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Vitamine, Mineralien,
Spurenelemente
Es gibt 2 Arten von Vitaminen,
fettlösliche und wasserlösliche.
Wasserlösliche
Vitamine
haben gemeinsam, daß sie im Körper nicht speicherfähig
sind (Ausnahme:
Cobalamin) und deshalb regelmäßig mit der Nahrung
zugeführt werden
müssen.
Nachstehendes
ist zwar aus dem Humanbereich, hat aber auch seine Gültigkeit
für Tiere.
Fettlösliche
Vitamine hingegen sind
speicherfähig. Bei ihnen sind Hypervitaminosen
(Überdosierungen) bekannt.
Fettlöslich
heisst, dass sie vom Darm nur dann aufgenommen werden können, wenn
gleichzeitig Fett anwesend ist. Das heisst, dass zu
Gemüse und Obst immer Fette
(und
Vitamin E) gehören, wenn der Körper die
fettlöslichen Vitamine aufnehmen soll.
Mineralstoffe
und Spurenelemente
Die
Entstehung des Lebens auf der Erde begann im mineralstoffreichen
Meerwasser. Im Verlauf der Evolution wurden die vielfältigen
physico-chemischen Eigenschaften der in der wäßrigen
Lösung vorhandenen
Mineralstoffe und Spurenelemente benutzt, um die sich entwickelnden
organischen Strukturen zu stabilisieren und an ihre unterschiedlichen
Funktionen anzupassen. Aus diesem Grund ist auf der Erde ein Leben ohne
die Anwesenheit von Mineralstoffen und Spurenelementen unmöglich.
Nach
dem Verlassen des Meerwassers waren alle Lebewesen weiterhin auf die
kontinuierliche Aufnahme von Mineralien aus der Umwelt angewiesen.
Offensichtlich wurden aber nicht sämtliche im Meerwasser
gelösten
Mineralstoffe für spezifische Funktionen im Organismus benutzt.
Dieses
zeigt sich daran, daß nur ein Teil der Mineralstoffe und
Spurenelemente
zu den sogenannten "essentiellen" gehört.
Per Definition
werden die Mineralstoffe in Mengenelemente, das sind alle Substanzen,
die mit mehr als 10 g in einem erwachsenen Menschen enthalten sind, und
Spurenelemente (Gehalt geringer als 10 g/Mensch) eingeteilt. Zu den
mineralischen Mengenelementen gehören die Kationen Natrium,
Kalium,
Calcium und Magnesium sowie die in Anionen enthaltenen Elemente
Stickstoff, Phosphor, Schwefel und Chlor, die alle unabdingbare
Voraussetzung für ein funktionsfähiges Leben sind.
Für den Menschen
sind die Kationen Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Chrom, Kobalt,
Molybdän,
Nickel und die Anionen Selen, Jod und Fluor essentiell. Eine Reihe von
Mineralstoffen konnten bis jetzt nur im Tierexperiment als essentiell
nachgewiesen werden, der Beweis der Essentialität für den
Menschen
steht noch aus, hierzu gehören Zinn, Rubidium, Blei, Vanadium,
Lithium,
Beryllium und Silizium.
Während
die Bedeutung der Mineralstoffe schon seit langem in der
Naturwissenschaft und Medizin bekannt war, konnten die genauen
Wirkmechanismen erst in den letzten Jahrzehnten bzw. wenigen Jahren -
vor allem durch die verfeinerten Meßmethoden - aufgeklärt
werden.
Allerdings sind auch heute noch nicht alle Funktionen in unserem
Körper
bekannt.
Die mineralischen Mengenelemente sind als freie
Ionen einerseits wesentliche Bestandteile der intra- und
extrazellulären Flüssigkeiten, andererseits stabilisieren sie
in
gebundener Form organische Substanzen wie zum Beispiel Enzyme oder
unsere Erbsubstanz, die DNA. Außerdem bilden sie zusammen mit
organischem Material wesentliche Stützstrukturen aus.
Spurenelemente
liegen in unserem Organismus praktisch ausschließlich in
gebundener
Form vor und entfalten ihre Wirkung als Kofaktoren von Proteinen.
Zur
Aufrechterhaltung unserer Leistungsfähigkeit sind wir auf die
regelmäßige Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen
angewiesen.
Der Bedarf ergibt sich aus der notwendigen Deckung der eingetretenen
Verluste sowie dem Einbau von Mineralstoffen und Spurenelementen in den
Organismus beispielsweise während Phasen des Wachstums bzw. in der
Schwangerschaft.
Der
Bestand der Mengenelemente Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium wird
überwiegend über die Niere reguliert. Aus dem Plasmafiltrat
müssen in
der Niere die gelösten Mineralstoffe zurückresorbiert werden.
Dieses
kann jedoch nicht quantitativ gelingen, so daß sich durch den
täglich
renalen Verlust ein entsprechender Bedarf ergibt, der über die
Zufuhr
gedeckt werden muß. Neben der Ausscheidung über die Niere
kommt es
durch Sekretion in den Verdauungstrakt sowie durch Schweiß und
abgeschilferte Zellen zu weiteren Verlusten.
Spurenelemente
werden, da sie im Blut immer an hochmolekulare Proteine gebunden sind,
in der Regel nicht über die Niere ausgeschieden, sondern der
tägliche
Bedarf ergibt sich vielmehr ausschließlich durch die
verlorengegangene
Zellsubstanz, vor allem des Verdauungstraktes (das Verdauungsepithel
erneuert sich alle 1-2 Tage) und durch Blutverluste.
Unter
normalen Bedingungen wird in unserem Körper ein Gleichgewicht
zwischen
Aufnahme und Ausscheidung von Mineralstoffen aufrechterhalten.
Exzessive Zufuhr kann durch eine erhöhte Ausscheidung teilweise
kompensiert werden. Bei mangelhafter Aufnahme kann über einen
bestimmten Zeitraum durch Aktivierung von Speichern (v.a. des Knochens)
ein Absinken der Serumkonzentrationen vermieden werden. Bei langfristig
unzureichender Versorgung kommt es jedoch zur Entstehung von
Mangelsymptomen.
Mineralien
und Spurenelemente sind verantwortlich für feste Knochen und
starke
Muskeln, der beste Lieferant von Mineralien und Spurenelementen sind
also Knochen und Muskelfleisch = RFK.
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