Hermann Gmeiner

(23.6.1919 - 26.4.1986)

[Hermann Gmeiner]

Tabellarischer Lebenlauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

[SOS-Kinderdörfer]

1919
23. Juni: Hermann Gmeiner wird in Alberschwende (Vorarlberg) als sechstes von neun Kindern eines Almbauern geboren.
November: Im Diktatfrieden von St. Germain zerschlagen die Siegermächte des Ersten Weltkriegs unter dem Vorwand des "Selbstbestimmungsrechts der Völker" die Habsburger Monarchie.


Das verarmte "Österreich", das seines Hinterlands beraubt ist - sowohl der industriellen Gebiete (vor allem in Böhmen und Mähren) als auch der landwirtschaftlichen (vor allem in Galizien und Lodomerien [Wolhynien]) - versinkt in Not und Elend.
(Dikigoros weiß, wovon er schreibt. Seine Mutter - Ostmärkerin und in der selben Altersklasse wie Gmeiner - hat ihren Kindern jene Zeit, da in Mitteleuropa noch Menschen verhungerten, eindringlich geschildert.)
Die Siegermächte verbieten der "Republik Österreich" - unter hohnlachender Mißachtung eben jenes angeblichen "Selbstbestimmungsrechts" - nicht nur die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich (dem es zwar auch dreckig, aber nicht ganz so dreckig geht wie "Österreich"), sondern sogar die Selbstbezeichnung "Deutsch-Österreich".
(Dagegen hätten sie Vorarlberg einen Anschluß an die Schweiz und dem Burgenland einen Anschluß an Ungarn ohne weiteres erlaubt; die Menschen votierten jedoch in Volksabstimmungen mehrheitlich mit "nein" - obwohl ein "ja" vor allem im ersteren Fall mit großen materiellen Vorteilen für sie verbunden gewesen wäre.)


Wohl dem, der einen Bauernhof hat, der ihn und seine Familie ernährt - und eine Erstgeborene, die ihren jüngeren Geschwistern die früh verstorbene Mutter ersetzt. Durch diese frühe Lebenserfahrung gelangt Gmeiner zu der Überzeugung, daß nicht-leibliche Kinder - entgegen der Mär von der "bösen Stiefmutter" - auch von Ersatzmüttern erfolgreich groß gezogen werden können.
Das mag schon sein; aber man darf das man nicht verallgemeinern. Es sollte noch einige Jahrzehnte dauern, bis die "Psychobiologen" eine Erklärung für diesen vermeintlichen Widerspruch fanden: Es liegt alles an den "egoïstischen Genen"; man teilt diese mit seinen Kindern ebenso zu 50% wie mit seinen Vollgeschwistern. Letztere aufzuziehen bringt also den gleichen genetischen Gewinn wie das Aufziehen eigener Kinder. Der genetische Gewinn, nicht-verwandte Stiefkinder aufzuziehen, liegt dagegen bei null, weshalb es dumm wäre von einer Frau, den letzteren eine gute [Stief-]Mutter zu sein. Das mag brutal klingen; aber die Natur und ihre Instinkte lassen sich nun mal nicht betrügen.* Daher ist es in gesunden Gesellschaften üblich, daß Witwer, die noch minderjährige Kinder haben, in 2. Ehe eine Schwester - hilfsweise eine Cousine 1. Grades - ihrer verstorbenen Frau heiraten. Nur in den kranken dekadenten gutmenschlichen Gesellschaften des "Wertewestens" gilt das als "Inzest" (unter Ignorierung der biologischen Tatsachen - aber das ist dort inzwischen ganz "normal", nämlich durch gesetzliche Normen festgeschrieben: Es soll keine Väter und Mütter, Brüder und Schwestern mehr geben, sondern nur noch gegenderten und "diversen" Einheitsbrei) und bedarf daher in failed states wie der BRDDR - die einige allen Ernstes (?) als "das beste Deutschland aller Zeiten" bezeichnen - einer gerichtlichen Ausnahme-Genehmigung. (Übrigens bewegt sich dortselbst die Zahl der genehmigten Anträge auf "Schwägerehe" pro Jahr im niedrigen zweistelligen Bereich - fast so viele wie per formloser Erklärung beim Standesamt alljährlich ihr Geschlecht wechseln zu können glauben, was ja inzwischen ebenfalls normiert, also "normal" ist :-)

1926-1934
Gmeiner besucht die Volksschule in Alberschwende.
Danach hilft er seinem Vater auf dem Hof.

ab 1931/32
Nach dem Zusammenbruch der Österreichischen Creditanstalt, dem neuerlichen Verbot der alliierten Besatzer, auch nur eine Zollunion mit dem Deutschen Reich zu schließen und der Machtergreifung von Bundeskanzler Friedrich Engelbert Dollfuß geht es mit der Republik weiter steil abmerzwärts.**


ab 1933
Dagegen geht es nördlich der Alpen nach der Machtergreifung von Reichskanzler Adolf Hitler - einem gebürtigen Landsman von Dollfuß und Gmeiner - im "Altreich" fast ebenso steil aufwärts.

[NS-Propagandaplakat]

(Einigen Zeitgenossen - vor allem Angehörigen des "auserwählten Volkes" - gefällt das gar nicht; aber das ist eine andere Geschichte.)

[jüdische Handelskriegserklärung an Deutschland 1933]

1938
März/April: Nach einer Volksabstimmung, bei der sich über 99% der Ostmärker für einen "Anschluß" der bankrotten "Republik Österreich" an das "Dritte Reich" ausgesprochen haben, kommt es doch noch zur Wiedervereinigung.


Gmeiner erhält ein Stipendium, das ihm den Besuch eines Gymnasiums im nahen Feldkirch bis zur Matura ermöglicht.

1939
September: Großbritannien und Frankreich nehmen den Polenfeldzug zum Vorwand Anlaß, dem Deutschen Reich den - längst geplanten - Krieg zu erklären, der sich bald zum [Zweiten] Weltkrieg ausweitet.

1940
Gmeiner wird zur Wehrmacht eingezogen und zum Gebirgsjäger ausgebildet.

1941-1944
Während des Rußlandfeldzugs steht Gmeiner an der "Eismeerfront".
Dikigoros schreibt darüber auf anderen Webseiten mehr (hier und hier) und erspart sich an dieser Stelle weitere Ausführungen, da dies nichts Wesentliches zum Lebenslauf Gmeiners beiträgt.

1945
Gmeiner wird in den Endkämpfen um Ungarn am Plattensee eingesetzt und verwundet; er verbringt den Rest des Krieges im Lazarett Bregenz.
April/Mai: Der Zweite Weltkrieg geht - jedenfalls in Europa - zu Ende. "Österreich" steht wieder mal auf der Verliererseite und wird erneut von Deutschland losgerissen abgetrennt befreit.
In Wien wird eine neue "(Zweite) Republik Österreich" ausgerufen; Sozialisten und Kommunisten bilden eine Marionetten-Regierung, die einem inter-alliierten "Kontrollrat" untersteht.
Das alte Staatswappen der "Ersten Republik" wird - fast - unverändert übernommen. (Böse Zungen sagen, daß die - offiziell als Symbol der "Befreiung Österreichs" vom National-Sozialismus - gedachten Ketten in Wahrheit für die Fesselung der Ostmark durch die Besatzer "Befreier" stehen :-)

[Staatswappen 1919][Staatswappen 1945][Republik Österreich - alles Banane]

November: Gmeiner wird aus dem Lazarett entlassen und kehrt auf den heimatlichen Hof in Alberschwende zurück.

1946
Oktober: Gmeiner nimmt ein Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck auf.


[...]


1947
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Infolge des Bombenterrors der gut-demokratischen Alliierten - der sich vor allem gegen zivile Wohngebiete richtete, da ihnen Angriffe auf militärische Ziele wegen der FlAK und Abfangjägern zu riskant waren (Dikigoros schreibt darüber an anderer Stelle ausführlicher) - sind in Mitteleuropa Millionen Kinder zu Kriegswaisen geworden. (Sie hatten überlebt, weil die böse Hitler-Jugend ["HJ"] mittels der so genannte Kinderlandverschickung ["KLV"] auf verbrecherische Weise verhindert hatte, daß sie durch die "Liberator"-Bomber von ihrem schrecklichen Nazi-Leben befreit wurden.***)


.
(Die Abkürzung "SOS" hat also nichts mit dem internationalen See-Notruf zu tun - wenngleich das Motto "Save our souls" auch zu den Kinderdörfern gut gepaßt hätte.)



1949
Gmeiner gründet einen Verein "SOS-Kinderdorf" in Imst (Tirol).

1951
April: Das erste SOS-Kinderdorf wird dortselbst eröffnet.


1953
Gmeiner gründet in Italien (am Lago Caldonazzo) ein Feriencamp für Angehörige seiner SOS-Kinderdörfer.

1954
Gmeiner gründet seinen ersten SOS-Verein im Altreich in der BRD (in München-Nymphenburg).
(Aus steuerlichen Gründen - man will die Spenden und andere Einnahmen schließlich nicht mit dem Staat teilen - geschieht dies in der Rechtsform eines e.V.)

1955
Durch den "Staatsvertrag" beenden die Alliierten den Kriegszustand Österreich. Die "2. Republik" verpflichtet sich zur Neutralität.


1956
Das erste SOS-Kinderdorf in der BRD wird eröffnet (im bayrischen Dießen).

1958
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1959
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1962
Gmeiner gründet das erste SOS-Kinderdorf in Skandinavien (im finnischen Vihanti).

1963
Die Generation der Waisen des Zweiten Weltkriegs ist erwachsen geworden und benötigt keine Kinderdörfer mehr.
Einer von Dikigoros' Professoren pflegte in seinen Vorlesungen die - retorische - Fragen zu stellen: "Was passiert, wenn eine Institution nicht mehr gebraucht wird?" Und er gab die Antwort nach einer Kunstpause gleich selber: "Sie bleibt bestehen und sucht sich neue Betätigungsfelder."
Gmeiner gründet das erste SOS-Kinderdorf außerhalb Europas - in Korea.****
Freilich ist abzusehen, das auch die Waisen des Koreakriegs (1950-53) in ein paar Jahren erwachsen sein werden; daher wird wenig später auch das erste SOS-Kinderdorf in Südamerika gegründet. (Warum das ausgerechnet in Argentinien geschah weiß der Geier entzieht sich Dikigoros' Kenntnis. Vielleicht verfügte Gmeiner über hellseherische Fähigkeiten?)


Für jüngere Leser, die Argentiniens [Ver]Fall nicht miterlebt haben: Das war damals noch ein wohlhabendes Kriegsgewinnlerland - das reichste Südamerikas. Erst Jahre später sollte es so stark abmerzwirtschaften, daß es zum inflationsgeplagten Land der Pleitegeier wurde. (Dikigoros schreibt darüber an anderer Stelle mehr)


1964
Gmeiner gründet die Stiftung "SOS-Kinderdorf Schweiz".
(Das ist reine Spendenabzocke. In der Schweiz gibt es nämlich schon die "Pestalozzi-Dörfer" - von denen einige sogar meinen, daß Gmeiner seine Idee der "SOS-Kinderdörfer" dort abgekupfert habe. SOS-Kinderdörfer in der Schweiz werden nie eröffnet.)


1965
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1967
Gmeiner erhält Konkurrenz: Der deutsche Pastor Martin Niemöller gründet, zusammen mit anderen Gutmenschen, die "Hilfsaktion Vietnam", die ebenfalls Spendengelder sammelt, um Verpflegung und Medikamente für die Streitkräfte des kommunistischen Nordvietnams ("Vietcong") zu kaufen, damit dieses den Krieg gegen das kapitalistische, von den USA unterstützte Südvietnam gewinnen kann.

ab 1970
Allmählich läuft die Idee der "Kinderdörfer" - wie so viele ursprünglich gute Ideen***** - völlig aus dem Ruder. Nächstenliebe wird durch Fernstenliebe ersetzt:
SOS-Kinderdörfer im Ostblock (zuerst in der ČSSR), in Afrika (zuerst in der Elfenbeinküste), Süd- und Südostasien entstehen.
[...]******


Gmeiner reist in der Weltgeschichte "Dritten Welt" herum, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen, wie dem "Dalāï Lāmā" und "Mutter Teresa" - alles zu Zwecken der "Publicity".
(Das Wort dringt allmählich auch in den deutschen Sprachraum ein - noch nicht dagegen "Celebrity", sonst hätte Dikigoros es an dieser Stelle verwendet :-)

[Gmeiner und der Dalai Lama - dazwischen Helmut Kutin. Später: 'Der Dalai Lama im Gespräch mit zwei Männern'] [Gmeiner und Mother Teresa. Später: 'Mutter Teresa spricht mit einem Mann im Anzug']

1972
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1977
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1978
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1979
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[Gmeiner im Mulattoland Brasilien]
Links und Mitte: Gmeiner in Schwarzafrika. (So viele einheimische Kinder hat man in Europa schon lange nicht mehr auf einem Haufen gesehen.) Rechts: Gmeiner in Brasilien

1982
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1983
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1986
26. April: Hermann Gmeiner stirbt in Innsbruck. Er wird in Imst beigesetzt.


Allenthalben werden ihm Denkmäler errichtet; Straßen, Plätze und Institutionen werden nach ihm benannt.

[Gmeiner-Denkmal in Argentinien] [Gmeiner-Denkmal] [Gmeiner-Denkmal auf dem Wiener Börsenplatz] [Gmeiner-Denkmal in Alberschwende]

1994
Zu Gmeiners 75. Geburtstag spendet spendiert widmet ihm die RÖ eine Briefmarke zu 7 Schillingen - so viel beträgt inzwischen das "RÖ"-Briefporto im Inland.


(Zum Vergleich: 1949, im Gründungsjahr des ersten SOS-Kinderdorfs, hatte ein Luftpostbrief ins Ausland noch 15 Groschen - also ca. 1/7 Schilling - Porto gekostet.)


1999
In der BRDDR wird - mit Sondermünzen im Nennwert von jeweils 10 DM - zweier 50 Jahre zurück liegender Ereignisse gedacht: der Verabschiedung des Grundgesetzes und der Gründung des ersten SOS-Kinderdorfes.


(Am Ende des Jahrtausends ahnt noch niemand, daß es bald keine DM, kein Grundgesetz - außer auf geduldigem Papier - und keine Kinderdörfer mehr geben wird, die diesen Namen verdienen.)

2019
23. Juni: An Gmeiners 100. Geburtstag ist er in aller Munde, die voll des Lobes über ihn und sein Tun sind. Der BRDDR-Staatssender "Deutschlandfunk" veröffentlicht einen lobhudelnden Nachruf; und die politisch immer korrekte EU-Kommission stellt auf ihrer Webseite eines seiner Zitate groß heraus.


(Wie man ein Zitat korrekt kennzeichnet - durch Anführungsstriche - und wie man einen Zeilenumbruch richtig hinbekommt - jedenfalls nicht, indem man "Dr." und "h.c." trennt - wissen die Eurokraten zwar nicht; aber solange sie noch nichts Schlimmeres anstellen, wollen wir doch nicht kleinlich sein :-)

2022
In der Ukraïne sind seit einem acht Jahre zuvor von den USA inszenierten Putsch (angeführt von der Unter-Staatssekretärin im Foreign Office [Auswärtigen Amt] Nudelmann alias "Fuck-the-EU-Nuland" persönlich) vom Militär des Kijiwer Verbrecherregimes 40.000 russischsprachige Zivilisten ermordet und mehr als 10 Millionen vertrieben worden, von denen die meisten nach Rußland geflohen sind. Wieder gibt es 'zigtausende Kriegswaisen.
Gleichwohl werden alle SOS-Kinderdörfer in Rußland (und Belarus [Weißrußland]) geschlossen, als der russische Präsident Wladimir Putin sich endlich aufrafft, dem Terror Schrecken ein Ende zu machen und Truppen ins Donetsbecken einrücken läßt.
(Von der Bevölkerung - die sich mit überwältigender Mehrheit für eine Wiedervereinigung mit einen Anschluß an Rußland ausspricht -, wird das als Befreiung empfunden, von der Greuelpropaganda des Wertewestens jedoch zu einem "völlig unprovozierten Angriffskrieg Rußlands gegen die Ukraïne" umgelogen.)
Rußland führt diese indes - wie auch alle Betriebe westlicher Investoren, die diese auf massiven Druck ihrer Regierungen hin geschlossen haben - in Eigenregie weiter, da sie mehr denn je gebraucht werden. Daraufhin verleumdet die EU-Kommission Putin, "'zigtausende ukraïnische Kinder entführt" zu haben und zettelt strengt ein Verfahren gegen ihn vor dem "Internationalen Strafgerichtshof" in Den Haag an, der auch prompt einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten erläßt. (Jene Einrichtung wird freilich von keinem ernst zu nehmenden Staat der Welt anerkannt - nicht mal von den USA, wo man sie verächtlich despektierlich als "Mickey Mouse court" bezeichnet - frei nach Disney :-).


2025
23. Oktober: Das Schmierenblatt Käseblatt äußerst seriöse Presseorgan Falter veröffentlicht einen Artikel der galizischen Jüdin Isolde Charim,******** wonach Gmeiner schon seit 1950 unzählige Kinder in den SOS-Kinderdörfern "mißhandelt" und "sexuell mißbraucht" haben soll. (Wer das glaubt, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen faltern falten.)
Niemand wagt zu widersprechen - ganz im Gegenteil: Binnen weniger Tag werden auf der ganzen Welt - vor allem in Mitteleuropa - ohne Diskussion oder gar Prüfung der Vorwürfe alle Denkmäler auf Gmeiner zerstört abgebaut, sein Grab geschändet (nein, noch nicht von Amts wegen eingeebnet), alle Straßen, Plätze und Institutionen, die nach ihm benannt wurden, umgewidmet (ein Vorgang, der normalerweise Monate, wenn nicht gar Jahre, dauert), alle Preise, Medaillen und Ehrendoktorhüte posthum aberkannt, und sein Name wird über Nacht aus allen Veröffentlichungen getilgt. Auch die EU-Kommission sucht sich einen neuen Protagonisten für ihre Zitatensammlung:



SOS-Kinderdorf  bringt es fertig, auf seiner Webseite über die Geschichte der SOS-Kinderdörfer den Namen Gmeiner kein einziges Mal zu erwähnen - sie wurden eben gegründet, von einer "Gruppe engagierter Frauen und Männer". Auf Webseiten über die o.g. "Celebrities" (inzwischen darf man sie so nennen) liest man nun unter den Fotos, die Dikigoros oben abgebildet hat: "Der Dalai Lama im Gespräch mit zwei Männern" bzw. "Mutter Teresa spricht mit einem Mann im Anzug." Mit anderen Worten: Gmeiner wird vollständig "gecancelt".*********


Was steckt dahinter? Dikigoros ist der Sache nachgegangen - was nicht ganz einfach war - und rekonstruiert die Ereignisse wie folgt:

[Ein Herz für Kinder]


*

**Ohwei - da hätte Dikigoros doch um ein Haar in der Suppe den Suppenkasper mit Friederich dem Wüterich verwechselt.

[Dullfoot der Suppenkasper] [Friederich der Wüterich]

Das lag ja auch nahe, da sie beide aus dem "Struwwelpeter" stammen.
Nein, den letzten Satz hat Dikigoros wieder gestrichen - nicht aus Gründen der "Political Correctness", sondern weil er schlicht falsch ist: Friederich I Struwwelpeter hatte nur ein paar Fliegen etwas zu Leide getan (und einem Hund - der ihm die passende Antwort erteilte), Friederich II Abmerz dagegen Millionen Untertanen (armen Schweinen - die nicht wagten, ihm die passende Antwort zu erteilen).


Medaille mit einem Zitat von H. v. Kleist

PS: Ihr wollt das bitte nicht mißverstehen, liebe Leser:innen Lesende: Auch Dikigoros würde so manche politische Suppe nicht essen wollen - z.B. diese. Aber heute geht es ja "nur" um Abstracta. Damals ging es dagegen ganz konkret ums Überleben. Gewiß, Dollfuß u.a. Bonzen - die "Oberen Zehntausend" (oder, wie man später sagte, die "fetten drei Prozent" :-) - hatten genügend Staatsknete und konnten in Sachen Suppe wählerisch sein - nicht aber das Gros ihrer Untertanen. Wie Grete zu sagen pflegte: "Wenn der Anschluß nicht gekommen wäre, dann wäre ich glatt verhungert." Das galt für Millionen andere Ostermärker:innen ebenso - sonst hätten wohl kaum über 99% von ihnen "ja" zur Wiedervereinigung mit dem Altreich gesagt. (Und damals wurde - anders als heute - die Stimmenauszählung bei Wahlen und Volksabstimmungen noch nicht manipuliert.) In ihren Augen - und Mägen - brach am 10. April 1938 der Tag für Freiheit und für Brot an.

***Die "Kinderlandverschickung" - die übrigens freiwillig war (sonst hätte man ja nicht für sie zu werben brauchen) und Millionen Kindern in Mitteleuropa das Leben rettete - wird heute, da in der BRDDR alles getan wird, um schon die Schulkinder auf einen neuen Krieg einzuschwören und vorzubereiten, auf das widerwärtigste verleumdet und verteufelt: Die bösen Nazis hätten sie nur erfunden, um die Kinder zu manipulieren und ihren Eltern zu entfremden
[...]

****Wie schrieb Dikigoros auf einer seiner ersten Webseiten: "Die 1960er Jahre waren eine böse Zeit [...], eine Zeit der falschen Weichenstellungen (was man in allen Konsequenzen freilich erst viel später merken sollte)." Aber man muß das verstehen. In Mitteleuropa begann gerade der Wohlstand auszubrechen, und mit dem Lebensstandard stieg auch die Bereitschaft der Spender, ins Porte-monnaie zu greifen - so etwas gibt man doch nicht einfach auf! Und um VorwändeGründe brauchte einem nicht bange zu sein: "On se bat toujours quelque part" sang der italienische sizilianisch-belgische Schnulzenkönig Salvatore Adamo 1967; irgendwo auf der Welt ist immer Krieg, und es gibt Waisenkinder, denen man helfen könnte/sollte/müßte...

*****Das meint Dikigoros hier nicht generell (obwohl der Satz sicher auch allgemein zutrifft), sondern speziell auf das Thema "Kinder" bezogen. Ein paar Beispiele gefällig? Bitte sehr:

19 machte die Italienerin Maria Montessori zwei - eigentlich banale - Beobachtungen:
1. Kinder lassen sich nicht durch "Unterricht" und "Vorschriften" erziehen. Sie sozialisieren sich vielmehr "von selber", indem sie sich das Verhalten ihrer Eltern u.a. Familienmitglieder zum Vorbild nehmen.
2. Kinder haben ein größeres manuelles Geschick als Erwachsene ("Montessori-Fänomen"), das mit zunehmendem Alter verloren geht. (Daher können sie z.B. besser Teppiche knüpfen, Kakaobohnen ernten usw.)

Heute setzt sich die "Montessori-Gesellschaft" hauptsächlich für zwei Dinge ein:
1. Kinder sollen so früh wie möglich den Eltern entzogen und auf staatliche Verblödungs-Erziehungs-Anstalten (Kindergärten, Schulen) geschickt werden.
2. Kinder sollen unter keinen Umständen arbeiten dürfen. Wer Kinder beschäftigt - was durch so genannte "Lieferkettengesetze" (übrigens eine Idee der 1959 gestarteten "Aktion Brot für die Welt" des evangelischen Diakoniewerks e.V.) zu kontrollieren ist - soll boykottiert und geächtet werden.

Die eingetretenen Folgen waren zwar voraus zu sehen, wurden und werden jedoch hartnäckig ignoriert:
1. Die ihren Familien früh entzogenen Kinder werden immer schlechter sozialisiert.
2. Die Qualität von Teppichen, Kakao u.a. Ex-Kinderarbeitsprodukten in der "Dritten Welt" ist rapide gesunken - bei ebenso rapide gestiegenen Preisen. (Nein, der Einbruch der Kakao-Ernten an der Elfenbeinküste hat nichts mit dem "Klimawandel" zu tun - das ist ebenso ein Lügenmärchen wie alles andere, was uns die Klimapanikmacher auftischen!) Die frei gesetzten "befreiten" Kinderarbeiter[innen] Kinderarbeitend:innen sind verhungert, wenn sie nicht neue Betätigungsfelder gefunden haben - die Jungen in der Regel als Kindersoldaten, die Mädchen als Prostituierte, denn von Betteln kann dort heute niemand mehr [über]leben; so bekommen sie wenigstens zu essen und, wenn sie Glück im Unglück haben, sogar schnieke Uniformen bzw. hübsche Kleidchen.

1946 [...]

Heute [...]

1959 wurde in Buchholz (heute zu Duisburg) die "Aktion Hungernde" - seit 1961 "Kindernothilfe e.V." - gegründet.
(Nicht zu verwechseln mit dem drei Jahre später - damals noch unter dem Namen "Deutscher Ausschuß für den Kampf gegen den Hunger" gegründeten "Welthungerhilfe e.V.", der hauptsächlich dazu dient, abgehalfterte Politiker und deren Angehörige mit Pöstchen zu versehen, auf den sie kostenlos um die Welt reisen können, und der u.a. dafür bekannt wurde, daß er z.B. die Streitkräfte von Nordkorea mit "Nahrungshilfe" für 'zig Millionen versorgt und gut bezahlte Demonstrant[inn]en Demonstrierend:innen anheuert, um Krawalle gegen unliebsame Einrichtungen und Veranstaltungen zu inszenieren.)

Zunächst dazu gedacht, "benachteiligten" Straßenkindern einen Schulbesuch und/oder eine Berufsausbildung zu ermöglichen, weitete sie ihre Tätigkeit bald auf Gegenden der "Dritten Welt" (Asien, Afrika, Lateinamerika) aus, wo es weder Straßen im landläufigen Sinne noch Schulen noch Berufsausbildungsstätten gab. Da sie dabei auch eine Art christliche Missionsarbeit betrieb, machte sie sich in Ländern wie Indien und Indonesien bald äußerst unbeliebt.
Heute versucht sie daher, hartnäckig auf die 1989 verabschiedete "UN-Kinderrechtskonvention" pochend, ihre abstrusen hochwohllüblichen Ideen durchzusetzen, vor allem das Recht der Kinder auf Nichtarbeit, auf Nichtheirat, auf Gleichbehandlung ("Nichtdiskriminierung"), auf Mitbestimmung - vor allem an der Schule -, auf Gewaltlosigkeit und auf Umweltschutz (alles Lari-Fari-"Rechte", unter denen man alles und nichts verstehen kann).

1972 wurde in München das "Deutsche Kinderhilfswerk e.V." gegründet.

Sein ursprünglicher - und sicher gemeinnütziger - Zweck war die Einrichtung ordentlicher (und Verbesserung bestehender) Kinderspielplätze in Deutschland, speziell in Bayern. Wer hätte dafür nicht gerne gespendet? Schließlich sind Sport, Spiel und Bewegung an frischer Luft das beste, was man Kindern - zumal Stadtkindern - angedeihen lassen kann!
Nach der "Wiedervereinigung" geriet das DKHW zunächst ins Fahrwasser der "DDR"-Kinderhilfswerks - mit dem es fusionierte -, dann in finanzielle Abhängigkeit von der Bundesregierung - mit der es gemeinsam nach Berlin zog - und wurde schließlich zu einem verlängerten Arm der staatlichen VerblödungsBildungspolitik.
Heute führt es vor allem Programme durch, bei denen Kinder lernen, statt draußen zu spielen, vor dem Fernseher oder dem Computer zu hocken und politisch-korrekte Inhalte zu konsumieren. (Also bloß nicht Webseiten wie diese von Dikigoros zu lesen :-) "Medienkompetenzerwerb" und "Demokratiebildung" nennt man das jetzt. Da kann Dikigoros nur sagen: "
Happy Democracy!"

Terre des hommes [...]

Colorandi causa verlinkt Dikigoros hier noch einen Artikel über Save the Children bzw. das, was daraus im 21. Jahrhundert geworden ist.

******Böse Zungen sagen: "Es war doch immer noch besser, man baute Kinderdörfer in Afrika und Asien, als daß jene Kontinente ihre Geburtenüberschüsse schon damals bei uns abgeladen hätten, wie sie es heute tun." Mag sein; aber die Königslösung war das bestimmt nicht, sondern allenfalls das kleinere Übel. Sinnvoll wäre es doch gewesen, den Afrikanern und Asiaten Abtreibungskliniken zu bauen und Verhütungsmittel zu schenken, um ihre Überbevölkerung einzudämmen. Statt dessen pumpte man sie mit Lebensmitteln und Medikamenten voll, um noch mehr überzählige Mäuler zu stopfen, von denen niemand wußte, was man mit ihnen anfangen sollte - außer sie etwa auf eine nach Gmeiner benannte "SOS-Kinderdorfschule" zu schicken.

Geradezu pervers mutet es an, daß gleichzeitig überall im Westen das Ehe- und Familienrecht deformiert "reformiert" wurde, mit dem Ziel, die ohnehin sinkenden Kinderzahlen in Europa und [Nord]Amerika noch weiter zu verringern: Erleichterung der Scheidung, Legalisierung des Mordes an ungeborenen Kindern ("Abtreibung") und Einführung der Anti-Baby-Pille (in manchen Ländern sogar auf Krankenschein - als sei Schwangerschaft eine Krankheit). Um jenem Irrsinn von Staats entgegen zu wirken, hätte es sich für eine "NGO" [den Ausdruck gab es zwar noch nicht; aber dafür waren jene Organisationen damals wirklich noch von den Regierungen unabhängig - heute ist es umgekehrt] doch angeboten, ja geradezu aufgedängt, ihre Mittel auf die Länder zu verwenden, aus denen noch immer der Löwenanteil der Spenden kam, um dort unverheiratete Mütter und ihre Kinder - die sie sich dann hätten "leisten" können - zu unterstützen. Aber pfui, das hatte es ja schon bei der bösen Nazi-SS gegeben - Stichwort "Lebensborn".****** Also lieber wie Gmeiner auf eigenen Nachwuchs verzichten (man sprach vom "Pillenknick" in den Geburtsstatistiken), die Frauen statt dessen zur Erwerbsarbeit schicken - was man ihnen massiv schön redete, als neue Form der "Selbstverwirklichung" - und das von ihnen verdiente (und hoch besteuerte, in der BRD nach Steuerklasse V, unter Verteufelung - und schließlicher Abschaffung - der steuerlichen Vergünstigungen für "alleinverdienende" Familienväter) Geld den Afrikanern und Asiaten schenken, damit die sich noch stärker vermehren konnten!

[Kein Affe wäre so dumm!]

*******Wie die KLV, so wird auch der "Lebensborn e.V." heute auf das übelste verleumdet und verteufelt [...]

[...]
Eines dieser "Tysketöser", die Glück im Unglück hatten, war übrigens die spätere ABBA-Sängerin Anni-frid Lyngstädt.

********Isolde Charim, ihres Zeichens Frühstücksdirektorin Frühstückende Direktierende Kuratorin Kuratierende am "Bruno Kreisky Forum", geriert sich gerne als "Holocaust-Opfer" Das paßt zwar nicht so ganz auf ihr Alter (sie ist Jahrgang 1959), aber dieser Status vererbt sich ja, und ihre Eltern waren das ebenso unzweifelhaft wie etwa ein Enric Marco und viele andere, über die Dikigoros an anderer Stelle schreibt (dort in Fußnote 4) [...]

*********Dikigoros hält an diesem Wort fest, wiewohl es - an sich durchaus löbliche - Bestrebungen gibt, es endlich ins Deutsche zu übersetzen. So titelte ein österreichisches Boulevard-Blatt im November 2025: "Arbeitsgruppe: Alberschwende überarbeitet Gmeiner-Andenken." Wenn man den Artikel liest, erfährt man, daß besagte Gemeinde eigens eine "Aufarbeitungsgruppe" eingerichtet habe, um Gmeiner einen "offenen Prozess" zu machen. [Gemeint ist, dem Verstorbenen öffentlich den Prozeß zu machen, in dem er sich nicht mehr verteidigen kann - was er aber auch dann nicht mit Aussicht auf Erfolg tun könnte, wenn er noch am Leben wäre, denn er ist ja schon rechtskräftig medienwirksam vor-verurteilt. Früher nannte man so etwas "Rufmord". Die Mörder sind unter - und leider auch über - uns!] Zu diesem Zweck wird jeder einzelne der 3.300 Dorfbewohner persönlich über die Mißbrauchsvor-würfe belehrt "informiert", ebenso im benachbarten Kuhdorf Dornbirn, dessen Obertanen bereits den "Gmeiner-Park" und den "Gmeiner-Weg" umbenannt haben. Über den Abriß von Gmeiners Geburtshaus wird noch "beraten". Und "die Arbeitsergebnisse der Aufarbeitungsgruppe werden [...] der Öffentlichkeit vorgestellt." Na bravo!
All das ist umso befremdlicher bemerkenswerter, als es in einer Zeit geschieht, da in gewissen Staaten - u.a. der BRDDR - Päderasten an den Schalthebeln der Macht sitzen, die Sex - vorzugsweise schwuler oder lesbischer Art - mit Kindern nicht nur lautstark propagieren befürworten, sondern auch an staatlichen Schulen und sogar Kindergärten von Amts wegen unterrichten lassen. (Kindergärtner:innen und/oder Lehrer:innen, die sich weigern, dabei mitzumachen, haben nicht nur disziplinar-, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen zu gegenwärtigen, d.h. mindestens fristlose Entlassung aus dem Staatsdienst unter Verlust aller Versorgungsansprüche, ggf. sogar Gefängnis.)
Aber das ist noch gar nichts, verglichen mit dem Massenmord an - geborenen und ungeborenen - Kindern durch die de-facto-zwangsweise Verabreichung der tödlichen mRNA-Spritzen. Aber nein, das ist ja gar keine körperliche Mißhandlung, sondern vielmehr eine lebensrettende Maßnahme in Form einer "Impfung", jedenfalls wenn man der hochwohllöblichen Bundesregierung glaubt - aber auch nur dann. (Und Ärzte, die sich weigern, zu Beihelfern bzw. Mittätern jenes Massenmords zu werden, verlieren ihre Approbation und wandern für Jahre ins Gefängnis.)

[Engel des Todes] [tödliche Spritze]


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