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Heuersdorf |
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Heuersdorf - ein Ort kämpft um seine ExistenzEin kurzer Rückblick in die Geschichte des OrtesDie Namen beider Ortschaften änderten sich eine Zeitlang, bevor sie zu dem heutigen Namen gelangten. So findet man für Großhermsdorf erst Hermanstorff magnum, Hermannsdorff major, Gros-Hermannsdorff, (Unterscheidung zu Klein Hermsdorff) 1422 Hermannsdorff major, 1485 Groß Hermstorff, 1551 Hermsdorff uff der Heide. Bis zum 19. Jahrhundert war Heuersdorf ein typisches Bauerndorf. Mit der Zeit siedelten sich die verschiedenen Handwerker an, ohne die Landwirtschaft nicht funktio-nieren würde. Aber auch auf dem Rittergut in Großhermsdorf gab es Arbeit für die Bevölkerung. 1842 wurde die Bahnstadion in Kieritzsch fertig gestellt. Durch diese Verkehrsanbindung entwickelte sich die Region und erlangte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Boden, und damit auch das Korn, im Leipziger Südraum galten als sehr gut. Leipzig wurde ausschließlich aus dieser Region versorgt. |
| Heuersdorf, ein Ort kämpft um seine Existenz. Der südlich von Leipzig gelegene Ort, mit seinen rund 200 Einwohnern, kämpft gegen die Abbaggerung seiner 700 Jahre alten Heimat durch die MIBRAG (Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH). Doch Heuersdorf ist längst nicht mehr nur ein Ort, der gegen seine Abbaggerung für Wirtschaftsinteressen kämpft: Heuersdorf ist zum Symbol des Klimaschutzes geworden. |
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Bildergalerie Heuersdorf Grafikgalerie zu Heuersdorf Bericht über die 3. Klimakonferenz der Jugend und zur Lage in Heuersdorf Vegetationserfassung in Heuersdorf (Zwischenbericht) Abschlussbericht "Apfelsaft aus Heuersdorf" Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Ortes Heuersdorf und die Braunkohle Homepage von Heuersdorf: www.heuersdorf.de |