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Die Lightnig 46 von robbe war eine Abo-Prämie der Zeitschrift “SchiffsModell” aus dem Neckar Verlag.
In der Bausatzversion wird die 700 mm lange Lightning 46 wird von einem von robbe als 600/19 bezeichneten Mabuchi RS-550SH Elektromotor angetrieben. Dieser wirkt auf eine Oberflächenschraube mit 35 mm Durchmesser. Für quasi geschenkt geht die Lightning mit dieser Motorisierung zwar schon ganz gut, aber der richtige Kick fehlt dann doch.
Und so nutzte ich dann einen Motorschaden (eine der Kohlen war herausgeflogen) als Anlass, das Boot ein wenig zu tunen: Als Ersatzmotor besorgte ich mir den von Hopf-Modelltechnik als Viper 600 S7 Spezial bezeichneten Motor von Johnson. Mit diesem ist die Lightning nun schon etwas flotter unterwegs. Aber man merkt halt doch, dass sie mehr ein Spass- denn ein Rennboot ist.
Als Kraftquelle dient ein 7-Zellen Sub-C Pack, bei mir z.Zt. alternativ vom Typ SANYO NC 2400 bzw. GP NiMH 3700. Auf den Einbau der Akkuwanne habe ich verzichtet und statt dessen Klettband auf den Rumpfboden geklebt. So kann ich nicht nur mit den Trimmklappen, sondern auch mit dem Akku trimmen. Außerdem lassen sich auch flexibel andere Akkus einsetzen.
Dosiert wird diese Kraft durch einen Navy 50 Fahrtregler von Kehrer-Modellbau.

Als Empfänger dient ein Multiplex RX-7-Synth IPD. Mit 7 Kanälen ist der zwar leicht übertrieben, aber er war halt günstig im Set mit er Cockpit SX Fernbedienung zu haben.
Mit einem Kampfgewicht von 1280 g ist die Lightning derzeit das einzige Boot meiner Flotte, das definitiv kein Mikromodell ist.
Gleiches gilt für das Ruderservo: Ein Multiplex Mini HD, welches den von robbe so genannten Z-Drive nach links und rechts schwenkt. Laut Anleitung hätte dieses Servo einfach mit doppelseitigem Klebeband an den die Antriebseinheit haltenden Seitenplatten befestigt werden sollen. Mir war das zu wackelig, und so habe ich zwischen die Steuerbord-Seitenplatte und den Rumpf ein Servobrett aus 4 mm Sperrholz eingebaut. So kann man das Servo auch leichter austauschen.
Das Standard-Dekor war mir zu langweilig. Desshalb habe ich die Lightning mit einem Anstrich in Weiss, Tagesleuchtfarbe Orange und Grün aus der Spraydose (von Faust) versehen. Insbesondere das Tagesleuchtfarb-Grün brauchte doch ein paar mehr Lagen, bis es deckte. Zum Abkleben habe ich tesa-Krepp verwendet. Das nächste Mal nehme ich wieder Masking Tape von Tamiya.

Falls jemand noch ‘nen Tipp hat, wie man dieses Boot (kostengünstig) tunen kann, dann immer heraus mit der Sprache. Ich hab’ z.B. den Eindruck, dass die Oberflächenschraube ruhig einen Tick größer seien, bzw. etwas mehr Steigung haben dürfte. Hat da schon jemand Erfahrung?
(c) 2007 Lutz Paelke
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