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Werner PREDOTA ORF NÖ und Moser Reisen
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Verehrte Video - Amateure !
Es wird Sie vielleicht interessieren dass das Videofilmen (sprich: das Aufnehmen von Videos auf
die jeweiligen Aufnahmebänder [Kassetten]), eng mit der technischen Entwicklung der Videorekorder verknüpft ist. Durch die Erfindung des “Helical-Scan-Prinzips” (einer sich rotierenden, schräg stehenden Kopfscheibe, auf der sich die
Videoköpfe befinden), wurde es möglich Videorecorder zu konstruieren. Den ersten Studio-Videorekorder entwickelte die Fa. Ampex in Verbindung mit der BBC-London im Jahre 1956. Die Fa. Philips
folgte im Jahre 1971 mit den ersten Heimvideorekorder (allerdings mit noch hohen Anschaffungs- und Betriebskosten). Die Sony
Corporation entwickelte 1976 das “Betamax” System und einer Spielzeit pro Kassette von einer Stunde. Fast zur selben Zeit entwickelten die Firmen Philips und Grundig
das “Video 2000er” System. Den Durchbruch schaffte allerdings (1974 - 1976) JVC (Victor Company of Japan) mit dem heute weit verbreiteten “VHS” System, mit dem damals bereits eine Aufnahme- und Abspielzeit von
zwei Stunden pro Kassette möglich war.
Die ersten tragbaren Videokameras hatten Anfangs einen sehr geringen Funktionsumfang, waren auch
sehr teuer und man benötigte dazu ein eigenes zusätzliches Aufnahmegerät. Ich selbst besitze noch ein solches funktionsfähiges “Museumsstück”, eine NEWVICON der Fa. Philips. Die einzigen Einstellmöglichkeiten daran sind: manuelle
Fokussierung (Bildschärfeneinstellung), manuelles Zoom (Brennweitenverstellung vom Weitwinkel in den Telebereich) und eine manuelle Umschaltung von Sonnen- auf Kunstlicht bzw. umgekehrt. Zum Aufnehmen selbst benötigte ich dazu noch einen
tragbaren Videorekorder der zusätzlich für die Kamera einen Gleichstromanschluß von 12V / 4,6W zu liefern imstande war. Bild- und Mono-Tonsignalleitung, die Start- und Stopsignale sowie die Stromversorgung ist in einem einzigen
Verbindungskabel, mit einen 8poligen Kameraübertragungskabel bzw. Stecker, untergebracht. Mit der technischen Weiterentwicklung (von VHS über Hi8 bis hin zu den heutigen digitalen Systemen) wurden all diese Geräte (Kamera und Rekorder in
einem Gerät vereint und mit Akkubetrieb ausgestattet) nicht nur leistungsfähiger und kleiner sondern auch billiger, so dass sie mittlerweile den Massenmarkt erobern konnten. Verantwortlich für den Bau extrem kleiner, uns heute bekannten
Kamerarekordern war die Erfindung des CCD-Bildwandlers (Charged Coupled Device). Ein Halbleiter Chip, der das auftreffende Bild, in elektronische Signale umwandelt und die relativ große Bildröhre ablöste.
Erst Anfang der neunziger Jahre wurden Videokameras entwickelt mit denen man den aufgenommenen Videofilm eines Camcorders
im PC (Computer) weiter verarbeiten (Bildbearbeitung, Schneiden, Betiteln und Nachvertonen) konnte. So weit eine kurze zeitliche Entwicklungs-Zusammenfassung um ein besseres Verständnis des einen oder anderen Video - Amateurs zu steigern.
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Der erste 1956 von der Fa. Ampex, in Verbindung mit der BBC-London entwickelte Studio-Videorekorder.
Die Abbildung stammt aus dem “Handbuch für VIDEO Filmer” aus der INTERBOOK Verlagsgesellschaft
mbH, Hamburg
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Zum Inhalt der Tips & Tricks - Kiste:
Der Abschnitt “Unterwegs” beinhaltet jenes Grundwissen, das man für eine Reise mit der Videokamera im allgemeinen
benötigt. Besonderes Augenmerk habe ich dabei auf die im Urlaubsland, in Ihrem Reisebus oder auf Ihrem Kreuzfahrtschiff vorzufindende Stromversorgung (zum Laden der Akkus) gelegt. Des weiteren findet man eine
“Überprüfungs-Check-Liste” zur zeitgerechten Überprüfung der Geräte vor Urlaubsantritt, eine “Pack-Liste” und einige Aufnahmetips bei der An-, bzw. Rückreise sowie dem Urlaubsaufenthalt selbst.
Der Abschnitt “Video erlaubt?” beinhaltet die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen im In- und Ausland sowie den zur
Zeit geltenden Zolldeklarationen.
Die “Technische Seite” beinhaltet ein grundlegendes Wissen über den Aufbau eines einfachen Schnittplatzes,
einigen Verkabelungsbeispielen und den gebräuchlichsten Steckern bzw. Gerätebuchsen mit den jeweiligen Pinbelägen (Lötösenanschlüssen).
Im Abschnitt “für Einsteiger” erfährt der beginnende Video-Amateur, in vier weiteren Untergruppen (dem Aufnehmen,
Schneiden, Vertonen und Video & PC), das nötige Grundwissen, um mit einfachen und kostengünstigen Mitteln, das Beste aus dem Medium Video zu machen.
Wählen Sie jenen Abschnitt bzw, jene Untergruppe, die Ihrem Interesse entspricht bzw. am nächsten kommt.
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