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Wenn einer eine Reise macht...
...dann kann er was erzählen, und in der heutigen Zeit, Dank des modernen Hilfsmittels “Video” auch zeigen. Die Vorfreude, Aufregung und Nervosität bei den Urlaubsvorbereitungen führt bekanntlich meist dazu, das man
letztenendes doch das eine oder andere Zuhause vergisst. Besonders beim geplanten Urlaubsvideo kann sich dies verheerend auswirken. Trotzdem ist es nicht notwendig das ein Erholungsurlaub mit Stress beginnt und mit geschwollener Zornesader
endet. Um dies zu vermeiden ist leider etwas trockene Theorie nötig. Nicht um Ihnen den Spaß am Videofilmen zu verderben, sondern um Ihre Vorfreude zu steigern und um Ihr Urlaubsvideo zu einer dauerhaften stolzen Erinnerung zu machen, mit
dem Sie Ihren Zuhausgebliebenen einen dauerhaften Eindruck Ihrer Reiseerlebnisse und Abenteuer vorführen können.
Die Überlegungen dazu sollten bereits beim Kaufdatum einer neuen Videokamera beginnen. Kaufen Sie diese nicht erst unmittelbar vor dem geplanten Urlaub,
sondern so zeitgerecht, das Sie genügend Zeit haben sich schon Zuhause damit soweit vertraut zu machen, da Sie sowohl die Kamera wie auch die Zusatzgeräte (falls vorhanden), wenn nicht schon unbedingt “blind” so doch halbwegs gut
beherrschen um die technischen Möglichkeiten auch voll ausnützen zu können. Ich habe mir zum Beispiel Anfangs auf einen Blatt Papier stets einige interessante Kamerafunktionen aus dem Bedienungsbuch im Telegrammstil notiert, um bei Bedarf
eine Gedächtnisstütze dabei zu haben. Zudem habe ich jeden einzelnen Wandertag oder im besonderen Wochenendausflüge, vor einer Urlaubsreise, dazu benutzt um mit der Kamera üben zu können und all ihre Funktionen kennen zu lernen.
Als nächstes sollte die gesamte Video-Ausrüstung zeitgerecht vor einer geplanten Reise
Pedant genau durchgecheckt und daran gedacht werden das Sie am Urlaubsort möglicherweise eine anders genormte Stromsteckdose oder eine andere Stromspannung, etwa anstelle 220-240 Volt nur 110-127 Volt vorfinden. Erkundigen Sie sich am
besten vorher zeitgerecht darüber aufs genaueste, um gegen solche unliebsamen Überraschungen gewappnet zu sein. Allein ein in jeden Buchhandel erhältlicher “Reiseführer” beinhaltet meist schon derartige Tips und Hinweise. Aber auch eine
diesbezüglich eingeholte Auskunft in Ihrem Reisebüro oder im jeweiligen Konsulat kann nicht schaden. Mein Tip: “Erkundigen Sie sich lieber zehnmal zu oft als einmal zu wenig”. Denn am Urlaubsort sind derartige Überlegungen meist zu spät.
Und benützen Sie am besten für Ihre Reisevorbereitungen die folgenden “Checklisten”
:
A) Vier bis fünf Wochen vor der Reise, um etwaige Besorgungen, Reklamationen oder
Reparaturen noch zeitgerecht durchführen zu können.
Funktionsfähigkeitsüberprüfung der Kamera.
“ aller Zusatzgeräte einschließlich des Stativs.
“ der nötigen Kabeln, Steckverbinder und Adapter.
“ der Akkuse. (Sicherheitshalber Zweitakku besorgen).
“ des Ladegerätes inklusive der Stromspannungsangabe.
“ des Unterwassergehäuses (beim Sporttauchen).
“ eines eventuellen externen Mikrofons (für Interview’s).
Vollständigkeitsüberprüfung Ihrer Reinigungsutensilien.
Für die Reise eine robuste Kameratasche, worin Ihr Camcorder gut geschützt ist.
Anzuraten ist auch eine Reiseversicherung Ihrer Kamera.
Einen Notizblock und Schreibstifte (für Aufnahmeprotokoll u. Notizen) besorgen.
Zur eventuellen Zolldeklaration Ihrer Kamera, sollte ein Kaufbeleg nicht fehlen.
Erkundigungen über die gesetzlichen Bestimmungen im geplanten Reiseland.
“ über der jeweiligen Stromversorgung im Urlaubsland oder Ihren Reiseschiff.
Anzahl der Aufnahmekassetten (für eine Woche rechnet man etwa 120 bis max. 180 Minuten). Zusatztip: verwenden Sie dazu möglichst neue Kassetten.
B) Bei Reiseantritt (Vorbereitung und Pack-Listen-Check):
Alle Akkuse (für Kamera und etwaige Zusatzleuchten oder Zusatzgeräte) geladen?
Kamera, Akkus und Ladegerät - mit passender Stromspannung eingepackt?
Stromsteckadapter (passend zum Reiseland oder Schiff) eingepackt?
Stativ, Weitwinkel- und Teleobjektive sowie externes Mikrofon eingepackt?
Unterwassergehäuse und Reinigungsset eingepackt?
Zusatzleuchte mit Akkuse und Ladegerät eingepackt?
Notwendigen Verbindungs- und Überspielkabeln eingepackt?
eventueller Kassettenrekorder für zusätzliche Tonaufnahmen eingepackt?
Batterien oder Akkus für Kassettenrekorder eingepackt?
Kopfhörer für Kamera und Kassettenrecorder eingepackt?
Kauf- bzw. Rechnungsbeleg der Kamera eingepackt?
Notizblock und Schreibstifte zum notieren eines Aufnahmeprotokolls eingepackt?
Es ist natürlich nicht nötig das Sie all das Angeführte in den Urlaub mitnehmen
müssen. Letztenendes entscheiden ja Sie selbst was Sie alles zu Ihrer Kameraausrüstung benötigen und dies wird von Fall zu Fall auch verschieden sein. Selbstverständlich hat z.B. ein Stativ den Vorteil das man damit mit keinen verwackelten
Bildern (besonders beim Zoomen) Nachhause kommt, doch wer schleppt schon gerne im Urlaub ein Stativ mit, zumal es außerdem auch das Gewicht des Reisegebäcks erhöht? Kamera und Akkuse sowie ausreichend Aufnahmekasetten und das
Ladegerät (mit der Stromspannung im Reiseland bzw. mit dem Reiseschiff kompatibel), den dazu benötigten Adaptern und ein wenig Schreibzeug, umschreibt zumindestens eine Grundausstattung, die auf keinen Fall lückenhaft sein sollte.
Die häufigsten Probleme treten meist bei der Stromversorgung auf. In vielen
Reiseschiffen oder Hotels sind hingegen meist geeignete Adapter (gegen einer geringen Kautionsgebühr an der Rezeption) erhältlich. Dies ist allerdings nicht allgemein gültig. Sicherheitshalber sollten Sie doch lieber bei Ihren
Elektrohändler einen Steckdosenadapter für Ihr geplantes Reiseland besorgen. Ich selbst benutze zusätzlich dazu einen herkömmlichen dreifach Tischverteiler. Dies deshalb, da einerseits in vielen Hotelzimmern nur eine einzige Steckdose zur
Verfügung steht so das man nicht immer darauf angewiesen ist einen Akku-Ladevorgang zu unterbrechen, wenn die holde Gattin gleichzeitig den Fön benützen möchte.
Schwieriger wird es hingegen mit der jeweiligen zur Verfügung stehenden Stromspannung.
Moderne Ladegeräte sind allerdings meist schon für 220-240 und 110-127 Volt (häufig sogar ohne manuell umschalten zu müssen) ausgelegt und als Standartausrüstung beim Kauf einer Kamera beigepackt. Vergewissern Sich sich am Typenschild Ihres Ladegerätes, auf dem die jeweiligen Eingangs- wie auch Ausgangsspannungen angeführt sind. (Eingangsspannung = die benötigte Stromquelle aus dem Netz, sprich: Steckdose. Ausgangsspannung = die Stromquelle zum betreiben Ihrer Kamera und die Ladespannung = die Stromspannung zum Laden Ihrer Akkuse). Sollte die am Typenschild angeführte Eingangsspannung mit der Stromspannung in Ihren Urlaubsort nicht gleich lautend sein, dann gibt es im Handel geeignete Stromadapter die die Eingangsspannung von 220-240 auf 110-127 Volt Wechselspannung herunter transformieren. Selbst bei einen Reisebus, der in der Regel über eine Gleichspannung von 24 Volt, oder Ihr eigener PKW, der bekanntlich 12 Volt an Gleichstrom verfügt, gibt es keine Probleme, wenn Sie über einen geeigneten Stromadapter und ein dazupassendes Akku-Ladegerät verfügen. Allerdings laden Sie keine Akkuse im Bus oder Ihren PKW bei abgestellten Motor. Bereits schwache Autobatterien könnten dadurch so schwach werden das ein Starten des Fahrzeuges möglicherweise verhindert wird. Ein Problem das während der Fahrt, bei der sich ja bekanntlich auch die Autobatterie selbst aufläd, nicht auftritt, da der Strom während der Fahrt von der Lichtmaschine erzeugt wird. (Übrigens; bei Autobusfahrten sollte man vorher schon die Genehmigung des Busfahrers einholen.) Gerade wenn Sie im Urlaub Kämpen, sollten Sie die eine oder andere Möglichkeit gründlich bedenken, besonders wenn Sie Ihr Lager in Gegenden aufschlagen wo es weit und breit keine Stromversorgung gibt. Im übrigen sollte man sich eben zeitgerecht über die Stromversorgung des eigenen Ladegerätes und der am Urlaubsort zur Verfügung stehenden Stromspannung bzw. Stromquelle eingehendst informieren um noch rechtzeitig vor Urlaubsantritt eventuell nötige Besorgungen erledigen zu können.
Ein guter Rat wäre auch wenn Sie sich zum Schutz Ihrer teuren Kameraoptik ein vor der
Linse aufschraubbares UV-Filter besorgen (günstig im Handel erhältlich). Einige salzhaltige Meerwasserpritzer, die man nicht gleich bemerkt, können bereits ausreichen um Ihre teure Kameralinse, mit nichts mehr zu entfernenden matten
Flecken, schwerstens zu schädigen. Ein ausgetauschtes neues UV-Filter, das schützend vor Ihrer Kameraoptik sitzt, hält auf alle Fälle jeden Preisvergleich gegenüber einer neuen Kameraoptik aus. Darüber hinaus sollte man auch damit rechnen
das es in Urlaub hin und wieder regnet und das Ihre Kamera auf Feuchtigkeit und Nässe überaus empfindlich reagiert. Natürlich wäre das optimale wenn Sie die Kamera mit einen Unterwassergehäuse schützen könnten, doch zur Not tut es auch ein
Plastiksack, den man allerdings erst einmal zur Hand haben muss, wenn man ihn benötigt. Vorsorglich daran zu denken ist keineswegs ein Nachteil. Desgleichen gilt auch bei Reisen in Sandwüsten oder bei Safaris in trockenen und staubigen
Gegenden. Flugsand und Staub können Ihrer Kamera genauso zusetzen wie Feuchtigkeit und Nässe. Sorgen Sie also auch in dieser Hinsicht rechtzeitig und zeitgerecht vor, um dagegen gewappnet zu sein.
Darüber hinaus schützen Sie Ihre Kamera vor starken Erhitzungen, z.B. vor direkter
Sonneneinstrahlung. Lassen Sie Ihre Kamera nie unbedeckt herumliegen. Gilt im besonderen für die Hutablage in einem PKW. Am Strand reicht bereits ein darüber doppelt oder besser dreifach zusammengelegtes Handtuch, um vor direkter
Sonneneinstrahlung zu schützen. Obwohl dazu eine Kameratasche weitaus vorteilhafter wäre. Und setzen Sie Ihre Kamera keinen starken Temperaturunterschieden aus. Besonders empfindlich reagieren Kameras wenn man mit ihr von einen kalten in
einen warmen Ort wechselt (z.B. im Winterurlaub oder in den Tropen wenn man von einen klimatisierten Raum in die tropische Hitze nach außen geht). Dabei entsteht unweigerlich Kondenswasser, die Ihre Kamera bis zu einer Stunde außer Betrieb
setzen kann. Entnehmen Sie in diesen Fall die Aufnahmekassette und belassen Sie das Kassettendeck so lange geöffnet bis die Kondenswasseranzeige im Sucher und oder am Display erlischt. Dies erkennt man daran, wenn die Kamera auf keine
Funktionen mehr reagiert und im Sucher bzw. Display die Kondenswasseranzeige aufleuchtet bzw. wieder verlischt (Genaueres entnehmen Sie bitte Ihrer Betriebsanleitung). Derartiges ist mir selbst schon bei einer Kreuzfahrt im indischen Ozean
passiert. Ein Tip den ich von einen anderen Videoamateur auf dieser Kreuzfahrt erhielt und somit gerne weiter gebe: verkleben Sie das Kassettendeck, so das kein Luftaustausch mit dem Geräteinneren möglich ist. Diese Taktik verhindert meist
eine Kondenswasserbildung zur Gänze, zumindestens aber verkürzt es die Trockenzeit ungemein. Achten Sie aber darauf das Sie, bevor Sie die Kamera verkleben, eine neue Kassette einlegen um nicht frühzeitig gezwungen zu sein die Verklebung
entfernen zu müssen. Zur Not tut es auch ein Plastiksack den man über die Kamera stülpt und dessen Öffnung man mit einer Kordel möglichst Luftdicht verschließt. Dies kann ebenso dazu dienen um die Trockenzeit erheblich zu verkürzen oder
eventuell eine Kondenswasserbildung völlig hintanzuhalten.
Ganz eindeutig zu einen Urlaub hinzugehörend ist die An- und Rückreise. Egal auf
welcher Art Sie unterwegs sind, ob mit Fahr- oder Motorrad, mit dem PKW, mit dem Bus, einen Kreuzfahrtschiff oder einen Flugzeug. Stets gibt es einen Weg zum Urlaubsort und einen zurück. Und unbestritten gibt es auf diesen Wegen eine Menge
von Eindrücken und wenn Sie so wollen unter Umständen auch Ereignisse, die es durchaus Wert sind aufgenommen zu werden. Aufnahmen eben die Ihren Reisefilm geradezu beleben. Verständlicherweise sollten Sie Ihre Kamera daher stets
Griffbereit zur Hand haben. Es gibt aber auch noch andere triftige Gründe, weshalb Sie Ihre Kamera bei sich und nicht im Reisegebäck verstaut haben sollten. Denken wir dabei doch an eine Flugreise, bei der zum einen schon einmal das
Reisegebäck nicht gerade zart behandelt wird und zum anderen was nützt es Ihnen wenn Ihr Kamera im Koffer verpackt ist, wenn Sie die Möglichkeit hätten das Flugzeugcockpit zu filmen? (ausgenommen natürlich Start- und Landeaufnahmen, bei
dem das einschalten jeglicher Elektrogeräte allgemein untersagt ist, was Sie allerdings nicht nur zur allgemeinen Sicherheit sondern auch zu Ihrer eigenen strikt beherzigen sollten). Immerhin gibt es während eines Fluges, wenn der
Flugkapitän auf den Autopiloten umschaltet, durchaus Zeiten in denen Sie die Aufnahmegenehmigung von dem einen oder anderen Flugkapitän erhalten. Fragen Sie doch eine Stewardess oder einen Steward, die wissen ganz genau wann derartiges
möglich ist, zudem leitet das Flugpersonal gerne alles Notwendige dazu ein und Sie werden ganz sicher über den Zeitpunkt Ihres Anliegens informiert. Außerdem bringen Sie die Kamera mit Leichtigkeit in der Handgepäckablage eines Flugzeuges
unter.
Bliebe nur noch die Frage offen, was alles sollte man im Urlaub aufnehmen, damit dem
Videofilm vom Anfang bis zum Schluss die Spannung nicht genommen wird? Nun. Die Frage ist nicht leicht und allgemein gültig zu beantworten. Die folgenden Vorschläge sollten daher von Ihnen eher als Hilfe verstanden werden, von dem Sie eben
dieses oder jenes davon verwenden, was Ihren Ideen und Vorstellungen am geeignetsten erscheint und am ehesten entspricht. So kann bereits Zuhause der Filmtitel (z.B. USA-Urlaub 2000), das Kofferpacken, mit einer eventuellen
Detaileinstellung des Kofferanhängers auf dem der Schriftzug Ihres Urlaubslandes ersichtlich ist, aufgenommen werden. Oder eine Szene die zeigt wie Sie in Ihren PKW oder einen Taxi einsteigen, bei dem Ihre Verwandten oder Bekannten
verabschiedend daneben stehen. Auch ein aufgenommener Landkartenausschnitt auf dem Ihr Urlaubsland, vieleicht sogar Ihre Reiseroute ersichtlich ist, wäre für Ihren Vorspann geeignet. Dem könnten einige Aufnahmen vom Flughafen (darunter
z.B. am Check-In-Schalter), von einer Bahnhofshalle, einer Bushaltestelle oder eines Hafengeländes mit einer Aufnahme Ihres Kreuzfahrtschiffes usw. folgen. Und so manch andere Aufnahme, die man in diesen Urlaubsfilm einbinden kann, könnten
schon lange vorher aufgenommen werden. Da wäre z.B. der Start eines Flugzeuges, eines in Fahrt befindlichen Zuges oder Busses im freien Gelände oder ähnliches mehr, was Sie von Aufnahmeorten aufnehmen könnten, die Sie nicht bei Ihrer
unmittelbaren Abreise, sondern nur an einen gelegentlichen vorangegangenen Tages- oder Wochenendausfluges erreichen konnten. Auch das Flugzeuginnere (insofern es gestattet ist), das Innere des Reisezuges oder des Reisebusses und die
Ankunft am Zielort, könnte geeignet sein um die auf Video festgehaltene Anreise abzurunden. Dem schließt sich alles Sehenswerte, Interessante und Erlebnisreiche Ihres genossenen Urlaubs an. Im besonderen sind dabei Motive Ihres Hotels,
Ihrer besuchten Orte (Strand, Tagesausflüge, Lokale etc.), Monumentalbauten und historische Sehenswürdigkeiten, aber auch zufällig aufgenommene Ereignisse und Veranstaltungen, Landestrachten und ähnliches mehr, geeignet um auf Ihrem Video
festgehalten zu werden. Im allgemeinen gilt: Eher einige Aufnahmen zu viel (die man nachträglich beim Schnitt ohnedies weglassen kann), als eine einzige Verpasste, Interessante und Aufschlussreiche zu wenig. Für die Rückreise gilt
sinngemäß umgekehrt das selbe Prinzip wie für die Anreise. Lassen Sie bei all dem, Ihren Einfallsreichtum und Ihrer Kreativität freien Lauf. Achten Sie vor allem dabei stets darauf, das Sie Ihre Kamera stets griffbereit in Ihrer Nähe
haben. Denn die Erfahrung zeigt immer wieder, das gerade dann etwas Außergewöhnliches geschieht oder passiert, wenn man die Kamera nicht dabei hat. Allerdings vergessen Sie, bei all Ihrer “Aufnahmesüchtigkeit” vor allem nicht, das Sie zur
Erholung im Urlaub sind, bei dem Sie sich von Ihren Jahresstrapazen erholen sollten, wo Sie endlich Zeit zum genussreichen Relaxen haben und wo Sie sich endlich einmal ausgiebig verwöhnen lassen können. Lassen Sie sich diese Erholung nicht
durch Ihre “Videosucht” (so weit sollte es keinesfalls kommen) vermiesen, sondern genießen, genießen und genießen Sie diese Zeit, so viel und so lange es Ihnen vergönnt ist. Sie werden sehr schnell dahinter kommen, das man sich beim
Videofilmen keineswegs in einen Stress katapultieren muss und neben der Erholung trotzdem gelungene Aufnahmen mit Nachhause bringen kann.
Und zu guter Letzt, die vielfach unbegründete Sorge; Ihre Kamera oder im besonderen
Ihre Aufnahmekassetten könnten durch die Röntgenstrahlen beim Sicherheitscheck am Flughafen beschädigt werden. Keine Angst, diese Röntgenstrahlen sind weder für Ihre Kamera noch für Ihre Aufnahmekassetten, ob bespielt oder unbespielt,
schädlich.
Weiteres Wissenswertes über gesetzliche Bestimmungen im In- und Ausland finden Sie auf
der Seite “Video erlaubt?”.
Damit wünsche ich Euch allen, eine angenehme, erholsame und vor allem stressfreie
Reise, einen schönen Urlaub und gelungene Urlaubsaufnahmen.
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