Meyer’s Videoring

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Die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen in der Videowelt!

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C

Camcorder: Eine Kombination von einer Videokamera und einen Wiedergaberekorder in einem Stück (Deutsch: Kamerarekorder). Bei einigen Camcordern ist es auch möglich, von anderen Abspielgeräten (Playern), über ein angeschlossenes Überspielkabel, Aufnahmen wie bei einen Videorekorder zu machen. Eine Funktionserweiterung die sich häufig im Urlaub bezahlt macht, da man damit eventuell zu Aufnahmen kommt, die aus einer völlig anderen Perspektive aufgenommen wurden, falls sich in der Urlaubsgruppe ein weiterer Video-Amateur befindet, der das kopieren seiner Aufnahmen gestattet.

Capstan: Bandtransport-Antriebsachse in einem Recorder.

CCD-Bildwandler: (Charged Cuopled Device). Halbleiter Chip, unmittelbar hinter der Kameraoptik, der das am Chip auftreffenden Bild in elektronische Signale umwandelt. Entscheidend für das Auflösungsvermögen dieses Halbleiter-Bildsensors ist die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) pro Flächeneinheit. Dieser kleine Halbleiter Chip löste die Bildaufnahmeröhre ab und ermöglichte erst den Bau von den heutigen bekannten extrem kleinen Kamerarekordern.

Chroma (C): Farbsignal welches bei S-VHS und Hi8 getrennt vom Luminanzsignal (Y) übertragen wird.

Chroma Key: Die Farben in einen Videobild können definiert und durch ein anderes Videosignal ersetzt werden. Diesen Vorgang nennt man auch “Stanzen” und ist als “Blue Box” ebenso bekannt.

Chrominanz: Der Farbanteil eines Videobildes (siehe Chroma [C]).

Cinch-Buchse/Stecker: dabei handelt es sich um runde einpolige, abgeschirmte Steckverbindungen zur Übertragung von Audio- und oder Videosignalen. (siehe Skizze)

C-Mount-Fassung: Damit beschreibt man das Normgewinde einer Videokamera, deren Objektiv man gegen ein anderes austauschen kann. Man spricht auch von C-Mount-Adapter und C-Mount-Gewinde.

Clip: Damit wird eine Videosequenz bezeichnet, die zwischen einem Start und dem Ende einer Aufnahme liegt.

Codec: (Compressor / Decompressor) zuständig für die Kompression (Einpacken) und Dekompression (Aus- oder Entpacken) von Bilddateien.

Color-Corrector: Damit ist ein dazwischen geschaltetes Gerät gemeint bei dem man während des Überspielvorganges die Farben korrigieren kann.

Component-Signal: Zum Gegensatz vom Composite-Signal werden beim Component-Signal die Helligkeitssignale (Luminanz [Y]) und die Farbwerte (Crominanz [C]), getrennt verarbeitet und übertragen. Dies gewährleistet eine höhere Bildqualität. S-VHS, S-VHS-C und Hi8 arbeiten mit diesen System.

Composite-Signal: Darunter versteht man das vollständige Videosignal, wie es auch Fernsehanstalten zu unseren TV-Geräten beim senden verwenden. Es besteht aus vier ineinander verschachtelte Signale. dem Farbsignal (F), dem Bildsignal (B ), der Austastlücke (A) und dem Synchronsignal (S), kurz: FBAS genannt. VHS, VHS-C und Video 8 arbeiten mit diesen Composite-Signal.

Contrast: (Deutsch = Kontrast). Das Verhältniss zwischen den hellsten und dunkelsten Videobildsignalen.

Crawl: Langsames Ablaufen von eingeblendeten Titeln, von links nach rechts oder umgekehrt.

Cropping: Cropping ist eine Methode bei der die Datenmengen einer digitalen Videosequenz verringert wird. Dabei werden unsichtbare, unwichtige Bereiche am Bildrand abgeschnitten.

CTL-Spur: (Capstan Tracking Logic) deutsch = Synchronspur. Darunter ist eine schmale Randspur des Kassettenbandes gemeint, auf der Synchronimpulse zur Videokopfsteuerung aufgezeichnet werden. Ebenso wird auf diese CTL-Spur der Time-Cod (ähnlich fortlaufender Bildnummern) zur Adressierung von Einzelbildern für bildgenaues Schneiden aufgezeichnet. Bei Hi8 und S-VHS Geräten werden diese Impulse und der Time Code zwischen den Bildsignalen auf Schrägspur aufgezeichnet. (siehe Skizze)

Cut (In, Out): Cut ist die amerikanische Bezeichnung für “Schnitt”.                                Cut-In = Schnittpunkt des Clipbeginns. Cut-Out = Schnittpunkt des Clipendes. (Wird auch als In-Point bzw. Out-Point bezeichnet). (siehe Skizze)                        [Zurück]

 

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