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Warum Gewässeruntersuchungen ? Wie wir am Bespiel der Alten Donau erfahren konnten, kann nur erfolgreich saniert werden, wenn man die Ursachen erkennt und durchschaut. Auch die Eignung eines Wassers als Badewasser und Fischwasser muss ständig überprüft werden. Wichtige Verschmutzungsparameter sind Nitrat, Ammonium, Nitrit und Phosphat. Besonders für Fische ist der pH-Wert des Gewässers von großer Bedeutung, da sie Schwankungen nicht gut aushalten können. Die Wasserhärte wiederum ist entscheidend für den Einbau von Entkalkungsanlagen in Heißwassergeräten. Im Rahmen unserer praktischen Arbeiten haben wir mit unserem Wasserkoffer verschiedene im Wasser enthaltenen Substanzen untersucht. Die Ergebnisse der Messungen haben nicht immer unseren Erwartungen entsprochen. Was waren überhaupt unsere Erwartungen? Erst im Laufe der Projektarbeit sind uns Zusammenhänge ein wenig klarer geworden und so sind wir jetzt nicht unzufrieden, das wir keine dramatischen Dinge gemessen haben. Wenn der Wasserpark mit Vögeln überbevölkert ist hat das eben Folgen für die Wasserqualität. Mit unseren Mitteln konnten wir leicht erhöhte Nitrat- und Ammoniumwerte feststellen. Die wenigen offenen Stellen waren mit Wasservögeln übervoll. Andererseits kommt gerade an diesen Stellen warmes Grundwasser von unten hoch und sorgt sicherlich für eine gewisse Durchmischung. Wir haben uns vorgenommen, im Spätfrühjahr noch einmal Wasserpark und Alte Donau zu vergleichen. Jetzt verstehen wir auch warum die beiden nur über das Grundwasser miteinander verbunden sind, weil sonst die Fäkalieneinbringung vom Wasserpark in die Alte Donau zu groß wäre. (Ein Damm unter der U6 Brücke trennt die beiden Gewässer) Badewasserqualität wäre dann nicht mehr gegeben. Die Stadt Wien bzw. das Institut für Umweltmedizin überprüft regelmäßig auch die Wasserqualität von natürlichen Badefreigewässern und verhängt wenn notwendig ein Badeverbot. Dabei wird speziell auch auf Bakterien getestet, die von Fäkalverunreinigungen stammen. Im September 2002 waren alle Bereiche der Alten Donau zum Baden geeignet. Eine Beruhigung für uns als Badegäste! Rund 1/6 der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu unbedenklichem Trinkwasser. Was heißt unbedenkliches Trinkwasser? Viele von uns wissen vom Urlaub, dass man schon in einigen Nachbarländern Leitungswasser nicht trinken darf. Wir wissen aber auch, dass wir für unsere Toilette hochwertiges Trinkwasser verwenden. Wir verlassen uns auf die Trinkwasserüberprüfungen der zuständigen Behörden (diese legen auch die max. zulässigen Werte fest) und wir können es auch. Ein paar Parameter haben wir auch selbst überprüft (pH-Wert, Ammonium, Wasserhärte, Nitrit, Nitrat und Phosphat). Von autorisierten Stellen werden auch weitere Parameter wie z.B. Chlorid, Sulfat, verschiedene Bakterien analysiert und es wird auch auf Pestizide untersucht. Im Internet findet man die vierteljährlich aktualisierten Messergebnisse. Leben ist im Wasser entstanden und ohne Wasser kein Leben. Die UNO hat das Jahr 2003 zum Jahr des Wassers erkoren. Im Laufe des Projekts haben wir an mehreren Orten Wasserproben selbstständig untersucht, Bilder vom großen Hochwasser des Jahres 2002 gesehen, Information gesammelt und alles zusammen auf Papier erarbeitet. Der einen oder dem anderen von uns mag die Bedeutung des Wassers klarer geworden sein. Damit wäre auch sicher gestellt, dass sie oder er auch schonender mit dem kostbaren Nass umgeht. Paul W. und Fabian
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Unser Plakat "Gewässer-Untersuchung |
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