Meyer’s Videoring

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Die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen in der Videowelt!

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B

Back Light: zu Deutsch = Gegenlichtausgleich oder Gegenlichtcompensation.

Back Space: Damit wird die automatische Rückspulfunktion von 2-3 Sekunden an der zuletzt aufgenommenen Bildszene bezeichnet, um einen störungsfreien Übergang von einer zur anderen Bildszene zu gewährleisten. Ausgelöst wird diese Funktion automatisch während einer Aufnahme mit dem betätigen der Pausenfunktionstaste oder beim beenden einer Aufnahme.       [Zurück]

Band: (auch “Tape” genannt). Magnetisches Speicherband für analoge und oder digitale Bild- und Tonsignale.

Bandbreite (a): (Richtiger “Kassettenbandbreite”). Die genormte Breite eines Magnet-Video-Bandes. Bei VHS ( Video-Heim-System), VHS-C, Super-VHS (S-VHS), Super-VHS-C (S-VHS-C), Betacam, Betamax und Video 2000 beträgt die Bandbreite 12,65 mm (1/2 Zoll). Bei Video 8, Hi8 und D-Hi8 beträgt diese Bandbreite 8 mm. Das digitale Videoband weist eine Bandbreite von 1/4 Zoll = 6,325 mm auf.                                                                    Bandbreite (b): Darunter versteht man auch den Bereich zwischen der niedrigsten und höchsten aufgezeichneten und auslesbaren Übertragungsfrequenz. Gemessen und angegeben wird diese Frequenz in Hertz (Hz).                                                                                              1 Hertz (Hz) = 1 Schwingung/Sekunde.                                                                1 Kilohertz (kHz) = 1 000 Schwingungen/Sekunde.                                                    1 Megahertz (MHz) = 1 000 000 Schwingungen/Sekunde.      [Zurück]

Bandgeschwindigkeit: damit ist die Transportgeschwindigkeit des Magnet-Video-Bandes gemeint, mit der sie über die Kopftrommel gezogen wird. Diese Geschwindigkeit ist genormt und beträgt beim europäischen PAL/CCIR System bei:                                                 VHS, VHS-C, S-VHS und S-VHS-C Typen = 2,339 cm/Sekunde und bei:                                                Video 8, und Hi8 = 2,0051 cm/Sekunde.                                           Schaltet man den Camcorder oder den Videorecorder auf den “Long Play (LP)” Modus wird die vorhin angegebene Bandgeschwindigkeit genau halbiert. Damit verdoppelt sich die Aufnahme- bzw. Wiedergabezeit. Nachteil: die Bildqualität nimmt dabei drastisch ab.       Beim Digitalen Video ist diese Bandgeschwindigkeit um ein Drittel erhöht. Vorsicht also bei digitalen Camcordern die für digitale Hi8-Bänder konzipiert sind. Ein 60 Minuten D-Hi8 Band ist nur für 40 Minuten Aufnahmezeit verfügbar. Ansonsten sind digitale Videobänder von 60 bis 270 Minuten erhältlich.

Bandmaterial: VHS-Videobänder bestehen aus Oxidbändern (Eisen- oder Chromdioxid) oder aus Reineisenbänder bei 8mm Systemen.

Batch Capture: Hierbei handelt es sich um einen automatischen Prozess, bei dem, bei jeder Neuaufnahme, für die Lokalisierung eine Edit Decisions List (Entscheidungsliste für die Bearbeitung) erzeugt und in einer Datei abgespeichert wird.

Batch-Liste: (= Schnittliste).

Beleuchtungsstärke: Bei Camcordern wird die notwendige Mindestbeleuchtungsstärke (gemessen in “Lux”) stets angegeben. Wobei 1 Lux die Lichtstärke einer Kerze entspricht. Dies besagt jedoch noch lange nicht das bei dieser angegebenen Mindestbeleuchtungsstärke ein weitgehend rauschfreies und farbgetreues Bild aufgenommen werden kann, sondern vielmehr das damit gerade noch erkennbare Aufnahmen entstehen. Wer also auf eine rauschfreie und farbgetreue Aufnahme, bei Dämmerung nicht verzichten möchte, kommt um eine zusätzlich ausreichende Ausleuchtung der Aufnahmeszene nicht herum.

Belichtung: siehe Blende.

Betacam: Ein 1/2 Zoll Videokasettenformat für industrielle und professionelle Anwendungen entwickeltes Videosystem. (genauere Angaben siehe Bandbreite “a”)

Betamax: Ebenfalls ein 1/2 Zoll Videokasettenformat, allerdings für Video-Heimsysteme konzipiert. (genauere Angaben siehe Bandbreite “a”)

Bild: Ein Bild (Fachsprache) besteht aus einer Ansammlung von Punkten (Pixeln) das auf einen Bildschirm oder Monitor wiedergegeben wird. Es ist ein Abbild oder eine Reproduktion eines Lebewesens, eines Gegenstandes, einer Landschaft oder einer grafischen Darstellung. Digitalisierte Bilder können mit einer dementsprechenden Software (Bildbearbeitungsprogramm) am PC nachbearbeitet oder verändert werden.

Bildfrequenz: Anzahl der aufzunehmenden Frame (Einzelbilder)/Sekunde. (Beim PAL-System 25 Vollbilder, bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde).

Bildgröße: Beim PAL-System beträgt diese Größe 352 x 288 Pixeln und beim NTSC-System 352 x 240 Pixeln (siehe auch SIF).

Bildkompression: Darunter versteht man die Verringerung der Datenmenge von digitalisierten Videodateien. Man spricht dabei auch vom “komprimieren” digitaler Bilder.

Bildumkehr: Die Möglichkeit aus einen positiven Bild ein negatives Bild (oder umgekehrt) zu erstellen.

Bildmischer: Ist ein zwischen mehreren Zuspielgeräten (z.B. Camcorder, Zuspiel-Videorecorder, PC und oder Bildplattenspieler), kurz als Player bezeichnet und dem eigentlichen Aufnahmegerät (dem Aufnahme-Videorecorder), kurz als Recorder bezeichnet, geschaltetes Zwischengerät, mit dem man von einen auf den anderen Zuspieler (Player), mittels verschiedener Überblendfunktionen (Trickblenden), umschalten oder so genannte Bild- in Bildeffekte erzeugen kann.

Bildrate: Hier geht es um die Anzahl der Einzelbilder (auch Frames genannt) die in einer Videosequenz pro Sekunde aufgenommen bzw. abgespielt werden. Beim PAL-System beträgt diese Bildrate 25 Vollbilder/Sekunde. Beim NTSC-System 30 Vollbilder/Sekunde. Wobei jedes einzelne Vollbild (jedes einzelne Fram) aus zwei Halbbildern, einem oberen (die Pixelzeilen mit gerader Zeilenbezeichnung [2, 4, 6, 8 usw.] betreffend), beim unteren (die Pixelzeilen mit ungerader Zeilenbezeichnung [1, 3, 5, 7 usw.] betreffend) besteht.

Bildstabilisator: Elektronische Einrichtung in vielen Camcorders. Funktioniert vorwiegend nur in der Weitwinkeleinstellung einer damit ausgerüsteten Kamera. Es verhindert weitgehendst kleinere Bildverwackler. Die Bildstabilisierung funktioniert zwar in der Teleeinstellung ebenso, doch sind im Telebereich die Verwackler meist so stark, das sie von der Bildstabilisierungs-Elektronik nicht mehr ausgeglichen werden können.

Bildwandler: CCD-Bildwandler: (Charged Cuopled Device). Halbleiter Chip, unmittelbar hinter der Kameraoptik, der das am Chip auftreffenden Bild in elektronische Signale umwandelt. Entscheidend für das Auflösungsvermögen dieses Halbleiter-Bildsensors ist die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) pro Flächeneinheit. Dieser kleine Halbleiter Chip löste die Bildaufnahmeröhre ab und ermöglichte erst den Bau von den heutigen bekannten extrem kleinen Kamerarekordern.

Bildwinkel: darunter versteht man den Winkel, mit dem das abzubildende Motiv gesehen wird. Er ist abhängig von der Brennweite des Objektives und des Aufnahmeformates des Bildwandlers.

Bit: (Binary Digit) Damit wird die kleinste Informationseinheit (der Eins [1] und der Null [0], Eins = Wahr, Null = Unwahr) eines Computers bezeichnet. Um ein Zeichen (Zahl oder Buchstabe etc.) darstellen zu können werden 8 Bit (=1 Byte) benötigt.         [Zurück]

Bitmap: (kurz BMP oder “Dateiname.bmp”) Ein Bild das aus einer Ansammlung von Bildpunkten (auch Pixeln), in Zeilen angeordnet besteht.         [Zurück]

Black Level: Damit wird der dunkelste Wert eines Videosignals bezeichnet.

Blende: Eine verstellbare Öffnung jeden Objektivs, mit dem die Intensität des einfallenden Lichts automatisch oder manuell geregelt werden kann. Man spricht dabei auch von der Einstellung der “Belichtung”.        [Zurück]

Blue Box: Dabei werden blaugrün gemischte Farben eines Videobildes transparent und durch Teile eines anderen hinterlegten Bildes ersetzt. Dieser Vorgang wird auch als “Stanzen” bezeichnet.

BMP: (siehe Bitmap)

BNC: Eine Videosignalsteckerkompination mit Bajonettverschluss. Findet heute, ausser bei professionellen oder Studiogeräten, kaum noch Verwendung.

Brennweite: Der Weitwinkel (weiter Bildausschnitt) einer Kamera besitzt eine kleine, hingegen der Telebereich (kleiner Bildausschnitt) eine große Brennweite. Diese kann elektronisch oder manuell über den “Zoom-Schalter” oder “Zoom-Hebel” bzw. am “Brennweiten- oder Zoomring” eingestellt werden.

Burst: Damit wird ein Farbsynchronsignal bezeichnet.

Bypass: Durchschleifen eines Videobildes, ohne Aktivierung der Elektronik in einen Gerät. Damit kann das einlangende Videobild mit dem im Gerät bearbeiteten verglichen werden.

Byte: 1 Byte = 8 Bit. Informationseinheit eines Computers. Die Codierung erfolgt dabei “binär”, d.h. in Nullen (0) und Einsen (1). (siehe auch unter Bit)

 

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