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Jahresarbeit der 12. Klasse: Nachhaltige Energieversorgung

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Nachhaltige Energieversorgung

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3. 2 Wasserkraft

Schon vor der industriellen Zeit wurde die Wasserkraft zum Antrieb von Mühlen, Säge- und Hammerwerken genutzt. In Deutschland wird heute mit der Wasserkraft ausschließlich Strom erzeugt. Die Energie der Wasserströmung wird dabei über ein Turbinenrad geleitet, welches dann zum Antrieb eines Generators genutzt wird.

Die Wasserkraft ist eine ausgereifte Technologie. Weltweit hat die Wasserkraft, nach der traditionellen Nutzung der Biomasse, den größten Anteil an der Energieerzeugung. In Deutschland trägt sie mit etwa vier Prozent zur Stromerzeugung bei. Das Ausbaupotenzial von großen Wasserkraftanlagen ist in Deutschland nahezu ausgeschöpft. Kleinwasserkraftwerke können noch errichtet werden. Etwa 500 bis 800 MW sind in den nächsten Jahren noch erschließbar.

Dem weiteren Ausbau der Wasserkraft steht vor allem der Naturschutz entgegen. Wasserkraftanlagen stellen einen bedeutenden Eingriff in die Ökologie eines Gewässers dar. Durch die Reaktivierung und Modernisierung bestehender Anlagen wird die Veränderung des existierenden Ökosystems gering gehalten. Durch ökologische Ausgleichmaßnahmen (z.B. Fischtreppen) und Mindestdurchflussmengen werden die Eingriffe so weit wie möglich reduziert.

Man unterscheidet zwischen Laufwasserkraftwerken und Kleinwasserkraftwerken. Für letztere besteht in Deutschland noch ein gewisses Ausbaupotenzial. Insbesondere für die Modernisierung bestehender Anlagen gibt es Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Ein weiterer Kraftwerkstyp ist das Speicherkraftwerk. In einem Pumpspeicherkraftwerk wird zum Beispiel nicht durch natürliche Wasservorkommen betrieben, sondern durch aus dem Tal gepumpten Wasser aufgefüllt. Dieses kann bei Bedarf wieder nach unten strömen und eine Turbine antreiben. Hier besteht eine gute Möglichkeit der Kombination mit anderen erneuerbaren Energiequellen, zum Beispiel mit der Photovoltaik. Produziert die Sonne genug Strom, mehr als direkt verbraucht werden kann, wird das Wasser hinauf gepumpt. Scheint die Sonne nicht, kann es wieder abgelassen werden.
Die Kosten für die Wasserkraft belaufen sich heute auf 5 bis 10 Pf/kWh für Speicher- und Laufwasserkraftwerke und 12 bis 25 Pf/kWh für Kleinwasserkraftwerke.

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Inhalt:
Vorwort
Einleitung
- Thema Umwelt kein Thema mehr?
- Was ist Nachhaltigkeit?
- Begriffsklärung Energie
1. Kapitel - Bilanzen der Energieverbrauchs
- 1.1 Primärenergieverbrauch
- 1.2 Endenergieverbrauch
- 1.3 Stromerzeugung
- 1.4 Verluste bei der Stromerzeugung
- 1.5 Internationaler Energiemarkt 2. Kapitel - Weg in eine Sackgasse
- 2.1 Grenzen des Wachstums

- 2.2 Verknappung der Rohstoffe
- 2.2.1 Sich regenerierende Quellen
- 2.2.2 Sich nicht regenerierende Quellen

- 2.3 Die Veränderung des Klimas
- 2.3.1 Die Erwärmung des Klimas
- 2.3.2 Der Treibhauseffekt
- 2.3.3 Anthropogener Treibhauseffekt
- 2.3.4 Steigerung der CO2-Konzentration
- 2.3.5 Ein neues Politikfeld
- 2.3.6 CO2-Reduktionsziele
- 2.3.7 Wie wird sich das Klima ändern?
- 2.3.8 Auswirkungen in Sachsen

- 2.4 Das Verkehrsproblem 3. Kapitel - Erneuerbare Energiequellen
3.1 Windenergie
- 3.2 Wasserkraft
- 3.3 Photovoltaik
- 3.4 Sonnenkollektoren
- 3.5 Solarthermische Kraftwerke
- 3.6 Biomasse und Biogas 4. Kapitel - Die Zukunft der Energieversorgung?
- 4.1 Steigerung der Effizienz
- 4.2 Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung
- 4.3 Potenziale der Energieeinsparung
- 4.4 Technische Potenziale erneuerbarer Energiequellen
- 4.5 Szenarien und Perspektiven der erneuerbaren Energien
- 4.6 Das Jahrhundert der Umwelt
- 4.6.1 Die Rolle der Kernenergie
- 4.6.2 Eine Wertentscheidung für die Zukunft
Anhang
Heuersdorf - ein Ort kämpft um seine Exsistenz
I. Bericht über die 3. Klimakonferenz der Jugend und zu der Lage in Heuersdorf
II. Vegetationsbestandsaufnahme in Heuersdorf
III. Apfelsaft aus Heuersdorf
IV. Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Ortes
V. Heuersdorf und die Braunkohle

Glossar
Verwendete und weiterführende Literatur
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