen ein solches Drehbuch bei allen geplanten Videoaufnahmen zu erstellen. Für mich ein umstrittenes Thema. Gerade im Urlaub finde ich ein solches Drehbuch nicht nur als überflüssig sondern sogar als hinderlich. Für die wenigen, zum Vorspann geeigneten Aufnahmen, wie z.B. das Kofferpacken, die Verabschiedung von Verwandten oder Bekannten, das Einsteigen in das Flugzeug oder ähnliches mehr, kann ich auch im Kopf behalten und benötige dazu wirklich kein Drehbuch. Weitaus wichtiger finde ich bei Urlaubsaufnahmen ein so genanntes Aufnahmeprotokoll. Indem man eben festhalten kann, das diese oder jene Aufnahmeszene (ab - bis Zählwerkanzeige) an diesen oder jenen Ort aufgenommen wurde und wo man dazu auch eventuell einige Notizen über Besonderheiten oder wichtige Daten zum jeweiligen Drehort oder Ereignis, festhalten kann. Dinge eben die man leider immer wieder nur zu leicht vergisst und die beim nachträglichen Nachbearbeiten (Schneiden, Vertonen etc.) eine enorm große Hilfe darstellen. Soweit meine persönliche Meinung und Einstellung zum Thema “Drehbuch” im Urlaub, auf Partys und ähnlichem mehr. Bei Videos mit einen vorgegebenen Inhalt, einer vorgegebenen Handlung usw. ist natürlich ein solches Drehbuch unumgänglich. Drehplan: Bildlich- Grafische Darstellung einer Video- oder Filmproduktion. Inhalt: Aufnahmeort, Aufnahmezeit, Drehtage, Liste der Darsteller usw. Dropout: Signalausfall, der durch einen Band-Beschichtungsschaden oder durch ausgezogene, zerfranste und oder eingerissene Bandränder aber auch durch Fremdmagneteinstrahlung und oder Fremdkörper (z.B. Staub) bzw. durch eine verschmutzte Kopftrommel, auftreten kann. Man bemerkt es im Videobild durch horizontale, über den Bildschirm laufende, hell aufblitzende Streifen oder einen stark verschneiten Bildschirm. Bandfehler zeigen den Signalausfall nur so lange das Band beschädigt ist, eine verschmutzte Kopftrommel hingegen während des gesamten Videofilmes. Dropoutkondensator: “Kleinere Band-Beschichtungsfehler” können durch einen solchen Kondensator ausgeglichen werden, indem dieser die Dropouts mit der Umgebungsfarbe ausfüllt. Dropped Frames:
Ausgelassene Bilder (Frame) beim abspeichern von Videoclips auf ein PC-Speichermedium (z.B. einer Festplatte). DSK: (Downstream K eying). Beabsichtigte Bildfarbverfremdung heller oder dunkler Bildpassagen. Dub: (Dubbing). Allgemeine Bezeichnung für Video- und Tonüberspielung. Sie unterscheidet sich von der herkömmlichen Bildüberspielung durch die so genannte Kopf-zu-Kopf überspielung. Der Vorteil ist eine bessere Bildqualität, wobei die Frequenzmodulation und Demodulation des Videosignals im Aufnahmerecorder entfällt. Diese Einrichtung findet man meistens bei Profikopierern oder sehr teuren Videogeräten. Durchschleifen: Das Durchschleifen von Signalen ermöglicht das Hintereinanderschalten von mehreren Geräten über eine einzige Leitung. Dieses Verfahren verwenden einige Genlockkarten um das Video durch den PC durchzuschleusen, während man mit dem jeweiligen Computerprogramm z.B. Titeln oder etwa Bild in Bild Informationen einfügen kann. DV: Abkürzung für Digitales Video. DV-Band: Digitales Videobandformat für die Aufzeichnung von digitalen AV-Signalen. Wobei die Metall bedampften Bänder eine Breite von 1/4 Zoll (6,325 mm) aufweisen. Die Aufnahmezeit der jeweiligen Bänder ist von 60 bis 270 Minuten ausgelegt. DV-Band-Aufnahmeformat: Die digitale Aufzeichnung auf Band erfolgt in Schrägspur. Wobei ein Vollbild im PAL-System 12 Aufzeichnungsspuren benötigt. Die Bildinformationsdaten liegen dabei etwa in der Mitte auf dem in Längsrichtung gesehenen Aufnahmeband. Am linken Bandrand befinden sich die ebenfalls digital aufgezeichneten Audiodateien und der ITI- (Insert and Track Informations-) Bereich. Der rechte Bandrand ist für sonstige Zusatzinformationen reserviert. DV-Kassetten: Bieten eine Auflösung von 500 Zeilen und einen Signal-Rauschabstand von 54dB, eine dreifache Farbbandbreite von 1,5 MHz, einen Timecode, eine 16-Bit DAT-Audioqualität (oder vier 12-Audio-Bit-Spuren mit 32 kHz). Es besitzt die Möglichkeit separate Video- und Audio-Insertschnitte durchzuführen und die direkte Ein- bzw. Ausgabe von digitalen Daten über die IEEE-1394 Schnittstelle am PC. Dynamik: Der Bereich zwischen der kleinsten und größten Lautstärke eines Gerätes. Sie wird in “dB” (dezi-Bel) angegeben. Ein CD-Player z.B. besitzt meist einen Wert von 90 dB. Ein Videorecorder etwa 40 dB.
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