Back to Sozialabbau (Teil II)/ #Naomi de.geocities.com/sekroethi/BerlinMaiff.html#Naomi
Jump back to Basic URL: de.geocities.com/sekroethi/index_BERLIN.html
14. Juni
NAOMI: Bergenrodt, der Schreibwarenverkäufer auf dem HU-Campus, sagt, einer hätte gesagt, sie hätte sich 'vorgebeugt'. Ich sage: 'Keine falsche Bewegung!' (Sonst kommt er!)
Sie ist großäugig, mykenische Physiognomie, studiert neuere und neueste Geschichte. Braucht Unterschrift für alte Geschichte, damit sie nach Paris kann. Sie müßte jetzt in ein Proseminar über 'antike Agonistik'. Ich sage, ich komme mit, 'das interesssiert mich'. Rick sagt, ich solle bleiben. Aber ich bin mitgegangen. Oben schreiben mir Eva und Naomi auf ein Papier Themen auf: "Ep(h)inikien (Pindar), Penthathlon, mythische Ursprünge, Pelops vs Herakles, Sprunggewichte, großer Ruhm der Sieger, Pankration, Vasen, Sportgeräte,
Hellanodiken = Schiedsrichter (mit Peitschen)
Quadrigen, Zeusstatue von Phidias.
OLYMPIA 1. Sportstätte 2. Heiligtum
Gymnasion - Palästra
Skizzen aus Kleinem Pauly projizieren die Referenten an die Wand.
Gymnasion im 4. Jht. in Stein. Die 19 Bäume wurden zu 19 dorischen Säulen.
Autostat? des Propylon (Eingangstor zur Palästra)
DROMOS (10,12 m X 220 m)
Paidotriben (Trainer) wurden von Gymnasiarchen überwacht. Der Kladeios schwemmte Gymnasion hinweg.
PALÄSTRA: Im 3. Jht. von Ptolemaios errichtet. Qudratischer Grundriß: 66,35 m X 66,75 m (Innenhof: 41 qm)
VITRUV Vitruvius, fortasse L. Vitruvius Mamurra, architectus, circa annum 80 natus, obiit circa annum 20.
550 v. Chr. für 'gymnische' Sportarten entstanden entstanden. Ausmaße: 192 m (212) X 30 m. 20 Läufer konnten starten.
Kampfrichtertribüne in letztem Drittel von 12 Richtern aus römischer Zeit. Gegenüber saß die Demeterpriesterin als einzige Frau.
Der Alphaios trennt Hippodrom (20 Pferde) und Drom (20 Läufer, Stadion). Im 11. Jht n.Chr. werden Abmessungen genannt. Etwas 4 Stadien lang. Joachim Ebert. Zielsäule mit Hippodamia-Statue. Taue halten Pferde.
Ab 4. Jhtt.: 40-50.000.
Verheiratete Frauen dürfen nicht über den Alphaios. Strafe fürs Übertreten: Hinunterstürzen vom Felsen Hippaion.
HERAIEN (FrauenOlymiaden) wurden zwischen den Männer-Olympiaden abgehalten.
LEONIDAION (Ehrengästehaus). Der Rest übernachtete in Zelten. Seuchengefahr. 5. Jht. gab es Tonrohrleitungen. LUKIAN spricht von Dürstenden, ZEUS ALKMIOS sollte die Fliegen (OISTROI) über den Alphaios zurückjagen. ALPHAIOS = Trennlinie zwischen männlichem und weiblichem Bereich (meine Hypothese). (Athene hat für Kleisthenes Brautschau organisiert.)
Themistokles begeistert empfangen in Olympia.
Alkibiades reüssierte in Olympia.
Philipp II. von Makedonien war Besitzer eines Rennstalls und wurde geehrt, nicht der Pferdelenker selber. (vgl. im Hellenismus wurden die Choregen mehr geehrt als die Schauspieler und Tänzer.)
20:30:"Wir möchten Sie, darauf aufmerksam machen, daß die Bibliothek nur noch eine halbe Stunde geschlossen ... pardon ... geöffnet wird."
In H.'s opinion, as stated above, they came to power only because of their usefulness for Rome. They protected the eastern part of the empire and were, when they finally became too powerful for Aurelian, forced to revolt.
Proseminar Olympia Montag, 16-18 Uhr, wö., UL 6, 3092 (Beginn: 19.04.2004) Tutorium: Horst Blechschmidt, Donnerstag, 15-16 Uhr, DOR 24, 209 Proseminar Römer und Perser im 3. Jahrhundert Dienstag, 16-18 Uhr, wö., UL 6, 1070 (Beginn: 13.04.2004) Tutorium: Katharina Umpfenbach, Dienstag, 15-16 Uhr, UL 6, 2060 Sprechstunde im Sommersemester 2004: Montag, 18.00-19.00 Uhr, Raum 3082 Weitere Termine nach Vereinbarung (über E-mail: HartmannU@@geschichte.hu-berlin.de)
21.Juni
The Greeks referred to the Sanctuary of Zeus as the Altis. The name Altis came from a corruption of the Elean word for grove ('Hain'), alsos.
The crowns made of olive leaves came from a wild olive tree in the Altis, which was called the olive of the Beautiful Crown. Olive trees, which supplied the Greeks with olive oil, olives, a cleaning agent for bathing, and a base for perfumes, were an important resource in the rocky and dry Greek environment. A Greek legend credited the hero Herakles (Hercules) with 'introducing the olive tree to Greece' (Pausanias).
28.Juni (Mo)
16-18: Dr. Udo Hartmann in Raum 3092 gab Tips zum Referate schreiben.
Römische Kaiserzeit: 27 v.Chr. ---> 284 n.Chr.
Spätantike: 284 n.Chr. ---> Untergang Roms
Lukian beschreibt sein Leben. Vater erwürgt, dann nach Palästina, dort mit christlichen Gemeinden, und deswegen ins Gefängnis, kehrt in Heimatstadt Parion (Parium, Mysia, Anatolia) zurück, nach Exkommunikation soll er Kyniker geworden sein, und traf in Rom und Athen Herodes Atticus. In Olympia hielt er Schmähreden auf die modernen, verweichlichten Sitten, und soll sich schließlich herakleslike dort verbrannt haben.
An account of his life was written by Lucian, who was present at his death-scene. See Gell. xi. 13.
PEREGRINUS PROTEUS (and cent. A.D.), Cynic philosopher, of Parium in Mysia. At an early age he was suspected of parricide, and was obliged to leave his native place. During his wanderings he reached Palestine, where he ingratiated himself with the Christian community, and became its virtual head. His fanatical zeal and craving for notoriety led to his imprisonment, but the governor of Syria let him go free, to prevent his posing as a martyr. He then returned to Parium to claim his paternal inheritance, but finding that the circumstances of his father's death were not yet forgotten, he publicly surrendered all claims to the property in favor of the municipality. He resumed his wandering life, at first assisted by the Christians, but having been detected profaning the rites of the Church, he was excommunicated. During a visit to Egypt he made the acquaintance of the famous Cynic Agathobulus and joined the sect. Meeting with little encouragement, he made his way to Rome, whence he was expelled for insulting the emperor Antoninus Pius. Crossing to Greece, he finally took up his abode at Athens. Here he devoted himself to the study and teaching of philosophy, and obtained a considerable number of pupils, amongst them Aulus Gellius, who speaks of him in very favorable terms. But, having given offence by his attacks on Herodes Atticus and finding his popularity diminishing, he determined to create a sensation. He announced his intention of immolating himself on a funeral pyre at the celebration of the Olympian games in 165, and actually carried it out. Lucian, who was present, has given a full description of the event.
Die Olympischen Spiele waren nun vorüber, und weil eine so große Menge von Fremden auf einmahl abging daß kein Fuhrwerk mehr zu bekommen war, mußte ich wider Willen zurück bleiben. Peregrin, der die Sache immer von einem Tage zum andern aufgeschoben hatte, kündigte endlich die Nacht an, worin er uns seine Verbrennung zum Besten geben wollte. Ich verfügte mich also gegen Mitternacht in Begleitung eines meiner Freunde gerades Weges nach Harpine, wo der Scheiterhaufen stand. Wenn man von Olympia neben der großen Rennbahn ostwärts geht, hat man gerade zwanzig Stadien6) dahin zu gehen. Wie wir ankamen, fanden wir den Holzstoß in einer ellentiefen Grube aufgesetzt. Er bestand größten Theils aus Kienholz mit dürrem Reisig vermischt, damit das Ganze desto schneller in Flammen geriethe.
So bald der Mond aufgegangen war, (denn billig mußte auch Luna eine Zuschauerin dieser herrlichen That abgeben) erschien Peregrin in seinem gewöhnlichen Aufzug, und mit ihm die Häupter der Hunde,7) vornehmlich der edle Theagenes, der eine brennende Fackel in der Hand trug, und die zweyte Rolle bey dieser Komödie nicht übel spielte. Auch Proteus selbst war mit einer Fackel bewaffnet. Beide näherten sich von dieser und jener Seite dem Scheiterhaufen und zündeten ihn an. Proteus legte den Tornister, den cynischen Mantel und den berühmten Herkulischen Knüttel ab, und stand nun in einer ziemlich schmutzigen Tunika da. Hierauf ließ er sich eine Hand voll Weihrauch geben, warf sie ins Feuer, und rief, das Gesicht gegen Mittag gerichtet, (denn auch dieß gehörte zur Etikette des Schauspiels) - »O ihr mütterlichen und väterlichen Dämonen, nehmt mich freundlich auf!« - Mit diesen Worten sprang er ins Feuer, und wurde sogleich durch die rings umgebenden und aufsteigenden Flammen dem Aug' entzogen.
Clay, Diskin: Lucian of Samostata. Four philosophical lives (Nigrinus, Demonax, Peregrinus, Alexander Pseudomantis), ANRW II 36.5 (1992), 3406-3450.
Die ersten Aufzeichnungen über die Olympischen Spiele, und damit die Einleitung der zweiten Epoche, sind aus dem Jahre 776 v. Chr. gefunden worden, als die Priester von Elis begannen über die Spiele Buch zu führen. Die Ursprünge, man sehe von den Mythen der damaligen Zeit ab, sind auf die so genannten Leichenspiele in Elis zurückzuführen. Bei diesen galt es in den Wettkämpfen den Besiegten zu töten.
Diese Art der „Wettkämpfe“ geriet kurzzeitig in Vergessenheit, bis Kriege die heutigen Gebiete in Griechenland heimsuchten. Der König von Elis befragte aufgrund der Notlage das Orakel von Delphi und erhielt die Weisung, dass alljährliche Freudenfeste Frieden stiften würden. Mit Hilfe eines Vertrages suchte er mit dem König von Sparta das Bündnis, und zum Zeichen ihrer Allianz ließen sie ein kultisches Fest feiern, deren Störung nicht nur die beiden Stadtstaaten, sondern auch den Zorn des Gottes aufrufen würde. Die Olympischen Spiele waren (wieder)geboren.
In der dritten Epoche von 472 bis 400 v. Chr. galt das „goldene Zeitalter“, in dessen Rahmen die Spiele ihren Glanz erhielten, der für die Wiedereinführung in der Moderne verantwortlich sein mag (siehe dort), aber auch das wahre Bild Olympias auf einen Bruchteil seiner Zeit begrenzt und die Hintergründe und schlechteren Zeit verschleiert. Ab 472 wurde die Dauer der Spiele auf fünf Tage festgelegt, deren Verlauf aufgrund des Status der Olympischen Spiele als kulturelles Fest streng geregelt war. Zu dieser Zeit nahmen auch Staatsmänner und Fürsten als Athleten teil, der berühmte Geschichtsschreiber Herodot kommt nach Olympia und liest aus seinen Werken, Pindar schreibt seine Oden auf die Sieger, Phidias schafft eines der Sieben Weltwunder: die Zeusstatue. Olympia ist zu einem kulturellen Mittelpunkt Griechenlands und des gesamten Mittelmeerraums geworden.
Auf das „goldene“ folgte bis 338 v. Chr. das „silberne Zeitalter“. Aufgrund ständiger Kriege wurden die Griechen geschwächt, konnten immer wenige gute Athleten nach Olympia bringen, und aus anderen Kolonien, wie Sizilien, Kleinasien und Afrika, strömten immer mehr herbei. Olympia wurde eine Art nationaler Wallfahrtsort.
In der letzten Epoche verkamen die Spiele, als Griechenland seine Selbstständigkeit an das sich immer weiter ausdehnende römische Reich verlor und dessen Provinz wurde. Immer mehr Berufsathleten traten an. Olympia, als Stätte eines kultischen Festes, verlor langsam an Bedeutung. Nach zwischenzeitlicher Blütezeit verbot Kaiser Theodosius die Spiele im Jahre 393 n. Chr. als heidnischen Kult.

Am Montag, den 24. Mai, um 07.40 Uhr wurde das letzte Teilstück der Rio-Antirrio-Brücke, die das westgriechische Festland mit dem Peloponnes verbindet, eingesetzt. Die Fertigstellung der insgesamt 2.833 Meter langen Brücke ist somit vier Monate vor dem ursprünglich vorgesehenen Datum, dem 24.12.2004, erfolgt. Die Überfahrt wird nunmehr lediglich vier Autominuten dauern und das Ende der zeitraubenden Überquerung mit der wetterabhängigen Fähre markieren. Die Einweihung wird am 7. August mit einem großen Spektakel erfolgen. Einen Tag später werden Läufer mit dem olympischen Feuer auf ihrem Weg nach Athen die Brücke durchqueren. Ende August wird sie dann offiziell für den Verkehr frei gegeben. Bei der technologisch einzigartigen Konstruktion handelt es sich um die größte Schrägkabelbrücke der Welt. Die 740 Millionen Euro teure Rio-Antirrio-Brücke, deren Fahrbahn an der höchsten Stelle 52 Meter über dem Meeresspiegel und 117 Meter über dem Meeresboden verläuft, hält sehr starken Erdbeben und selbst einer Kollision mit einem 180.000 Tonnen schweren Tanker (bei einer Geschwindigkeit von 16 Knoten) sowie Winden von bis zu 265 km/h stand.
Deutsche Seiten zu Olympia in Athen:
Planst Du einenUmzug Berlin -> Paris?
Umziehende Studenten (Paris-->Berlin) suchen Leute für die Rückfahrt Berlin ->Paris.
Tel. 030-61626604 und Email: [email protected]
URL of this page: http://de.geocities.com/sekroethi/Naomi.html