Michel Platini (geb. 21. Juni 1955) Tabellarischer Lebenslauf

Michel  Platini

(geb. 21. Juni 1955)

[Michel Platini]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1955
21. Juni: Michel François Platini wird als Sohn des Lehrers Aldo Platini und seiner Ehefrau Anna, geb. Piccinelli, in Jœuf (Lothringen) geboren; beide Eltern sind Kinder italienischer Immigranten.
Michels Vater spielt als Amateur beim Fußballverein AS Jœuf, den er später auch trainiert.
Frankreich, Italien und Belgien haben im Vorjahr die "Union europäischer Fußballverbände [UEFA]" gegründet, der binnen kürzester Zeit fast alle nationalen Fußballverbände Europas beitreten.*
Fußball (engl. "Association Football") bleibt in Frankreich jedoch vorerst eine Randsportart, die hauptsächlich von Beute-Galliern eingewanderten Italienern und Polen ausgeübt wird. (Bezeichnend ist, daß sich Frankreich zwar - als einziges Land - um die Teilnahme an allen bisher ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaften beworben hat, aber auch am häufigsten in der Qualifikation zur Endrunde gescheitert ist :-) Echte Franzosen ("Français de souche") bevorzugen Rugby.**

1958
Bei der (6.) FIFA-Weltmeisterschaft in Schweden belegt Frankreich überraschend Platz 3. Seitdem ist Fußball in der "grande nation" keine Randsportart mehr.

1962
Der erste Präsident der UEFA, Ebenezar ("Ebbe") Schwartz, wird Vize-Präsident der FIFA und schafft damit einen wichtigen Präzedenzfall.
(Allerdings nicht lange. Zwei Jahre später besucht er - auf FIFA-Kosten - die Olympischen Spiele in Tōkyō. Auf der Rückreise über Hawaii fickt er sich im Puff in Barcelona Honolulu - auf eigene Kosten - zu Tode :-), pardon, :-(

1965
Platini wird in die Schülermannschaft des AS Jœuf aufgenommen.


1966
Juli: Bei der (8.) Fußball-Weltmeisterschaft in England scheitert Frankreich bereits in der Vorrunde.
September: Platini erhält eine Lizenz als Jugendspieler.

1971
Platini wird Torschützenkönig der französischen Jugendliga.
Er stellt sich daraufhin beim FC Metz - der damals führenden Mannschaft Lothringens - vor, fällt aber beim Medizin-check durch (zu schwache Lunge, zu schwaches Herz).*** Seine Karriere scheint beendet, noch bevor sie richtig begonnen hat.

1972/73
Platini wird gnadenhalber beim AS Nancy Lothringen angenommen - für die Reservemannschaft, die in der 3. (Amateur-)Liga spielt.

1973
September: Platini absolviert sein erstes Amateur-Länderspiel.

1973/74
Platini wird ein paar Mal als Auswechselspieler in der 1. Mannschaft des AS Nancy eingesetzt, die freilich am Ende der Saison in die 2. Liga absteigt.

1974/75
Platini - der sich zum Spezialisten für "ruhende Bälle" entwickelt hat - wird erneut mehrmals in der 1. Mannschaft des AS Nancy eingesetzt, die am Saisonende wieder in die 1. Liga aufsteigt.

1975/1976
Platini absolviert seinen Militärdienst in einer Sportkompagnie einem Sportbataillon in Joinville.
Er wird nicht nur für Vergleichswettkämpfe der Militärauswahl eingesetzt, sondern auch für die Qualifikation zu und die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen der Zivilunken im kanadischen Montréal frei gestellt, wo Frankreich im Viertelfinale an den Staatsamateuren (Profis sind bei Olympia noch nicht zugelassen) der "DDR" scheitert.

1976
März: Platini absolviert sein erstes von insgesamt 72 Länderspielen für die französische Nationalmannschaft.

1977
Platini erhält endlich seinen ersten (Zwei-Jahres-)Profivertrag beim AS Nancy.


(Dem Vernehmen nach bezieht er ein Grundgehalt von 6.400 FF - ca. 4.000.- DM - p.m.; in Nachbarländern verdienen Fußballer deutlich mehr, vor allem in Italien. Ein angedachter Wechsel in der Winterpause zum AC Mailand zerschlägt sich jedoch. Als Trostpflaster ernennt man ihn zum Mannschaftskapitän.)
Dezember: Platini heiratet Christèle Bigoni - die ebenfalls aus Italien stammt. (Aus der Ehe gehen ein Sohn und eine Tochter hervor.)
(Im Platini-Lebenslauf der zwielichtigen Webpräsenz "Was war wann" wird dagegen behauptet, die Ehe sei kinderlos geblieben. Aber dort steht auch sonst viel Unsinn - nicht nur in Sportler-Lebensläufen. Dikigoros erwähnt das, weil jene Seite auf einigen Suchmaschinen vor seiner eigenen plaziert ist. Offenbar hat man dort mehr Sorgfalt auf die Spider-tags im Quellcode verwendet als auf den eigentlichen Inhalt.)


1978
Platini gewinnt mit dem AS Nancy den französischen Vereinspokal, wobei er das Tor zum 1:0-Endspielsieg gegen den OSC Nizza erzielt.
(Für den ASNL ist es der erste Pokalgewinn der Vereinsgeschichte, für Platini ist es zugleich der einzige.)
Der Wichtigtuer Hochstapler Président de la République, Valérie Giscard d'Estaing, gratuliert ihm persönlich.


Mit der französische Nationalmannschaft - die es seit 1966 nicht mehr in eine WM-Endrunde geschafft hatte - gelingt Platini die Qualifikation für die (11.) Fußballweltmeisterschaft in Argentinien.
Dortselbst bekleckert sich die "équipe tricolore" allerdings nicht mit Ruhm, sondern scheidet erneut schon nach der Vorrunde aus; auch Platinis Leistungen sind eher durchwachsen.


1979
Juni: Platini wechselt zum französischen Abonnementsmeister AS St. Étienne, wo die Français de souche bereits in der Minderheit sind.


(Das sieht man indes nicht so eng: Es ist halt ein "Zug der Zeit" und von gewissen Politikern - nicht nur in Frankreich - auch so gewollt. Der Sport - vor allem Fußball - spielt dabei eine unrühmliche wichtige Rolle. "Désintégration" wird in "intégration" umbenannt und entsprechend umgedeutet. Noch sieht kaum jemand das Zeichen an der Wand.)


Über die Motive für diesen Wechsel wurde zunächst viel spekuliert. Sportliche Gründe können es kaum gewesen sein, denn sich bei einem etablierten Verein ins "gemachte Nest" zu setzen, dürfte für einen so ambitionierten Spieler wie Platini - den man gerade zum Kapitän der Nationalmannschaft ernannt hat - eigentlich keine echte Herausforderung sein. Finanzielle aber auch nicht, denn vom üppigen Handgeld mal abgesehen ist sein offizielles Salaire bei ASSÉ nicht so viel höher als beim ASNL - im Ausland könnte er erheblich mehr verdienen. Erst Jahre später kommt heraus, daß er "nebenbei" eine schlappe knappe Million [Francs] schwarz auf die Hand bekommen hat. Er wird dafür zwar wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, aber von Präsident Mitterrand prompt begnadigt. Er lernt eine wichtige Lektion fürs Leben: "White collar crime does pay."


1981
Platini gewinnt mit dem ASSÉ seine erste - und zugleich einzige - französische Meisterschaft. (Dagegen scheitert man im Endspiel des Pokalwettbewerbs am SC Bastia, dto ein Jahr später an Paris Saint-Germain.)

1982
Bei der (12.) Fußballweltmeisterschaft in Spanien scheitert Frankreich im Halbfinale an der DFB-Auswahl.
Die "équipe tricolore" hangelte sich im Verlauf des Turniers von Skandal zu Skandal (wobei natürlich immer nur die anderen schuld waren). Trauriger Höhepunkt war eben jenes Halbfinale, als sich ein französischer Angreifer, Schädel vorweg, wie ein wilder Stier - das Spiel fand in Sevilla statt, der Hochburg des Stierkampfs - auf den deutschen Torhüter stürzte, der im Strafraum nach dem Ball gesprungen war und noch versuchte, sich weg zu drehen; aber der Angriff des Franzosen war zu scharf, der Zusammenprall unvermeidbar. Der Schiedsrichter stellte den französischen Rüpel wohl nur deshalb nicht wegen seiner brutalen Tätlichkeit vom Platz, weil der sich dabei selber verletzte (er trug eine leichte Gehirnerschütterung davon) und als "toter Mann" vom Spielfeld tragen ließ. Aber diese simple Wahrheit - die durch zahlreiche Videoclips auf YouTube u.ä. Webseiten für jeden, der keine Tomaten auf den Augen hat, unzweifelhaft belegt wird - werdet Ihr nirgendwo in der veröffentlichten Meinung wieder finden... außer bei Dikigoros, versteht sich. Die Franzosen behaupteten hinterher kackfrech, der Schiedsrichter habe sie ihrer WM-Chance beraubt, er hätte nämlich den deutschen Torhüter vom Platz stellen und Strafstoß geben müssen. (Ob Frankreich im Endspiel tatsächlich eine Chance gegen Italien - das Weltmeister wurde - gehabt hätte, darf bezweifelt werden. Bei einem nicht-bestochenen Schiedsrichter wohl eher nicht :-)
Anschließend unterschreibt Platini beim italienichen Meister Juventus Turin - nunmehr ganz offiziell für ein jährliches Millionengehalt; er verbringt den Rest seiner aktiven Laufbahn in Italien.

1983
Juventus Turin dringt bis ins Endspiel des Europapokals der Landesmeister vor, unterliegt dort jedoch dem Hamburger SV mit 0:1. Platini bleibt blaß.


1983-1985
Die Zeitschrift France Football (die in Frankreich in etwa den Stellenwert hat wie in der BRD der Treter Kicker) verleiht Platini dreimal in Folge die goldene Ananas den goldenen Ballon den vergoldeten Fußball den ballon d'or.
Vor allem im Ausland werden die Träger jener Trofäe - die seit 1956 vergeben wird - oft als "Europas Fußballer des Jahres", seit 2007 sogar als "Weltfußballer des Jahres" bezeichnet. De facto dürfte das in den meisten Fällen auch stimmen; jedenfalls kann man der Redaktion keine Parteilichkeit zugunsten Frankreichs vorwerfen: Bis 1991 - als ihr mit Jean-Pierre Papin einer der ganz wenigen Fehlgriffe unterläuft - wird kein einziger echter Franzose "vergoldet", sondern nur zwei Beute-Gallier, nämlich der Pole Kopa und eben Platini, dto einer danach, nämlich der Araber Zidane.

1984
Mai: Platini gewinnt mit Juventus Turin den Europapokal der Pokalsieger und anschließend auch den UEFA-"Supercup" gegen den Gewinner des Europapokals der Landesmeister, FC Liverpool.
Juni: Frankreich richtet die Fußball-Europameisterschaft aus. Unter gütiger Mithilfe der Schiedsrichter des Fußballgottes gewinnt die "équipe tricolore" den Titel. Platini wird Torschützenkönig.


1985
April: Platini wird zum Ritter der französischen "Légion d'honneur [Ehrenlegion]" ernannt.
Mai: Juventus Turin gewinnt den Europapokal der Landesmeister durch ein Tor von Platini mit 1:0 gegen den FC Liverpool.
Die Partie hat ein übles Vor- und Nachspiel: Vor dem Anpfiff hatten sich angetrunkene Fußball-Rowdies aus England und Italien Schlägereien im Brüsseler Heysel-Stadion geliefert und dabei eine marode Betonmauer zum Einsturz gebracht, die hunderte Zuschauer unter sich begrub; es gab 39 Tote und eine dreistellige Anzahl von - z.T. schwer - Verletzten. Die UEFA sperrte aber daraufhin nicht etwa Belgien als Veranstalter europäischer Fußballspiele - Stadionaufsicht und Polizei hatten vollständig versagt -, sondern nahm dieses traurige Ereignis zum Vorwand für ein ebenso massives wie skandalöses Vorgehen gegen Dritte, die daran nicht nur unschuldig, sondern sogar unbeteiligt waren. (Zuschauer-Ausschreitungen kann kein Verein und kein Verband verhindern, schon gar nicht in ausländischen Stadien, wo er weder Hausrecht noch Polizeigewalt hat.) Der wahre Grund war offensichtlich: Die Überlegenheit englischer Fußballvereine in den europäischen Wettbewerben war in den letzten Jahren so erdrückend geworden, daß "man" einfach etwas dagegen tun mußte. Also schloß die UEFA alle (!) englischen Vereine für 5 Jahre aus, den FC Liverpool sogar für 6 Jahre. Auch danach wurden englische Vereine von den UEFA-Schiedsrichtern noch Jahre lang systematisch "verpfiffen", so daß sie den Wettbewerb erst Ende des Jahrhunderts wieder gewinnen konnten. Auch die englische Nationalmannschaft wurde in dieser Zeit kraß benachteiligt; bei der Fußball-WM 1986 wurde sie durch ein - aus klarem Abseits erzieltes - Handballtor eliminiert, das der Schiedsrichter durchgehen ließ, da es - angeblich - "die Hand Gottes" war, die den Ball führte.
Die Briten lernten jedoch aus dieser bösen Erfahrung: Als ziemlich genau vier Jahre später bei einem Pokalspiel im maroden Sheffielder Hillsborough-Stadium etwas ähnliches passierte - wieder unter Beteiligung von Anhängern des FC Liverpool und wieder durch Versagen der örtlichen Polizei -, bei dem sogar 96 Todesopfer und fast 1.000 Verletzte zu beklagen waren, wurde das tunlichst unter den Teppich gekehrt und sogar ein Boulevard-Blatt, das darüber zu berichten gewagt hatte, durch einen landesweiten Boykott an den Rand des Ruins getrieben. Erst Jahrzehnte später "entschuldigte" sich ein neuer Premierminister - der damit gleich gar nichts zu tun, geschweige denn irgend eine "Schuld" daran hatte - für die Vertuschungsaktion.)


1986
Juni: Bei der (13.) Fußballweltmeisterschaft in Mexiko scheitert Frankreich erneut im Halbfinale an der DFB-Auswahl. Platinis Leistungen sind wieder nur durchwachsen.


1987
April: Platini bestreitet sein letztes Länderspiel für Frankreich. Danach beendet er seine aktive Karriere als Spieler.

1988
November: Nachdem die "équipe tricolore" ihre ersten Qualifikationsspiele zur (14.) Fußball-WM verloren hat, wird der glücklose Trainer Henri Michel entlassen und durch Platini ersetzt.
(Da er jedoch über keinen Trainerschein verfügt, gibt man dem Kind einen anderen Namen: "Sélectionneur [Auswähler]", was zwar ähnlich idiotisch klingt wie "Teamchef [Tīmschäff]", aber wenigstens kein Fremdwort ist :-)
Auch er kann freilich die Nicht-Qualifikation für die WM-Endrunde in Italien nicht mehr abwenden.

1990
Juli: Ausgerechnet die verhaßte DFB-Auswahl unter Franz Beckenbauer gewinnt den WM-Titel.
September: Daraufhin wirbt der Finanz-Jongleur Bernard Tapie - der inzwischen den Verein Olympique de Marseille gekauft hat, "Kaiser Franz" dorthin ab.
Die große Zeit von ASSÉ ist längst vorbei; Tapie kauft OM nicht nur eigene Spieler und Trainer "Teamchefs", sondern auch Spieler, die offiziell bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen, und Schiedsrichter. So wird man jetzt Meister und Europapokalsieger!

1991
Unter Platini brilliert die "équipe tricolore" in den Qualifikationsspielen zur Fußball-EM in Schweden.
Er wird zum "Europäischen Trainer des Jahres" und zum "Welttrainer des Jahres" gewählt.

1992
Juni: Überraschend versagt die als Mitfavorit gehandelte "équipe tricolore" in der EM-Endrunde kläglich und muß ohne einen einzigen Sieg bereits nach den Gruppenspielen wieder abreisen.
Juli: Platini wird daraufhin als "Auswähler" entlassen freiwillig zurück getreten.


(Sic transit gloria So schnell verblaßt der Ruhm... Da ist es nur ein schwacher Trost, daß auch die amtierenden Weltmeister des DFB im Endspiel versagen und dem krassen Außenseiter Dänemark unterliegen, der eigentlich gar nicht qualifiziert war, sondern nur als Ersatz für das von der UEFA aus un-sportlichen politischen Gründen ausgeschlossene Jugo-Slawien nachgerückt ist.)

1993
Platini wird Vizepräsident des Organisationskomitees für die Fußball-WM 1998, die an Frankreich vergeben worden ist.
Fünf Jahre Vorbereitungszeit! Man fragt sich, was es da in einem Land, wo es bereits - spätestens seit der EM 1984 - genügend WM-taugliche Fußballstadien und eine ausreichende Infrastruktur gibt, groß zu "organisieren" gibt, außer vielleicht der Verteilung von Schmiergeldern. (Ja, Dikigoros weiß schon, daß dabei auch die Einteilung der Gruppen so manipuliert vorgenommen wurde, daß Frankreich nicht vorzeitig auf den gefürchteten Favoriten Brasilien treffen konnte - Platini sollte das 20 Jahre später unumwunden einräumen -; aber um das auszubaldowern hätte man doch nicht mal fünf Minuten gebraucht!)

1994
Für die Teilnahme an der (15.) Fußball-Weltmeisterschaft in den USA kann sich die "équipe tricolore" nicht qualifizieren.

1998
Juni: Bei der (16.) Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich holt die "équipe tricolore" erstmals den Titel.
Staatspräsident Jacques Chirac läßt sich darob gebührend feiern.****


Juli: Platini wird zum Offizier der Ehrenlegion befördert. Er beschließt, Politiker Funktionär zu werden.

1998-2002
Platini ist "Berater" von Joseph ("Sepp") Blatter, dem neuen Präsidenten des Weltfußballverbands FIFA.
(Noch so ein "gemeinnütziger", "privater" Verein. Es dürfte wohl einmalig sein, daß ein solcher zwar ins Handelsregister eingetragen ist, aber seine Milliarden-Gewinne an seinem Sitz im Kanton Zürich nur mit 4% [vier vom Hundert] versteuern muß.)
Als Gehalt Aufwandsentschädigung für diese "ehrenamtliche Tätigkeit" erhält Blatter offiziell 1 Million US-$ jährlich, Platini 250.000.- SFr. (Inoffiziell - per "gentlemen's agreement" - bekommt Platini darüber hinaus 500.000.- SFr jährlich; wieviele Millionen Blatter zusätzlich abgegriffen hat, kommt nie heraus.)
Platini hatte sich durchaus nicht ins "gemachte Nest" gesetzt, sondern maßgeblich dazu beigetragen, daß Blatter 2018 gegen den favorisierten UEFA-Präsidenten Lennart Johansson zum Nachfolger von João Havelange gewählt wurde. (Das ist unstreitig. Mit welchen Mitteln das geschah - was strittig ist -, läßt Dikigoros bewußt dahin stehen.) Zuvor war Blatter zwar 17 Jahre lang Generalsekretär der FIFA gewesen; aber anders als heute war das damals noch nicht deren wichtigste Position. Es ist also nachvollziehbar, wenn Blatter seinem tapferen Mitstreiter zur Belohnung nicht nur einen schönen Posten, sondern auch noch etwas mehr Geld, als offiziell vorgesehen, unter der Hand zukommen ließ.

2000
Frankreich wird zum letzten Mal Fußball-Europameister. (Danach machen die "Schweinestaaten" [engl. "PIGS" - für Portugal, Italien, Griechenland und Spanien] den Titel unter sich aus :-)

2002
Januar: Der allseits beliebte libysche Diktator Demokrator Gaddafi kauft sich bei Juventus Turin ein (wo sein Sohn äl-Saadi unter Vertrag steht).
(Da er nicht nur Spieler, sondern auch Schiedsrichter kauft, wird "Juve" zum Abonnementsmeister; und da er, als das auffliegt, auch die höheren Sportgerichte kauft, geht das alles glimpflich ab.)


April: Platini wird von Blatter - der gerade die Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten gewonnen hat - in das FIFA-Exekutivkomitee berufen.
Juni: Bei der (17.) Fußball-Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea hat die équipe tricolore nichts zu bestellen.
Sie stellt vielmehr einen neuen Negativ-Rekord auf, indem sie als - bis heute einziger - Titelverteidiger nicht nur sieg-, sondern auch torlos bereits nach den Gruppenspielen ausscheidet.

2004
Platini und Blatter treten mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit, das vergleichsweise geringe Zuschauerinteresse am Frauen-Fußball zu steigern, indem man das Dress der Spielerinnen "feminisiert".
Auch die Leichtathletinnen tragen ja schon seit Jahren keine Turnhosen mehr, sondern nur noch mehr oder weniger knappe Slips. Und bei den Olympischen Spielen in Athen im selben Jahr wird den Beach-Volleyballerinnen vorgeschrieben, in Mini-Bikinis anzutreten; wer mehr als ein 4x7 cm großes Stück Stoff auf dem Hintern trägt, wird disqualifiziert - so erhofft man sich mehr Eintritt zahlende männliche Voyeure Zuschauer. (Die Spekulation geht auf: Es wird das meistbesuchte BV-Turnier aller Zeiten :-)


Sie dringen jedoch mit diesem Vorschlag nicht durch :-(
Juli: Bei der Fußball-EM in Portugal obsiegt zum Entsetzen aller politisch korrekten Gutmenschen die bei britischen Buchmachern an letzter Stelle gesetzte Mannschaft des Olympia-Ausrichters, die - horribile dictu - mit 11 weißen Spielern unter einem deutschen Trainer antritt. Die gutmenschliche Empörung ob dieses "Anti-Fußballs" (so das jüdische Wochenblatt Kicker) ist groß.

[ein empörter Gut<DEL>mensch</DEL>affe]

2006
Bei der (18.) Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland (dort als "Sommermärchen" beworben) hangelt sich die Auswahl des "Sechsecks [Hexagone]" - der Ausdruck "Frankreich [France]" gilt inzwischen mit Rücksicht auf die nicht-autochthone Noch-Minderheit als politisch unkorrekt, da "rassistisch angehaucht" - einmal mehr von Skandal zu Skandal. Trauriger Höhepunkt ist das Endspiel gegen Italien, wo sich diesmal der Araber Zidane aufführt wie ein wilder Stier - er rammt seinem Gegenspieler abseits des Ballgeschehens, aber vor laufenden Fernsehkameras, den Schädel in den Leib - , vom Platz gestellt wird und so zur Niederlage "seiner" Mannschaft maßgeblich beiträgt. Der eigens angereiste Chirac kondoliert höchstpersönlich - dem Araber und seinen Negern schwarzen Mitstreitern, nicht etwa dem Gefoulten. (Es ist eine seiner letzten internationalen Amtshandlungen als Staatspräsident in der Öffentlichkeit. Im Folgejahr wird er endlich abgesägt abgelöst.)

[Die ganze Affenbande schreit: Wo ist die Kokosnuß?] [Der Präsident, sein Araber und seine Neger]

2007
Januar: Blatter wird erneut als FIFA-Präsident bestätigt.
(Diesmal macht man sich gar nicht erst die Mühe einer "Wahl"-Inszenierung. Eine "Akklamation" durch die anwesenden Delegierten reicht völlig :-)
Wenige Tage später gelingt es Platini in einer Kampfabstimmung, Johansson als Präsidenten der UEFA zu stürzen und sich zu dessen Nachfolger aufzuschwingen. Er wird damit zugleich (automatisch) einer der Vizepräsidenten der FIFA.
Seinen Posten im FIFA-Exekutivkomitee übernimmt Beckenbauer. Nun sind die drei starken Männer des Weltfußballs endlich gemeinsam an der Macht.


Mai: Neuer Président de la République wird der ungarische Jude Miklós Sárközy ("Nicolas Sarkozy"), mit dem Platini ebenfalls gut kann.


Dezember: Platini - steuerrechtlich gut beraten - gründet in Panama die Balney Enterprises Corporation, bei der sein UEFA-Gehalt seine UEFA-Aufwandsentschädigung sicher ist vor dem französischen und/oder Schweizer Fiskus.

2010
Juni: Das Finale der Champions League gewinnt mit Inter Mailand erstmals eine "italienische" Mannschaft ohne einen einzigen Italiener.
(1965, als Inter zum letzten Mal den Europapokal der Landesmeister holte, war es noch ohne einen einzigen Nicht-Italiener angetreten.)
Juli: Bei der (19.) Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sorgt einmal mehr die "équipe tricolore" - die sich nur mit Hilfe eines mutmaßlich bestochenen Schiedsrichters, der ein Handballtor im Entscheidungsspiel gegen Irland anerkannte, für das Turnier qualifiziert hat - für den größten Skandal: Die Negerschaft Les noirs, Les bleus (so die zwar nicht sachlich, aber immerhin politisch korrekte Bezeichnung, nach ihrer traditionellen Trikot-Farbe :-) treten geschlossen in den Streik, als ihr weißhäutiger Trainer einen der ihren - der ihn als "schwulen Ar...fi...r" bezeichnet hatte (was damals noch nicht als Kompliment, sondern als Beleidigung aufgefaßt wird :-) - nicht mehr aufstellen will. Die schlechteste Auswahl der "grande nation" des "Secksecks" (wie man das einstige "Frankreich" inzwischen auch offiziell nennt, um nur ja keinen Neger, keinen Araber und keinen Juden zu "diskriminieren") aller Zeiten reist nach der Vorrunde sieglos wieder ab. Der anti-weiße Rassismus, der dazu geführt hat, daß in der "französischen" Nationalmannschaft kein einziger Français de souche mehr spielt, rächt sich bitter - ohne daß daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen würden. Die Journaille schießt sich vielmehr auf den Trainer ein, der sofort nach dem Turnier geschaßt wird.
November: Platini nimmt in Paris an einem geheim gehaltenen Treffen zwischen Präsident Sarkozy, Prinz Tamim von Qatar und Sébastien Bazin von Colony Capital - dem Eigentümer des Fußballclubs Paris Saint-Germain - teil, bei dem folgendes vereinbart wird: Qatar kauft für einen insgesamt 10-stelligen Betrag Sarkozy die nächste Staatspräsidentschaft, Platini die nächste UEFA-Präsidentschaft, seinem Sohn Laurent den Posten eines Generaldirektors bei der Schweizer Firma Pilatus Sports Management - einer Tochter von Quatar Sports Investments - sowie sich selber PSG, einen Sportkanal im französischen Fernsehen und die Ausrichtung der Fußball-WM 2022.
Dezember: Die FIFA beschließt - mit den Stimmen Platinis und seiner Gefolgschaft - die Vergabe der Fußball-WM 2022 an Qatar.
(Warum eigentlich nicht? Die FIDE hat ja auch schon mal eine Schachweltmeisterschft nach Libyen vergeben - wo Figurenschieben etwa so populär ist wie Balltreten in Qatar -, ohne daß sich jemand darob aufgeregt hätte!)

2011
März: Platini wird für weitere vier Jahre zum UEFA-Präsidenten "gewählt". (Gegenkandidaten gab es nicht.)
Zu seinen Hauptzielen erklärt er "finanzielles Fair-play" und "Kampf gegen die Korruption".


Juni: Auch Blatter wird für weitere vier Jahre in seinem Amt als FIFA-Präsident bestätigt. (Sein Gegenkandidat war drei Tage vor der Wahl freiwillig zurück getreten worden :-)

2014
Juni/Juli: Bei der (20.) Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist für die Negerschaft Sechseckiens im Viertelfinale Endstation.

2015
März: Platini wird erneut für vier Jahre zum UEFA-Präsidenten gewählt.
Mai: Blatter wird erneut für vier Jahre zum FIFA-Präsidenten gewählt.


Juli: Platini gibt seine Kandidatur für die Wahl zum FIFA-Präsidenten bekannt, nachdem Blatter überraschend seinen Rücktritt angekündigt hat.
(Was immer Dikigoros im folgenden an "offiziellen" Tatbeständen referiert, so ist er doch überzeugt, daß nichts davon geschehen wäre, wenn Platini sich nicht durch diesen leichtsinnigen Zug Feinde gemacht hätte, die noch mächtiger waren als er selber. Daß er angreifbar war steht außer Frage - aber das waren so gut wie alle anderen "Spitzenfunktionäre" nationaler und internationaler Fußballverbände auch.)
September: Die Schweizer Generalstaatsanwaltschaft eröffnet ein Ermittlungsverfahren gegen Blatter wegen Korruption. Es geht u.a. um die an Platini unter der Hand im Rahmen des o.g. "gentlemen's agreement" geleisteten Zahlungen.
(Verglichen mit dem, was Blatter sonst noch vorgeworfen wird, sind das freilich nur "Peanuts" (ca. 2 Millionen SFr); die FIFA behauptet, daß Blatter sie um insgesamt mehr als 500 Millionen SFr geschädigt habe. Niemand fragt, wie ein "gemeinnütziger Verein" so viel Geld haben kann, um das man ihn schädigen könnte; und niemand erinnert sich mehr daran, daß Blatter in seinen 2x17 Amtsjahren als Generalsekretär und Präsident die FIFA, die zuvor [halbwegs] arm, aber ehrlich ehrlich, aber arm war, in einen zwar korrupten, aber dafür stinkreichen Verband mit einem Jahresbudget von mehr als 1 Milliarde US$ verwandelt hat.)*****


Auf Deutsch sagt man: "Undank ist der Welt Lohn"; in allen
anderen Dikigoros bekannten Sprachen sagt man dagegen:
"Das Brot, das man gegessen, hat man schnell vergessen."

Oktober: Die Gartenböcke Ethik-Kommission der FIFA suspendiert Blatter und Platini zunächst für 90 Tage von der Ausübung ihrer Ämter.
Dezember: Die FIFA setzt Platini als Vizepräsidenten ab und sperrt ihn für acht Jahre.

2016
Januar: Platini zieht seine Kandidatur zur FIFA-Präsidentschaftswahl zurück.
(Er begründet das mit "fehlenden finanziellen Mitteln für den Wahlkampf". Wenn es stimmt, was einige - mundtot gemachte - Zeitzeugen berichtet hatten, daß eine "Wählerstimme" 50.000.- bis 100.000.- US$ Bestechungsgeld kostet, ist das durchaus nachvollziehbar. Die Zeiten, in denen ein Griff in die Portokasse eines kleinen Fußballvereins ausreichte - Schwartz war Schatzmeister des AB Kopenhagen gewesen - sind nun mal endgültig vorbei :-)
Februar: Das Berufungsgericht der FIFA reduziert Platinis Sperre auf sechs Jahre.
Mai: Das Internationale Sportschiedsgericht reduziert Platinis Sperre auf vier Jahre. Er tritt "freiwillig" vom Posten des UEFA-Präsidenten zurück.
Juni/Juli: Platini verzichtet - trotz offizieller Einladung durch die UEFA - auf eine Zuschauerrolle bei der Fußball-Europameisterschaft in Sechseckien. (Er versäumt nicht viel. Im Endspiel unterliegt die "équipe tricolore" mit 0:1 gegen Portugal.)

2018
Mai: Ein korrupter Schweizer Staatsanwalt stellt das Ermittlungsverfahren gegen Blatter und Platini ein.
Platini verlangt daraufhin von der FIFA, seine Sperre aufzuheben. (Vergeblich. Auch der "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" weist seine diesbezügliche Klage ab - noch ist es kein "Menschenrecht", Geld schwarz unter der auf die Hand zu bekommen :-)
Juni/Juli: Bei der (21.) Fußball-Weltmeisterschaft in Rußland gewinnt die Negerschaft Sechseckiens erneut den Titel. Ihr Star ist ein gewisser Mbappe, der auch den Preis als bester Nachtreter Nachwuchstreter des Turniers erhält. Platini ist nicht eingeladen, kann ihm also nicht gratulieren - dafür sind jetzt andere zuständig.
(Sein Spezi Blatter ist zwar eingeladen - vom russischen Präsidenten Putin persönlich -, aber nur privat und nur als Zuschauer beim Eröffnungsspiel :-(


Drei Präsidenten (Infantilo, Wladimir der Gute, Ödipussi) und ihr PappMbapp-Kamerad.
(Nur wenige Jahre später sollte die Freundschaft zwischen den beiden rechteren zerbrechen.)

September: Platini erstattet - in Frankreich - Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verleumdung, mit dem Antrag, zu ermitteln, wer den Schweizer Behörden die "Gentlemen's"-Zahlungen "verraten" habe. (Dikigoros will das nicht weiter kommentieren; aber er kennt niemanden - egal ob Juristen oder Nicht-Juristen -, der das nicht als "dreist" empfunden hätte.)


2019
Dezember: Platini veröffentlicht die Rechtfertigungsschrift "Entre nous [Unter uns]".


Die FIFA betreibt - in der Schweiz - ein neues Ermittlungs- und Klageerzwingungsverfahren gegen Blatter und Platini und erreicht tatsächlich eine Anklageerhebung. Im Prozeß tritt sie als Nebenklägerin auf.

2022
Juli: Blatter und Platini werden vom Bundesstrafgerichtshof in Bellinzona vom Vorwurf des Betrugs, der Urkundenfälschung und der Untreue frei gesprochen. (Nicht nur Fußballfunktionäre und Staatsanwälte, sondern auch Richter sind bestechlich - selbst in der Schweiz :-)
November/Dezember: Bei der (22.) Fußball-Weltmeisterschaft im Scheichtum Qatar erreicht die Negerschaft Sechseckiens immerhin das Endspiel.
(Ihren Spielern macht die Wüstenhitze naturgemäß nicht so viel aus wie denen aus nördlicheren Gefilden; selbst die - ebenso hitzeresistenten - Marokkaner schaffen es erstmals bis ins Halbfinale.)
Dort unterliegt sie jedoch der argentinischen Nationalmannschaft um den Weltfußballer Lionel Messi.


Der woken Journaille Sechseckiens bleibt nur noch, letzteren anzugiften anzufeinden, weil er es wagt, von den bösen, genderfoben Sheiks einen Bademantel Bisht als Geschenk anzunehmen, der statt eines schönen LGBT-Regenbogens irgendwelche politisch-unkorrekte Farben aufweist.******

2014
Sechseckien revanchiert sich für diesen Affront, indem es die Olympischen Sommerspiele in gay Paris zu einer woken Freakshow umfunktioniert.

[Eröffnungsfeier der Trans-Olympischen Spiele 2024]

(Platini ist nicht eingeladen. Aber vielleicht ist das nur gut für ihn - erinnert sich noch jemand an das traurige Schicksal, das sechs Jahrzehnte zuvor seinen Vor-vor-vor-vorgänger, den dänischen Juden Schwartz, nach dem Besuch der Olympischen Spiele in Tōkyō ereilt hatte?)

2025
Dezember: Um Schönwetter für die im nächsten Jahr anstehende (23.) Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika zu machen, verleiht Blatters Nachfolger Gianni Infantilo dem US-Präsidenten Donald Duck Donald Trump den eigens zu diesem Zweck gestifteten FIFA-FriedensNobel-Ersatz-Preis.


2026
Januar: Blatter ist darob äußerst ungehalten. In seiner amtlichen Funktion als Freigänger Privatmann ruft er zum Boykott der in den USA statt findenden WM-Spiele auf.
(Damit steht er nicht allein. Die arabischen Staaten erwägen einen Boykott der Gruppenspiele in der LGBT-Hochburg Seattle, da in deren Stadion massive Propaganda für Schwulitäten geplant ist. Auch das Auswärtige Amt der BRDDR unter Gianni Johnny David Whatafool schließt sich Blatter an und warnt vor Reisen in die USA - allerdings aus anderen Gründen als die Sheiks :-)*******
Februar: Trump rechtfertigt das von Infantilo in ihn gesetzte Vertrauen, indem er - getreu dem alt-römischen Motto "si vis pacem, gera bellum" (oder so ähnlich) - Friedensmissionen in Venezuela und Persien anberaumt und weitere in Kuba, Grønland und China vorbereitet. (Es hieß wohl doch eher "para" als "gera"; aber das eine schließt das andere ja nicht aus :-)


*Eine äußerst zwielichtige Konstruktion: Ähnlich wie damals noch fast alle Fußballvereine war - und ist - die UEFA formaljuristisch ein "gemeinnütziger Verein" Schweizer Rechts (ursprünglich mit Sitz in Paris, ab 1959 in Bern, seit 1995 in Nyon) und als solcher (wie der deutsche "e.V." und die US-amerikanische "non profit organization") von Steuern befreit. Dies, obwohl sie sich inzwischen zu einer Riesenkrake ausgewachsen hat, die Milliarden scheffelt. Erreicht wird dies durch eine Strohfirma ein Vermarktungsunternehmen, die TEAM Marketing AG in Luzern, die vor allem Schmiergelder wäscht und Übertragungsrechte meistbietend verschachert vergibt. Ihre Markenzeichen sind Filz und Korruption - ja, was eigentlich? Dikigoros weiß es nicht; wer eine Idee hat, darf ihm gerne mailen. (Aber bitte nicht "Förderung von LGBTETCPP" - dafür gibt es noch kein eigenes UEFA-Gremium; das überläßt man einstweilen vertrauensvoll dem Dachverband FIFA bzw. den nationalen Verbänden, wie z.B. dem Anti-Deutschen Fußballbund und dem Anti-Französischen Fußballverband, deren Markenzeichen inzwischen ganz offiziell der LGBT-Regenbogen ist :-)

**Ein wohl im mittelalterlichen Italien erfundenes, aber nach der englischen Stadt, in der es zuerst kodifiziert wurde, benanntes Raufballspiel, bei dem Füße und Hände eingesetzt werden dürfen.
(Nachtrag:" Dikigoros erhielt eine Lesermail, daß bei einer so weiten Definition auch die älteren Ballspiele der Azteken und Chinesen mit einbezogen werden müßten. Ersteres kann er mit Sicherheit ausschließen: Die Azteken kamen erst im 15. Jahrhundert ins heutige Mexiko, lange nachdem die Italiener den "Calcio"-Vorläufer erfunden hatten; es kann also dahin stehen, ob sie tatsächlich eine Art [Fuß-]Ballspiel ausübten, deren Regeln nicht überliefert sind, oder bloß gelegentlich ein paar abgeschlagene Köpfe von Trägern der von ihnen unterworfenen und zerstörten Hochkultur durch die Gegend traten. [Dikigoros schreibt darüber an anderer Stelle.]

Die Meinungen über das chinesische "Tsù-dschū" - oder wie immer man das transkribieren will -, das es schon in vorchristlicher Zeit gegeben haben soll, sind geteilt: War es nun ein Vorläufer des Fußballs, des Basketballs oder gar des Volleyballs? Fest steht, daß es im Reich der Mitte nach dem 17. Jahrhundert nicht mehr erwähnt wurde; und was man dort im 21. Jahrhundert unter diesem Namen als "Wiederbelebung" eingeführt hat, ist pure Spekulation und durch keinen "Traditionsfaden" mit dem alten Spiel verbunden. Außerdem hegt Dikigoros den Verdacht, daß das ursprünglich gar kein "Volkssport" war, sondern eher eine quasi-religiöse Zeremonie, die in Tempeln oder am Kaiserhof vollzogen wurde. Und wenn auch der moderne Fußball vielerorts zu einer Art "Ersatzreligion" geworden ist, so würde Dikigoros das denn doch nicht auf eine Stufe stellen.)
Es gelangte - leicht abgewandelt - auch in die USA, wo es unter der Bezeichnung "American football" zu einer von zwei Nationalsportarten (neben "Baseball", einer stark abgewandelten Form von Cricket) wurde und bis heute geblieben ist. In England geriet es dagegen nach dem Ersten Weltkrieg mehr und mehr ins Hintertreffen gegenüber dem "Association football", der nach dem Zweiten Weltkrieg unter der Bezeichnung "Fußball" auch in Deutschland zum Nationalsport wurde.
Dikigoros erwähnt das eigens, da die Deutschen ihre eigenen Bezeichnungen für fast alle anderen Ballsportarten nach und nach aufgegeben und durch Fremdwörter ersetzt haben: Aus Faustball wurde "Volleyball", aus Federball "Badminton" (ein Wort, das Dikigoros in jungen Jahren noch gar nicht kannte und auch nicht verstanden hätte - er hätte es wohl irgendwie mit "schlechte Minze" assoziiert), und aus Korbball "Basketball". (Die alten Bezeichnungen "Rückschlagball" für Tennis, "Stockball" für Hockey und "Treibball" für Polo hat er erst viel später kennen gelernt und selber nie verwendet; und bei "Handball" stellte sich das Problem nicht.)

***Damals hätte Dikigoros - der auch selber ein Opfer von ärztlichem Pfusch war - den Satz unterschrieben: "Ärzte sind Idioten." (Er hätte ihnen aber noch keinen Vorsatz unterstellt und sogar einige Ausnahmen - von denen er ebenfalls auch selber profitierte - zugebilligt. Und im Rückblick ist er froh, daß er Dank diesem Pfusch in jungen Jahren nicht Fußball spielen konnte, sondern gezwungen war, sich gescheiteren Sportarten zuzuwenden :-) Seit der "Corona"-Plandemie tendiert er allerdings eher zu dem Satz: "Ärzte sind Mörder."

[Raubmord aus Habgier] [Ein Mörder und sein Opfer] [Kindesmord]

****Der größte Skandal jener WM findet mal nicht im Stadion statt, weshalb Dikigoros ihn nicht im Haupttext erwähnt. Aber da er schon über die Vorkommnisse von Sevilla 1982, Brüssel 1985 und Sheffield 1989 berichtet hat, kommt er wohl nicht umhin, auch der "Schande von Lens" wenigstens eine Fußnote zu widmen, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, etwas verschweigen zu wollen. (Aber er warnt alle Leser[innen] Lesenden: Er wird - wie auch in den drei anderen Fällen - die unbequeme Wahrheit schreiben; wer sich statt dessen mit Lügen abspeisen lassen will, sollte besser bei Wikipedia & Co. weiter lesen oder bei Tibor Meineid Meingast, dem jüdischen Schmierenjournalisten äußerst seriösen Reporter und inoffiziellen Mitarbeiter der Stasiatsfernsehsender ARD und ZDF.)
Er muß dazu etwas weiter ausholen: So wie es in der BRD mal einen "BGS [Bundesgrenzschutz]" gab, so gab es auch in Frankreich mal eine vergleichbare Institution namens CRS [Compagnies Républicaines de Sécurité]. (Angehörige von Dikigoros' Generation erinnern sich vielleicht noch an ihre knüppelharten Einsätze gegen die Krawallmacher "Studenten" anno 1968 in Paris. Ihm klingen bis heute die Sprechchöre der Demonstranten Demonstrierend:innen in den Ohren: "CRS - SA - SS !") Beide waren kriegsmäßig ausgerüstet und hätten spätestens mit Gründung der EU aufgelöst werden müssen. Wurden sie aber nicht, sondern bloß umbenannt in "Bundespolizei" bzw. "Police nationale".

Beide wurden fortan zur Bekämpfung "innerer Feinde" ihrer Regimes mißbraucht verwendet. Aber auch für potentielle Feinde, die von außen kamen. Nein, nicht die Millionen und Abermillionen von jenseits der EU-Außengrenzen - das waren ja islamische Rapefugees brave Migranten -, sondern Tausende und Abertausende von jenseits der EU-Binnengrenzen, also z.B. "sales Boches [Drecks-Deutsche]", die es wagten, zu einer Fußball-WM von jenseits des Rheins nach Sechseckien einzufallen. Anläßlich eines Vorrundenspiels der DFB-Auswahl am 21. Juni 1998 im schönen Lens beschloß man, ein Exempel zu statuieren: Als am dortigen Bahnhof ein Zug mit brdischen Schlachtenbummlern ankam, erwarteten sie dort mit Gewehren bewaffnete Einheiten der "Police nationale", die ihnen gewaltsam den Weg zum Stadion versperrten und sie ins Kneipenviertel abdrängten - wo freilich alle Kneipen auf Anordnung der Obrigkeit geschlossen hatten, damit sich dort nicht etwa jemand verstecken konnte. (Die - später nachgeschobene - offizielle Begründung für jenen Einsatz? Man habe "befürchtet", daß die Deutschen ohne Eintrittskarten anreisen und, wenn sie darob am Stadioneingang abgewiesen würden, sich betrinken und randalieren könnten. Dikigoros' Leser mögen selber beurteilen, für wie glaubhaft sie das halten.) Als die Schlachtenbummler merkten, daß sie eingekesselt waren und um ihr Leben fürchteten, gerieten sie in Panik und suchten verzweifelt nach einem Ausweg. (Zur Wehr setzen gegen den Überfall konnten sie sich nicht, denn sie waren allesamt unbewaffnet.) Ein Grüppchen von sechs Männeken fand ihn schließlich in einem Seitengäßchen, wo nur ein paar uniformierte Banditen "Wache" standen. Einer jener Dreckskerle braven Polizisten war der Jude Wachtmeister Daniel Nivel. Einer der Flüchtenden warf sich todesmutig in die Kette und brach durch, die anderen folgten ihm. Nivel verlor das Gleichgewicht und fiel in sein eigenes Gewehr. Außerdem ließ einer der Flüchtenden ein Reklameposter aus Pappe, das er irgendwo im Kessel hatte mitgehen lassen, um sich notdürftig zu schützen, fallen, das den armen Nivel ebenfalls traf. Er trug ein blaues Auge und eine leichte Gehirnerschütterung davon. So weit, so gut - und dabei hätte man es eigentlich bewenden lassen können.
Aber nun begab es sich, daß einer der Geflüchteten den sechseckischen Häschern doch noch in die Hände fiel. Unter der Folter Auf peinliche Befragung Beim Verhör gab er die Namen seiner fünf Mitgeflüchteten preis. Doch die waren ja längst in die BRDDR zurück gekehrt - was konnte ihnen da schon groß passieren? Ganz einfach: Sie wurden dortselbst vor Gericht gestellt und, obwohl sie eindeutig in Notwehr (gegen Freiheitsberaubung) gehandelt hatten (vielleicht sogar in gerechtfertigter Putativnotwehr gegen versuchten Mord) zu bis zu zehn Jahren Gefängnis wegen "versuchten Mordes" bzw. Beihilfe dazu verurteilt! Wie das? Nun, der gute Nivel hatte, nachden er sich blamabler Weise von sechs Unbewaffneten hatte überrennen lassen, den toten Mann markiert und seinen Abschied von der "police nationale" genommen (unter Beförderung zum Charaktermajor Charakteroberwachtmeister a.D.), denn inzwischen hatte er eine viel bessere Einnahmequelle entdeckt, nämlich als "Opfer des deutschen Antisemitismus": Er behauptete kackfrech, infolge des "brutalen Überfalls" der deutschen Schlachtenbummler halbseitig gelähmt, halb blind, ohne Geschmacks- und Geruchssinn zu sein. Daraufhin bekam er von der BRDDR eine fromme "Spende" in Höhe von schlappen zwei Millionen (damals noch harte DM, keine butterweichen T€uros) steuerfrei auf die Hand, kostenlosen Eintritt zu allen Fußballspielen und... das Bundesverdienstkreuz - aus der Hand des brdischen Außenministers persönlich.

Außerdem wurde er Nutznießer ("Begünstigter") der vom DFB und der FIFA finanzierten "Daniel-Nivel-Stiftung", deren Vorstandsvorsitzender kein geringerer war als... Sepp Blatter! (Die genaue Höhe seiner Bezüge blieb ebenso im Dunkel wie die des letzteren :-)
Ja, die "Schande von Lens" war tatsächlich eine - fragt sich nur, für wen!
Versteht Dikigoros bitte nicht falsch. Er hat keinerlei Verständnis, geschweige denn Sympathien für Leute, die irgendwo hinreisen - sei es mit oder ohne Eintrittskarten, besoffen oder nüchtern, im Inland oder im Ausland -, um mit zu gröhlen, wenn 22 Milionarios hinter einem Ball her laufen und einander dabei in die Knochen oder sonstwohin treten. Insofern wäre es vielleicht ganz gut gewesen, wenn der teuflische sechseckische Plan, die brdischen Schlachtenbummler so lange eingekesselt zu halten, bis sie verdurstet waren - das dauert gar nicht so lange, wie der Laie sich das vorstellt - aufgegangen wäre. Vielleicht hätte das dann endlich ein paar Fußballverrückten die Augen geöffnet - vielleicht wäre es aber auch totgeschwiegen worden. Bleibt noch nachzutragen, daß die Obrigkeit von Lens 12 Jahre später - die Wahrheit war inzwischen ans Tageslicht gelangt (außer in der BRDDR, versteht sich) - den [Tat-]Ort des Geschehens platt machte, d.h. die Straßenzeile komplett abreißen und im wahrsten Sinne des Wortes Gras darüber wachsen ließ; sie verzichtete insbesondere darauf, irgendein verlogenes Denkmal aufzustellen - und natürlich erst recht eines, auf dem die Wahrheit vermerkt wäre. Ihr müßt also einstweilen mit Dikigoros' Ausführungen vorlieb nehmen. (Er stützt sie u.a. auf den mündlichen Bericht eines der Verteidiger, den er persönlich kannte, und dem er allemal mehr Glauben schenkt als dem selbsternannten "Zeugen" T.M. - der nachweislich gar nicht in Lens dabei war - und den anderen Schmierfinken, die sich vor allem im LÜGEL darüber ausgelassen haben.)

*****Schachfreunde erinnern sich vielleicht noch, worüber der langjährige FIDE-Präsident Florencio Campomanes anno 1995 "gestolpert" war: Er hatte tief in die Kasse gegriffen und sich eine "Sonderzahlung für besondere Verdienste" in Höhe von gerade mal 120.000.- SFr genehmigt; außerdem hatte er ein paar Schecks über zusammen rund 400.000 US$ unterschlagen veruntreut in die eigene Tasche gesteckt auf sein Privatkonto eingelöst, die eigentlich für die FIDE bestimmt waren - also insgesamt nichtmal ein Promille dessen, was man Blatter vorwarf, abgezweigt zu haben.
Es gab da freilich einen kleinen, aber feinen Unterschied: FIFA und UEFA schwammen in Geld, während die FIDE notorisch klamm war und am Ende nicht mal mehr die ausgelobten Preisgelder für ihre WM-Kämpfe aufbringen konnte. (Das - nicht etwa sportliche Gründe - führte dazu, daß sie auseinander brach, als der amtierende Weltmeister Garry Kasparow einen Konkurrenzverband gründete, dessen Sponsoren wesentlich mehr boten - und auch tatsächlich auszahlten.)

******Um sich nicht dem Verdacht der Einseitigkeit auszusetzen und auch den sechseckischen Presse-Organen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, trägt Dikigoros fein ausgewogen noch folgendes nach: Gut zweieinhalb Jahre nach jener WM griff die Luftwaffe der bösen Israelis Qatar an, genauer gesagt einen dortigen Treffpunkt von Spitzenfunktionären der Hamas, einer kriminellen gemeinnützigen (fast so gemeinnützig wie die UEFA und die FIFA - es fehlt nur noch der Eintrag ins Vereinsregister :-) Vereinigung, die gerade mal wieder einen Terroranschlag in Jerusalem verübt hatte. Urplötzlich entdeckten die selben Schreiberlinge ihre Sympathien für die Sheiks und solidarisierten sich voll und ganz mit ihnen und ihren Bademänteln. Seitdem werden nicht nur russische Sportler, Künstler, Musiker usw., die sich nicht deutlich genug von Putin distanzieren, sondern auch israelische, die sich nicht deutlich genug vom "Kriegsverbrecher Netanjahu" (Originalzitat des als "Putin-Versteher" und "Putin-Sprachrohr" von der EU sanktionierten Thomas Röper) distanzieren, im Wertloswesten "Wertewesten" gecancelt. À la bonheur!

*******Das sind alles politische Gründe. Dabei gab es sportliche Gründe genug: Erstmals plante die FIFA eine WM-Endrunde mit 48 (!) Mannschaften - nie zuvor waren es so viele gewesen. Die Spielorte lagen so weit von einander entfernt, daß jemand, der bei allen Partien "seiner" Mannschaft live dabei sein wollte, eine halbe Weltreise unternehmen mußte, deren zeitlicher und finanzieller Aufwand in keinem Verhältnis zum Vergnügen des Zuschauers stand, denn im Vorfeld waren aus politischen Gründen auch so viele Verbände ausgeschlossen worden wie nie zuvor - darunter einige der größten und besten -; dafür ließ man am Ende, um überhaupt genügend Teilnehmer zusammen zu bekommen, jede kleine Bananenrepublik mitmachen, selbst wenn sich deren Spielkunst allenfalls auf Kreisklassen-Niveau bewegte. Dazu passend wirkte auch das WM-Logo so düster und unheilsschwanger wie nie zuvor:


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