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Romanik 11. - Anf.13.Jhrd.

Das große römische Weltreich zerfiel und hatte große germanische Völkerwanderungen der Franken, Goten, Wikinger, Sachsen, Angelsachsen, Langobarden zur Folge. In Mittel- und Westeuropa herrschte die Feudalgesellschaft. Die Kulturepoche wurde besonders durch die starke Machtentfaltung der herrschenden Adelsschicht, der Kirche und des Staates geprägt. Die Kreuzzüge nahmen Einfluß auf die höfische Kultur, neue Künste und Gewerbe (z.B. Papierherstellung) aus anderen Ländern wurden eingeführt. Städtegründungen begünstigten die Entwicklung von Handwerk und Handel. Zur Zeit der Karolinger (700- 1000n.Chr.)erreichte Frankreich unter Karl dem Großen die Vormachtstellung in Europa. Die fränkische Tracht ging aus der germanischen bzw. der römischen Kleidung hervor. Die Kleidung wurde jedoch von der Kirche beeinflußt, die eine Verhüllung des Körpers verlangte. Im 12. und 13. Jahrhundert spielte das Rittertum eine bedeutsame politische und kulturelle Rolle. Die Lebensformen verfeinerten sich, die Kleidung wurde weltlicher und war nun weniger verhüllend. Die Kleidung am Hofe war farbenfroh und aus feinem Leinen, edlen Tuchen, Samt, Seide oder Brokat gefertigt. Die Gewandränder verzierte man mit kostbaren Borten Eine Kleiderverordnung sah für das einfache Volk gröbere Stoffe in dunklen Farben und den Verzicht auf Besätze und Schmuck vor. Die karolingische und romanische Buchmalerei zeigt Kleider mit eingewebten Mustern in Himmelblau, Rot und Laubgrün.

Kleidung der Dame     Kleidung des Mannes



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