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 Dichter & Künstler in B. 

Kirchner, Döblin. - Papenfuß, Flanzendörfer, Schittko -

Berlin Alexanderplatz (Titelbild von 1929)
Die Geschichte vom Franz Biberkopf 1929
(Unterrichtsmaterialien und -vorschläge - keine fertigen Lösungen)

Bernd Papenfuß-Gorek

    ungezwungen das geschlecht & billig ist das steak  
    bitter fällt der regen auf den weg  
    kommunismus ist ätsch  
      
    & nicht bäh - eine kinderkrankheit des anarchismus 
    
    (zitiert aus: Papenfuß: SBZ-Land und Leute", Gedichte mit Vorwort von Peter Böthig.

Clemens Schittko

    E-Urologie

    (Ein Kapitel Kapital)
    für „flanzendörfer“ (31.12.62-05.08.88) zum 40.(die wechseljahre zum jahreswechsel)
    
                          was wir verteilen an dreck
                          hin über die oberflächen
    uns oberflächlich herziehen die hand
    ist auch nur so ein wisch, textiles utensil
    in das wir spucken das geleckte
    eurer fingierten drücke zum gespurten
                   greife eingeseift abgeschmiert
                             von der fassade her an
                       künden die kinder (so sehr
                                  sie auch ba-r-föGeln
                         mögen) das zu reinigende
    mit dem reinlegen auf beschlagenen fenstern
                                   u.a. namen feste zu landen
    wo flüssig war nicht mehr feierlich zu-sein vergaß
    wie ich ausschwitz das sich weggeholt eingeworfene
    mit dem eingeholt weggeworfenen perpetuierend möblierter
    picknix glaube ich werde nicht mehr wie die beheimateten
    automaten die dritten pro cent verjährend schlucken
    ohne von sich es wider geben zu können
    kannst du von oben herab zusehen
    wo unten rum du geblieben wärst
    als reißen (weißer) eines gullivers geschäfte sich machen
    um einen einzigen waschsalon auf der ponderosa für lau
                den aggregatszuständen des körpers notdürftig bar
    läßt politieren sich was gebeutelt
    nicht mehr zu sacken war zu plätten
    kontaktete g-leitcreme bei jedem handshakes
    was wir verleiten zu dreck vereiteln
    ist eiter bis schicht für schicht verkrustet
    gesellschaftern auf pump arschgedeckt ein-gelenk
    es gesäugt herablassend abzublasen
    die schwärze gleist mit kohlensäure
    versetzte sprechbasen enteisent
    ein regen auch nicht überwintert
    wenn kapitalismus kapitulieren muß
    
    dezember 2002 / januar 2003
    

Ernst Ludwig Kirchner

    Ernst Ludwig Kirchner - Ausstellung im Kulturforum gegenüber Stabi. 1995 produziertes biographisches Video über ihn, von Schweizer Bank finanziert, im Vorraum angeschaut. Ernst Jünger soll auch darin gesprochen haben, aber es waren nur zwei SprechenInnen zu hören.
    1880: Chemnitz geboren. 1906: "Brücke". 1911: "Brücker" nach Berlin.
    1915:
    "Kirchner meldet sich «unfreiwillig freiwillig» - in der Hoffnung die Waffengattung wählen zu können - zum Militär. Einberufung zur Mansfelder Feldartillerie in Halle an der Saale. Im September durch Intervention seines Reitlehrers, Prof. Hans Fehr (1874-1961), wegen einer psychischen Erkrankung vorläufig aus dem Dienst entlassen. Anfang November wird er bis zu einer möglichen Genesung dienstuntauglich geschrieben. Nach dem 15. Dezember Abreise in das Sanatorium Dr. Kohnstamm, Königstein im Taunus. In den Selbstbildnissen dieser Jahre (Der Trinker, G 428, und Selbstbildnis als Soldat, G 435), die zu den bekanntesten Künstlerselbstbildnissen der klassischen Moderne zählen, spiegelt sich die existentielle Verzweiflung des Künstlers. Dr. Carl Hagemann (1867-1940), ein Chemiker und später Direktor der I.G. Farben, wird zu einem der wichtigsten Sammler Kirchners." Kirchner Museum Davos
    1916: "Aufenthalt in verschiedenen Sanatorien in Berlin und in Königstein (Taunus)."
    1917:
    "In October of 1917 he began to suffer from paralysis of the hands and feet, for which he sought a cure in Kreutzlingen in Switzerland. Kirchner's nightmarish vision in the Oberlin self-portrait seems eerily prescient of this condition." paralysis of the hands and feet
    1937: Entartete Kunst

    "From 1936 onward Kirchner was increasingly disturbed by news of the Nazis' attack on modern art, occupation of Austria, and ban on the exhibition of his work in Germany. The stress of these circumstances and the onset of illness led him to destroy all of his woodblocks and some of his sculpture and to burn many of his other works. On June 15, 1938, he took his own life."  Entartete Kunst
Noah Fuchs
    Apo-Opa von der Mahnwache am Roten Rathaus. War früher mit Tangerine Dream. Seine Literatur versucht er bei etablierten Verlagen unterzubringen.Keine Seiten bei Google.de, wahrscheinlich hieß er früher anders
Berliner Großstadtromane

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