Reisetagebuch
Samstag, 8.Juli
Das Abenteuer kann beginnen, nach herzlichen Verabschiedungen geht’s
auf in Richtung Bayern. Marcus musste noch geweckt werden, er hatte sich
noch mal hingelegt, um uns dann ausgeruht nach Bavaria zu fahren. Auch
eine Verabschiedung im Hardliner war Pflicht. Gegen 2 Uhr (nachts) fahren
wir los.
Sonntag, 9. Juli
Ankunft gegen 11 Uhr bei Markus´ Oma in Bayern. Herzlicher Empfang,
schönes Essen, usw. Weiterer Besuch bei Alois und Conny und Christoph.
Wir registrieren, dass die Kühlbox im Arsch ist. Reparatur scheitert.
Irgendwann geht die Reise weiter nach Thal zu Irmi und Moni, unseren Hamburger
Bekanntschaften. Dort gibt es gleich eine Hofführung und die Freundinnen
der beiden stoßen auch zu uns. Wir fahren auf einen Berg, heißt
es. Also neun Personen rein in den Bus und los geht’s. Lustige Fahrt. Ralf
treibt den Bus die Berge hoch, der Rest (außer Marcus) leert in kürzester
Zeit drei Flaschen Wein. Ich bin schon ziemlich angetrunken, es geht
steil bergauf, immer weiter. Dann der Mitterberg. Marcus und ich nehmen
ihn frontal. Oben angekommen sind wir halbtot, haben aber eine himmlische
Aussicht. Bergab . Zwischenstation an einer Almhütte, Bier, Bier,
Bier. Im Vollrausch weiter bergab. Ich verliere die Koordination und renne
in den totalen Sumpf. Jetzt bin ich der Held. Fahrt geht zurück auf
den Hof. Die Eltern sind noch skeptisch gegenüber uns. Moni will mich
außerdem „zwingen“ noch länger da zu bleiben. Wir kommen uns
dadurch etwas näher, obwohl ich gar nicht die Absicht hatte.
Haagers bereiten uns ein reichliches Abendbrot, Ralf richtet den Tomatensalat
an. Nach diesem Abendbrot widmet sich alles den Frauen. Markus hat nun
die Chance seine telefonische Beziehung auszubauen. Ob er sie nutzt, weiß
man allerdings nicht. Ich versuche mich Maria zu nähern, merke allerdings
nicht, dass auch Marcus auf sie steht. Mit einer, laut Ralf, billigen Strategie
gelingt es mir auch, was Marcus mißfällt. Er fängt dann
an von seinen inneren Problemen zu erzählen. Für mich,
der ihn ja schon länger kennt, eine teilweise schockierende Erfahrung.
Marcus und Ralf gehen dann ins Bett, ich bin noch mit Maria zusammen. Wir
setzen uns noch ein bißchen in ihr Auto. Plötzlich sehen wir,
wie sich Markus und Irmi in den Bus verkrümeln. Es ist inzwischen
5 Uhr und ich verabschiede mich von Maria. Von Markus und Irmi noch keine
Spur. Ich gehe schlafen.
Montag, 10. Juli
Irmi muss zum Friseur deshalb Aufstehen um 5.45 Uhr. Ich bin am Ende.
Markus versucht uns einzureden, er habe vier Stunden geschlafen. Wir beschließen
nach dem Frühstück auf irgendeine Wiese zu fahren und erstmal
zu schlafen. Aber Marcus schaffte es doch noch in einem Ritt bis an den
Brenner und drüber. Ich habe die Ehre die Gesellschaft über die
Grenze zu chauffieren. Wir sind in Italien.