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Die Insel Kreta

Berg Ida und Zeushöhle

Von Anogia hinauf fährt man eine über 20 km lange Asphaltstraße hinauf zur Nida-Hochebene. Diese liegt in 1400 m Höhe. Auf dem Weg kommt man an einigen Käsereien (mitata) vorbei (Bild). Diese Mitata heben sich kaum vom steinernen Hintergrund ab. Es waren früher die Sommerunterkünfte der Bauern und hier wurden Käse und Joghurt aus Ziegenmilch hergestellt und eingelagert.

Die Hochebene ist ein Plateau mit Fahrwegen und sehr vielen Schafen. Am Ende der Asphaltstraße befindet sich ein Besucherzentrum, welches seit Jahren unfertig ist. Aber in ihm befindet sich eine kleine Taverne. Hier stellt man das Auto ab und folgt der Beschilderung zur Zeushöhle. Nach ca. 15 Min ist diese erreicht und der Weg endet hier.

Aus der Höhle sieht man Schienen herausführen. Besucht man die Höhle im Frühjahr (April/Mai) ist diese nicht zugänglich und es liegt noch Schnee davor. In dieser Höhle soll Zeus aufgewachsen sein.

Geht man den Weg zurück zum Besucherzentrum sieht man rechts am Weg in einer Kurve ein „Steinmännchen“. Hier geht der Wanderweg zum Berg Ida los. Dies ist ein Teil des Europawanderweges E4. Für die Besteigung braucht man gute Ausrüstung: Sonnenhut, Sonnenschutzmittel, Wanderschuhe. Der Berg Ida ist das ganze Jahr mit Schnee bedeckt, mal mehr mal weniger. Auf dem Weg zum 2456m Berg muss man immer wieder auf die Steinmännchen achten, die den Weg weisen.

 

 

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