Liebe
16 Uhr: Heute nacht war Vollmond. Gestern abend alle hier schienen ein wenig launig & liebeslustig.
Führung vom Bibliothkekar in Stabi. 'Schlagwortkatalog' sagt sie, bis 1997, jetzt Sachkatalog, systematischer Katalog.
Ich seh sie im Profil. Ihr koketter Blick, der sich ihrer Wirkung auf das andere Geschlecht bewußt zu sein scheint, gefällt mir. Ständig scheint sie meinen verlangenden Blick zu ignorieren und abzuwehren. Ihr Lächeln und ihre Wortmeldungen so was von belanglos, ich spüre, sie will und kann nur eins wirklich gut, Ihren Blick wirklich zu suchen und ihm standzuhalten, traue ich mich nicht, so bleibe ich ewiger Romantiker..
Üppige Oberweite - so wie ich es gern hätte.
Dann steht sie mit den andern auf, ich will sehen, wie sie geht, etwas x-beinig, was sie für mich noch weiblicher macht, sie hat einen schmalen, geilen, blonden Hintern unter beigefarbener (?, bücherregalfarbe), enganliegender Hose.
Alles andere wird egal, alle anderen werden belanglos. Diese Koketterie, dieses durch die Händegleitenlassen ihres Haares, und dann - als ob sie daran in völliger Selbstverliebtheit zu riechen scheint.
Mich völlig kaprizierend auf sie, alle anderen und alles andere scheint mir mit einem Mal häßlich und belanglos, nur noch sie, sie, sie.
Sie scheint ein wenig erkältet, putzt sich die Nase, was mich nur noch geiler macht, oben und unten schlüpfrig, denk ich.
Nur noch sie, diesen Stern, sehend, im siebten Himmel.