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Die Cockpit SX ist eine Synthesizer Computer Fernsteueranlage von Multiplex.
Sie ist leicht und liegt gut in der Hand. Wenn man die Daumen auf den beiden Knüppeln hat, kommt man prima mit den Zeigefingern an die beiden Schieberegler, die so angebracht sind, dass man sie sowohl von oben als auch von seitlich-unten bedienen kann.
Der einzige Nachteil ist, dass das Gerät fürs Fliegen ausgelegt ist. So kann man die Zuordnung der Fernsteuerkanäle auf die Empfängerkanäle nicht frei wählen, sondern über sogenannte “Modes”. Meine MicroMagic segle ich z. B. mit Mode 3. Das heisst, der linke Knüppel vor/zurück ist mit dem “Höhenruder” bzw. dem Segelverstellservo belegt, der rechte Knüppel links/rechts mit dem “Seiten”-Ruder und der linke Schieberegler mit den “Flaps” bzw. der Fockschot-Trimmung. Hierfür den richtigen Mode und somit eine (für ein Flugmodell) sinnvolle Zuordnung zu wählen, wird dann wichtig, wenn man mit den Mischern arbeiten möchte. So verwende ich z.B. bei der MicroMagic den “Flap-Compensation”-Mischer um beim Dichtholen der Fockschot gleichzeitig beide Schoten zu fieren. Im Endeffekt bleibt die Fock stehen, und das Groß öffnet sich, so wie’s in Böen sinnvoll ist.
Auch die Option “GasCheck”, bei der der Regler für das Gas erst auf Null gestellt werden muss, bevor er irgendwelche anderen Signale aussendet, ist sicher nicht nur bei Elektrofliegern, sondern auch bei Elektro-Rennbooten wie der Lightning sinnvoll.
Ebenso die programmierbare Exponentialfunktion, die es etwa ermöglicht, das Ruder in der Nähe der Mittelstellung feinfühlig zu verstellen, aber dennoch in den Endlagen des Knüppels den vollen (falls gewünscht bis 110%igen) Ausschlag zu haben.
Recht bedienungsfreundlich ist die Möglichkeit, die Rückstellfunktion und die Stärke der Rastung / Hemmung für die beiden Knüppel von aussen einstellen zu können. Wobei es noch benutzungsfreundlicher wäre, wenn die entsprechenden Torx-Schrauben auch beschriftet wären.
(c) 2007 Lutz Paelke
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