Montag, 19. Februar 2007 


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hoerbuch3

Ich darf mich kurz vorstellen.

hartpassblauklein1

Mein Name ist Hartmut Alt.

Ich lade Sie ein über das Leben nachzudenken, es in einer Weise zu sehen,

die vielleicht etwas ungewöhnlich anmutet. Meine Texte wollen berühren. Sie wollen anstossen.

Nehmen Sie Anstoss, interagieren Sie mit mir.

Auf meinen Seiten schreibe ich über Dinge, die mich tief bewegt haben, und immer noch bewegen.

Sie drangen ein in meine Realität als neuer Weg, als eine Wahrnehmung, die mit keiner vergleichbar ist, die bis vor zirka. 6 Jahren mein Leben bestimmten.

Und doch erinnerte ich mich plötzlich an Gegebenheiten, die in meiner Vergangenheit geschahen, die ich aber nicht weiter beachtete.

Ich entdecke das Leben immer wieder neu, aus sich ständig ändernden und wechselnden Perspektiven:

Viele von Ihnen haben bereits einige meiner Essays gelesen und sich eine Meinung gebildet.

Viele haben eine andere Sicht der Dinge, viele haben Gleiches erlebt.

 

Sprechen Sie mit mir. Ich freue mich bald von Ihnen zu hören.

 

Wenn es eine Wiege für das Göttliche gäbe, wie müsste sie geschaffen sein ?

 

Sie müsste Dich aufnehmen können, und Du müsstest Dich in ihr ganz geborgen fühlen
In jedem Moment indem Atem aus Dir strömt, fühltest Du seine Anwesenheit.
Er ist kein Herr, keine Dame und kein Ding. Er ist kein Er und kein Es. Allgegenwärtige Präsenz in Deinem Verlangen nicht allein zu sein, Teil der Welt in der Du lebst, in der Deine Wiege aufgeschlagen wurde, um zu sein. Um der Ewigkeit zu begegnen, der Endlosigkeit und der Fülle der Welt, die alle Schätze für Dich bereit hält.
Mache Dir keine Vorstellungen mehr von einem Gott, denn dann wirst Du Begrenzung erfahren. Mache Dir keine Vorstellungen mehr vom Anfang und Ende, von einem jüngsten Tag oder jüngstem Gericht, denn Du bist der Anfang und das Ende und Dein höchster Richter. Gedanken der Begrenzung wurden geschaffen, um Begrenzung zu schaffen.
Menschliche Freiheit ist ein Gebot der ersten Empfängnis in dieser Welt. Wer immer Dir versucht die Freiheit zu nehmen, hat sie im Moment selbst verloren, und begegnet Dir wie ein Dieb, der selbst bestohlen wurde. Und dieser Dieb wird eines Tages kommen und Dich beschenken, weil er Dir nichts nehmen kann, was alle besitzen, als sie auf diese Welt kamen.

Deine Wiege steht in der göttlichen Welt, die Dich erwecken will. Schau Dich an, schau hinein und schau aus Dir heraus und immer wieder wirst Du in jedem Deiner Gegenüber Dich selbst finden, in allen Facetten, in allen Nuancen auf allen Ebenen des Seins. Darum liebe Dich und Deine Wiege, die von Dir in diese Welt gebracht wurde, um Teil zu haben am göttlichen Licht, einer göttlichen Welt zu einer göttlichen Zeit.
Anfang und Ende schließen sich zu Kreisen der Erfahrung. Erfahrene Kreise bilden die Teilchen, und die Teilchen bilden die Materie, die nach Erfahrung zerfällt in Teilchen und sich erinnert an Anfang und Ende, um neue Erfahrungen zu machen.

 

Hartmut Alt am 21.01.2007

Ich schreibe, weil ich nicht mehr schreien kann.

Die Welt ist so laut geworden, dass selbst Schreie in ihr nicht mehr wahrgenommen werden. Schreie sind zur Normalität postuliert.
Wie auch das Leid. Ja auch das Leid ist normal, wie jeder Song der aus dem Radio kommt, wenn eine Newcomergruppe singt. Beziehungen, die nicht mehr aufhören weh zu tun; die nie zu Ende gehen, weil es ein Ende von Beziehungen nicht gibt.
Ich schreibe, weil das laute Klagen nicht mehr hilft und ich nicht stumm sein möchte. Nicht Klagen um des Klagens willen, nein um unseres Willen. Eine Welt die nicht mehr hört und nicht mehr liest. Eine Welt, die nicht mehr zur Besinnung kommt, weil das Besinnen in ihr keinen Platz mehr hat. Keine Tiefe, kein in sich hinein gehen, in sich gehen.
Nur Oberflächlichkeit einer vermeintlichen Schönheit willen. Der Schönheit hinterher zu jagen, sie zu suchen obwohl sie direkt vor uns ist. In jedem von uns ist Schönheit, manchmal verborgen, manchmal verschüttet durch die vielen Irrungen, die uns das Leben täglich präsentiert.
Ich schreibe, weil ich schöne Worte mag. Vor allem die Ernsten, die tiefsinnigen und hintergründigen. Ich will wach sein, jeden Tag wach genug, um der ernsten Dinge in dieser Welt zu begegnen, nah zu sein und ihnen zu Leibe zu rücken. Ich will nah daran sein an ihren Leibern, um zu begreifen, zu verstehen und von ihnen zu lernen. Von allen zu lernen, auch von jenen, die keine Worte machen können, aber jedes Wort verstehen. In ihrem Innern, in ihren Augen, in ihren Gesten. Manchmal in ihrer Ohnmacht mit Worten zu beschreiben, was immer sie gerade fühlen. Und...ich möchte in jenen Momenten bei ihnen sein, um ihren ohnmächtigen Ausdruck, der aber behaftet ist mit ihrem ganzen Willen, als Sprachrohr zu dienen.

 

Hartmut Alt



Unsere Welt existiert nur durch unsere Gedanken

Einmal erschaffen aus einem Gedanken und sich multipliziert. Verdichtet zu Materie und wieder losgelöst, zerfallen in Gedankenschwingungen mit ewig währender Frequenz, am Leben gehalten durch immer fortwährende Schwingungen im Wellensalat des ewig plappernden Äthers. Durchsetzend Weltenraum für Weltenraum, Dimension für Dimension.
Ständiger Wechsel von Licht und Dunkelheit in ständiger Präsenz des „Ichs“ , der Schöpfung.

 

Sei Dir Deiner Gegenwart in allem was ist bewusst, wähle, wenn Du wählen willst, und ruhe, wenn Du ruhen willst. Materie ist Geist und Geist ist alle Materie . Jedwede Seinsform und jedwedes Vehikel ist Ausdruck Deines Charakters, Deiner Idee, die Du ihm gegeben hast. Du wirst sein, was immer Du sein wolltest. Die Struktur Deines Bewusstseins wird Dich lenken und seine Präsenz in Teilen, nie im Ganzen für die von Dir gestellte Aufgabe zur Verfügung stellen. Dein „Ich“ wird Materie sein, wenn Du Materie wolltest, und Du wirst dieser Materie Ausdruck verleihen, in dem Maße, in dem Du es beschlossen hast. Und Du wirst Bewusstsein haben, in dem Maße, wie es für diese Aufgabe von Nöten ist.

 

Hartmut Alt am 12.11.2006



Der Tag an dem die Seelen in den Himmel verschwinden

 

Wenn es Abend wird auf Erden, Lebensabend, und die Lebenssonne langsam am Horizont verschwindet, werden wir vorbereitet, in unsere neue, alte Welt einzuziehen.
Was immer getan werden musste auf Erden , wurde getan. Auch wenn das Gefühl von Unvollkommenheit zurückbleibt, von nicht erledigten Dingen, so sind es gerade jene, die von Menschen vollendet werden sollen, die uns nahe stehen. In einer Welt, wie unserer scheint es Rechte und Gerechte zu geben, Richter und Gerichtete, Kläger und Beklagte. In einer Welt, wie unserer scheint es eine Sonne zu geben, die unter geht, wie es Leben zu geben scheint, die verlöschen.
Im ewigen Leben aber, also dem Leben in dem auch dieses Dasein integriert ist, gibt es nur Wirklichkeit. Es gibt keinen Tag und keine Nacht, keinen Traum. Nur Wirklichkeit. Und sie ist alles was uns umhüllt und keine Fragen bleiben mehr im Verborgenen.

Der Tag an dem die Seelen in den Himmel entschwinden ist der Tag der Wahrheit, des Lichtes, da nichts im Verborgenen bleibt und alles vom Licht durchdrungen wird, ist es auch der „jüngste Tag“.

Vieles ist so einfach, wenn man die Sprache spricht , macht es den Glauben überflüssig.

Heute ist Neujahr, ein neues Jahr hat begonnen und doch ist es Teil der Zeit, die begonnen hat, und schon wieder endet. Zeit ist unsere Vorstellung vom Entstehen und Vergehen.
Wann immer Zeit beginnt, werden neue Ideen geboren überall auf der Welt, in den umgebenden Welten und Hyperwelten, in den Räumen und Hyperräumen, in der ALLZEIT .

In allem Glauben steckt Wahrheit, weil Wahrheit Teil der Wirklichkeit ist. Weil Glauben somit auch Teil der Wirklichkeit ist, ist es die Wahrheit. Ob Menschen wegen ihrer Glaubenswirklichkeit sterben müssen, weil sie Menschen wegen ihres Glaubens sterben lassen, ist Teil unserer Wirklichkeit, der wir begegnen müssen. In diesem Sein, was Teil der Dunkelheit ist, begegnen wir Teilen von unserem Selbst, was wir zu Licht transformieren müssen, um Teil der Anderswelt zu sein, die in Harmonie zu leben vermag.

 

Hartmut Alt

 

 

 

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