Ägypten 2700 - 1200 v.u.Z.
Die Blütezeit des Alten Reiches dauerte ca. von 2700-2500 v.u.Z.
Die Blütezeit des Neuen Reiches dauerte von 1500-1200 v.u.Z.
Das alte Ägypten entwickelte sich zu einem Klassenstaat, an dessen Spitze der Pharao als Gottkönig stand. Er galt als einziger Vermittler zwischen Gott und Mensch.
Daneben galt der Wesir als mächtigster Mann, der das höchste Amt inne hatte und oft nur mit engsten Familienmitgliedern besetzt wurde.
Es gab eine Vielzahl von Ämtern und Positionen.
Der hohe Kostenaufwand zur Erhaltung des Staates wurde mit Steuerabgaben, die entweder in Naturalien oder in Arbeitsleistung abgegolten wurden, gewährleistet.
Um 1500 v.u.Z. wurde Ägypten unter Tuthmosis die führende Großmacht im Mittelmeerraum.
Die unterworfenen Länder wie Syrien, Äthiopien und Nubien ermöglichten einen regen Tauschhandel, in dem Getreide gegen Metalle, Edelsteine, Hölzer und Elfenbein eingetauscht wurde.
Der Nil galt als Lebensquelle des Landes, dessen Wohlstand von seinen Überschwemmungen abhing. Mittels Kanalsysteme versuchte man das Land besser zu nutzen und die Ackerflächen auszuweiten.
Für mögliche Hungersnöte legte der Staat Lebensmittelvorräte an.
Es entwickelten sich Wissenschaften wie Arithmetik, Geometrie und Astronomie.
Zahlreiche Gottheiten wurden verehrt und prägten das Leben der Menschen. Die Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod. Aus dieser Religion heraus entstanden großartige Kunstwerke z.B. die Pyramiden und das Tal der Könige von Theben.
Die Leichen wurden einbalsamiert und mumifiziert, man fügte den Gräbern Nahrung und Schätze bei, damit es dem Toten im Jenseits an nichts mangeln sollte.
Der Baustil wies eine strenge Regelmäßigkeit und eine rhythmische Wiederholung auf. Wohnhäuser und Paläste besaßen eine hohe Wohnkultur mit sanitären Anlagen, Tischen, Stühlen und Betten, sowie Truhen für Kleidung.
Frauen besaßen gegenüber anderen Ländern viele Rechte, sie konnten frei über ihr Vermögen entscheiden, sich scheiden lassen und waren juristische Personen.
In jedem Tempel gab es eine Vielzahl beamteter Priester, die aber auch gleichzeitig Ärzte oder andere wissenschaftliche Gelehrte waren.
Die steigenden Machtkämpfe zwischen dem Pharao und seinen Beamten, sowie der zunehmende Einfluss der Priester führten letztendlich zum Zerfall des ägyptischen Reiches.
Kleidung der Dame
Kleidung des Mannes
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