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Herzlich Willkommen Jahresarbeit der 12. Klasse: Nachhaltige Energieversorgung Briefwechsel zur Energiewende Grafikgalerie Energielinks Themen Leserbriefe Reiseberichte Gästebuch
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Nachhaltige Energieversorgung2. 2 Verknappung der RohstoffeDer Mensch bezieht zur Zeit aus der Natur alle Rohstoffe, um Leben zu können. Was er zurückgibt, sind Abfälle und Abgase.![]() Abbildung 2.1: Der Mensch entnimmt der Natur Rohstoffe, um zum Beispiel Energie zu erzeugen. Derzeit ist das mit einem starken Aufkommen von Abfällen und Abgasen verbunden, die er der Natur zurück gibt. Oft sind das Stoffe, die nicht in der Natur vorkommen und ihr so Schaden zufügen. Die Stoffmengen die jährlich umgesetzt werden sind gewaltig. Es entstehen Stoffströme in ungeahnter Dimension.(19) Doch diese Stoffströme geschehen in keinem geschlossenen Kreislauf. Die aus der Natur gewonnenen Rohstoffe werden meist so umgewandelt, dass sie nicht wiederverwendbar sind und bei der Rückgabe in die Natur diese stark belasten. Das Ökosystem kann nur eine bestimmte Menge an Stoffen wieder aufnehmen und regenerieren. So schadet die bisherige Handlungsweise der Natur erheblich, darum das Minus in dem Schema. Dabei scheint unsere Lebensweise in einem Kreislauf zu funktionieren: Durch unse-ren Wohlstand haben wir eine hohe Lebensqualität. Dadurch ist es uns möglich, Rohstoffe zu fördern und Energie zu gewinnen, was wiederum unseren Wohlstand erhöht. Jedoch bedingt dieser Kreislauf noch einen zweiten, der nicht geschlossen ist. Durch unsere jetzige Art, Rohstoffe zu fördern und Energie zu gewinnen, wird die Umwelt erheblich belastet. Dies bekommen wir in Mitteleuropa aber nicht direkt zu spüren. Die Wüstenausbreitung, Dürre, Stürme und die Erhöhung des Meeresspiegels durch die Veränderung des Weltklimas betreffen uns nicht direkt, sondern meist die Menschen in ärmeren Ländern. Was bei ihnen zur Senkung der Lebensqualität, durch Hunger und Krankheit führt. Sie sind in ihrer Existenz bedroht. ![]() Abbildung 2.2: Der Kreislauf in der industriellen Welt schein geschlossen zu finktionieren. Jedoch hat das tun der westlichen Länder Auswirkungen, gemeiner Weise vor allem auf die ärmeren Länder der Erde. Doch nicht nur das, durch den rapiden Verbrauch der Rohstoffe, gehen diese langsam zur Neige. Was wir verbrennen oder verbrauchen steht als Rohstoff nicht mehr zur Verfügung. So müssen die ersten beiden Abbildungen noch ergänzt werden. Zu Abbildung 2.3 In jeder Weise ist die Natur der Verlierer. Sie wird ihrer Rohstoffe beraubt und durch unsere derzeitige Art Energie zu erzeugen und unsere Lebensqualität zu erhöhen wird sie mit Schadstoffen und Abfällen schwer belastet. Jedoch muss man bei den Rohstoffen zwischen sich regenerierenden Quellen und sich nicht regenerierenden Quellen unterscheiden. Zu den ersten zählt man z.B. Wald, Wasser und nutzbaren Boden für den Ackerbau. Zu den nicht regenerierenden Ressourcen gehören z.B. Kohle, Öl, Gold, Zink, Uran usw. In welchem Umfang diese genutzt und umgewandelt werden dürfen, hat Hermann Daly, ein Wirtschaftswissenschaftler bei der Weltbank, in drei einfachen Grundregeln beschrieben: Sich regenerierenden Quellen wie Nutzböden, Wasservorkommen und Waldungen darf man nicht mehr entnehemen, als sich gleichzeitig wieder regenerieren können (Anmerk.: Grundprinzip der Nachhaltigkeit): die Nutzungsrate soll die Rate der Regeneration nicht überschreiten. Man darf nicht mehr Fische fangen, als gleichzeitig nachwachsen können. Sich nicht regenerierende Quellen wie Lagerstätten fossliler Energieträger und hochwertiger Erze sowie Vorräte an fossilem Grundwasser dürfen nicht rascher abgebaut werden, als gleichzeitig sich regeneriende Quellen für dieselbe Art von Nutzung geschaffen werden. Zum Beispiel sollte ein Erdöllager nicht rascher ausgebeutet werden, als man Sonnenkollektoren mit derselben Kapazität installiert und aus den Erträgen des gewonnenen Erdöls finanziert. Wenn man so vorgeht, wird aus dem Ölfeld im Endeffekt eine sich regenerierende Energiequelle: ist das Erdöl erschöpft, so liefert dafür die nicht erschöpfbare Energiequelle die gleichen Energiemengen. Die Emission von Schadstoffen darf nur so hoch sein, dass die schädlichen Substanzen in harmlose Stoffe umgesetzt werden können, welche die Umwelt nicht schädigen. Biologische Abfälle darf man nur in solchen Mengen in einen Fluss einleiten, in denen sie von den Mikroorganismen im Wasser zu Nährstoffen verarbeitet werden können.(20) (19) Grundlegend hierzu: BUND/MISEREOR (Hrsg.), Zukunftsfähiges Deutschland. Ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung, (Studie des Wuppertalinstitus für Klima, Umwelt und Energie), 5. Auflage, Basel 1998, S. 66 ff bzw. 94ff. (20) Donella und Dennis Meadows, Jorgen Randers, Die neuen Grenzen des Wachstums, Stuttgard, 5. Auflage, Reinbek bei Hamburg 2001, S. 70 ff. |
Inhalt:Vorwort Einleitung - Thema Umwelt kein Thema mehr? - Was ist Nachhaltigkeit? - Begriffsklärung Energie - 1.1 Primärenergieverbrauch - 1.2 Endenergieverbrauch - 1.3 Stromerzeugung - 1.4 Verluste bei der Stromerzeugung - 1.5 Internationaler Energiemarkt - 2.1 Grenzen des Wachstums - 2.2 Verknappung der Rohstoffe - 2.2.1 Sich regenerierende Quellen - 2.2.2 Sich nicht regenerierende Quellen - 2.3 Die Veränderung des Klimas - 2.3.1 Die Erwärmung des Klimas - 2.3.2 Der Treibhauseffekt - 2.3.3 Anthropogener Treibhauseffekt - 2.3.4 Steigerung der CO2-Konzentration - 2.3.5 Ein neues Politikfeld - 2.3.6 CO2-Reduktionsziele - 2.3.7 Wie wird sich das Klima ändern? - 2.3.8 Auswirkungen in Sachsen - 2.4 Das Verkehrsproblem 3.1 Windenergie - 3.2 Wasserkraft - 3.3 Photovoltaik - 3.4 Sonnenkollektoren - 3.5 Solarthermische Kraftwerke - 3.6 Biomasse und Biogas - 4.1 Steigerung der Effizienz - 4.2 Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung - 4.3 Potenziale der Energieeinsparung - 4.4 Technische Potenziale erneuerbarer Energiequellen - 4.5 Szenarien und Perspektiven der erneuerbaren Energien - 4.6 Das Jahrhundert der Umwelt - 4.6.1 Die Rolle der Kernenergie - 4.6.2 Eine Wertentscheidung für die Zukunft Heuersdorf - ein Ort kämpft um seine Exsistenz I. Bericht über die 3. Klimakonferenz der Jugend und zu der Lage in Heuersdorf II. Vegetationsbestandsaufnahme in Heuersdorf III. Apfelsaft aus Heuersdorf IV. Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Ortes V. Heuersdorf und die Braunkohle Glossar Verwendete und weiterführende Literatur Energielinks |