Montag, 19. Februar 2007 


Urlaub Türkei  

 

English Poem Collection 

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Gedichte und Essays

 

Hartmut Alt
Gedanken über das Leben


Eins

Du bist das Leben im Leben. Beobachtet von Deinem Ich aus der anderen Welt; und doch hier in der Gegenwart. Du lebst in jeder Deiner Zellen als Teil der Anderswelt, und Teil von Dir aus anderen Welten; ausgestattet mit Deinem Geist Deines Lebensbaumes. Wo immer Du warst , sein wirst und was immer Du denkst, Du bist immer wieder Du. Du bist Teil Deiner Liebe und liebst Dich selbst, wie Du Dein Leben liebst in jedem Teil Deiner selbst, dem Du den Geist gegeben hast. Der Geist ist mit Dir und von jedem Geist, was jemals war ist Geist in jeder Deiner Zellen. Und jede Zelle, die ein Teil von Dir ist, und von Dir geliebt wird, wird ein Geist scheiden in die neue Welt. So wird nichts von Dir verloren gehen; weder in der alten Welt, noch in der neuen Welt. Du wirst Mann und Frau sein und lernen zu lieben als Mann und Frau. Die Geisteskraft der Liebe mehrt die Gefühle, die Frau und Mann empfinden, und eines Tages wird sich der Geist von Mann und Frau verschmelzen zu einer Einheit und Zellen werden entstehen, die eins sind in ihrer Liebe; in der Erkenntnis eines gewesen zu sein, bevor man sie trennte.

Das Licht des Regenbogens

Gäbe es ein Meer von Regenbögen, würde ich dich erkennen, als einer von vielen, und einer von allem.
Deine Schönheit besäße das Licht der Welten und alles zusammen ergäben das Weiß der Sterne, die erschaffen Monde und Planeten. Und wärest Du einer davon, so würde ich dich erkennen, als einer von vielen, und einer von allen. Auf den Monden und Planeten leben Geschöpfe deren Schönheit die Anmut Gottes wiederspiegeln. Sie sind gleich und doch so einzig, wie eine kristalline Struktur einer Schneeflocke einzig sein kann, jede für sich mit einer erhabenen Schönheit, einer Eleganz und Würde, und doch verbunden in den Meeren, geschaffen aus dem Licht des Regenbogens, in das wir aufsteigen und wieder hinabtauchen, um der Ewigkeit das Licht zu bringen.

Getrenntes Erleben von Materie und Geist

Wenn auch der Geist alles verbindet, so trennt die Materie den Geist. In der Dimension der Ewigkeit werden wir uns wieder finden. Und doch ist es nur eine Dimension. Es ist die Dimension der Ewigkeit, so wie die Dimension der Stille, des Lichtes und die Dimension der Endlichkeit. Menschen des materiellen Geistes glauben an die ihnen angeschlossenen Sinne, die sie fühlen können. Alles was sie nicht fühlen können, lassen sie los und betrachten es als Trennung, als getrennt sein und nicht zu ihnen gehörig. So erfassen sie mit ihren Sinnen nur Dinge die sie gefühlsmäßig als zu ihnen gehörig wähnen und lehnen angstvoll ab, was sich außerhalb dieses Konstruktes befindet. Menschen mit der Liebesfähigkeit des Geistes fühlen sich mit allem verbunden, was ist. Sie fühlen sich mit der Schöpfung verbunden. Werden sie von der Schöpfung getrennt, durch Versagen von Liebe, durch überstarke Bindung an die materielle Welt und Auflegung von Normen und Werten , die die Orientierung des Geistes an das Verbundensein mit der Schöpfung zu verhindern sucht, werden sie krank. Sie werden krank an Geist und sie werden krank in ihren Körpern. Ihre Wahrnehmung im Außen bleibt bestehen, doch sie werden aufgefordert sie zu leugnen, sie zu unterdrücken und mit starken Psychopharmaka zu bekämpfen.

Aus der Dunkelheit ins Licht

 

Tränen fließen durch den Zeitfluß ins endlose Meer.
Trauer umhüllt eiskalte Körper, die sich im Winde des Zorns biegen.
Im unablässigen Geschrei der sich verdunkelnden Lebenssonne verschmilzt der geschwärzte Horizont mit der Nacht ohne Erwachen. Kriege der Gefühle aus Haß, Habgier und Eifersucht haben ihr zerstörerisches Werk vollbracht. Menschenverachtung und Materialismus
verwüstete das lebenswichtige Organ Liebe - vom Menschen durch den Menschen. Im erbarmungslosen Kampf niederer Kreaturen, aus der Schöpfung der Dunkelheit, brachen ein in die Herzensgemächer von Treue, Liebe,
Toleranz und Menschenwürde. Sie plünderten und mordeten.

Jegliches Gefühl für Nächstenliebe verstarb in den Armen der blutrünstigen Ritter der Finsternis, die die ewige Verdammnis aus dem Engelreich satt hatte, und sich nahmen was immer sie wollten.

Kreaturen aus Licht, mit den Schwertern der Liebe eilten herbei. Sie zerteilten den Vorhang ewigen Hasses und Eitelkeiten. Retteten die Herzen der Abtrünnigen, Verzweifelten und Besitzlosen. Verhüllten ihre schmerzgezeichneten Körper mit dem Salbei des Lächelns, der Annahme und Geborgenheit, schenkten ihnen eine neue Sonne, welche sich blutrot vom Horizont in den stahlblauen Himmel erhob. Fontänen aus Licht ergossen sich in den neuen Tag, der nie enden sollte und das Lachen der Kinder ließ jegliches Gefühl von Traurigkeit für immer verschwinden.
 

Stern : „ Die Magie des Übersinnlichen“

Die einzige Magie die der Stern dem Übersinnlichen abgewinnen konnte, ist die Tatsache das Übersinnliche mal wieder als Verkaufsschlager zu missbrauchen.

 

Altbackenes wie englische Spukschlösser, Geisterfotos, „Remote Viewing“ als eingesetzte Technik der Supermächte während des kalten Krieges mit angeblich vernichtenden Testaten war die Krux aus dem mehrseitigen Artikel. Dabei wurde nur in eine Richtung von einem Herrn Wiseman, Psychologe seines Zeichens, geforscht, der hunderte von Zeugen und hochmoderne Geräte zum Nachweis eingesetzt haben will. Elektromagnetischen Feldern wurden dann Beweise für die Wahrnehmung Geisterhaftem angedichtet. Gut das Edison die Glühbirne, den Strom „erfunden“ hatte, und man nun elektromagnetische Felder hat, die so was auslösen . Wie hätte man es sonst erklären sollen. Auch niederfrequente Schwingungen aus Ventilatoren und Orgelpfeifen, sogenannte Schumann Frequenzen, 19 Schwingungen pro Sekunde, lassen uns „verrückt“ werden. Nun ja, Schwingungen von 11 Herz...die sogenannten Elf-Wellen sind uns ja schon von „amerikanischen Modellversuchen“ bekannt.

Wie gut das alles so doch ein gutes Ende fand, und alles erklärt werden kann.

Lediglich die PEAR-Forscher kamen gut weg, die menschliche Erregungszustände mit dem Computer messen können, und ein weltweites Netz aufbauten. Danach schlugen die „Wellen“ mächtig hoch am 11.09.2001 und bei Lady Di´s Tod. Eine kleine Unsicherheit in der Erklärungsnot der Wissenschaftler, die so der Stern in einem zitierten Statement die Unwissenheit jener noch fehlenden wissenschaftliche Nachweise in der Unwissenheit und nicht im Mystischen oder Okkulten oder auch Übersinnlichem sucht.

 

Auffallend ist wieder einmal die geringe Bandbreite der untersuchten Phänomene und der dazugehörigen Experimentatoren. Mon Seniore Lucadou wurde als Vorzeigepferdchen deutschen Forschergeistes der Parapsychologie vorgeschickt, ein wahrlicher Freund und Unterstützer der parapsychologischen Sicht-, und Herangehensweise an Phänomene mit tollpatschigen, naiven Methoden.

Hartmut Alt

Der Andere in uns

 

Du wirst nicht finden, was du nicht suchst.Du kannst nicht hassen, was du nicht liebst. Laß es leben in seiner Welt. Laß es sein,an seinem Ort. Nimm etwas von ihm, aber nimm es nicht fort.

 

Lebe in einer Stunde, wachse an einem Tag. Lache in einer Minute für ein ganzes Leben. Liebe dein Leben für die Ewigkeit.

 

Was immer wir suchen auf unserer großen Reise durch die Zeit, ist da, wartet darauf von uns entdeckt zu werden. Wenn es die Liebe ist, die wir einst verloren, wird sie wieder auf uns warten, an einem anderem Ort. Wenn wir die Liebe zu uns selbst verloren haben, werden wir sie in uns suchen müssen. Glaube mir, die Suche in uns mag viel beschwerlicher sein,weil wir Personen begegnen, die wir zwar zu kennen glauben, aber niemals zuvor gesehen haben. Wir werden Gedanken hören und Gefühle spüren, die so scheint es, aus anderen Welten stammen. Sie werden neu und fremdartig in unser Leben drängen, und doch werden wir eines Tages spüren, daß Gott sie uns gegeben hat. Jeden Morgen, wenn die Sonne aufgeht, und sich der Tag bewegt, werden wir durch den Tag bewegt. Immer glauben wir, daß wir uns selbst bestimmen, welches Ziel wir ansteuern. Es trägt uns ein Verlangen nach Glückseligkeit, die unseren Herzen zunächst keine Ruhe gönnt. An Tagen ohne Sonne spüren wir die Kälte dieser Welt, und alles was wir tun oder wollen wird sein Ende entweder in tiefer Resignation, oder aber in Besinnung finden. Stets gibt es ein kleines Licht, eine Hoffnung, eine kleine Liebe oder eine Wahrheit, die darauf wartet von uns entdeckt zu werden. Das ist der Augenblick, indem aus diesem zarten Hinweis ein großes Beben entsteht, du wirst dein Herz schlagen hören in deiner Brust, deinen Atem spüren, deine Lungen werden sich mit der frischen Morgenluft füllen.

Etwas ist geschehen, an dem Tag, andem du das Licht Gottes zum ersten Mal sahest. Du wurdest gerufen und bist hierher gekommen.

Was ist, wenn ich nicht hier sein kann, weil ich denke zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Gibt es das, einen falschen Ort zur falschen Zeit. Würde es nicht bedeuten, alles wäre vorher bestimmt ? Während wir wandern durch Berge und Täler der Zeit entstehen und vergehen Orte. Wüßten wir, wie schnell wir wandern, dann wüßten wir, wie schnell die Orte vergehen, denen, wir meinen zu begegnen. Und sind es oft nicht immer dieselben Orte, die wir fürchten. Ist es nicht immer derselbe Kummer, der uns belastet. Nun siehst du, du warst gar nicht fort. Du verharrtest an dem Ort und schrittest nicht voran. Oder ist die Zeit stehen geblieben. Oder ist es nur deine Uhr, deren Zeiger sich nicht fortbewegen wollten.

Wolltest du diese Stimme hören, oder sprach sie nicht zu dir.
War es die Stimme der Welt, oder war es deine eigene Stimme , die dich fragte. Oh ja, sie klang fremd und unverständlich. Sie war von dir so weit entfernt, aber sie sprach lautlos aus deiner Kehle. Es war die Stimme deiner Seele. Sie ist hier im jetzt, im irgendwo, und auch im nirgendwo. Du hörst ihre Nachricht, bevor sie getragen durch Geist oder Äther. In verborgener Harmonie einer Dimension, wo Worte keinen Zugang haben, und Lippen sich nicht bewegen müssen.

Ja, ich kann sehen, während ich schlafe und auch hören ohne Ohren in eine Welt, zu der ich gehöre und teil bin. Teil einer Anderswelt, die hier unter uns ist, über uns ist, und auch im überall. Eine Welt, die niemals schläft und immer wacht.

 

Hartmut Alt

Immer wenn am Firmament ein Stern aufblitzt, hat eine Seele ihren Körper verlassen.

Als Teil einer göttlichen Harmonie schwebt sie in das Reich der Reiche.

Vater, Sohn und Bruder, lebend im weißen unendlichen Licht der Liebe, in Euch das Bewußtsein, aus der jede Zelle und kleinstes Teil geschaffen, gebt mir die Kraft des Glaubens in dieser Welt der Unwissenheit eure göttliche Liebe erfahrbar zu machen. Gebt mir den Geist mit Worten und Taten im Fühlen und Wirken eure Liebe auf die Seelen zu übertragen. Gebt mir das Licht und die Wärme, um in allen Menschen das Gefühl der gleichen Art und der Zusammengehörigkeit zu schaffen. Gebt mir die Worte und die richtige Sprache, um alle Ohren zu erreichen, selbst die Tauben. Laßt auch die Blinden innerlich erleuchten.

 

Immer wenn ein Gebet den Himmel erreicht, fällt ein Lichtstrahl auf die Göttlichen. In Erinnerung als Seele auf der Erde in einen Körper geboren zu werden, um ihn und die Menschen zu erfahren, kam er erneut und will unser Bruder sein. Diesmal erscheint er als Teil von allem, was in uns ist.

 

Hartmut Alt

 

 

 

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