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Dichter & Künstler in B.Kirchner, Döblin. - Papenfuß, Flanzendörfer, Schittko -Bernd Papenfuß-Gorekungezwungen das geschlecht & billig ist das steak bitter fällt der regen auf den weg kommunismus ist ätsch & nicht bäh - eine kinderkrankheit des anarchismus(zitiert aus: Papenfuß: SBZ-Land und Leute", Gedichte mit Vorwort von Peter Böthig. Clemens Schittko
(Ein Kapitel Kapital)
für „flanzendörfer“ (31.12.62-05.08.88) zum 40.(die wechseljahre zum jahreswechsel)
was wir verteilen an dreck
hin über die oberflächen
uns oberflächlich herziehen die hand
ist auch nur so ein wisch, textiles utensil
in das wir spucken das geleckte
eurer fingierten drücke zum gespurten
greife eingeseift abgeschmiert
von der fassade her an
künden die kinder (so sehr
sie auch ba-r-föGeln
mögen) das zu reinigende
mit dem reinlegen auf beschlagenen fenstern
u.a. namen feste zu landen
wo flüssig war nicht mehr feierlich zu-sein vergaß
wie ich ausschwitz das sich weggeholt eingeworfene
mit dem eingeholt weggeworfenen perpetuierend möblierter
picknix glaube ich werde nicht mehr wie die beheimateten
automaten die dritten pro cent verjährend schlucken
ohne von sich es wider geben zu können
kannst du von oben herab zusehen
wo unten rum du geblieben wärst
als reißen (weißer) eines gullivers geschäfte sich machen
um einen einzigen waschsalon auf der ponderosa für lau
den aggregatszuständen des körpers notdürftig bar
läßt politieren sich was gebeutelt
nicht mehr zu sacken war zu plätten
kontaktete g-leitcreme bei jedem handshakes
was wir verleiten zu dreck vereiteln
ist eiter bis schicht für schicht verkrustet
gesellschaftern auf pump arschgedeckt ein-gelenk
es gesäugt herablassend abzublasen
die schwärze gleist mit kohlensäure
versetzte sprechbasen enteisent
ein regen auch nicht überwintert
wenn kapitalismus kapitulieren muß
dezember 2002 / januar 2003
Ernst Ludwig Kirchner
1880: Chemnitz geboren. 1906: "Brücke". 1911: "Brücker" nach Berlin. 1915: "Kirchner meldet sich «unfreiwillig freiwillig» - in der Hoffnung die Waffengattung wählen zu können - zum Militär. Einberufung zur Mansfelder Feldartillerie in Halle an der Saale. Im September durch Intervention seines Reitlehrers, Prof. Hans Fehr (1874-1961), wegen einer psychischen Erkrankung vorläufig aus dem Dienst entlassen. Anfang November wird er bis zu einer möglichen Genesung dienstuntauglich geschrieben. Nach dem 15. Dezember Abreise in das Sanatorium Dr. Kohnstamm, Königstein im Taunus. In den Selbstbildnissen dieser Jahre (Der Trinker, G 428, und Selbstbildnis als Soldat, G 435), die zu den bekanntesten Künstlerselbstbildnissen der klassischen Moderne zählen, spiegelt sich die existentielle Verzweiflung des Künstlers. Dr. Carl Hagemann (1867-1940), ein Chemiker und später Direktor der I.G. Farben, wird zu einem der wichtigsten Sammler Kirchners." Kirchner Museum Davos1916: "Aufenthalt in verschiedenen Sanatorien in Berlin und in Königstein (Taunus)." 1917: "In October of 1917 he began to suffer from paralysis of the hands and feet, for which he sought a cure in Kreutzlingen in Switzerland. Kirchner's nightmarish vision in the Oberlin self-portrait seems eerily prescient of this condition." paralysis of the hands and feet1937: Entartete Kunst "From 1936 onward Kirchner was increasingly disturbed by news of the Nazis' attack on modern art, occupation of Austria, and ban on the exhibition of his work in Germany. The stress of these circumstances and the onset of illness led him to destroy all of his woodblocks and some of his sculpture and to burn many of his other works. On June 15, 1938, he took his own life." Entartete Kunst Noah Fuchs
Berliner Großstadtromane
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