*Der offizielle Stiftungszweck jener sauberen Gesellschaft ist natürlich ein anderer. So liest man z.B. auf einer bekannten Verblödungsplattform
im Internet u.a.: sie verwahre "einen bedeutenden Teil des nationalen Filmerbes", der ihr "anvertraut" worden sei, und engagiere sich über dessen "Pflege und Auswertung" hinaus dafür, daß er "der Öffentlichkeit zugänglich" gemacht werde. Einige Filme, die "zurzeit nicht vermarktet werden", verwalte sie "treuhänderisch".
Ihr meint, das sei vielleicht nur ein wenig fahrlässig formuliert und daher mißverständlich bzw. irreführend? Nein, das ist Vorsatz - nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein: Die Hauptaufgabe der M.S. besteht darin, so genannte "Vorbehaltsfilme" - d.h. alle zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gedrehten - die ihr nicht anvertraut wurden, sondern die bei Kriegsende beschlagnahmt und widerrechtlich enteignet wurden - unter Verschluß zu halten, damit sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, sondern lediglich ab und zu zwecks anti-deutscher Hetze gut-demokratischer Propaganda-Schulung einem kleinen Kreis Auserwählter vorgeführt werden. Dem steht nicht entgegen, daß sie ins Ausland verschachert verkauft ("ausgewertet/vermarktet") werden; und so gelangen sie - dem www sei Dank - halt doch immer mal wieder an die Öffentlichkeit. (Jedenfalls an jene Teile der Öffentlichkeit, die sich z.B. russischer Webseiten bedienen, wie Dikigoros das inzwischen regelmäßig tut :-)
**Hält jemand das, was Dikigoros da andeutet - daß C.J. unter alliierter Besatzung kein Berufsverbot erhielt, weil er seine deutsche Staatsbürgerschaft und seine deutsche Frau aufgab und statt dessen eine Jüdin heiratete und RÖsi wurde -
etwa für abwegig oder gar für eine "Verschwörungstheorie"? Dann will er hier mal zu besten geben, was ihm ein Bekannter dazu gesagt hat, und dann könnt Ihr selber entscheiden, wessen Theorie Ihr für weniger "abwegig" haltet:
"Aber Niko, der Fall ist doch ganz klar: Curds Mutter hieß mit Vornamen nicht Marie-Albertine, sondern Mouissia - das ist die weibliche Form von Moses, Mosche oder Moische, wie immer Du das transkribieren willst. Und ihr französischer Nachname ist die Übersetzung von Schwarz. Du weißt doch, der bekennende Deutschenhasser, der sich als Schauspieler Tony Curtis nannte, hieß richtig Bernie Schwarz, und wenn Du das mal ins Ungarische übersetzt, kommst Du auf den wahrscheinlich größten jüdischen Menschheitsverbrecher unserer Zeit. Jürgens war also Halbjude, und nach mosaïschem Recht, das allein nach matrilinearer Abstammung geht - wie Du ja selber immer schreibst - sogar Volljude. Warum wohl verschweigt die jüdische Wikipedia in allen Sprachen den Namen seiner Mutter, und warum wohl gibt das jüdische Filminstitut, dessen Text Du Dir zur Vorlage genommen hast, ihn falsch an?!?"
Nein, Dikigoros hat nicht gefragt, wie C.J. dann ungeschoren, d.h. ohne Berufsverbot, durchs "Dritte Reich" kam, denn er kennt die Antwort ja selber: Die doofen Nazis waren gar keine Rassisten; ihre "Rassenkunde" war eine Pseudo-Wissenschaft. Nein, Rassenkunde ist das nicht grundsätzlich - ganz im Gegenteil; sie kann z.B. wertvolle Aufschlüsse über Nahrungsmittel, Medikamente u.a. Dinge geben, deren Aufnahme wegen der unzweifelhaft vorhandenen Unterschiede zwischen den Rassen mal positiv, mal negativ und mal überhaupt nicht wirkt - oder sie könnte es, wenn die Gebote der "politischen Korrektheit" der Anwendung dieses inzwischen vorhandenen Wissens nicht entgegen stünden. Aber damals, als die Genetik noch in den Kinderschuhen steckte, war es eine Pseudo-Wissenschaft - es gab ja noch keine zuverlässigen "Gen-Tests". Also stellten die "Nürnberger Gesetze" der Nazis - die Dikigoros in Anführungsstriche setzt, da es eigentlich nur Verordnungen waren - nicht darauf ab, ob jemand ethnischer Jude war, sondern darauf, ob er, seine Eltern und Großeltern [schein]getauft waren. Wer diese 7 Taufscheine vorweisen konnte - wie z.B. C.J., Theodor Schmitz alias "Theo Lingen", Johannes Julier alias
"Hans Moser"
und Josef Moučka alias
"Josef Meinrad"
-, war juristisch "Arier", auch wenn er reinblütiger Jude war und man ihm das im wahrsten Sinne des Wortes an der Nasenlänge - pardon, da ist Dikigoros der Titel eines der ersten Nachkriegsfilme von "Moser" in die Tastatur gerutscht - Nasenspitze ansah.
Wer das nicht konnte - wie z.B. Dikigoros' Vater -, mußte tricksen; und wer dafür zu dumm war, hatte eben Pech - auch wenn er reinblütiger Arier war. Aber - nur der guten Ordnung halber: Die "normale" Wikipedia ist nicht jüdisch - dafür gibt es die spezielle JewWiki -; und das DFI verschweigt durchaus nicht, daß C.J.'s Mutter eine geborene Moussia - nicht Mouissia - Noir war; es steht halt nur nicht auf dieser Seite, sondern anderswo in seiner umfangreichen C.J.-Webpräsenz. Jede Jüdin - und jede Muslimin (es ist ein gemein-semitischer Name, d.h. er kommt in beiden Religionen vor) - hat das Recht, beim Übertritt zu einer christlichen Konfession oder in ein christliches Land einen christlichen Namen anzunehmen; und Dikigoros geht davon aus, daß sie ihren Vornamen spätestens bei der Eheschließung mit K.J. ordentlich, d.h. standesamtlich, in "Marie-Albertine" ändern ließ. Im übrigen ist anzumerken, daß weder C.J. noch seine beiden älteren Schwestern auch nur die geringste Ähnlichkeit mit ihren Eltern aufwiesen:

***Der Name erinnert Dikigoros irgendwie an Philipp Achtel, einen der Gauner aus "Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner - der ihm freilich nicht das Wasser reichen konnte. B.V. war nicht nur mal eben nach Dänemark gereist, um ein Bild zu klauen, sondern in die USA emigriert, pardon, vor den bösen Nazis dorthin geflohen (anno 1927! :-), wo er das Musterbeispiel eines "juif errant" abgab, d.h. er hielt es überall nur ein paar Jahre aus, wechselte von Fox über Warner zu Paramount, dann nach England und in die Schweiz. 1949 kehrte er nach Wien zurück und spielte sich als "Opfer des Nationalsozialismus" auf. Als "Wiedergutmachungsjude" erhielt er überall in Mitteleuropa Engagements, so auch am Akademie-Theater. Von seinen Filmen sind eigentlich nur zwei bemerkenswert, nämlich
"The Magnificent Lie" (1931) und
"Rhodes of Africa"
(1936) - ein Film, der heute aus ganz anderen Gründen bekrittelt wird als damals: einst als "zu burenfreundlich", jetzt als "nicht genügend negerfreundlich" -
Cecil Rhodes
konnte und kann es halt niemandem recht machen.

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