Modellstudiengang Medizin Köln – Ein Erfahrungsbericht




 
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Bücher für das 3.Semester

Biochemie: Ich habe die meiste Zeit mit dem Buch "Biochemie des Menschen" von Florian Horn, Gerd Lindenmeier etc. gelernt. Es ist von Medizinstudenten geschrieben und soll besonders verständlich sein. Was ich schon nach lesen der ersten Seiten bestätigen konnte, da es zeitweise fast so geschrieben ist, dass es als "Biochemie für Dummies" durchgehen könnte. Aber von mir hört ihr da bestimmt keine Kritik. Meine ausgesprochene Leidenschaft für alles das mit Chemie etc. zu tun hat konnte ich schließlich noch nie verschleiern. :-) (*vorsicht! Ironie!) Eine gute Freundin war vom Löffler/Petrides gerade zu begeistert. Sie fand ihn sehr verständlich, gibt aber zu, dass der Umfang unschaffbar ist, da er auf jeeeeedes Detail eingeht. Da ist der kleine Löffler schon handlicher! Zusätzlich kann ich noch das Buch "Biochemie in Frage und Antwort" empfehlen. Einerseits für die, die Biochemie im mündlichen haben, aber auch für den normalen Kurs, da ich die Erklärungen zu gezielten Fragen als gut nachvollziehbar und echte Verständnis Hilfe empfand!

Anatomie: Hui! Für Anatomie nur ein Buch zu empfehlen würde schwierig werden, deshalb geb ich hier gleichmal meinen Senf zu einigen dazu! Also, Anfangs habe ich mit dem Lippert gelernt. Der ist sehr gut geschrieben und echt interessant. Allerdings musste ich bald feststellen, dass er einfach zu interessant ist! Soll heissen: Ich habe mir kaum Fakten gemerkt, weil ich von Klinikkasten zu Klinikkasten sprang. (Fast dasselbe gilt übrigens auch für den Benninghoff, nur das der nochmal doppelt so umfangreich ist und aus 2 Bänden besteht. Den könnt ihr euch höchstens zum schmökern und angeben in den Schrank stellen!) Ich habe mich schließlich für das Kurzlehrbuch vom Moll entschieden. Der ist zwar nicht so schön als Roman geschrieben, reiht dafür aber Fakt an Fakt und ist zum lernen einfach klasse! Orientiert euch beim lernen am besten an den Vorgaben im Skript, das es im Skriptenzimmer gibt. Das ist sehr knapp gehalten und ihr könnt gut überprüfen wie weit ihr schon voran gekommen seit! Nicht umbedingt für das bestehen der Testate entscheidend, allerdings für das Physikum sehr wichtig ist dann noch ein Embryologie Buch. Ich habe mich für das Kurzlehrbuch von Lütchen-Drecoll entschieden. Es ist reich bebildert und somit sehr verständlich. Unabdingbar für den Kurs ist dann natürlich noch ein Anatomie-Atlas. Den solltet ihr aber ja schon seit dem Neuroanatomikurs haben. Der Sobotta ist und bleibt der Renner bei den Studenten, allerdings sind Netter und Tillmann auch sehr schön. Hier bleibt es ganz allein eurem ästhetischen empfinden überlassen zu entscheiden welchen ihr nehmt. Sie tuns alle! Wer möchte kann sich auch noch einen Fotoatlas zulegen. Ich fand ihn hin und wieder sehr hilfreich, unbedingt notwendig ist aber sicher nicht.


 
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