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*Für Fechter galten die Amateur-Bestimmungen des IOC von je her nicht; daher durften auch Fechtlehrer teilnehmen, während z.B. Skilehrer als "Profis" ausgeschlossen waren. **So hieß diese von der Fédération Internationale d'Escrime organisierte Veranstaltung damals offiziell, obwohl auch der US-amerikanische Fechtverband dem FIE angehörte und seine Mitglieder teilnehmen konnten. Der Wettbewerb, der 1921-1936 in wechselnden Städten Europas - zumeist in Frankreich oder Belgien, aber auch wiederholt in Ungarn und Italien - ausgetragen wurde, war anfangs ein reines Degen-, später auch Säbel-Turnier. Ein Florett-Wettbewerb wurde erst 1929 eingeführt - zunächst nur für Frauen. 1936 beschloß die FIE, das Turnier ab 1937 in "Weltmeisterschaft" umzubenennen - die rückwirkende Anerkennung der Turniersieger als "Weltmeister" war jedoch außerhalb Europas nicht allgemein durchzusetzen. Als 1981 die Confédération européenne d'escrime eine neue "Europameisterschaft" aus der Taufe hob, wurden die Turniere 1921-1936 rückwirkend in "Internationale Meisterschaften" umbenannt. ***Die "Olimpiadi della Grazia" waren eine Art Olympische Konkurrenz-Spiele für Frauen in Disziplinen, an denen sie bei den Olympischen Spielen des IOC noch nicht teilnehmen durften. Die Veranstaltung - und der große Zuspruch beim Publikum - trug wesentlich dazu bei, daß bei Olympischen Spielen bald mehr Disziplinen für Frauen eingeführt wurden.
Allerdings regierte damals der böse fascistische Diktator
Benito Mussolini;
und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, muß das tunlichst totgeschwiegen werden. Statt dessen wird nun behautpet, eine gewisse Alice Milliat habe das bereits anno 1921 mit ihren glorreichen "Frauen-Weltspielen" erreicht. In Wahrheit nahm an jenem großkotzig so betitelten Sportfest gerade mal eine zwei(!)stellige Anzahl von Feministinnen und "Frauenrechtlerinnen" teil; und die erzielten Leistungen waren selbst nach damaligen Maßstäben kaum ernst zu nehmen, so daß das IOC auf die Forderung von Mme Milliat, endlich mehr Frauen an den Olympischen Spielen teilnehmen zu lassen, bloß mit einem müden Ar...runzeln reagierte. Sie gründete daraufhin einen eigenen Verband, den "Internationalen Frauensportbund [FSFI]", den aber ebenfalls niemand ernst nahm und der ihre Gründerin nicht überlebte. So war jene Dame denn auch lange Zeit vergessen; erst als anno 2024 bei den Transolympischen Spielen in gay Paris dortselbst ein Denkmal auf sie enthüllt wurde, rückte sie in den Mittelpunkt des ****Italien hatte Tripolitanien 1911/12 im Krieg gegen das Osmanische Reich erobert, während des Ersten Weltkriegs aber weitgehend wieder verloren. Seit Anfang der 1920er Jahre begann es mit der Rückeroberung; die Veranstaltung in Tripoli statt finden zu lassen, war also (auch) ein politischer Akt. Ein Jahr später wurde es mit der Cyrenaica und Fezzan zur Kolonie "Libia" vereinigt.
*****Mangiarotti bezeichnet die Olympischen Spiele in Berlin später als sein schönstes Sporterlebnis. Dennoch gibt er sich für die Lüge her, daß der böse deutsche Diktator
Adolf Hitler
den armen US-Neger Jesse Owens ob dessen Medaillengewinne gehaßt und als "Schwein" bezeichnet habe. (Dikigoros schreibt darüber
an anderer Stelle mehr.)
Übrigens fehlt das Fechtturnier in dem berühmten Olympia-Film von Leni Riefenstahl. Warum? Dikigoros weiß es nicht. Ihm ist nur aufgefallen, daß die Disziplin "Fechten" auch aus dem Abschnitt über den Modernen Fünfkampf entfernt wurde. Dagegen wird dem Reitsport breitester Raum gewidmet - nicht nur im Rahmen des letzteren, sondern selbst in einem so abartigen Spiel wie Polo. Dafür fehlt z.B. der 400-m-Lauf im Einzel - zweifellos eine leichtathletische "Königsdisziplin". Wer mag da am Schnitt gedreht haben? Womöglich der böse Nazi Hitler?!?
Carola führt später - zusammen mit ihrer Mutter - die Fechtschule ihres 1970 verstorbenen Großvaters fort.
*******Die so genannten "Mittelmeerspiele" (an denen auch Athleten aus Ländern teilnehmen dürfen, die gar nicht am Mittelmeer liegen, nicht aber solche aus Israel, jedenfalls bevor nicht die bösen Zionisten den "Palästinenserstaat" anerkennen, der sich zum Ziel gesetzt hat, sie auszurotten) wurden 1948 von einem ägyptischen IOC-Funktionär ********Wer den Link angeklickt hat weiß indes, daß dieser Vergleich unfair ist: Mangiarotti konnte fünfmal an Olympischen Spielen teilnehmen, Nurmi dagegen nur dreimal - 1920, 1924 und 1928 -, da er vor denen von 1932 vom IOC unter skandalösen Umständen lebenslänglich gesperrt wurde.
*********Der "Olympische Orden [Olympic Order]" wird seit 1975 verliehen. Die
**********Die europaweiten Eherechtsreformen der 1970er Jahre haben auch die italienischen Familien zerrüttet. Die Zahl der Eheschließungen sinkt, während die der Ehescheidungen rapide steigt. Die Geburtenrate geht dramatisch zurück - Italien hat eine der niedrigsten in Europa (neben den einst ebenso katholischen Ländern Spanien und Irland). Dafür kommen massenhaft "Flüchtlinge" (Asylbewerber, Migranten) aus Afrika - ihre Haupteinfallstore sind die spanische Afrika-Enklave Ceuta und vor allem die italienische Insel Lampedusa. (Dikigoros schreibt darüber
an anderer Stelle
mehr.) Das macht sich auch im Sport bemerkbar: Die einst rein ["bio-"]italienischen Mannschaften in der Nationalsportart Fußball entwickeln sich - ähnlich wie in anderen Fußball-"Nationen" (
Der Fechtsport bleibt vorerst von dieser Entwicklung weiter zu Rocky Marciano zurück zu Helene Mayer heim zu Sportler des 20. Jahrhunderts heim zu Von der Wiege bis zur Bahre |