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Sa, 8.Mai
Mo, 10.Mai
"Wenn eine von den Ratten sich am hellichten Tage aus dem Roten Rat-Haus traut, und uns fragt: "Was wollt ihr?", sagen wir: "Geht uns aus der Sonne!"
"Wenn eine von den Ratten sich in tiefer Mitternacht aus dem Roten Rat-Haus traut, und uns fragt: "Was wollt ihr?", sagen wir: "O Mensch, gib acht!"Odingeschichten. Ich: Mittwoch ("Tetarti", Odinstag,denn Odin=Wotan.) Jens: Odin hat ein Auge geopfert. Räumliches Sehen wurde ihm dadurch unmöglich, doch er bekam dafür zurück die Dimension der Zeit ("Zukunftschau"). Er hättte zwei Pferde (Raben meinte er wohl) gehabt, H... und Munin. Berühmte Pferde aus Sagen und Mythen Sleipnir- Odins achtbeiniges Pferd, Grani - Edda-Pferd des Helden Sigurd,Wunderrösser Bayard - Pferd der Haimonskinder, Pegasus - Geflügeltes Sagenpferd, Wunderstuten Abayyah, Saqlawiyah, Kuhaylah, Hamdaniyah und Hadbah,
"Wir informieren täglich viele Menschen über die 'soziale Katastrophe' hier in Berlin, Deutschland und eigentlich auch der ganzen Welt. Überall wird die gleiche Scheiß-Politik betrieben, überall glauben die Reichen und Mächtigen dieser Welt den Otto-Normal-Bürger verarschen zu können.15.30: Lafayette. Verschluckendes Wirbellabyrinth. 16.30: Stabi.
Doch schon allein durch unsere bloße Anwesenheit sind wir diesen machtbesessenen Egozentren ein Dorn im Auge."„Ich hätte gern eine multikulturelle Familie mit Kindern aus 5 Kontinenten“ erzählt mir Daniela Bade, 19, Studentin, als ich sie nach Ihrer Meinung dazu frage. Ob das der feste Partner, den sie trotz allem gern hätte, mitmacht, ist die andere Frage.
„Fremdgehen erhöht die genetische Vielfalt der Nachkommen...“
Di,11.Mai
Mi,12.Mai
... das Detlev-Rohwedder-Haus SCHNELLES BLÄTTERN z. B. per javascript:box('lexikon/Mitte/p/Pieck_Friedrich_Wilhelm_Reinhold.htm','',3), Sitz des Bundesfinanzministeriums, (Nr. 5–6). Hier verweist eine Gedenktafel auf die Ereignisse des 17. Juni 1953. Denkmalgeschützt ist auch ...
Mitte (Friedrichstadt), Wilhelmstraße 97, Leipziger Straße 5–7, Niederkirchnerstraße 1–5 (früher Prinz-Albrecht-Straße). Das Reichsluftfahrtministerium, entworfen von Ernst Sagebiel (1892–1970)), entstand in 18 Monaten Bauzeit 1935/36 als erster Großbau des Dritten Reiches. Hierfür riß man das Preußische Kriegsministerium ab. Der fünf- bis siebengeschossige Stahlbetonskelettbau mit Flachdach schließt mit einem Flügel an das Preußische Herrenhaus in der Leipziger Straße an. An der Leipziger Straße/Wilhelmstraße befindet sich, bedingt durch einen zurückgesetzten Querflügel, ein Vorplatz. In der hier gelegenen Pfeilervorhalle gestaltete Arnold Waldschmidt 1941 das Steinrelief „Fahnenkompanie“. An dessen Stelle wurde 1952 ein von Max Lingner (1888–1959) entworfenes Wandbild über den Aufbau des Sozialismus in der DDR angebracht. ...
... Mit 2100 Büroräumen auf 41 000 m² ist das D. das größte Bürogebäude Berlins. Der Komplex verfügt über 17 Treppenhäuser, die Gesamtlänge der Flure beträgt 6,8 km. Die Fassade mit 4000 Fensterachsen ist mit Travertin- und Muschelkalkplatten aus 50 Steinbrüchen verkleidet. ...
GEDENKTAFEL: 1819 ff: Preußisches Kriegsministerium. 1936: Reichsluftfahrtministerium 1945-1989: Vorplatz-InfoTafel übergeht/verschweigt diese Zeit. 1991-1995: Sitz der Treuhandgesellschaft. 2004: BundesFinanzMinisterium (BMF).
Demps, Laurenz; Schultz, Eberhard; Wettig, Klaus:Bundesfinanzministerium, Ein belasteter Ort?
The Federal Ministry of Finance, Can History Taint a Building?
Preußisches Kriegsministerium, Reichsverwalt.,
Reichsluftfahrtministerium, Sowjet. Militäradministration,
Zentralverwalt. f. d. Industrie d. SBZ, Dtsch.
Wirtschaftskommission d. SBZ, Volkskammer d. DDR,
2002. 131 S. m. 96 Abb. u. 1 Ausfalt-S. 30,5 cm
PARTHAS Artikelnr./ISBN: 3932529324, 40,00 EUR, Schweiz: 69,00 SFR, sofort lieferbar
Die Grundsicherung ist eine eigenständige soziale Leistung, die den grundlegenden Bedarf älterer und voll erwerbsgeminderter Personen sicherstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Sozialhilfe.Sonderrecht --> Sonderraum Suspendierung gewisser Rechte(Favela / Slum / Banlieu) Stichworte: Umsonstökonomie, Nachbarschaftshilfe, harte Bestrafung von "Hate-Crimes", Aufhalten von Verwahrlosungsprozessen.
"Keine Sozialhilfe ohne Gegenleistung mehr für diejenigen, die etwas leisten könnten. Das erst ermöglicht eine zielgenaue Hilfe für die wirklich Hilfsbedürftigen." (Friedrich Merz im Interview mit der Berliner Zeitung am 24.2.03 /S.5) Merz will soziale Leistungen noch mehr kürzen
"Die Transferleistungen an arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger (engl.: paupers) müssen reduziert und die Anreize zur Arbeitsaufnahme neu gesetzt werden", sagte der CDU-Finanzexperte der "Berliner Zeitung". Laut Merz geben Bund, Länder und Gemeinden für Arbeitslosen- und Sozialhilfe heute hundert mal mehr aus als vor 40 Jahren.
..."Nirgendwo lässt es sich so bequem ohne Arbeit leben wie in Deutschland. Das muss gesagt werden, auch wenn es denen, die keine Arbeit haben, oft schlecht geht", erklärte Merz. Er warnte davor, die Einnahmesituation über neue Steuererhöhungen zu verbessern: "Die Staatsfinanzen bekommt man nicht in Ordnung, wenn man ständig die Steuern erhöht." In Deutschland gebe es eine tiefe strukturelle Krise, "das Land befindet sich im freien Fall".
Stabilitätspakt nicht mehr einzuhalten Außerdem empfiehlt Unions-Fraktionsvize Friedrich Merz der Bundesregierung angesichts der Haushaltslage, sich zeitweise von der Einhaltung des Stabilitätspaktes zu verabschieden. Rot-Grün solle "aufhören, Zusagen zu geben, die nicht einhaltbar sind", sagte der CDU-Politiker. "Wir werden Maastricht 2004 verletzen und 2005 auch, und zwar weil Deutschland zu einem schweren Sanierungsfall geworden ist."
Damit ging der Zeitung zufolge erstmals ein führender Unionspolitiker auf Distanz zu den Anforderungen des EU-Stabilitätspaktes, den einst Bundeskanzler Helmut Kohl und Bundesfinanzminister Theo Waigel ausgehandelt hatten. Merz betonte zwar, dass der Stabilitätspakt die Geschäftsgrundlage für den Beitritt zur Währungsunion bleibe.
Allerdings gingen in der deutschen Wirtschaft werktäglich über 2.000 Arbeitsplätze durch Insolvenzen und Abwanderung verloren. "Solange wir das nicht in den Griff bekommen, können wir uns die Verfassungsmäßigkeit des Haushalts ebenso abschminken wie die Maastricht-Kriterien", sagte Merz.
Meldung vom 10. Mai 2004
1. Dominikaner
2. (esp. in France seit frz. Revolution) Jakobiner, weil ihr Konvent im einem umfunktionierten Kloster der Dominikaner an der Rue St. Jacques stattfand.
Do, 13.Mai
"In this endeavour, I was building upon earlier work by elder fellow thinkers such as John Rawls, Amartya Sen, Ronald Dworkin, Bruce Ackerman, G.A. Cohen and John Roemer. "
Fr, 14.Mai

11.00: Kaiser's in den Arkaden:- ökonomische und ökologische Optimierung der PET-Getränkeflasche (Fraunhofer-Institut)
- Polyethylenterephthalat-Fabrik in Russland, "PET-Flaschengranulat, das aus den Rohstoffen Terephthalsäure und Ethylenglykol"
- PET-Flaschen: Waschen allein hilft nicht "60 % des vorher in die Verpackung migrierten Benzols und 30 % der Buttersäure bzw. des Lindans wanderten in die Testlösung." (Wissenschaftlicher Informationsdienst des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.) e.V.)
- Wasser Symposion (PET-Flaschen-Kritik) PET-Flasche ca. drei-vier Stunden an die sengende Sommersonne stellen und dann trinken. Prost!
- PET-Flaschen der zweiten Generation&nsp;Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft zur Förderung der INNOVATIONsdynamik (1600 Content-Provider. Linked zu allen großen deutschen Firmen und Multis.)
Sicherheit und Menschenrechte
Über den sozialen Ausschluss oder das »Recht, Rechte zu haben« von Thomas Gebauer, Rundschreiben 1/2004, S. 25)Sa, 15. Mai
14.00: Demo-Aftermath. Zwei Hungeretten von & mit 66-jährigem Kumpel von SoVD-Demo ("die quatschen doch nur, beim Händeheben für ihre Diäten sind die sich alle einig."), - aus Gelsenkirchen gebürtig, seit 1968 in Berlin ansässig, vorher 16 Jahre im Kohlenpott (Zeche Bismarck), mit 14 Jahren zum ersten Mal von der Berufsschule her dort unter Tage gewesen, - auf Parkbank im Tiergarten geraucht. Die haben sich doch in jeder Stadt ihr Begrüßungsgeld abgehoben. Auf Kohl seinen Einigungssprechen war er auch nicht gut zu sprechen. (Ich hab' nie Begrüßungsgeld bekommen, dafür aber ein Begrüßungskommando.)20.000 Teilnehmer bei Demonstration gegen soziale Demontage
20.000 Demonstrantinnen und Demonstranten folgten am 15. Mai dem Aufruf des Sozialverband Deutschland, um gegen den schärfsten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik zu protestieren. Sie trotzten Wind und Wetter, um ihren Unmut über die unsoziale Reformpolitik der Bundesregierung kundzutun. SoVD-Präsident Adolf Bauer forderte die Bundesregierung in seiner Rede zu einem Kurswechsel in der Sozialpolitik auf: "Wir wehren uns gegen die Gesundheits- und Rentenreformen, die Menschen mit geringem Einkommen, chronisch Kranke und Pflegebedürftige viel zu stark belasten." Die Grenzen der Belastbarkeit seien längst überschritten.
Der Sozialverband Deutschland unterhält in den Landesverbänden ein flächendeckendes Netz von Sozialberatungszentren und -büros und Kreisgeschäftsstellen, die die Beratung der anspruchsberechtigten Mitglieder in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten und auch die Vertretung vor den Sozialgerichten durchführen. Die Bundesrechtsabteilung nimmt die Interessen der Mitglieder vor dem Bundessozialgericht wahr.SoVD Landesverband Berlin-Brandenburg Kurfürstenstraße 131 10785 Berlin Telefon: 030 / 26 39 38-0 Telefax: 030 / 26 39 38 29 [email protected]
So,16.Mai
Mo,17. Mai 04
Di,18. Mai 04
Wie oft funktioniert der Flaschenautomat nicht einwandfrei ? Er funktioniert eigentlich immer. Und rentiert sich auch, auch wenn die Anschaffung (ca.40.000.- DM) sehr kostenaufwändig ist.In der Kantstraße am Zoo bildeten sich vorgestern, d.h. Sonntagmorgen, vor dem Flaschenautomaten fast so lange Schlangen wie auf dem Weddinger Sozialamt."
, Rundschreiben 1/2004, S.5)19.Mai
Fr,21.Mai
"TOD DEM KAPITALISMUS!"Dieses Motto gab ich später bei Google ein, und bekam einen Link zu folgenden Worten (heise):
Damit ergibt sich die Schlussfolgerung, dass eine Vernichtung von Sachkapital die Renditefähigkeit vergrößert, da die Nachfrage erhöht und gleichzeitig das Angebot abgesenkt wird. Dadurch steigt der Preis und damit die Gewinnmargen. Am schnellsten und gründlichsten wird Sachkapital durch die physische Zerstörung vernichtet. Was liegt also näher, die Aufrüstung dafür zu nutzen, andere Dinge kaputtzumachen? Das vergrößert zum einen den Spielraum für neue Rüstung, bietet zum anderen Investitionsmöglichkeiten von Grund auf und entsprechend hohe Wachstums- und damit Renditeerwartungen.Meine verzweifelte Gelle kommt mir als sekundenverzögertes Echo von den Bäumen wieder zurück. Im ersten Moment, als ich es hörte, war ich überrascht, dachte irgendjemand antwortet den Rufen, doch es waren nur die im Frühlingsgrün stehenden, hohen Laubläume des Tiergartens. 18.00:
Öffentliche Gelder werden unter dem Deckmantel des "Krieg gegen den Terror" vor allem in Rüstung, Überwachung und Militärforschung gesteckt und kurbeln auf diesem Wege die US-Wirtschaft an. Obwohl selbst die offiziellen Wachstumszahlen inzwischen von verschiedenen Seiten angezweifelt werden, tragen nach diesen die Rüstungsausgaben 56% zum derzeitigen US-Wirtschaftswachstum bei.
(MIRROR: Kapitalismus ist Krieg
Telepolis Artikel-URL: http://www.telepolis.de/deutsch/inhalt/co/15670/1.html)
Sa,22.Mai
10-14: Stabi. Armin Anders Pages geupdatet. Spricht mich der Stabi-Aufsichtschef von hinten links an, ob ich Bibliotheksausweis hätte. "Warum wollen Sie das wissen?" - frage ich. "Weil man, wenn man nur Tageskarte hat, nicht ins Internet darf!"
15-17: Für 43 ¢ Flaschen aus den Müllkübeln des Tiergartens gesammelt. 'Frauenlauf' war ein GeherWettbewerb. "Habt Ihr keine BVG-Monatskarten?" rief ich ihnen auf der Straße des 17.Juni zu.
18.00: Schweineschnitzel in Zellophan auf Parkbank gefunden. So gut hat mir lange kein's mehr geschmeckt.
20.00: Schauer!!! - Erst unter Bäumen, dann in Telefonzelle untergestellt. Türkisches Fest vor Brandenburger Tor. Dort einige Pfandflaschen ("Leergut") und angefresssnen Maiskolben zwischen den Hinterlassenschaften gefunden und mitgenommen.
Mo,24.Mai
München (dpa/WEB.DE) - Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, 'Handeln statt Reden' sieht die Wahl Horst Köhlers zum neuen Bundespräsidenten als Vorbote eines Regierungswechsels.In CDU und CSU gab es auch Stimmen, die für eine Ablösung der rot-grünen Koalition vor der nächsten Bundestagswahl 2006 plädierten. Das verlangte Unions-Fraktionsvize Friedrich Merz. Partei-Vize Jürgen Rüttgers ergänzte: «Wir sind bereit.»
Die Wahl des Kandidaten von Union und FDP sei ein Zeichen, dass sich die Mehrheitsverhältnisse in Deutschland deutlich verändert hätten, sagte der CSU-Chef in München.
Anders am 1. Oktober 1982. Am 17. September 1982 hatte Bundeskanzler Schmidt die sozial-liberale Koalition gekündigt. Die F.D.P.-Minister treten zurück. Noch am gleichen Tag stimmt die Mehrheit der F.D.P.-Fraktion für die vom Parteivorsitzenden Hans-Dietrich Genscher geforderte "Wende" und die Koalition mit der CDU/CSU. In den Koalitionsgesprächen vereinbaren Union und F.D.P., Bundeskanzler Schmidt am durch ein konstruktives Mißtrauensvotum zu stürzen. Der Deutsche Bundestag spricht Helmut Schmidt das Mißtrauen aus und wählt den CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl mit 256 zu 235 Stimmen zum neuen Bundeskanzler... mit welchen Versprechungen Helmut Kohl damals Kanzler wurde. Und er hat nie aufgehört, leere Versprechungen um des Machterhalts Willen zu machen. (Jens Bertrams) Kohlscher Saumagenprovinzialismus.
"Es lebe die soziale Revolution.(Epigramm auf Metall-Relief gegenüber Palast der Republik, in dessen verrottenden Gemäuern momentan Die Terrakotta-Armee vom 13.03. - 27.06.2004 (täglich 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr, 8,50 €) gezeigt wird.
Es lebe der Frieden der Völker."
Die Ausstellung findet im Palast der Republik statt, der selbst fast einer Grabstätte gleicht. So erfolgt die künstlerische Zwischennutzung vor dem beschlossenen Abriss des Palastes doch noch.Noah meinte, der Palast könne nicht abgerissen werden, weil sonst der auf der der anderen Straßenseite befindliche, in Gold verwesternte, restaurierte Berliner Dom im Spreemorast ('no time to wallow in the mire') versinken würde.
Di,25.Mai
Mi,26.Mai
11.00: Stabi. Dallmayer-Pro-Domo-Café in Stabi kostet 40 ¢;die Zubereitung, das Aufbrühen dauert 20 Sekunden, insgesamt dauert es vom Einwerfen bis zum Herausnehmen etwa 40 Sekunden, so daß sich leicht Schlangen vor dem Kaffee-Automaten bilden.
13.40: Hab' mir einen zweiten Café genehmigt.
18.00: Überflüssiges, nicht verwertbares Leben.
Olga, eine junge, hausbesetzende Französin erschien zum ersten Mal und etwas verspätet.
Hartz 4 und zunehmende globale Enteignung und Pauperisierung ('Verarmutung'). Notinitiativfonds. Mittelschichtstudenten bis 30 Jahre, Hausbesetzerbewegung hätte sich zu Schöner-Wohnen-Bewegung verbürgerlicht (dagegen Kommunalka (=zwangsweises Zusammenwohnen mit Wildfremden in Moskau), Armut wird nicht mehr nur psychiatrisiert, sondern jetzt auch verstärkt kriminalisiert, auffallend abstrakt argumentierende, Existenzgeld (reformistisch?, polizistisch?), unibesoldete Frauenforscherinnen, 10% -12% sind an den UNIS nur noch aus der Arbeiterschicht (W.), Nabelschnüre der staatlichen Versorgung werden gekappt (W.), Arme müssen Geld verlangen lernen (W.), Territorialkämpfe (vgl. Dreigroschenoper) unter Flaschensammlern.
Workschopthemen: Leiharbeit, Volxküchen, schicke, lifestylige Yomango-Modenschau, Rote-Punkt-Aktion (kostenloser Nahverkehr), Bürgerversicherung, Sanierung: Abschaffung von Nischen & Fällen von Bäumen.
'Sozialer Terrorismus a la RAF wird wider zurückkehren: Brennende Autos, Fahrscheinautomaten, Arbeits- und Sozialämter etc. ...' (W.)
'Politisierung der kollektiven Aneignung wird in BRD nicht geduldet, was mit den Eigentumsverhältnissen zu tun hat. In DDR dagegen wurde individualisierte Hausbesetzung geduldet.' (Anne)
Lifestyling contra Not Aneignung als coole Protestform. yomango, Mundraub, NOT KENNT KEIN GEBOT (6.Jht. im Kirchenrecht), Existenznot & Besitzsorgen machen nicht kreativ. Geldnot (gr.= APORIA)
Do,27.Mai
10-15: Post sagt, schon seit Jahren würden sie keine Faaxe mehr absetzen. Das machten jetzt Copyshops. Ein McPaper-Angestellter in den Arkaden, sagt mir, daß es in der Nähe zwei CopyShops gäbe. Türkischer Copy und Internet-Shop (60 ¢ pro 6 Minuten) in Potsdamerstraße will 1 €. aidshelfende Wilhelmstraße will 2,50 € für ein Blatt. Dann mußte ich noch mal zurück zur Stabi, um FAX-Nummer zu erfahren.
15 Uhr etwas FAX nach Raiffeisenbank Wien gesendet.
18.00: Was ist links? (Ulmer in Raum 513) Chrematisten ein Feindbild bei Aristoteles, das sind 'Krämer', die nicht nur zwecks Austausch, sondern wegen dem Geld Dinge produzieren. Marx bezieht sich im KAPITAL darauf. Enrique am 10.6. referiert darüber. (XRHMATA 1. Sachen 2. Geld).
Solveig), eine arbeistssuchende EX-Wirtschaftsinformatikerin (37 Jahre).
Fr,28.Mai
Leergut 0,30
Enthaltene Mehrwertsteuer MWST 16.00% EUR 0,04-
11.00: Unterwegs nur eine Cola-Glasflasche gefunden.
EUR
Erdnuesse 2 0,49
Leergut * 1 0,15-
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Summe EUR 0,34
1 MwSt 16% von 0,15- 0,02-
2 MwSt 7% von 0,49 0,03
NETTO-UMSATZ 0,33
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Steuer-Nr.: 5120/5820/0012
DAS GUTE LEBEN GÜNSTIG
Danke für Ihren Einkauf!
EUR
DKL.VOLL NUS 2 0,65
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Summe EUR 0,34
Leergut * 1 0,30-
Leergut * 1 0,38-
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Summe EUR 0,03-
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Rueckgeld EUR 0,03
1 MwSt 16% von 0,68- 0,09-
2 MwSt 7% von 0,65 0,04
NETTO-UMSATZ 0,02
18.00: Stabi
21.00: Als ich meine Sachen aus dem Spind ('Kästchen') hole, steht plötzlich einer hinter mir und bedrängt mich von hinten: 'Ick weeß schon, wat Sie wollen. Raus!" Manndeckung.
22-23.30: Mahnwache. Venus-Aufgang gesehen. KLIK wird geschlossen. Der schnadegehende, pfingstlerische Atheist Daniel aus Brilon ist als Strafe für dreimaliges Schwarzfahren zu ~500 € und 30 Tage soziale Arbeit im jetzt bald geschlossen werdendem KLIK verurteilt worden.
Sa,29.Mai
8.00: Die Waage hat gestern 75 kg, heut morgen 73 kg angezeigt.
9.00: Milka Voll Nuß für 65 ¢ gekauft.
EUR
GANZE NUSS SCHO. 0,65
Leergut 0,08-
Leergut 0,72-
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Summe EUR 0,15-*
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ZURUECK EUR 0,15
1 MwSt 16% von 0,68- 0,11-
2 MwSt 7% von 0,65 0,04
NETTO-UMSATZ 0,07-
11.00-14.00: In Stabi Delogierungspage geupdatet.
15-17: Flaschen suchen im Tiergarten. Drei ALDI-Flaschen gefunden a 25 ¢, macht ∑=75 ¢. Die Kassiererin wollte den von ihr aufgenblicklich, unauffällig und stillschweigend in den Papierkorb entsorgten Kassenbon (Quittungszettel) nicht wieder herausholen/herausgeben.
EUR
DKL.VOLL NUS 2 0,65
DKL.VOLL NUS 2 0,65
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Summe EUR 1,30
Leergut * 1 0,72- (LagerAnnahme)
Leergut * 1 0,16- (morgens)
Leergut * 1 0,63- (Automat)
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Summe EUR 0,21-
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Rueckgeld EUR 0,21
1 MwSt 16% von 1,51- 0,21-
2 MwSt 7% von 1,30 0,09
NETTO-UMSATZ 0,09-
BERLIN, 28. Mai. Die Verfassungsklage des Landes Berlin auf zusätzliche Finanzhilfen stößt auf entschlossenen Widerstand. Der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) verwahrte sich in schroffen Worten gegen das Berliner Hilfsersuchen. "Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür", sagte er der Berliner Zeitung. "Man kann nicht nur auf Kosten anderer leben, und das muss auch Berlin wissen." Das Land Baden-Württemberg werde vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Klage auftreten. Mit 3,7 Milliarden Euro Jahresbeitrag für den Länderfinanzausgleich ist Baden-Württemberg der größte Nettozahler unter den Ländern.
Als Kronzeugen für seine Ablehnung führte Teufel ausgerechnet den Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) an, der gesagt habe, Berlin habe kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabeproblem. "Berlin braucht keine drei Kliniken. Berlin braucht keine drei Opern. Wenn sie nur eine Oper schließen, können sie mit dem gesparten Geld eine echte Spitzenoper schaffen", sagte der dienstälteste deutsche Ministerpräsident.
Nach Teufels Angaben erhielt Berlin allein 2003 fünf Milliarden Euro an Finanzhilfen vom Bund und den übrigen Ländern. "Das müssen Sie sich mal vorstellen: Ein Länderhaushalt, der zu einem Viertel von außen finanziert wird", sagte der CDU-Mann. Angesichts der Finanznöte sprach er sich für eine Länderfusion von Berlin und Brandenburg aus. "Der Föderalismus in Deutschland würde nicht schwächer, sondern stärker, wenn es nicht mehr 16 Länder gäbe."
Di,1.Juni
Mi,2.Juni
14: Lunte, Weisestraße 53, Neukölln. Ingenieur: Menschenrechte wurden von UNO 1949 verkündet, aber die § 18-20, die das Recht auf Arbeit und Wohnung enthalten, wurden von der BRD im Gegensatz zur ehemaligen DDR nicht anerkannt. In BRD gibt es nur physische Freiheit ('Freizügigkeit'), keine soziale Freiheit wie in der DDR. Henkel verdient 11 Millionen € pro Jahr, könnte sich davon ein stehendes Heer von 40.000 Mann leisten. 7200 € sollte maximaler Monatsverdienst sein. Alles darüber ist Verbrechen.
15.00: Kathrin Ebert aus Prenzlauer Berg, üppige Sozialhilfeempfängerin (paupera) mit roten Haaren und Schulkind, Honararjobberin wird anschubfinanziert für ein neues 'Mikroprojekt' a la Tauschbörse: 10.000 €. Sie legt eine Broschüre aus, versucht zu schaffen zwei Stellen (30 Stunden pro Woche, Arbeitslohn: 11 € pro Stunde) unterhalb der
Ziel der neuen Bundesregierungspolitik: Sozial- und Arbeitsämter sollen mehr zusammenarbeiten. ABM-Stellen-Bezahlung ist mittlerweile auf Sozialhilfeniveau gekürzt, wirft Robert ein.
Name des Mikroprojekt:
L.O.S.=Lokales Kapital für soziale Zwecke.
Mit dem Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) konnten zum einen im Jahr 2003 Kleinstvorhaben in den Kommunen und Landkreisen unterstützt werden, die vom Hochwasser des Sommers 2002 betroffen waren; zum anderen ist noch bis zum Jahr 2006 eine Förderung von Mikroprojekten in den Fördergebieten aus der Bund-Länder-Vereinbarung "Die Soziale Stadt" bzw. seiner komplementären Programmplattform "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten (E & C)", möglich.
"Lokales Kapital für soziale Zwecke" wird aus dem Europäischen Sozialfonds
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ESF gefördert.
Grundsätzlich können Mikroprojekte gefördert werden, die zur Erhöhung der Beschäftigungschancen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen beitragen, und die mit einer Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration der Betroffenen einhergehen. In diesem Zusammenhang werden auch Maßnahmen zur Förderung von Toleranz und Demokratie unterstützt. Konkret können über LOS drei Projekttypen gefördert werden.
3.Juni
19 Uhr:
Passionskirche. Ecke Schleiermacherstr. / Marheinekeplatz.
Bei Frank Saalfeld, Redaktion "Forum der Nichtarbeit", Fidicinstrasse 22. Jeden Dienstag 20°°. Sendung jeden Sa. im OKB Offener Kanal Berlin FERNSEHEN - SK 8 im Berliner Kabelnetz: "Forum"
samstags von 21:00 bis 21:30 Uhr.
21:00 Uhr / 30 Min.
Forum der Nichtarbeit: monatl. am 2ten Samstag: Schwerpunkt Fahrrad
verantwortlich: Ilka Dikomey.
Offener Kanal Berlin Voltastr. 5 13355 Berlin Tel.: 030 / 46 40 05 0 Fax: 030 / 46 40 05 98 email: [email protected]
Solange das KAPITAL definiert, was Arbeit ist, kommt es aufs Gleiche raus, ob man durch Arbeit oder durch Nicht-Arbeit vernichtet wird.
Kapital ist der Feind aller Arbeit. Deshalb ist es auch der Feind aller Geschichte, und haßt insbesondere Bäume. Es musealisiert und entgeschichtlicht Geschichte, was nur eine besondere Form der Psychiatrisierung von Objekten ist.
4.Juni
13.15: Minimal am Ostbhf. 8 Lidl Flaschen liegen unter Bauzan. 3 Becks Einwegflaschen sind auch dabei. Ich stelle sie ein. 2-m-Mann kommt wie ein Kuckuck heraus: "Das ist ein Flaschenautomat. Kein Müllautomat." - "Warum nimmt der die denn?" Er gibt mir den
13.Juni am Ostbhf: "Verfluchter Flaschenautomat, der is' schlimmer als das Sozialamt."
14.Juni Revaler: "Beim zweiten Mal hater se genommen." - "Komischer Automat." - antwortet einer, dem nur 2 von seinen 3 Cola-Flaschen erstattet wurden.
16.00: Arkaden. 50 Flaschen in transparentem Müllsack.
"Die ha ick alle alleene gesoffen, kiekste wa?"
LautsprecherDurchsage: "Real Life, die Welt erleben" - "In der Warteschlange." ergänze ich. Denn Warten bestätigt die Ordnung.
Glas-Cola-Flasche 0,33 ltr aus Müllkübel an Spittelkolonaden. "Die nehmen wir leider nicht! Nur 0,5 ltr."
Aldi-Arkaden: "Tschuldigung, wissen Sie vielleicht, wo man Cola-Flaschen abgeben kann?" (Ich zeige die 0,33 ltr Flasche) - "Bei Kaisers müßten sie kucken, die haben Markenprodukte, wir nicht."
15: Berlin Power Walker unterwandert Berlin.
'Das (Straßen-?)Theater im Zeitalter seiner Beschleunigung', Ostermeyer.
Geräusche & Gestänker an wertbeschleunigten Immobilien vorbeidonnerdopplernder Mobile inhalluzinierend
Gehetzt von vzgsweise bei grüner Fußgängerampel querenden Potsdamer LKW-Fahrern, von Sozialamtsortgruppenleitern, Flaschenautomatenwarten, Bullen & Bullitikern, angefahren von Motorräder auf Bürgersteige, Mistkübelschiebern, Einkaufswagenhausfrauen, nur an den Fußgängerpromenaden (Lalülala = Blaulichternder DRK Kleinlaster nähe Jannowitzbrücke) des träge schwarzgrün vor sich hin schwappenden Spreewassers, welches das Sonnenlicht des sich mehr und mehr eintrübenden Himmels (14.30) diffundiert und reflecktiert, finde ich etwas Ruhe, wenn die Spreekähne (z.B. jetzt 'Bleckede', HAR-CON) vorbeituckern, die putzigen Spatzen mich Park-Banker um etwas Eßbares beschwärmen und bezirp(c)en, die Regionalexpresse & ICE's über Hochbrücken zwitschern 16.00: Liebeslustig. 18: Es beginnt zu regnen ... und hört erst am nächsten Morgen wieder auf. 'I've gotten wet throught.' 23-24: Viele Flaschen gefunden. Sachen zum Trocknen auf Wäscheständer gehängt.
5.Juni (Sa)
6.Juni (So)
Bis 21 Uhr gelesen, gelegen & nüchtern geblieben. Dann gewogen: 70 kg.
Haferflocken mit Leitungswasser. Bei Licht eingeschlafen. 15 Uhr aufgewacht.
7.Juni (Montag)
8.Juni
9.Juni
18°°-19: Sehe den brasilianischen Ballkünstler Vonni. Dann VolleyFußball hin und her, quer über die Straße. Ständig Feierabendverkehr: Auto-und Radfahrer nebst Fußgängern.
Dann StraßenFußballmatch auf Revaler. Tore 2 m breit. Spielfeld 30 m.
Jonathan / Vonni <==> Max / Kalli (Resulat: 1:1).
Nach 10 min durch schnellen Konter ein Tor erzielt. 5 min später Vonni Ausgleichstreffer. Dann begann es zu regnen. Max meinte, jetzt wäre er heute das dritte Mal naßgeschwitzt, und wir sollten es öfter machen, dann würden nicht so viele Autos durch die Straße vor dem Haus fahren. Zwischendurch tranken wir Becks aus gemeinsamer Pulle.
Hinterher einige Fotos mit meiner uralten Kamera von den Stars.
10.Juni (do)
11.Juni (fr)
Eilfertig eilen am Märkischen Ufer entlang weißhemdige Aktenkofferträger - vorbei an Schnapsleichen, Parkbankschläfern & Parkbankschreiberlingen wie mich gerade hier ... - zu ihren Arbeitsplatzrevieren!
Ohnmacht, Rechtlosigkeit, Angst (sich jemandem anzuvertrauen, niemandem trauen können), wieder in diesen Teufelskreislauf gestürzt, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Da soll noch jemand von Menschenrechten reden. Das bürgerliche A.I versucht diese schädliche Illusion zu verbreiten.
8.30: DGB-Demo vor dem Bundesrat, Schüler bitten um Ausbildungsplätze.
9.00: Hiermit stelle ich Berlin ein Armutszeugnis aus!
Inzwischen ist das Nazitum den Deutschen in Fleisch und Blut übergegangen, 'verinnerlicht'. ==> Es gibt keine Revolutionsmöglichkeit mehr in D. Die 68er haben die letzte Chance dazu verspielt. Damals wäre eine wirkliche, eine revolutionäre Wiedervereinigung vielleicht noch möglich gewesen. Doch die Amis waren mit Vietnam beschäftigt und wollten nicht. Erst als der konterrevolutionäre Präsident Ronald Reagan sich mit dem polnischen Papst verschwor, gab es keine Probleme mehr bei der konterrevolutionären Zwangsvereinigung.
BERLIN-MAUERFALL: "Jetzt wuchert zusammen, was nicht zusammengehört." (Gab der krebskranke, ehemalige regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, 1989 seinen Segen.)
Zwischen Kunstforum und Stabi: Internationales Bildhauersymposion 2003.
Michael Kos, Berlin Box, 2003. Oben drauf steht: BERLIN. An einer Seite steht: Freier Fall 1989.
"Mr Epimetheus Gorbatchov, open up this Gate!" (Ronald Reagan 1987)
Die Mauer: 13. August 1961 - 9. November 1989.
Der sog. 'antifaschistische Schutzwall' wurde am 13. August für Fidel Castro als Geburtstagsgeschenk errichtet.
Neue Worte: "dissen"=dismiss (entlassen) + disconsent.
Restauration & Renommation der Eigentümer.
Den Besitzern bleibt da nur hin & wieder aufflackerndes Räsonnement:
"... um alles uffzumöbeln, dazu is' dat Geld da ..."("Wort - Objet - Trouvé" --- eines Juniabends am märkischen Ufer aufgeschnappt.).
20.00: Das frigide, kaltblütige Dunkelblondchen mit schlecht designter Nase neben mir hackt gefühllos in die Tasten als gelte es aus sämtlichen MännerPenissen Frikassé zu machen. - Der Penis, das unbekannte Wesen? In dieser prästabilierten Welt des real triumphierenden GlobalKapitalismus, in der Krieg, Entfremdung (auch die zwischen Mann und Frau) und Schuldbewußtsein immer mehr überhandnehmen, ist das eben so! ('Everything must be this way!' -- JDM)
23.00: Vor CDU-Parteizentrale in der Neuen Grünstraße steigt der Promi-Chauffeur aus silbergrauem Auto, fragt in bajuwarisch gefärbtem Dialekt, wie's zur Axel-Springer-Straße geht. "Immer gerade aus, rechts halten, Kommandantenstraße ... "
12.Juni (sa)
Gestern abend in der Seydelstraße fand ich am Gehwegrand unterm Zaun 1/2 ltr-Flasche mit mehreren Schnecken drin. Nachts machen die Nacktschnecken Gruppensex im Saturday Night Fever.
7.00: KAISER's in Revaler. Nach einer 1 sec verschwindet seit heute die 'Durchgefallene' im ORKUS. Mehrere davon rettete ich, auch 1/2 ltr Cola-Flasche war dabei.
8.00: Zwei LIDL-Flaschen wollt' ick abgeben: "Sa/So nur hinten im Lager. Ich würd' die gern annehmen." - 50 ¢.
8.30: Ich spaziere herein ins Lager des Flaschenautomaten am Ostbhf. bei Minimal. Mir wird Frechheit und Anmaßung unterstellt: "Und wer sind Sie?" - "Ich bin der Fürst von Bismarck (Warum gibt es eigentlich kein Mineralwasser / Bier namens 'Der Hauptmann von Köpenick'?). Die möcht' ich wieder haben, die Flasche." -"Können Sie nicht klingeln?"
10.00: KAISER's in den Arkaden am LeerGutAutomaten ein wohl 1,90 m Blonder Berliner im Arbeiter-Overall, bekommt einen Bon (Grünen Button pressen nicht vergessen!) über fast 8 € - für die je zu zweit (oben und unten) eingestellten - ausgestellt. Ich sag': "Ich leb' von den Flaschen." Da fragt er: "Bist Du obdachlos?" - "Nein, bin ich nich'. Das würde ich nicht lange überleben. Obdachlos ist nur ein amtlicher Ausdruck für einen unmöglichen Zustand."
"Bist Du arbeitslos?" -"Nein, bin ich nicht, wenn ich arbeitslos wäre, würde ich wenigstens Geld kriegen vom SA oder AA, aber ich krieg aber nix, der SS sieht mich seit 4 Monaten nur als ein hergelaufenes Tier an."
ICH: Arbeits --> Sozial --> Obdach(s)los.
Hausbesetzer & Flaschensammler. (Hungerleider)
10.30-16: Stabi. Delogierungspage geupdatet.
16-17.30: Flaschen sammeln im Tiergarten. ~ 1 €.
13.Juni (so)
"Macht kaputt, was Euch kaputt macht!
14.Juni (mo)
15.Juni (di)
10: 70 kg nach Defäkation. Haare + Bart geschnitten. Kopf gewaschen. Hose, Unterhemd, graues Cerruti-Hemd gewaschen per Hand in kleinem Eimer.
17: Gegen Redakteurin von Berliner Rundfunk vorm Spielkasino Kicker gespielt. Hab sie schließlich gewinnen lassen, weil ich mich kämpferisch nicht verausgaben wollte. Dann Revanche: Ich mit älterem, auf einem Auge halbblindem Berliner gegen sie und einem jüngeren Kollegen von ihr. Wir wuchsen gegen diese 'Nachwuchsmannschaft' über uns hinaus, gewannnen per Kantersieg mit 10:1. Fast die Hälfte der Tore erzielte ich mit dem Torwart von hinten.
17.30: 8 Glas-Flaschen gefunden. 2 Maisbüchsen á 39 ¢.
18: Daimler-Chrysler-Center. Eine Sturmböe erfaßte mich plötzlich, wollte mich in den Teich blasen, da stieß ich mir den Kopf an einer der Säulen, leichte Kopfnachwehen bis jetzt noch...
16.Juni (mi)
17.Juni (do)
8.30: Ostbhf. bei LIDL. "Solche kann man hier nicht abgeben." (Red Bull, Energy Drink, Pfanddose, /Rückgabe nur mit dunkelblauer Lasche). Mit Taurin / Belebt Geist & Körper. "Sowat jibt et bei uns nich'" Bei KAISER's bekam ich dafür 25 ¢ Dosenpfand.
Aufgeschnappt bei Spittelkolonaden: "...wissen Se - is ja sowieso allet bezahlt - auf Daibel komm raus ..."
11: Stabi
14-16: Flaschensuchen im Tiergarten. Lauffest wurde vorbereitet. Vorm Beisheim Center ist mir durch Zaun der Weg versperrt, ich nehme eine Flasche aus dem Mistkübel, sie ist kaputt, ich lasse sie fallen, sie zersplittert. Drei Bauarbeiter (2 Schwarze + 1 Ossi), die das gesehen haben, beschweren sich lautstark und bedrohlich: "Räum die kaputte Flasche wieder in den Mistkübel!" - "Sektflasche, der ganze Tiergarten is voll davon, ich hasse Sektsäufer, halten sich für was besonderes, Biersäufer sind o.k.!" - "Seid Ihr Kiezpolizei?" - Mit einem 'Handy', das er plötzlic herauszückt, droht einer von den beiden Schwarzen, mich zu fotographieren bzw. die Bullen zu holen... So erklär' ich mich bereit die Scherben aufzupicken, und erzähle, daß ich vom Flaschensammeln lebe, - und die Lage entspannt sich. Jetzt nennt der eben noch abfotographierenwollende mich "Fuchs", und gibt mir den Tip nach den Fußballspielen, lägen viele Flaschen hier aus dem Rasen. Der andere, schwarze Kollege reicht mir, nachdem sich die Situation so deeskaliert hatte, durch den silbergrauen Draht-Absperrzaun hindurch seine schwarze Hand und zeigt mir seine weißen Zähne - lächelnd zur 'Verh(s)öh(n)ung'. "Tschau!" sag ich den Dreien hinterher, was auch einer erwidert ...
17: M., der Alexander pretendierende 'Allerweltsgrieche' (wie Nietzsche die 'Hellenisten' nennt), dieser zigeunerblütige HaiderFan(atiker), dieser Produzent rechtsextremistischer ParasitenIdeologie, für den selbst schlimmste Sauereien - wie damals für den pachulkischen Dillo ('Mutter is Mutter') Slavko - 'normalno' sind. Sein 'cooles' Email schlug mich neuerlich in den Bann von magenschreiherzkrämpfiger Verzweiflung ('Depression') ... konnte nicht mehr ruhig vor LCD sitzen, also raus - wieder in Tiergarten rumschreiweimert ...
18.Juni (do)
1-5: kurz und schlecht geschlafen. Der Tiefschlag von gestern ist mir schwer auf den Magen geschlagen.
10: Meine Lieblings-Affenschleuder konnte meine Stimmung auch nicht aufhellen.
12: Bei PLUS in Potsdamer Strasse. "Die nehmen wir nicht mehr an. Nur bis Dezember! Hier oben muß'n Logo Plus stehen.
19.Juni (sa)
8: Revaler Straße: "Wartest Du auch?" frage ich einen jungen Mann. "So sieht Armut aus. Am besten ich mach gleich'n Foto davon. Vielleicht interessiert's wen? In der DDR waren die Unterschiede zwischen arm und reich nicht so groß und wurden auch nicht so zur Schau gestellt." - "Ich hab die DDR nicht bewußt erlebt. Sie hatte ein gutes Pfandsystem. Es gab keine Pfandflaschen." - "Wie hieß das nochmal?" frage ich ihn. "ZERO." - "Zero heißt Null." sage ich.
9: Wedekindstrasse. Für 20 Cents telefoniere ich mit selfstorage. Werde unterbrochen. Werfe noch mal 50 Cents ein, schildere wie verzweifelt ich bin, daß ich delogiert worden bin, daß ich schon beim Bezirksgericht Favoriten versucht habe, verspreche, daß sie das Geld bekommt ... Als sie was erklären will, sind die 50 Cents weg, ich hatte einfach kein Geld mehr, das wird mir in ihrem Mail vom 22.Juni als böser Wille ausgelegt, als ob ich, und nicht das Geld die Verbindung unterbrochen hätte:
Er hat zwar versucht uns telefonisch zu erreichen, bevor wir aber etwas erklären konnten, wurde die Verbindung unterbrochen.
11: Stabi.
12:
Forum Civique Européen (FCE) Europäisches Bürgerforum ( Deutsch | Français )
17: DEMO
ca 19:30 h Drugstore: VoKü, Videos, Konzert.
Videos sind ausgefallen. Frank und Karpfen waren da. Ein Kristallweizen für 1, 40 € und dann 20 ¢ zurück.
Mit einem angejahrten 'Anstreicher'-Freak unterhalten. Das Geburtsdatum sei entscheidend dafür, welches von den 12 Berliner SS'n für meine 'Obdachslosigkeit' zuständig sei.
POTSE: Beat-Party mit DJ K.L.A.U.S.
2135: POTSE heißt die Diskoschenke dort: "I like to be in an Octopussys 'garden(?)'" (Beatles)
Abstrus mich verrenkt (getanzt) zu "You think you never get burnt, ... one of these days ...these boots are walking over you..." (???)
Chubby Checker klang nach FAT BOYS ??
Kickern gegen 2 Champions, die vorher 10:0 gegen zwei Tittentereenies gewonnen hatten. Ich und noch ein Bebrillter haben 10:1 verloren gegen die Beiden.
20.Juni (so)
21.Juni (mo)
"Die gewählte Rufnummer ist infolge einer technischen Störung derzeit nicht erreichbar."
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1 A-1020 Wien Tel.: 0043 /1 / 21136-0 Fax: 0043 /1 / 21136/2223 Bankleitzahl 32000 S.W.I.F.T.-Code: RLNW AT WWdaß sie überweisen sollen, und daß sie weiterleiten sollen an Fr. Hofmann. 12: Ein Dallmayr-Café vom Stabi-Automaten für 40 ¢ weckte meine Lebensgeister .. Doch jetzt nach 30 minütigem Rumgehänge und Getippse hänge ich schon wieder voll durch, will diesen nervigen, anomischen Ort wieder verlassen. Aber "Aufgestanden - Platz vergangen" (so hieß es schon an der Wende von den 50er zu den 60er Jahren im jetzt durch die expandierende Feuerwehr verdrängten, Salzbergener Kindergarten) 16: Römer in Olympia. Hu. 19.30: "Anders Arbeiten. (Terminhinweis Online) im Kato (U-Bhf Schlesisches Tor)
"Für die Jugend hab ich nur drei Worte als Rat: Arbeite! Arbeite! Arbeite!" (Otto von Bismarck)LOHOFF:
"Es gibt noch was anderes als Arbeit, Arbeit, Arbeit!" (Dieter Schulte)
Workfare is not a new concept! Ever since towns in colonial America auctioned-off the poor to work for the lowest bidder or placed them in a workhouse, welfare officials have periodically resurrected the controversial practice of requiring public assistance recipients to exchange their benefits for "work." The emphasis on work in the new welfare law and the lack of low-skilled lack of jobs in many communities has placed a high premium on expanding the current workfare program.1
22.Juni (di)
Ernst Lohoff, geb. 1960, lebt in Nürnberg. Studierte Soziologie, und sammelte über viele Jahre Erfahrungen als ›Sozialschmarotzer‹. Er gehörte zu den Gründervätern der Theoriezeitschrift Krisis und reproduziert sich derzeit als (vogel)freier Publizist. Er ist der Autor von »Der Dritte Weg in den Bürgerkrieg. Jugoslawien und das Ende der nachholenden Modernisierung«, Bad Honnef 1996. Ko-Autor des »Manifest gegen die Arbeit«, hg. von der Gruppe Krisis 1999. Mitherausgeber von »Feierabend! Elf Attacken gegen die Arbeit«, Hamburg 1999. Er hat einen erwachsenen Sohn.
23.Juni (mi)
7.40: Modersohn-Brücke. 2 Experten. Einer steht mit 10 großen Aldi-Tüten da und warter auf den mit 2 Einkaufswagen zurückkommenden Kollegen: "Manche halten uns für verückt!" - sagt einer. "Das is alles organisiert, seit Oktober letzten Jahres, Flaschenpfandsystem." - "Das is Knochenarbeit!" Sie erzählen, daß einer von der BSR sie bedroht hätte, nicht an die Container zu gehen. Ich mache von ihnen Fotos, sie von mir. Ich erzähle, daß ich gerade eine Internetseite darüber mache und so auf 1-2 € pro Tag komme.
7.55: Als ich an Schule hinter der Brücke vorbeikomme, sagt einer der auf den Unterrichtsbeginn wartenden, als ich vorbeigehe: "Mr. Maulwurf!" - Ihnen wird den den "Another-Brick-in-the-Wall-Teachern" vorgegaukelt, sie hätten eine Zukunft, die längst verspielt wurde.
8.35: Bei Lohmühlenplatz in Kübel gefaßt, - es waren schon Spinngewebe drin, - "Kein Pfand!"
9.10: Bürknerstraße Maybachufer
10: Rathaus Kreuzberg. "Zum Sozialamt?" - "Heute nich'!" - "Hab' ich mir schon gedacht!". - Gang nach Canossa zum SA in Kreuzberg in der Yorkstraße zu Kreuze gekrochen. Eingeständnis, daß man hilflos, auf Gedeih und Verderb der Staatsmaschinerie sich auszuliefern gedenkt, sich selbst zu verhehlen suchend, daß alle Wege des SA letzten Endes in die Atoxie führen ...
10.06: Kaiser's in der Yorkstrasse.
11.28: Plus in Potsdamer Straße. "muß mal ne zweite machen." 5 min später. - "Komm Sie bitte rüber!" Vielkindrige, schwarzgekleidete Islamnonne kauft Plus leer.
11.35: Beginnt zu regnen, gebe 25 Cent-Flasche ab.
12.00: Diarrhoe und Sodbrennen.
14.35-55: Stabisystem extrem langsam.

Click to enlarge! - Ich mit einer
#0099FF-farbenen Selters-Flasche auf der Modersohn-Brücke.
12.30: Stabi: Fenstergalerie lag BZ aus. Dort fand ich einen Artikel von Slavoj Zizek.
Im Gegensatz zum geschriebenen, ausformulierten Gesetz ist dieser obszöne Über-Ich-Code mündlicher Natur. Während das Gesetz durch den toten Vater qua symbolische Autorität aufrechterhalten wird (der 'Name des Vater'), wird der ungeschriebene Code durch das gespenstische Supplement de Namens des Vaters aufrechterhalten, durch das obszöne Gespenst des Freudschen 'Urvates. Dies ist auch die Lehre aus Francis Ford Coppolas Film 'Apocalypse Now':
In der Figur des Kurtz wird der Freudsche Urvater - das obszöne, keinem symbolischen Gesetz unterworfene Genießen des Vaters, der absolute Herr und Meister, der es wagt, sich dem Realen des grauenerregenden Genießens unmittelbar zu stellen- nihct als Überbleibsel einer barbarischen Vergangenheit präsentiert, sondern als notwendiges Ergebnis der modernen westlichen Macht. Kurtz war ein perfekter Soldat - als solcher, durch seine Überidentifikation mi dem militärischen System verwandelte er sich in den Exzess, den das System eliminieren muss. Die wichtigste Einsicht von 'Apocalypse now' - Der Soundtrack 'The End' von Admiralssohn James Douglas Morrison paßt also wie die Faust aufs Auge.) ist jene, dass Macht ihren eigenen Exzess hervorbringt, der dann mittel einer Operation ausgelöscht werden muss, die das nachahmt, was sie selbst bekämpft.
...In welcher Lage auch immer sie sich befänden - diese sei weniger schlimm, als wenn sie getötet worden wären. Diese Argumentationsweise gibt mehr preis als sei preisgeben möchte, denn sie versetzt die Gefangenen fast buchstäblich in die Position der lebenden Toten derjenigen, die gewissermaßen bereits tot sind (da sie ihr Leben als legitime Ziele eines mörderischen Bombardements verwirkt haben). Damit sind sie Beispiele für das, was Giorgio Agamben als Homo sacer bezeichnet hat: derjenige, der ungestraft getötet werden darf, da sein Leben in den Augen des Gesetzes nicht mehr zählt.
Und was den institutionellen Hintergrund des
Abu-Ghraib-"Exzesses" betrifft, so stimmte die amerikanische Regierung in einem geheimen Memorandum schon 2003 einem Maßnahmekatalog zu, die Gefangenen im Rahmen des 'Krieges gegen den Terror' physischem und psychischem Druck auszusetzen, um auf diese Weise ihre 'Mitarbeit' (compliance) sicherzustellen. So sieht die Wirklichkeit der abschätzigen Bemerkung Rumsfelds vor einigen Monaten aus, die Regeln der Genfer Konventionen seien in Anbetracht der heutigen Form der Kriegsführung 'überholt'.
....Die Fotos der erniedrigten irakischen Gefangenen auf unseren Bildschirmen und Zeitungsseiten vermiiteln uns einen direkten Einblick in die 'amerikanischen Werte', in den Kern des obszönen Genießens, das den American Way of Life aufrechterhält. Diese Aufnahmen rücken daher Samuel Huntigtons bekannte These vom 'Kampf der Kulturen' in eine angemessene Perspektive. Der Kampf zwischen der amerikanischen und der arabischen Kultur ist nicht ein Kampf zwischen Barbarei und der Achtung der Menschenwürde, sondern ein Kampf zwischen anonymer brutaler Folter und Folter als einem Medienspektakel, in dem die Körper der Opfer als anonymer Hintergrund für die dümmlich grinsenden 'unschuldigen amerikanischen' Gesichter der Folterer dienen. Gleichzeitig liefern sie den Beweis dafür, ass, um Walter Benjamein zu paraphrasieren, jeder Kampf der Kulturen der Kampf der ihnen zugrundeliegenden Barbareien ist.
(Berliner Zeitung vom 23. Juni 2003 nachtdruckt auf S. 30 einen Essay von Slavoj Zizek über Abu Ghraib, der von Nikolaus G. Schneider aus dem Englischen übersetzt wurde.
16-18: Militante Utopien. Zwei junge Frauen erzählten über die RAF.
19-0.30: Drugstore
24.Juni (do)
2-7: Nachts gewandert und Flaschen gesammelt (ein Nest am Potsdamer Platz im Gebüsch und dann mehrere in Revaler im Garten)
7-8: Geschlafen am Ufer der Spree bis zwei weiße Schwäne mir zum Troste kamen - mußte ein gutes Zeichen sein.
10: Rufe M. an. Nur langsam begreift sie, warum ich anrufe. Ihr Bein sei immer noch nicht in Ordnung, deshalb hätte sie noch keinen Schadensersatz bekommen. Endlich checkt sie es "Ja, du mußt zahlen."
9: Sozialamt in Kreuzberg. Nachdem ich das für meinen Buchstaben P zuständige Amtszimmer erfragt hatte, sagte mir die ziemlich verständig-anteilnehmend wirkende, einhäusige Sachbearbeiterin, heute wären nur Termine, ich solle Montag wieder vorbeikommen ...
13~: Mail an selfstorage
25.Juni (fr)
GELD: Geldgeld, Existenzgeld (1982) statt Kontrollgeld, Wohngeld, Geld bestimmt, was Arbeit ist.
11.13: Windböe reißt mir vier Zettel aus der Hand (Alexander /Schilling). Drei kann ich von der Alexanderstraße wieder auflesen. Der vierte mit der So-Di Buchführung bleibt unauffindbar.
11.25: Starker Wind wie am Meer (Rolandufer). "Das Sportboot fährt bitte zurück. Sie haben keien Einfahrt."
13: Dreier-Team von NTV-SAT vor Arkaden stoppt und verfolgt Passanten mit der Frage: "Was halten sie von der Einführung der 40-Stunden bei Siemens?" Alle meinen, daß sie eh über 40 Stunden arbeiten, besonder ein grade an seinem Eis schleckender, dem ich hinterhersage: "Behauptet über 40 Stunden zu arbeiten, und schleckt an seinem Eis." Der bebrillte Kameramann, der meinen Kommentar mit aufgenommen hat, fährt mich deswegen hinterher an, ich solle nicht rumpöbeln.
Hinterher mit einem 65-jährigen sich als CDU-ler ausgebenden aus Freiburg, der mich zunächst für den Redakteur der Sendung hält, gesprochen. Er führt die schlechte finanzielle Situation der BRD auf die 8 Millionen Ausländer zurück, von denen 4 Millionen dem Staat auf der Tasche liegen würden. Außerdem hat er mich auf 36 Jahre alt geschätzt. Ich sage ihm das ich 48 Jahre alt bin. Als ich ihn über meine Lage aufkläre, meint er, Berlin wär "nich' gut" für mich, als ob ich das nicht selber wissen könnte. Denn eigentlich hätte er sagen wollen, ich sei nicht gut für Berlin ...
13-14.30: Fenstergalerie Stabi. Dort überträgt sich einem, wenn man dort länger herumhängt, das jetztzeitige, zeitgeistige Teenie - Tweenie - Wir - Feeling.
Man merkt der dort parlvenürenden jeunesse dorée schon jetzt die hoffnungsvolle Philistermentalität, die sie in 20 Jahren ganz vollkommen herausgebildet haben wird, schon jetzt an...
15-17.30: Page zu meinen Ausgaben für Lebensmittel, und meinen Einnahmen durch Flaschenpfand erstellt (15.-20 Juni 2004).
26.Juni (sa)
StraßenNotiz: Durch die saccharinsüße, aufgesetzte ('made-up') Kundenfreundlichkeit der KassierInnen von Aldi, Kaisers, Plus, REWE etc. grinst die Maske der gierdeutschen Ossiseele..
10: WARTEN auf Godot: vor StraßenAmpeln, in öffentlichen Computerräumen, vor Supermarktkassen, nachts draußen auf der Straße warten vor verschlossenen Wohnungshaustüren, Warten vor verschlossenen Sozial- und Arbeitsamtstüren. - Warteschleifen.
14: Stabi. An Potsdamer Strasse vorm MoMA VerkehrPolizisten & Polizei- und Krankentransportautos. Ich frage einen älteren Mann, der zwischen zwei Frauen steht: "Er sagt CSD. Die kommen gleich vorbei." Zwei junge BW-Soldaten in ihrem olivgrünen VW-Bulli stehen gerade im Ampelstaus. Ich zeige auf sie und sage: "Da sind sie schon." Weggehend über die jetzt grüne Ampel, höre und sehe ich, wie er herzlich lacht über diesen Kalauer ...
15.35: Musik vom CSD-Aufzug dröhnt in die Stabi.
14h 45min (Zwei Buttons, der Han/Eng-Toggle und der Hanja-Conversion, haben unten rechts haben sich eingeklinkt und die Tastatur von Deutsch auf Amerikanisch mal wieder verstellt... Die Stabi hat ein echt depraviertes Computersystem, und kann sich anscheinend keine Green-Card-Leute mehr leisten. So hijacken eben diese "Chinesen" immer wieder das verrottete System der öffentlichen Bibliothek. Java Script ist nicht möglich (Yahoo-Chess kann hier also keiner spielen). Hin und wieder wird das System (meist 30-60 min lang) auch so langsam, daß der ganze Computersaal mit seinen 34 LCD-Geräten (6 Reihen á 5 (Fujitsu- Siemens-Computer) leer wird....
28.Juni (mo)
8.00: Russische Wasserflasche gab mir Filialleiter von REWE (Revaler) wieder mit. Ich sammle sie als Rarität. 8.30: 'Dornenkrone' (Keilriemen) auf (an) Kreuzung Elsenstraße / Treptower Park gefunden, und mir sofort aufs Haupt gesetzt.
8.45: Harzer Straße. 25 € in Scheinen vor Traffic gefunden (Objet Trouvé als 'Gefundenes Fressen'), hebe sie auf und jogge los in Wildenbrucher rein, einem Jogger angeschlossen, falsche Richtung, komme Lohmühlen wieder raus, frage Passanten, wo ich hier bin.
10.00: Sozialamt Kreuzberg in Yorkstrasse.
Irrenanstaltige STANDARDFRAGEN: "Wer sind Sie?" - "Und wer sind Sie?" - "Wer sind Sie denn?" [Gestus: "Was wollen Sie überhaupt hier, Sie Marsmensch!"]
"Wollen Sie eine Unterbringung?" - "Nein, auf keinen Fall!"
"Das is eben, sonst können hier Leute doppelt- und dreifach beziehen. Und deswegen gibt's hier straffe Regelungen zwischen den Bezirken."
"Hr. P., und das geben Sie bitte mal den Weddingern."
16: Olympia in der Kaiserzeit
Jegliche eventuell vorhandenen Kunstsinnigkeit durch Drohung mit Arbeitszwang exorzieren, das ist die aus jedem Kirchturmspolitikgeläute und den massenmedialen Stalinorgeln der Springer-Preese spürbare Rechtstendeziösität, als hätte plötlich jemand einen Schalter umgelegt.
- Horst Köhler wird der rotgrünen Regierung untergejubelt. Late Night von Anke Engelke wird von SAT1 gecancelt.
- Hitzfeld statt Völler
- SPD bekommt bei Europawahl Quittung für ihren Sozialstaatsabbau.
- Mahnwache vorm Roten Rathaus geräumt, aber Gerhard Rust darf weiter seine paläofaschistische Agitation rechts neben dem Reichstag ('Destras de la crus el diablo.' (Spanisches Sprichwort bei Schopenhauer irgendwo zitiert.) verbreiten.
- Steinerne Krone in der Stabi.
- Depravierte Linke in Berlin, geschrumpft auf den Kader von Verfassungsschützern ("Staatsschutzlinke"), die verzweifelt nach neuen Mitarbeitern suchen, die täuschend echt Linke mimen ('mimicryen') können...
- Dani, diese subproletarische Prüttvolkemanze (Feministinnen hassen Männer, weil sie keinen Orgasmus und keine Kinder bekommen können, - oder wenigstens sollten!)-, die in mir sofort den kommunistischen Satansbraten gerochen, welcher der Meinung ist, daß, wenn solche Megären für sich beanspruchen das Volk zu sein, daß dann eben a la Pol Pot das Volk auszutauschen ist, - hat letzten Montag das Kommando über das besetzte Haus in der Revaler Straße 26 A übernehmen können, weil der Druck, ja der Schrei der Eigentümer nach seriösen, sprich gownerhaften Verhandlungspartnern wie sie selber welche sind, übermächtig geworden war. Sie hat verhandelt im Beisein ihres Rechtsanwalts und der vielen auf ein Sperrkonto gezahlten Mietzahlungsbelege mit einem lokalen Rechtsanwalt des nunmehrigen Eigentümers (einer Bank in Hamm (Westf.)). Außerdem hat sie diesem den Haustürschlüssel ausgehändigt. Das Haustür schloss muß also möglicherweise jetzt wieder ausgetauscht werden. Max hat daraufhin seine Wohnung gesäubert ("schöner wohnen") und aufgeräumt, und will das Doppel-Bett ("du kannst Dich schon mal mental darauf vorbereiten", tat er mir gestern in den Tee.) in dem ich seit Aschermittag geschlafen habe zu sich ins Zimmer stellen, ich könne ja auf einer Matratze schlafen, er hätte nämlich Rückenschmerzen (ich soll also mal wieder für alles als Sündenbock herhalten - immer auf die Kleinen und 'sozial-', d.h. eigentlich 'einkommens-' - schwächsten.)
- Max glaubt, daß Schröder noch die ganze Legislaturperiode bis 2004 durchhält. Ich glaube das nicht, denn 1979 wurde Cartens gewählt, und 1982 wurde Schmidt gestürzt und Kohl gewählt. Einziger Silberstreif am Horizont: Kerry könnte Bush ablösen....
14.00: Magenschmerzen vom Streß wieder.
STABI: My home (focus = Hestia) is where my Internet is. 24.00 Bei Max Rotwein getrunken und getalkt....
28.Juni (di)
10.20c Wedding Bürgeramt. Plötzlich bildet sich anomische, haßzusammengeballte Warteschlange vor der noch verschlossenen Glastür im Foyer.
10.50c Tür wird geöffnet: "Bitte einzeln eintreten!" - Kinder plärren hinter mir, vielsprachig. Plötzlich tritt ins Foyer ein bärtiger Zyniker und hält wütend-wirre Rede: "Ich hab schon seit 8 Uhr auf der Parkbank gesessen. Ich bin Straßenbahn schwarz gefahren. Ich bin als erster!" - Und geht zielstrebig ins Büro...
11.10: Für 8 € bekomme ich meinen Berliner Personalausweis, d.h. ich bin jetzt wieder pleite bis Samstag...
12.00: Arbeitsamt Wedding. Ich soll morgen wieder kommen. Schwerstens deprimiert ziehe ich wieder ab.
15: Vorm Bundeskanzleramt Fuesse gebadet, und fotographiert Ich vor Reichstag fotographiere mich mit Selbstauslöser. Ein Profi-Fotograf hat mich mit Diafilm geknipst.
20: Fidicinstrasse. Forum der Nicht-Arbeit.
"Arbeit, Arbeit über alles."
Jeden Verstoß wider den hl. Geist dieses Prinzips ahndet der jetzt herrschende UBU ROI unerbittlich.
Eigentlich wollen diejenigen, die Existenz(sicherungs)geld verlangen. einen anderen Staat. Es handelt sich um einen Angriff auf den real existierenden SS, der Wort wie 'sozial' oder 'Demokratie' nur werbewirkam für sich benutzt.
1.30: Max öffnete Tür.
29.Juni (mi)
30.Juni (do)
2.Juli (do)
16: Drückend heiß. Knobelsdorfer Straße. LVA. "Ist er inzwischen meistbietend versteigert worden?" frage ich in Raum 24. die Frau Schädlich. Der Sozialversicherungs- Ausweis sei bei Assimakopoulos nicht angekommen, und deshalb zurück nach Hannover gegangen. In zwei Wochen sollte ich noch mal anrufen, ob ich ihn in Knobelsdorf abholen könnte.
17: Auf dem Rückweg ein Sommerregenschauer nach dem anderen in Zillestraße. Kantstraße eine Flakes-Schokolade gekauft.
19.40: Sonne blendet mich von Seite, scheint mir von rechts oben penetrant auf den Däts.
"Berlin, 29.Juni 2004. Referat Presse und Öffentlichkeits arbeit. Pressemitteilung. Dr. Stefanie Hauer ([email protected], Tel. 030- 254 63-206.
Keine Gefährdung für die Nutzer der Staatsbibliothek.
Die am 25. Juli 2004 veröffentlichte Erklärung der Grünen-Fraktion Berlin zu einer angeblichen Gesundheitsgefährdung der Nutzer und Beschäftigten der Staatsbibliothek Potsdamer Straße bedarf der Richtigstellung.Alle Kontrollen ergaben, dass die Atemluft für Bibliotheksnutzer und Beschäftigte nicht asbestbelastet ist.
Die Planungsunterlage für die Erneuerung der Klima- und Haustechnik und die dafür notwendigen finanziellen Mittel in Höhe von rund 63,3 Mio € wurden Anfang Juni 2004 genehmigt. Im kommenden Jahr werden die Bauarbeiten dazu beginnen.
2.Juli (fr)
9: Die unausgeschlafenen Jonathan und Max in VW-Bulli in die Papestraße zum Kompressorverschieben.
10: S-Bahn von Ostkreuz nach Wedding. Die mir zugeteilte Bearbeiterin und Arbeitsvermittlerin Fr. Kilhey ist nicht da, ich bekomme ein Zettelchen, daß ich am 13. Juli um 9.30 wiederkommen soll, auf meinen Vorschlag, daß ich es gern amtlicher hätte, bekomme ich sogar einen Computerausdruck darüber.
14: Stabi.
4.Juli (so)
5.Juli (mo)
16: Proseminar in HU 3092: "Archäologische Wiederentdeckung Olympias". NW wird am 20.Juli 2004 in UL6 / 3082 um 17.40 geprüft für 20 Minuten.
6.Juli (di)
7.Juli (mi)
8.Juli (do) Heinz Fischer als 8. Präsident Österreichs vereidigt
Einige Fotos gemacht.
'Achtung! Achtung! ... ab 20.3.03 nur noch eine begrenzte Anzahl an Wartenummern ausgegeben ...' ( VERGRÖßERUNG! )
SOZIAL heiße Zone. Eine hellhäutige und eine dunkelhäutige Frau giften sich vor Raum Nr. 10 rassistisch an.
"Man weiß weder wo noch wie man sich anstellen soll." - sage ich halblaut.
Warten. Warten. Warten. Irgendwann kommt einer raus, hofft man. "Ich möchte nur was abgeben." - "Ich möchte auch nur was abgeben, zwei Kinder hab' ich auch zu Hause!" - fällt eine türkischen Akzent sprechende ein.
"Wer sich anstellen kann, der kann auch Angestellter werden." - "Der is angestellter." - fällt einer aus der Schlange ein.
12.30: KameraOperator vom ARD-Hauptstadtstudio zu mir: "Trink dein Káffee. Wir müssen jetzt arbeiten."
Sie lungern mit ihrer Redaktinschefin vorm Bürgeramt rum. Ich fotografiere sie. Dann kommt einer, den sie interviewt haben: "HELGE"
18.48-21: Stabi-Computer alle abgestürzt.
23: Gewitter über mir in der Singerstrasse, ein Schauer, das nie nachließ, nhelle Blitze zuckten im Osten, sich verstärkender Regen, ängstlich und wütend ich verkroch mich in Hauseingängen. Rufe mit brechtisch verfremdeter Stimmer die hohen Häuser hoch: "SCHEIß-BVG. Zerschlagt endlich die NAZI-Organisation! Preußischer Junker, Graf Arnim, der Arschloch!" Hemden und Hose durchnäßt kam ich gegen Mitternacht in der Revaler an.
SCHLANGEN: Du denkst Du bist der letzte, und schon ist wieder einer hinter Dir und Du bist nur noch der vorletzte.
SCHREIBEN: Aus allen Lagen und in allen Situationen.
GERECHT: Dem Recht gerecht wird's Geld verteilt.
STAAT: Gemeine vom UBU ROI durchherrschte Übergewalt, die auch das kleinste Aufmucken gegen seinen Zwang und seine Gewalt harsch ahndet, führt einen unerklärten Krieg gegen mich.

10.Juli (sa.)
9.39: Bei KAISER'S wird mir für 2 Flaschen ein 'Leergutbon' über 0,00 € ausgegeben. "Jetzt weiß ich auch, warum das Leergutbon heißt, weil da immer Null Cent drauf steht."
Entschuldigung, darft ich vor, ich hab nur Null Cent?" Der Sandler mit Bierkasten im Einkaufswagen vor mir versperrt mir weiterhin ungerührt den Weg zu Ausgang: "Ach so, der versteht kein Deutsch!" Und ich krieche durch die seitliche Absperrung.
Überall liegen Flaschen rum , die sich als "Die Pfandfreien" bewerben, von Sozialsadisten auf Straßen und Plätze geworfen.
11: Hinter mir spielt Straßenmusikant, ein 13 stöckiges Haus hoch. Wenn Geld herabgeworfen wird, hebt er es auf, und sagt brav "Danke!" - Dann läuft er mit seinem osteuropäischen Akkordeon beschwingten Schrittes an der Häuserfront zurück.
14 Uhr in Stabi folgendes abgeschrieben:
ETYPWTHE EN BASILEIA POLEI THS GERMANIAS,
Griechischer Geist aus Basler Pressen, Autor: Frank Hieronymus, © Universitätsbibliothek Basel 1992 (Publikation Nr. 15)
Erik Blumenfeld: deutscher Unternehmer und Politiker; CDU; Dr. h. c. mult 0707: ERIK BLUMENFELD GMBH RG.-NR. 7/2004 V.01.07.04 1276,0016: Bei Kaisers in den Arkaden vorm Automaten treffe ich Frank aus Hakenfelde, geboren in Wannsee. Schätzt mich auf Anfang 40.
Bernd MARTENS :Softal Electronic . Erik Blumenfeld Gmbh & Co Process Development König-Georg-Stieg 1, DE 21107 Hamburg GERMANY Tel. 040 - 75 30 8-0 Fax 040 - 75 30 8-12 Lieferprogramm Herstellung und Vertrieb von Anlagen zur Oberflächenvorbehandlung von Kunststoffen, Papier und Metall Coronabehandlung Reinigungsanlagen Ozonbehandlung SORBEXR Ozonvernichtung SORBALR Mikroperforationsanlagen Beschäftigtenzahl: 72 Geschäftsführung Dr. Philipp Lichtenauer Dipl.-Phys. Eckhard PrinzHistorie
Wir sind Pioniere und werden es bleiben:
Was im Gründungsjahr 1959 mit sechs Mitarbeitern begann, uns wegen der seinerzeit aufsehenerregenden Oberflächenbehandlung von "soft aluminium" den Namen SOFTAL gab und heute als "softalisieren" bezeichnet wird, ist für unsere Kunden in mehr als 60 Ländern der Erde zu einem Begriff für eine gewinnbringende Investitionspartnerschaft geworden. Einige Meilensteine auf diesem Weg:
- Vorbehandlung von Aluminiumfolien (SOFTAL-Patent)
- Entwicklung der Profilelektrode (SOFTAL-Patent)
- Entwicklung der MM-Elektrode (SOFTAL-Patent)
- Ional, d.h. die Coronabehandlung mit ortsfesten Funkenstrecken (SOFTAL-Patent)
- AldyneTM, die neue hocheffektive, lagerstabile Oberflächenbehandlung von Kunststoffen (SOFTAL / AIR LIQUIDETM-Patent)
11.Juli (so)
12.Juli (mo)
Die Zeit Nr. 25 vom 9.Juni 2004.21.30: Wilhelmstr. - Biege exaltiert um die Ecke. Zwei rechtsradikal kurzgeschnittene Ostjugendliche haben von einer Bank aus mein Verhalten beobachtet:
Kalifornischer Verfassungsrechtsprofessor Lawrence Lessig sagt: CODE is LAW.
Er arbeitet am Stanford Center for Internet & Society. Dort Lizenzen entwickelt für CREATIVE COMMONS, mit denen man bestimmen kann, welche Rechte man abtritt, und welche man behält. 95 % der geschützten Werke von den Rechteinhabern nicht oder nicht mehr kommerziell verwertet. Der in Palo Alto habilitierte, der von WIRED als 'Elvis des Cyberspace' bezeichnet wird, kämpft dagegen, daß die Kontrolle immer weniger beim Gesetzgeber (East Coast Code) und mehr und mehr bei der Industrie (West Coast Code)liegt. Er findet die Dauer des Urheberrechts zu lang, und die Reichweite zu gross.
INDUSTRY: Disney, Time Warner, Microsoft.
Gesundes Volksempfinden und Psychiatrie haben gemeinsam ihre flachwixenden Dialektik, die per definitionem eine rechte, reaktionäre, d.h. staatstragende, den status quo aufrechterhaltende, d.h. konterrevolutionär ist. Selbst für Berliner Verhältnisse scheine ich inzwischen ein allzu irrer Typ geworden zu sein, nicht mal mehr als Hofnarr brauchbar. Wenn ich dachte: "Du bist verrückt mein Kind, du mußt nach Berlin." - dann bin einer allzu romantischen Vorstellung von den inzwischen real existierenden Verhältnisssen aufgesessen.
13.Juli (di.)
Es geht letzten Ende um die totale Zerstörung meiner Arbeitskraft. Mir fehlt es am A und O, dem Geld, - ich bin wieder in einem Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint! Das Gefühl des Nicht-Ein-Noch-Aus-Wissens. Das Gefühl lebend eingemauert zu sein.
ABBA als Muppetshow
14.Juli (mi)
Der Flaschenkampf - ist der Kampf zwischen Besitzern und Eigentümern.
Der Flaschenautomat - ist der Kampfplatz des Kampfes zwischen Besitzern und Eigentümern.
Die Besitzer - sind die Flaschensammler.
Die Eigentümer - sind die Discounter.
Der Flaschenautomat birgt und gebiert Chaos.
15.Juli (do)
3 Stunden --> 1 1/2 (Ostbahnhof - Potsdamer Platz). Schrittlänge: 3 Handspannen. Meine 'Wuppdizität'(Geschwindigkeit. Um 1860 in Berlin entstanden) ist größer geworden. Der Stadtläufer unterwandert Berlin querfeldein - über alle Benjes-Hecken hinweg.
Wie fast absolut lautlos der koreanische Theologiestudent über die UNI-Wien Flure schwebte. Jetzt bin ich leichter, so werde auch ich lautloser.
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