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Die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen in der Videowelt! |
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H Halbbild: Bei einen PAL-Fernsehbild (PAL-Videobild) setzt sich ein Vollbild aus zwei Halbbildern zusammen. Einen Oberen und einen Unteren. Das obere Halbbild wird auf den geraden Bildschirmzeilen (2, 4, 6, usw.), und das Untere auf den ungeraden Bildschirmzeilen (1, 3, 5, usw.) angezeigt und ineinander verschachtelt. Halbzoll: Damit wird die Kassettenbandbreite von VHS, VHS-C, S-VHS, S-VHS-C, und den Kompaktversionen von Betacam und Beta-SP bezeichnet. Ganze Zoll-Systeme findet man nur mehr bei veralteten Kameras bei Fernsehanstalten. (siehe auch Bandbreite[a]) Halbnah: Damit ist eine Einstellgröße eines Video- oder Filmmotives gemeint. Halbtotale: Damit ist ebenso eine Einstellgröße eines Video. bzw. Filmmotives gemeint. Halogenleuchte: (siehe Handleuchte). Handleuchte: Akkubetriebene leichte und kleine Halogenleuchte, die vielfach auch am Zubehörschuh einer Kamera befestigt werden kann. Hardware CODEC: Dabei werden die digitalen Videosequenzen über eine spezielle Hardware komprimiert, was eine verbesserte Bildqualität gegenüber der Software-Codec garantiert. Hauptlicht: Ein beherrschendes, gleichmäßig raumfüllendes Licht. Wird am leichtesten dadurch erreicht, wenn man einen starken (gekühlten) Scheinwerfer nicht auf das Motiv sondern auf eine weisse Decke richtet und somit den Raum lichterfüllt ausleuchtet. HD-MAC 1250: (siehe Fernsehnorm). HDTV: (High Definition Television). Zu Deutsch: “hochauflösendes Fernsehen”. Der Bildschirm ist dabei mit 1125 Zeilen anstelle bisher 625 konzipiert. Die Farbwiedergabe ist durch die höhere Zeilenanzahl und der höheren Bildfrequenz von 60 (beim PAL 50 Bilder)/Sekunde enorm verbessert. Zudem bietet der digitale HDTV Mehrkanalton CD-Qualität. Zur Zeit wird allerdings noch zwischen der USA, Europa und Japan über die endgültige Definition der Standartbezeichnung diskutiert. Helligkeit: (Luminanz). Betrifft die Helligkeit eines Videos. Hertz: (Abgekürzt: Hz). Frequenzen werden in Hz gemessen und angegeben. Hi8: Verbesserte Video8-Version. Die Kassettenbänder sind dabei mit Metall bedampft und die Signale (Y)=Luminanz und (C)=Crominanz werden getrennt verarbeitet und über ein eigenes Kamerakabel (mit Hosidenstecker/buchse) verbunden. Bei Videorekordern wird das Hi8-System mit S-VHS oder S-VHS-C bezeichnet. Denn die “8” (Hi8) sagt etwas über die Kassettenbandbreite in Millimeter aus. Die Audiosignale bedürfen dabei allerdings eines separaten Kopier- (Überspiel-) Kabels, meist Cinch auf Cinch. Hi-Color: Damit wird der Farbbildtyp mit 16-Bit (=65536 Farben) bezeichnet. HF-Signal: Drahtloses Hochfrequenzsignal zur Übertragung von Fernsehsignalen. HiFi: Bei Kameras und Videorekordern befinden sich auf der Kopftrommel zwei zusätzliche Tonköpfe. Der Stereoton wird dabei im gleichen Schrägspurverfahren aufgezeichnet wie das Videobild. Allerdings dringen dabei die Audiosignale wesentlich tiefer in die Magnetschicht des Videobandes ein als die Videosignale welche an der Oberfläche des Videobandes verbleiben. (siehe Skizze) High-Speed-Shutter: Extrem kurze Belichtungszeit (1/500 oder 1/1000 Sek.) mittels elektronischen Schnellverschluß. Damit können auch bei Zeitlupe oder Standbild scharfe Bildkonturen erreicht werden. Hintergrundgeräusch(e): Das Eigengeräusch am Drehort, wird auch als Atmosphäre bezeichnet. HF: Abkürzung für Hochfrequenz. HF-Buchse: Antennenein- bzw. Ausgang an TV und Videogeräten. Highspeed Shutter: Elektronischer Verschluss bei Kameras mit CCD-Chips. Um scharfe und klare Bilder bei schnell bewegten Motiven zu erreichen ist eine Hochgeschwindigkeits- abtastung des CCD-Chips erforderlich. Um dies zu gewährleisten ist eine Verschlußzeit von etwa “ein 10 000/Sekunde” nötig. Kameras mit Highspeed Shutter sind diesen Anforderungen gewachsen. Hochlaufzeit: (Preroll). Das ist die Zeit die die Mechanik eines Videorekorders benötigt, um aus der Funktion Rec-Pause in die Funktion Rec-Aufnahme zu wechseln. Zum Gegensatz der Abbremszeit (Postroll). [Zurück] Höhen: (Treble). Damit werden die oberen Bereiche der Tonfrequenzen bezeichnet. [Zurück] Horizontale Auflösung: Gibt an wieviele parallele, senkrechte Linien getrennt von einer Kamera aufgelöst werden können. Camcorder können etwa 300 Linien und Studiogeräte etwa 500 Linien auflösen. Hosiden Stecker/Buchse: Dies sind 4-polige Stecker/Buchsen die vorwiegend bei Hi8- und S-VHS bzw. bei S-VHS-C zum Einsatz kommen. Damit werden Bildsignale, nicht wie beim Composite-Verfahren mit einer, sondern getrennt über zwei separat abgeschirmte Signalleitungen “ YC” (Y=Luminanz[=Helligkeitsinformation] und C=Crominanz [=Farbinformation]) übertragen. Die Bildqualität wird dabei erheblich verbessert. Die Audiosignale bedürfen dabei eines separaten Kopier- (Überspiel-) Kabels. (siehe Skizze) HQ: (High Quality). Vermindert elektronische Bildstörsignale (Rauschverminderung). Hybrid-Schnitt: Damit wird ein Videoschnitt-Verfahren bezeichnet das teilweise mit einer Schnittsoftware (über PC) bearbeiteten Videoszenen (z.B. Vor- Schlußspann) und teilweise aus Direktüberspielungen (Player [Abspielgerät] - Recorder [Aufnahmegerät]) produziert wird. Nachteil: Eine Videoproduktion die im Hybrid-Schnitt-Verfahren hergestellt wurde besitzt im Bereich der Direktüberspielungen nur den O-Ton (Original-Ton), was z.B. bei durchgehenden Erläuterungen eines Reiseleiters kaum als störend bezeichnet werden kann. Wird allerdings bei der Direktüberspielung über ein Tonmischpult ein Fremdton (Musik etc.) anstelle des O-Tones dem Video beigefügt, dann wird der beigefügte Fremdton an der Bildschnittstelle ebenso unterbrochen, was bei einer eingefügten musikalischen Vertonung enorm störend sein kann.
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