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Die Insel Kreta

Die Schluchtwanderung von Zaros

Zaros liegt 15 km südöstlich des Ida-Gebirges. Von hier kommt das auf Kreta überall erhältliche Mineralwasser in Plasteflaschen. Gortis wurde von hier über ein Aquädukt mit Wasser versorgt (Antike).

Die Schluchtwanderung beginnt man am besten, indem man am Idi-Hotel parkt. Von dort geht man eine Asphaltstraße hinauf zum Votomos-See. In diesem See ist die Forellenzucht Kretas und es gibt eine kleine Taverne links davon. An der Taverne muss man durchgehen und man kommt zu einem kleinen Tor. Dieses passiert man und geht den Weg am Hang entlang. (Man sollte früh starten, da es kaum Schatten auf der Wanderung gibt und es sehr warm ist zur Mittagszeit.) Schon nach kurzer Zeit (ca. 1 km) gelangt man zum Kloster Moni Agios Nikolaos. Hier geht man nicht hinein, sondern hält sich rechts. Auf der Mauer ist ein weißer Pfeil zu erkennen. Diesem muss man folgen. Man geht nun immer schön oberhalb des Tales lang, kommt an zahlreichen Kakteen und anderen Pflanzen vorbei. Irgendwann kommt man auf einen breiten Pfad. Den geht man bis zum Ende, steht dann vor einem riesigen Felshang, an welchem man nach links durch eingetrockneten Ziegenkot gehen muss, bis man zur Ausschilderung der Kirche Agios Ioannis kommt. Dieser Beschilderung folgen und nach ca. 1 km geht die eigentliche Schluchtwanderung los. Die Schlucht heißt Rouvas, ist nicht ganz so anstrengend und mit üppiger Fauna und Flora ausgestattet. Unterwegs trifft man immer wieder auf Bergziegen und Wassertränke. Ungefähr in der Mitte der Schlucht muss man so gar über Holztreppen und Brücken gehen. Dies ist sehr reizvoll. Irgendwann fängt dann so gar ein Bauchlauf an, der weiter unten versiegt. Weiter oben führt er dann so viel Wasser, dass man auch darin kurz in den natürlichen Haltebecken baden kann. Aber Vorsicht! Das Wasser ist sehr kalt. Kurz vor Erreichen der Kirche fängt eine üppige Vegetation an: Bäume und Sträucher, Olivenhaine usw. Man folgt dem Trampelpfad weiter und erreicht einen riesen großen Picknickplatz mit zahlreichen Bänken und Tischen, dort wächst saftiges Gras und die Kirche ist zu sehen. Es ist mit einer kleinen Hochebene zu vergleichen. Auf dem Picknickplatz findet man auch alte Kermeseichen. Diese sind nicht zu übersehen, da die sie einen sehr großen Baumstammumfang haben. Hat man dann ausreichend gerastet, geht man zur Kirche (leider für Publikumsverkehr geschlossen) und sieht schon links davon Wegweiser. Man muss der Beschilderung Votomos-See folgen. Leider muss man den gleichen Weg durch die Schlucht zurücknehmen. Ist man dann am Ende angelangt, kann man aber auf der anderen Seite des Tals zum Kloster zurückgehen, vorbei an Bienenstöcken usw. Am Kloster angelangt, geht man direkt durch dieses durch und muss durch ein kleines Rolltor einer Garage. Bitte auf den großen Roten Pfeil achten!!! Vom Kloster bis zum Votomos-See geht man dann wieder die gleiche Strecke wie hinzu. Zum Schluss kann man in der Taverne noch etwas trinken oder essen, oder man fährt nach Zaros hinein. Ein hübscher kleiner Ort. Viel Spaß beim Wandern!

 

 

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