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Die Insel Kreta

Lassithi-Hochebene

Es gibt zwei Zufahrtsstraßen in die Hochebene. Beide gehen von der E75 ab. Eine Abfahrt ist Chersonisos (in Richtung Aquapark fahren) und die andere ist in Neápoli. Südlich kann man also nicht aus der Hochebene herausfahren.

Nimmt man den Anfahrtsweg von Chersonisos, so passiert man kurz vor der Hochebene alte Windmühlen (Pass Seli Ambelou). Diese kann man besichtigen. Links und rechts der Straße stehen sie hintereinander gereiht am Berghang, die eine höher als die andere. Zum Teil sind es aber nur noch Ruinen, aber trotzdem schön anzusehen. Hier gibt es auch einen Souvenirstand, wo man Postkarten usw. erwerben kann.

Nun fährt man weiter, direkt in die Hochebene. Der erste Ort ist nun Pinakiano. Bemerkenswert ist an dieser Hochebene, dass die 17 Orte am Rand liegen und in der Mitte sich sehr viele Felder befinden, die noch zum Teil bewirtschaftet werden. Wie auch die Nida-Hochebene ist, ist die Lassithi-Hochebene ein Schwemmland.

Man kann die Hochebene einmal umrunden, aber durch das Ackerland nicht mitten durch fahren.

In Psichro gibt es dann schon wieder eine Zeushöhle, die Dikteo Andro. Dies soll die Geburtsstätte des Zeus gewesen sein. Vom Parkplatz sind es dann ca. noch 15 Min Fußweg, bis man die Höhle erreicht hat, die zudem auch noch eine Tropfsteinhöhle mit Stalaktiten und Stalagmiten. Die Hallen sind teilweise bis zu 20 m hoch. Archäologen fanden heraus, das diese Höhle im Neolithikum Wohnort war, eine Begräbnisstätte in frühminoischer Zeit und ein Kultort ab dem Mittelminoikum.

Auf der Hochebene gibt es auch zwei Museen in dem Dorf Agios Georgios: das Volkskundemuseum und das Eleftherios-Venizelos-Museum.

In den Orten gibt es zahlreiche Tavernen, in denen man gut speisen kann.

Am 23. April jeden Jahres findet das Kirchweihfest des „Bauern- und Hirtenheiligen“ statt.

 

 

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