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Herzlich Willkommen Jahresarbeit der 12. Klasse: Nachhaltige Energieversorgung Briefwechsel zur Energiewende Grafikgalerie Energielinks Themen Leserbriefe Reiseberichte Gästebuch
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5.1 Anhang"Wende-Szene 5"Zitat aus "Zukunftsfähiges Deutschland" (Seite 182/184) Kostendeckende Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen Haupthemmnis für eine massive Einführung von Pliotovoltaik-Anlagen in Deutschland sind deren hohen Produktionskosten, die sich in Preisen von etwa 1,60 bis 2,20 DM pro kWh Sonnenstrom niederschlagen. Nach Studien der Klima-Enquete-Kommission hängt der entscheidende Durchbruch für Solarstrom "wesentlich davon ab, daß ein Überging auf eine Großserienfertigung gelingt". Bei einer Massenproduktion derartiger Anlagen könnten die Stromgestehungskosten bis zum Jahre 2005 auf 0,23 bis 0,30 DM pro kWh fallen -und das nicht unter der Sonne Kaliforniens, sondern unter hiesigen Klimabedingungen. Ohne umfassende finanzielle Förderung wird allerdings die Massenproduktion von Solarzellen und damit der Einstieg in das Solarzeitalter unerreichbar bleiben. Statt einer direkten Subventionierung der Sonnenenergie kristallisiert sich zusehends das "Aachener Modell" als Finanzierungsmöglichkeit heraus. Danach wird Solarstrom ebenso wie Strom aus anderen erneuerbaren Energien kostendeckend vergütet: die Betreiber erhalten zur Zeit von den Stadtwerken 2 DM pro KWh Solarstrom und 24 Pfennig pro KWh Windstrom. Preisgünstige und gut gewartete Anlagen lassen sich so wirtschaftlich betreiben. Die Vergütung wird regelmäßig an die Entwicklung der Stromgestehungskosten angepaßt, um Mitnahmeeffekte durch erreichte Kostensenkungen voll neuen Anlagen zu vermeiden. Die Mehrkosten können die Stadtwerke auf alle Stromkunden - Privat- und Industriekunden gleichermaßen - umlegen, allerdings darf nach den Richtlinien der nordrhein-westfälischen Stromtarifaufsicht die Strompreiserhöhung 1 Prozent nicht übersteigen. Der Strompreis würde sich somit maximal um 0,25 Pfennig pro kWh erhöhen. Die Mehrbelastung eines \/ierpersonenhaushalts liegt dann bei wenigen Mark pro Monat. Nach Berechnungen des Aachener Solarenergie-Fördervereins (SFV) könnten bei Ausschöpfung der gesamten 1 prozentigen Preiserhöhung Photovoltlik-Anlagen mit einer Gesamtleistung voll 1000 bis 1500 kWp in Aachen errichtet werden. Hochgerechnet auf alle Gemeinden Deutschlands ergäbe sich eine installierte Solarstromleistung von rund 300 bis 400 Megawatt - was der Leistung aller jemals weltweit produzierten Solaranlagen entspricht. Mit dem "Aachener Modell" könnte also schon heute der Grundstein für eine Massenproduktion von Solarmodulen gelegt und damit der Weg in die Kostendegression geebnet werden. Die Preise für Solarstrom würden fallen. Die auf lange Sicht gesicherte Förderung der Photovoltaik durch eine kostendeckende Vergütung - ohne die Unwegsamkeiten von Haushaltslöchern und voll wechselnden politischen Mehrheiten in den Parlamenten - kommt zudem einer Grundvoraussetzung der Massenproduktion entgegen: Einer berechenbaren, gleichmäßigen Nachfrage. Die Vorteile des "Aachener Modells" werden von immer mehr- Gemeinden erkannt. Remscheid, Hammelburg, Freising, Raisdorf, Lemgo, Bonn und Soest haben die kostendeckende Vergütung inzwischen umgesetzt - ebenso wie die Stadt Aachen, die als Ideenschmiede des Modells gilt. Nach der nordrhein-westfälischen Stromtarifaufsicht stimmte nun auch die bayerische dem Modell zu - wenn auch in engeren Grenzen. Die kostendeckende Vergütung ist dabei als Ergänzung zur ökologischen Steuerreform zu sehen. Während die Steuerreform die fossilen Energieträger verteuert, sinken durch die kostendeckende Vergütung und der damit verbundenen Massenproduktion die Preise für Solaranlagen und so auch für Solarstrorn. Der Preisunterschied zwischen "konventionellem" und Solarstrom wird kleiner. Das Ergebnis ist ein Solarstrom, der auf dein Markt konkurrenzfähig ist. "Umweltpolitische Ziele eines zukunftsfahigen Deutschlands" Aus: "Zukunftsfähiges Deutschland" (Seite 80) Umweltindikator Umweltziel
1 Verhältnis von Brutto-Inlandsprodukt (preisbereinigt) und Primärenergieverbrauch 2 Verhältnis von Brutto-Inlandsprodukt (preishereinigt) und Verbrauch nicht erneuerbarer Primärmaterialien * bei jährlichen Wachstunisraten des Brutto- inlandsprodukts von 2,5%. Allerdings ist zu betonen. daß die Erreichung der langfristigen Uniweitziele bei anhahmdern Wirtschaftswachsturn nicht gelingen kann. |
Briefwechsel Inhalt:1. Einleitung1.1 Vorgeschichte 1.2 Intention 2. Leserbrief von Dr. Ing. Schwarz: "An der Kernenergie führt kein (grüner) Weg vorbei" 3. Leserbrief von Lukas Weidauer: "Nur mit Ausstieg aus der Kernenergie auf grünem Zweig" 4. Brief von Dr. Ing. H.-M. Prasser 5. Brief von Lukas und Friedemann Weidauer 5.1 Anhang 6. Atwort von Herrn Dr. Ing. H.-M. Prasser Druckansicht des gesamten Briefwechsels |