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Daschow (1730-1804)
Jesendorf (1744-1782) Kaarz (1402-1784) |
Kanoten (from 1833)
Prestin (1270-1872) Sternberg-Rittersitz (1397-1796) |
Stieten (1506-1807)
Weitendorf (1348-1784) Willkamm (from 1814) |
Prestin Residence in the 1870's |
Prestin burial chapel before 1908 |
| Original | Karen Halliday's translation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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bei Kladrum, Kr. Schwerin 1270-1872 Urspr�nglich eine wendische Burg, in der Niederung gelegen und mit Wasser graben umgeben, wird Prestin bereits 1270 als in der Hand unseres Stammvater Petrus (v. G. 1) befindlich angegeben und blieb in unserem Besitz bis 1872, also nachweislich 600 Jahre lang. Sp�ter hat dann dort eine mittelalterliche Burg gestanden. 1438 wird schon ein Henning Prestin zu Stampe erw�hnt; dieses lag am Stamper See, war jedoch schon 1554 w�st und ist in Prestin und Stieten aufgegangen. Wegen der Stamper Hufen und weiterer Feldmark fanden langj�hrige Streitigkeiten zwischen den Besitzern beider G�ter statt. Hartwig (25) auf Prestin und Gro�-Stieten vergr��erte Prestin durch Ankauf der Sparower M�hle von dem Amte Crivitz im Jahre 1590. Das erste Wohnhaus baute 1538 Dinnies und versah es mit dem Spruch: �Dat Wort des Herrn blisst in ewichkeit.� (S. Vorgeschichte.) Bald nach der �bernahme von Prestin durch Johann Wilhelm I (P. 3) im Jahre 1728 f�hrte dieser ein zweist�ckiges Wohnhaus als Fachwerkbau auf und verwendete dazu teilweise Steine des alten Burgverlie�es. Das alte Haus in nord�stlicher Richtung bildet heute noch einen Seitenfl�gel des an seinem Giebel durch Johann Wilhelm vorgebauten Wohnhauses. Unter dem alten Teil befinden sich auch noch die mittelalterlichen Kellergew�lbe, er diente zur Aufnahme der Wirtschaftsr�ume, w�hrend in das davor gebaute Haus die Wohnr�ume gelegt wurden. In diesem Zustand blieb das Wohnhaus auch noch bis nach 1872. Der jetzige Besitzer lie� die Vorderfront verputzen und einen S�ulenvorbau vor dem Eingang setzen, wie er auch den breiten Wassergraben vor der Vorderfront und an der Giebelseite zusch�tten lie�, so da� nur noch ein kleines St�ck davon hinter dem Hause verblieb. Durch die Zusch�ttung wurde der Park wesentlich vergr��ert. Der letzte Besitzer von Prestin war Adolph (14), der es von 1858 bis 1872 verpachtete. Nach seinem Tode 1864 �bernahmen es nach Abfindung der �brigen Lehnserben aus der gro�en Zahl seiner Kinder seine S�hne Karl (17), Eduard (20) und die S�hne seines bereits 1869 verstorbenen Sohnes Bernhard (16), n�mlich Adolph (25) und Bernhard (26), letzterer unter Vormundschaft seines Bruders. Diese Besitzer entschlossen sich zum feih�ndigen Verkauf des alten Stammsitzes, den unter Ausschlu� des Erbbegr�bnisses der Geh. Kommerzienrat Johann Christian Thormann zu Wismar am 14. Juni 1872 f�r 735 000 Mark erwarb. (S. Buch I S. 69) Damit ging der letzte Pressentinsche Besitz aus alter Zeit in andere H�nde �ber und nur die letzte Ruhest�tte verblieb der Familie. Nach dem Tode des Geh. Kommerzienrats Thormann folgte sein Sohn im Besitz und dieser verkaufte Prestin 1901 an eine Siedlungsgesellschaft, welche Prestin verkleinerte. Zu letzterem geh�rten vordem Wilhelmshof (in alter Zeit H�rnebeck genannt) mit 58 Hektar, die Feldmark Sparower M�hle, Feldmark der ehemaligen Sch�ferei Speu� (s. Unter Runow), alles in allem 1443,8 Hektar, davon 910 Hektar Acker, 221 Hektar Wiesen und Weiden und 117 Hektar Eichen-, Buchen- und sonstigen Wald. Durch die Absiedlung wurde der nach Runow liegende Teil politisch diesem Dorf angegliedert, sonst aber unter dem Namen Speu� (=Heuhaus) selbst�ndig gemacht, auch wurden Wilhelmshof und Sparower M�hle abgetrennt, so da� das Restgut Prestin, ehemals Lehns-, nunmehr Allodgut, nur noch eine Gr��e von 751 Hektar behielt, davon 136 Hektar Acker, 51 Hektar Wiesen und Weiden und ohne Waldbestand. Dieses Restgut erwarb Friedrich Klotz. Das zwischen Prestin und Stieten gelegene ehemalige Streitobjekt Buerbeck wurde von Stieten abgetrennt und mit der Sparower M�hle zu einem selbst�ndigen Ort vereinigt. (S. auch Stieten.)
Die Reihe unserer Vorfahren, welche nachweislich auf Prestin gesessen haben, ist folgende:
Aus der Zeit unserer Vorfahren sind nur noch wenige St�tten und St�cke der Erinnerung geblieben. Von jeher hatten die Pressentin das Patronat der Kirche gehabt. Es ist mit einiger Sicherheit anzunehmen, da� diese auch von einem Familiengliede erbaut worden ist. Diese Tatsache begr�ndet sich auf eine alte Familien�berlieferung. Auch im benachbarten Runow, das bereits 1353 der Familie verloren ging, war ehemals ein Gotteshaus, welches ebenfalls eine Pressentinsche Gr�ndung gewesen sein und bis etwa 1688 gestanden haben wird, denn in diesem Jahre wurden nachweislich die Steine zur Ausbesserung der Kirche im Kossebade verwandt. �ber die Prestiner Kirche schreibt Prof. Schlie in seinem Werk: �Die Kunst- und Geschichtsdenkm�ler des Gro�herzogtums Mecklenburg-Schwerin�, Bd. III unter anderem:
�Die aus unbehauenen Felsen aufgef�hrte kleine Kirche (fast 19 Meter lang und gut 13 Meter breit) hat die Form eines einfachen vierseitigen Hauses mit steilem Satteldach. Sie stellt sich demgem�� als ein einschiffiger Bau ohne Turm und Chor dar. Die zwei schweren Ziegelstein-Strebepfeiler auf dem Westende sind offenbar erst in sp�terer Zeit hinzugef�gt, als der Bau auf diesem Ende aus dem Lot zu gehen anfing. Sie werden angebaut sein als man den auf die feldsteinerne Westwand gesetzten Giebel, der urspr�nglich ohne Zweifel dem Ostgiebel �hnlich gewesen sein wird, herunterzunehmen und durch einen leichteren Fachwerkbau zu ersetzen gezwungen war. Den in seiner Urspr�nglichkeit erhaltenen Ostgiebel schm�cken n�mlich sieben in leichterem Ziegelbau hergestellte gotische Blenden. W�ren nicht diese Blenden da, auch nicht die spitzbogigen Licht�ffnungen und Portale, die freilich nicht alle mehr in ihrere Urspr�nglichkeit erhalten und au�erdem teilweise mit Mauersteinen zugesetzt sind, so w�rde man diesen derben und einfachen Landkirchenbau unbedenklich an das Ende des 12. oder in den Anfang des 13. Jahrhunderts setzen k�nnen. So aber zwingen die gotischen Verh�ltnisse dazu, ihn ungef�hr in die Mitte des 13. Jahrhunderts oder auch noch etwas dar�ber hinaus in dessen zweite H�lfte zu setzen. Bemerkt sei, da� in der Ostwand unterhalb der sieben Blenden statt der sonst �blichen Fenster�ffnungen eine mit Steinen zugesetzte breite Nische angebracht ist, welcher man einen Stichbogenschlu� gegeben hat. Zu beachten ist auch ein entschieden ausgepr�gtes Hakenkreuz in einem nat�rlich flachen (nicht behauenen) r�tlichen Granitstein, 81 Zentimeter �ber dem Erdboden, 2.30 Meter von der S�dwestecke der Kirche. Den Innenraum �berspannt eine flache Holzdecke. Die Kirche hatte einst einen Turm. Ihn warf der Gro�e Sturm vom 8. Dezember 1703 um. Mit ihm st�rzten die Glocken, aber sie blieben unbesch�digt und wurden von da an in einem ungef�hr f�nf Meter vom Westrande der Kirche entfernt stehenden h�lzernen Glockenstuhl untergebracht. In diesem befinden sich drei Glocken. Die gr��ere (Durchmesser 1.07 Meter) hat nachstehende, von kleinen heilgenbildchen unter Baldachinen (im ganzen ihrer vier) durchsetzte Inschrift:
anno dni * mcccclxxviii dazu das nebenstehende Gie�erzeichen� (Rune?). [picture]
Diese 1748 gegossene Glocke wird Hartich Pressentin beschafft haben, der auf Prestin und Mustin gesessen und B�rgermeister von Sternberg war, von Herzog Heinrich III. Kobande, Vythusen und Vittene bei Crivitz in Pfand nahm und anscheinend auch den (Pressentinschen) Rittersitzt in Sternberg inne hatte. (Urk. Z. Geschichte des Geschlects S. 53) - �Die kleinere Glocke (Durchmesser 0,68 Meter) hat auf der einen Seite des Feldes das v. Pressentinsche Wappen mit der Umschrift:
UND ERBEN PATRONEN Auf der anderen Setie liest man: HAT M ICH GEGOSSEN ANNO 1720 IN STERNBERG Au�erdem ist noch eine ganz kleine dritte Glocke von zirka 34 Zentimeter Durchmesser und H�he vorhanden. Sie hat werder Inschrift noch Zeichen.� �Der erste mittelalterliche Geistliche von Prestin ist Pfarrer Nikolaus, der um 1331 urkundlich genannt wird. Er ist der einzige, dessen Name aus so fr�her Zeit �berliefert wird. Die n�chsten Nachrichten �ber Geistliche geh�ren schon dem 16. Jahrhundert an. Um 1577 ist in Akten von einem gewesenen Pastor Blasius die Rede. Er hei�t aber mit vollem Namen Blasius Wilde und war vor 1531 Rektor in Sternberg. 1568 f�hrt bereits Joachim Dase (Da�e, Dassenius) das Amt in Prestin. Er ist dort noch 1616 am Legen und in T�tigkeit. Ihm folgt sein Sohn, Dase d. J. , der 1596 18 Jahre alt und bis 1636 im Amte ist. 1636 tritt eine Vakanz ein. 1623 wird Wamckow von den Herren v. Plessen an Joh Reimar v. Pressentin verpf�ndet, und ein Jahr fr�her wird hier Christoph Boje (Boetius) zum Pastor berufen. 1642 schreibt Boje, da� er eine Zeitlang die vakant gewordene Pfarre zu Prestin auf Grund einer rechtm��igen Berufung durch den dortigen Edelmann verwaltet habe. 1650 wird Heinrich Rumbheld (der aber nach seiner eigenh�ndigen Angabe im Kirchenbuch schon seit 1640 den Dienst in Prestin[wahrscheinlich als Pr�dikant] versieht) ordnungsm��ig berufen und eingef�hrt, 1686 Jakob Roland (d. 1724). Nach ihm eine Vakanz, in welcher sein Sohn Bernhard Friedrich den Dienst versieht. Dieses Interiministicum dauert sieben Jahre. 1731 folgt Magnus Heinrich Wachenhusen bis 1755, 1757 bis 1792 Samuel Andreas Friderici, von 1794 bis 1810 Joh. Joach. Christoph Metelmann. Zehn Jahre nach dem Tode des letzten Pastors in Wamckow, Enoch Christoph Simonis (d. 1740), wird Wamckow samt seiner Filialkapelle zu Gro�-Niendorf mit Prestin vereinigt, anfangs durch Zeitvertrag, seit 1794 aber dauernd.� Treten wir in die Kirche durch den Westeingang ein, so f�llt unser Blick zuerst auf den gegen�berliegenden Altar. �Der Aufsatz ist ein Werk der Sp�trenaissance. Er ist ein Kompositwerk mit Verwendung einzelner Figuren aus einem �lteren gotischen Triptycon. In der Mitter die Figuren des segnenden Heilandes und zweier Apostel, deren Namen nicht mehr zu bestimmen sind; daneben und dar�ber kleinere Figuren von Aposteln oder anderen Heiligen in tempelartigen Nischen. Der Altar ist jetzt mit Wei� und �l �berstrichen, dabei vergoldet. Nach dem Inventar von 1811 wurde �ber den S�ulen in zum Teil schon erloschener Schrift gelesen: �Zu Gottes Ehren und Bekenntnis ihres Glaubens haben in diesem Gotteshause zurecht gemacht gegenw�rtigen Altar Berend von Pressentin und Anna Dorothea von Pressentin - Anno 1697, den ... ius.� Als Berend von Pressentin diesen altar zusammensetzen lie�, war er 58 Jahre alt. Er starb aber erst im Jahre 1709. Kanzel, Gest�hl und Orgelprospekt (dieser auf einer Empore im Westen) sind einfachster Art.� Eine fr�here Kanzel schenkten nach urkundlicher �berlieferung im Jahre 1534 die Witwe Reimars (18) und obengenannter Pastor Blasius Wilde. Das alte Patronatsgest�hl, an welchem sich ebenso wie an der Orgelempore die Pressentinschen Familenwappen gefanden, ist nicht mehr vorhanden. Die Wappen wurden bei der �nderung und nach dem Besitzwechsel in unsere Grabkapelle gelegt, wo sie an einem Gestell aufgeh�ngt sind. �Nicht ohne Interesse ist der alte h�lzerne Taufst�nder, insofern er, als liebe- und m�hevoll durchgef�hrte Schnitzerei, ein gutes Beispiel der mecklenburgischen Dorf-Renaissance des 16. Jahrehunderst bietet. Nach Angaben im Prestiner Kirchenbuch w�re er 1581 in die Kirche gekommen. Da aber Dionysius v. Pressentin und Ilsabe v. Lohe, seine Gemahlin, die Stifter waren, der erstgenannte aber vor 1574 bereits verstorben war, so wird 1581 nicht richtig gelesen sein, sondern 1551. Das metallene Becken, das f�r den Taufst�nder diente, ging im Kriegsjahr 1637 verloren.� Der Taufst�nder war lang Jahre in unserer Grabkapelle abgestellt, obwohl er Eigentum der Kirche war, und drohte zu verfallen. Die Kommission zur Erhaltung der Denkm�ler, durch den Verfasser aufmerksam gemacht, �berwies ihn nach �berlassung durch den Oberkirchenrat im Jahre 1929 der Museumsverwaltung in Schwerin, wo er im Museum am Alten Garten zu sehen ist. Zur Zeit wird ein Taufstein aus Sandstein vor dem Altar benutzt. Auf seiner achteckigen Oberfl�che steht der Taufbefehl: �Gehet hin, und lehret all V�lker, und taufet sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heilign Geistes.� Auf dem Rande des Taufbeckens aus Messing mit einigen Verzierungen und dem Pressentinschen Wappen steht die Widmung des Stifters: �Adolph Bartholdt Georg von Pressentin auf Prestin 1856.� Der Grund des Beckens tr�gt das Kreuz. Die acht Seiten des Taufsteins sind wie folgt geziert:
�In einem Fenster der Kirche gab es fr�her eine auf Glas gemalte Aufschrift: �Des Frydags na Cantate ist in Godt verstorben de edle und Ehrenveste Herr Hartich Prestin, dem Godt gnedig sy.� Das nicht mehr gelesene Todesjahre war 1600.� �Das Inventarverzeichnis von 1811 erw�hnt noch einige kleine Glasbildchen in den Fenstern, darunter einen Petrus mit dem Schl�ssel.� Heute haben die Fenster keine Malerei mehr. Auch ein erw�hnter Zinkkelch von Klaus v. Pressentin, 1650 gestiftet, ist nicht mehr vorhanden, des weiteren erw�hnt sind 6 Zinnleuchter, darunter einer mit der Auffschrift: Berend Christian Prestin 1793. Ein silbervergoldeter Abendmahlskelch auf sechseckigem Fu� ist noch erhalten. Der Knauf ist rund und mit Renaissance-Treibarbeit. Am fu� in einem Rund eingraviert unser Wappen mit der Umschrift: Hardic Pressentin. Die ehemals zugeh�rige Patene ist verschwunden. �Neben einem zugemauerten Portal der S�dwand, im Innern der Kirche, hat sich ein eingemauerter Weihwasserstein erhalten.� �Auf der Nordseite der Kirche, nahe an sie heranger�ckt, aber doch etwas davon getrennt, steht die Grabkapelle der Familie.� Ein fr�heres gew�lbtes Begr�bnis in der Kirche ist 1815 zugesch�ttet, welche S�rge darin untergebracht waren, lie� sich nicht mehre feststellen. Die Grabkapelle wurde 1808 von Johann Wilhelm (P.8) erbaut und im Jahre 1908 einer gr�ndlichen Instandsetzung unterzogen. Nach einer Besichtigung durch General Karl (St. J. 11) im Jahre 1906, fand eine solche erneut durch Staatsrat Adolph (P. 25) gemeinsam mit Baurat Pries im August 1907 statt. Die beiden letzteren legten den Befund in einer Niederschrift fest, in welcher es hei�t, da� die Kapelle mit massiven W�nden und Ziegeldach sowie eichenem Geb�lk sehr solide hergestellt war. Eine gr��ere Anzahl von verwitterten Mauersteinen, die Blachabdeckungen der geschwungenen Giebel seien zu erneuern. Das Mauerwerk, urspr�nglich nur gefugt, sp�ter verputzt, m�sse namentlich an den Giebeln neuen und besseren Putz erhalten; der Westgiebel (Eingangsseite) w�re bis zur Balkenlage neu aufzuziehen. Der Maurermeister Larisch aus Sternberg wurde zu einem Kostenanschlag aufgefordert, der mit 583 Mark abschlo�, und vom Baurat Pries gepr�ft wurde. Unter Annahme einer Spende von der Frau von Oberlanddrost Karl-Dargun und Verwendung der vorhandenen Mittel konnte die Instandsetzung in Angriff genommen und Anfang August 1908 beendet werden. Der westliche Eingangsgiebel erhielt durch seine Neuauff�hrung ein ver�ndertes Aussehen. W�hrend vordem die Grundfl�che schwarz mit wei�en Streifen aussah, erhielt der Giebel den gleichen grauen Putz wie die �brigen Au�enw�nde. In der ovalen Nische �ber der Eingangst�r war vorher unser Wappen gemalt, zu dessen beiden Seiten sich in Gold die Anfangsbuchstaben des Erbauers J. W. und v. P. befanden. Nunmehr wurde das Wappenwegen besserer Haltbarkeit in Sgrafitto neu und ver�ndert hergestellt. Die nachstehende ehemalige Widmung des Erbauers �ber der Eingangst�r konnte wegen ihrere Widerholung im Innern der Kapelle unbedenklich fortfallen, sie lautete: �Die Begr�bnis-Kapelle ist auf alleinige Kosten erbauet und zu einem immerw�hrenden Begr�bnis f�r die von Pressentinsche Familie bestimmt von Johann Wilhelm von Pressentin, Erbherrn auf Prestin und Langenbr�tz im Jahre 1808.� {Footnote 7: Vergl. �Stiftungen� f�r die Grabkapelle in Prestin.} Auf der Spitze des Frontbogens befindet sich eine Sonnenkugel mit ausgehenden Strahlen. Betritt man durch die eichene schwere Eingangst�r das Innere der Kapelle, so steht man in einem unbelichteten ausgemauerten Zimmer. Unter dem starken Bohlenbelag desselben bietet ein weiterer Raum, umschlossen vom Felsen fundament, von gleichem Ausma� Platz f�r die Aufnahme weiterer S�rge. Zu ihm gelangt man durch Aufheben einiger Bohlen mittels einer Leiter. �ber der Zimmerdecke befindet sich ein Dachboden mit einer Einsteigluke am Ostgiebel. Die W�nde des Hauptraums sind bemalt. �ber der Eingangst�r steht: �Sem piternae memoriae et quiesti,� an der gegen�berliegenden Ostwand: �Herr Johann Wilhelm von Pressentin, Erb-Herr auf Prestin und Langenbr�tz, gebohren den 12ten M�rz 1752. Hat diese Begr�bnis-Kapelle auf seine alleinige Kosten erbauet, und Selbige zu einem immerw�hrenden Erb-Begr�bnis f�r Sich und die von Pressentinsche Familie Bestimmet. Im Jahr nach Unsers Herrn und Heylandes Jesu Christi Geburth Eintausend Achthundert und Acht.� Dar�ber unser Wappen von zwei J�nglingen mit umgekehrten Fackeln in den H�nden gehalten. An der linken Wand: Ein Engel, in der einen Hand eine aufrechte lodernde Fackel, in der anderen eine Tafel, auf dieser: 1752, d. 12. M�rz, darunter: Am Anfang Sen. c. i. V. 1., ein zweiter Engel, in der einen Hand eine umgekehrte Fackel, in der andern eine Tafel, auf dieser 1812, den 23. Juli, darunter: Amen. Apocalypse e 22,21.� An der rechten Wand: Ein Engel mit aufrechter lodernder Fackel, einem Baume zuschwebend, dessen Stamm abgebrochen ist und an dem nur ein Zweig gr�nt, ein zweiter Engel mit umgekehrter Fackel und einer leeren Tafel; darunter eine Trauerfigur mit einem Stabe auf einen Sockel zeigend, auf welchem �memento mori� steht. An einer freien Fl�che der rechten Wand h�ngt seit 1931 eine in Eiche geschnitzte Gedenktafel f�r unsere beiden im Weltkriege 1914/18 gefallenen Vettern aus Willkamm.
�ber dem Bohlenbelag stehen von Norden nach S�den folgende S�rge:
Nicht unerw�hnt darf die alte Wundereiche bleiben, die etwa 800 Schritt vom Prestiner Hof entfernt, an dem von dort nach Wamckow f�hrenden Wege, stand, wo der Weg nach Wilhelmshof abbiegt. �ber diesen Baum berichtet am 5. April 1876 der damalige Besitzer von Wamckow Jobst Heinrich v. B�low: �Laut Erz�hlung meiner Gro�mutter, der weiland Generallieutenant v. Pressentin, geb. von Pressentin, auf Gro�-Kussewitz (St. K. 2), war ihr Eltervater Behrend v. Pressentin (v. G. 37), geboren im Jahre 1639, in seinen ersten Lebensjahren ein sehr schw�chliches Kind, welches an einem anscheinend unheilbaren Unterleibsleiden (man nannte es einen Bruchschaden) kr�nkelte. Die zu Rathe gezogenen �rzte des In- und Auslandes hielten eine Genesung f�r unm�glich und waren �berdies der Ansicht, da� der Knabe diesem �bel baldigst durch einen fr�hen Tod erliegen w�rde. Es war den betr�bten Eltern daher nicht zu verdenken, da�, nachdem ein sogenannter Wunderdoktor, ein schlichter Mann aus dem Volke, dessen Name jedoch in Vergessenheit gekommen ist, den leidenden Knaben untersucht und das Versprechen gegeben hatte, denselben durch eine beabsichtigte Kur mit Gottes Hilfe baldigst von seinem Schaden zu heilen, sie hierzu ihre Genehmigung gaben. Dieser Wunderdoktor lie� demnach den Stamm einer noch jetzt gr�nenden Eiche zu Prestin am Fu�ende derselben mit L�chern kreuzweise durchhauen und wurde alsdann der Knabe zu Anfang des Sommers, von den ersten Tagen nach der Sonnenwende an, jedoch nur bei abnehmendem Monde, des Morgens kurz vor Sonnenaufgang stets dreimal nackend, die F��e voran, kreuzweise durch diese �ffnung gezogen. Wunderbarerweise verschwand nach dieser Kur nunmehr das besagte �bel - der Erz�hlung nach - sichtlich und rasch, so da� nach einem halben Jahre, zum Weihnachtsfeste, der junge Behrend von Pressentin vollst�ndig geheilt war und sein K�rper von der Zeit an in normaler Weise sich entwickelte, er auch zu einem gesunden, kr�ftigen Manne heranwuchs, das hohe Alter von 70 Jahren erreichte und eine zahlreiche Nachkommenschaft an S�hnen und T�chtern hinterlie�. Die Eiche ist zwar noch gr�nend, doch zur Zeit schon stark alternd und im r�ckg�ngigen Zustand. Nach einer Reihe von Jahren nach dem g�nstigen Erfolg der vorhin beschriebenen Wunderkur soll diese Eiche bei �hnlichen Krankheitsf�llen benutzt worden sein; doch ist dies schon seit l�ngerer Zeit ganz au�er Gebrauch gekommen.� Eine Sage bestand, da� die Eiche verdorren w�rde, wenn das Gut aus der Familie fallen sollte. Tats�chlich h�rte die Eiche wenige Jahre nach dem Verkauf im Jahre 1872 ganz auf zu treiben und vom letzten gr�nen Ast erhielten dei Familienglieder Abschnitte, die noch in ihren H�nden sein werden. |
by Kladrum, Schwerin Distr. 1270-1872 Originally a Wend castle, situated in the valley and surrounded by a moat, by 1270 Prestin was already known to be in the hands of our progenitor Petrus (v. G. 1) and remained in our possession until 1872, that is, demonstrably for about 600 years. Later a medieval castle stood there. By 1438 a Henning Prestin at Stampen is mentioned; this was by Stamper Lake, but by 1554 it was [w�st - deserted?] and disappeared into Prestin and Stieten. There were long-standing disputes between the owners of the two estates over the farmsteads of Stampe and other properties. Hartwig (25) of Prestin and Gro�-Stieten enlarged Prestin through the purchase of the Sparower mill from [Amte - an official] Crivitz in the year 1590. Dinnies built the first residence and provided it with the motto: �The word of God blesses for eternity.� (See �Previous History.�) Soon after Johann Wilhelm I (P. 3) took over Prestin in 1728, the latter had a two-story half-timbered residence built and for part of it used stones from the old castle dungeon. On the northeast, the old house still forms a wing of the residence built onto its gable by Johann Wilhelm [?unclear on this sentence...] Among the old sections is also the medieval vaulted cellar roof; it served as a reception room for the working area, [w�hrend in das davor gebaute Haus die Wohnr�ume gelegt wurden - I�m not getting this sentence - while the living spaces were laid in the house built in front?] The house remained in this state until after 1872. The present owner had the [Vorderfront - frontage?] plastered and a colonnade porch built in front of the entrance, just as he also had the wide moat in front of the colonnade and on the gabled side filled, so that only a small bit of it still remains behind the house. This filling-in substantially enlarged the park. The last holder of Prestin was Adolph (14), who leased it from 1858 to 1872. Fpllowing his death in 1864 after settlement with the other [Lehnserben - heirs to the fief?] it was taken over, out of the large number of his children, by his sons Karl (17) and Eduard (20) and the sons of his son Bernhard (16) who had already died in 1869, namely Adolph (25) and Bernhard (26), the latter under his brother�s guardianship. These owners decided to sell the old family seat [freih�ndigen - lit. freely - outright?], which, with the exception of the family burial vault, was acquired by [Geh. - ?]Kommerzienrat [title for a distinguished businessman] Johann Christian Thormann of Wismar on June 14, 1872 for 735,000 marks. (See Book I p. 69) With this, the last Pressentin property from the old times went over to other hands and only the last resting place remained to the family. After the death of Geh. Kommerzienrats Thormann, his son became the owner, and sold Prestin in 1901 to a [Siedlungsgesellschaft - housing company? Development project?] which reduced Prestin. The latter formerly included Wilhelmshof (in old times called H�rnebeck) with 58 hectares, the property of Sparower Mill, the property Speu�, then a sheep farm (see under Runow), all told 1443.8 hectares consisting of 910 hectares of cropland, 221 hectares of meadows and fields and 117 hectares of oak, beech and similar woods. Because of the [Absiedlung - settlement?] the section lying by Runow was politically affiliated with this village, but otherwise made independent under the name of Speu� (=Heuhaus); Wilhelmshof and Sparower Mill were also separated, so that the remnant of Prestin, formerly a fief, now an [Allodgut - ?] now only has a size of 751 hectares, including 136 hectares of cropland, 51 hectares of meadows and fields and without any forest. This remnant was acquired by Friedrich Klotz. Buerbeck, then a bone of contention between Prestin and Stieten, was removed from Stieten and joined with the Sparower Mill in an independent village. (See also Stieten.) The chain of our forebears who demonstrably had their seat at Prestin is as follows:
Few places and pieces remain as remembrances from the time of our forebears. The Pressentins had always had the patronage of
the church. We can also assume with some certainty that it was built by a member of the family. This fact is based on an old
family tradition. In addition, in neighboring Runow, which had already gone out of the family in 1353, there was once a place of worship which was also founded by the Pressentins and was standing until about 1688, because it is documented that in this year its stones were used for repairs to the church in Kossebade.
Concerning the Prestin church, Professor Schlie writes in his work The Art and Historical Monuments of the Grand Duchy of Mecklenburg-Schwerin, vol. III etc.:
�The little church (almost 19 meters long and a good 13 meters wide) made of unhewn stone has the shape of a simple four-sided house with a steep saddle-roof. It shows itself accordingly as a [einschiffiger - lit. single-ship - this is an architectural term; Mittleschiff is a nave, Querschiff is a transept; perhaps this is �single-aisle�?] construction without a spire or choir. The two heavy brick buttresses on the west side were apparently built on at a later time, when the construction on that end began to go out of plumb. These would have been added on when they had to take down the gable attached to the stone [feldsteinerne - lit. field-stone] west wall, which no doubt was originally just like the east gable, and replace it with a lighter half-timbered construction. Seven gothic [Blende - archit. term - blind window? blind arch?] made of lighter brick work adorn the east gable, preserved in its original state. If these [Blende] were not there, nor the pointed-arch light openings and portals, which admittedly are not all still preserved in their original state and have in addition been partially replaced with masonry stones, one would be able to place this crude and simple country church construction safely at the end of the 12th or in the middle of the 13th century. But the gothic features compel one to place it in the middle of the 13th century or perhaps somewhat beyond that in its the second half. It should be noted that in the east wall, under the seven [Blende], in place of the usual window openings a wide alcove is used, set with stone, which has been given a [Stichbogenschlu� - Stich could be stitch; Bogen could be arch; Schlu� - closing; so, some kind of cover?]. Also observable is a definite, pronounced swastika in a naturally flat (not hewn) red granite stone, 81 centimeters above the floor, 2.3 meters from the southwest corner of the church. A flat wood floor covers the interior. The church once had a tower. The great storm of December 8, 1703 blew it down. The bells toppled with it, but were unharmed and were thereafter housed in a wooden belltower standing about five meters away from the west side of the church. There are three bells found here. The largest (diameter 1.07 meters) has the following inscription, interspersed with small holy pictures under baldachins (its four in total):
anno dni * mcccclxxviii, with the caster�s sign next to it� (Rune?). [picture]
These bells cast in 1748 [sic - should be 1478] must have been obtained by Hartich Pressentin, who sat at Prestin and Mustin and was mayor of Sternberg, from Duke Heinrich III [? -who] took Kobande, Vythufsen and Vittene in pledge and also apparently occupied the (Pressentin) Rittersitz. (Documents of the history of the family, p. 53) - �The smaller bell (diameter 0.68 meter) has on one side of the sphere the v. Pressentin coat of arms with the inscription:
UND ERBEN PATRONEN On the other side one reads: HAT M ICH GEGOSSEN ANNO 1720 IN STERNBERG In addition there is a still smaller third bell of about 34 centimeters diameter and height. It has neither an inscription nor a sign.�
�The first medieval cleric of Prestin is Father Nikolaus, who is named in documents in 1331. He is the only one whose name has come down from such early times. The next information on clerics comes from the 16th century. There is a record speaking of a Pastor Blasius in 1577. But his full name was Blasius Wilde and he was rector in Sternberg before 1531. In 1568 Joachim Dase (Da�e, Dassenius) already held the post in Prestin. He was still in place and active there in 1616. His son, Dase the younger, who was 18 years old in 1596, followed him and was in office until 1636. In 1636 there was a vacancy. In 1623 Wamckow was pawned by Herr v. Plessen to Johann Reimar v. Pressentin, and a year before that Christoph Boje (Boetius) was called here as pastor. In 1642 Boje writes that he managed the vacant parish at Prestin for a while because of a lawful appeal by the nobles there. In 1650 Heinrich Rumbheld (who, however, according to his handwritten record in the church book was already performing the service in Prestin {probably as [?Pr�dikant]}) was duly called and installed, in 1686 Jakob Roland (d. 1724). After him was a vacancy, during which his son Bernhard Friedrich provided the service. This [Interiministicum] lasted for seven years. In 1731 Magnus Heinrich Wachenhusen followed until 1755, Samuel Andreas Friderici from 1757 to 1792 and Johann Joachim Christoph Metelmann from 1794 to 1810. Ten years after the death of the last pastor in Wamckow, Enoch Christoph Simonis (d. 1740), Wamckow along with its daughter chapel at Gro�-Niendorf was united with Prestin, at first on temporary contract, but permanently since 1794.�
If we step into the church through the west entrance, our glance falls first on the altar lying opposite. �The [Aufsatz - upper portion?] is a work of the late Renaissance. It is a composite work using individual figures from an older Gothic triptych. In the middle [are] the figures of the blessed Savior and two apostles, whose names can no longer be identified; next to and above this are smaller figures of apostles or other saints in temple-like niches. The altar is now varnished with [Wei� - white?] and oil, and gilded. According to the invntory of 1811 there was an inscription on the columns which is already partially vanished: �To the glory of God and confession of his faith, Berend von Pressentin and Anna Dorothea von Pressentin have prepared the present altar in this house of worship - Anno 1697 the ...ius.� When Berend von Pressentin had this had this altar built, he was 58 years old. He did not die until 1709.
The pulpit, pews and [Orgelprospekt - organ something] (this in a gallery on the west side) are of a simple kind.� According to documented tradition an earlier pulpit was donated in 1534 by the widow of Reimar (18) and the above-mentioned Pastor Blasius Wilde.
The old patronage pews, on which, just as on the organ gallery, the Pressentin family coat of arms was found, is no longer in existence. During the modifications and after the change of ownership, the coats of arms were placed in our burial chapel, where they hang in a frame.
�Not without interest is the old wooden baptismal stand, in that as a lovingly and laboriously executed carving, it serves as a good example of the Mecklenburg village-Renaissance of the 16th century. According to information in the Prestin church book it came to the church in 1581. But since Dionysius v. Pressentin and his wife Ilsabe v. Lohe were the donors and the former had already passed away before 1574, the correct reading cannot be 1581 but rather 1551. The metal basin which belonged to the stand was lost in the war year of 1637.�
The baptismal stand was placed in our burial chapel for many years, even though it was the property of the church, and was in danger of decay. The Commission for the Preservation of Monuments, made aware by the compiler, remitted it, with the permission of the chairman of the church council, to the museum administration in Schwerin, where it can be seen in the museum in the old garden.
At present, a sandstone baptismal font in front of the altar is being used. On its octagonal surface is the baptism command: �Go forth, and teach all the peoples, and baptize them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost.� On the rim of the brass basin with a few ornamentations and the Pressentin coat of arms, is the donor�s inscription: �Adoph Bartholdt Georg von Pressentin of Prestin 1856.� The bottom of the basin shows the cross. The eight sides of the font are decorated as follows:
�In one of the church windows there was formerly a stained glass inscription: �[Des Frydags na Cantate] died in God the noble and honorable Herr Hartich Prestin, whom God bless.� The no-longer legible year of death was 1600.� �The inventory register of 1811 mentions another small stained glass picture in the window, and under it a Peter with the Key.� Today the windows no longer have any painting. A zinc chalice presented by Klaus v. Pressentin in 1650, also mentioned, is no longer in existence; also mentioned are 6 pewter lights, among them one with the inscription: Berend Christian Prestin 1793. A gilded silver communion cup on a hexagonal base is still present. The handle is round with Renaissance [Treibarbeit]. On the base engraved in a [Rund - round?] is our coat of arms with the inscription: Hardic Pressentin. The paten that formerly belonged with it is lost. �Next to a sealed portal in the south wall, in the interior of the church, there was a holy-water font affixed to the wall.� �On the north side of the chuch, very close to it but detached a little, stands the family burial chapel.� An earlier vaulted burial place in the church was filled in in 1815; which caskets were accomodated there, can no longer be determined. The burial chapel was built in 1808 by Johann Wilhelm (P. 8) and underwent thorough repairs in the year 1908. After a visit from General Karl (St. J. 11) in 1906, one such took place anew through [Staatsrat - State councilman?] Adolph (P. 25) together with [Baurat - head of the building office] Pries in August 1907. The latter two committed their findings in a transcript, in which it states that the chapel was very soundly built, with solid walls and a tiled roof along with an oak frame. A large number of the worn building stones, [and?] the metal covering of the curved gable, had to be renovated. The stonework, originally only fitted, later plastered, had to receive new and better plaster, particularly on the Gables; the west gable (the entry side) had to be [aufzuziehen - pulled up - here, re-built?] up to the beams. Master builder Larisch of Sternberg was asked for a price estimate, which came in at 583 marks, and was checked by Baurat Pries. With the giving of a contribution from the wife of Oberlanddrost Karl-Dargun and the use of existing materials the repairwork could be taken on and was completed in early August 1908.
With its renovation the west entry gable received a changed appearance. Whereas before the base was black with white stripes, the gable received the same grey plaster as the other exterior walls. In the oval recess above the entryway our coat of arms was previously painted, with the initials of the builders J.W. and v.P. in gold on either side. Now, because of its better durability, the coat of arms was done over in sgrafitto and altered. The following former dedication of the builders above the entryway could safely be left off because of its repetition in the interior of the chapel: �The burial chapel was built in 1808 at the sole expense of Johann Wilhelm von Pressentin, [Erbherr - hereditary lord?] of Prestin and Langenbr�tz, and intended as an eternal burial place for the von Pressentin family.� {Foot note 7: see �Donations� for the Prestin burial chapel.} At the peak of the front arch there is a sun-sphere with emanating rays. When one passes into the interior of the chapel through the heavy oak door, one finds oneself in an unlighted masonry room. Under the strong plank flooring is another room, enclosed in rock at the base, of the same amount of space for receiving more coffins. One reaches it by raising a few planks, with the use of a ladder. Above the ceiling there is an attic with an access hatch in the east gable. The walls of the main room are painted. Over the entryway stands: �Sem piternae memoriae et quiesti,� on the east wall across from it is: �Herr Johann Wilhelm von Pressentin, hereditary lord of Prestin and Langenbr�tz, born the 12th of March 1752. Has built this burial chapel at his sole expense, and designated it himself to be an eternal family burial ground for himself and the von Pressentin family. In the year of Our Lord and Savior Jesus Christ�s birth one thousand eight hundred and eight.� Above this is our coat of arms, held by two youths with inverted torches. On the left wall: an angel holding in one hand an upright blazing torch, in the other a tablet; on this: 1752, d. 12 March, under this: at the beginning Sen. c. i. V. 1., a second angel with an inverted torch in one hand, in the other a tablet with 1812, the 23rd of July, under which: Amen. Apocalypse e 22,21.� On the right wall: an angel with an upright torch, hovering by a tree whose trunk is broken off and on which only one branch is green, a second angel with an inverted torch and an empty tablet; under this a mourning figure with a staff mounted on a pedestal, on which stands �memento mori.�
On an empty surface on the right wall there hangs, since 1931, a memorial plaque carved in oak for both of our cousins of Willkamm who died in the world war of 1914/18.
Over the plank covering the following caskets stand, from north to south:
We must not leave without mention the old miracle-oak, which stands about 800 steps away from the Prestin Hof, on the path leading from there to Wamckow, where the path to Wilhelmshof turns. On April 5, 1876, the then-owner of Wamckow Jobst Heinrich v. B�low related the following about this tree: �According to my grandmother�s story, the former Generallieutenant v. Pressentin, n�e von Pressentin, of Gro�-Kussewitz (St. K. 2), [this last phrase doesn�t make sense to me - should be explaining who the grandmother was] her [Eltervater - grandfather?] Behrend v. Pressentin (v. G. 37), born in 1639, was in his earliest years a very sickly child, languishing from an apparently incurable abdominal disorder (it was described as a [Bruchschaden - rupture? Hernia?]). The doctors called in for advice from far and near considered recovery unlikely and were of the opinion that the boy would soon succumb to this malady in an early death. Therefore, the grieving parents could not be blamed when, after a so-called miracle doctor, a simple man of the people whose name, however, has gone into oblivion, examined the boy and promised to soon heal him from his illness with God�s help by means of a [beabsichtigte - intended, planned] treatment, they gave their permission for it. This miracle doctor accordingly had cross-wise openings cut through the base of the trunk of a still-green [�greening� - alive] oak at Prestin; thereupon at the beginning of the summer, from the first days after the solstice on, but only during the waning moon, he had the boy drawn cross-wise through this opening, always three times, naked and feet-first, in the mornings shortly before sunrise. Miraculously, after this treatment - according to the story - the said ailment disappeared, visibly and rapidly, so that after half a year, at Christmas, the young Behrend von Pressentin was completely healed and from that time on his body developed normally, he grew into a healthy, strong man who reached the high age of 70 years and left behind a numerous progeny of sons and daughters. The oak is still leafing, but at present is very old and in a declining condition. After a number of years following the wonderful success of the above-described miracle cure, this oak was said to have been used for similar medical cases; however, it has long since fallen out of use.� A legend survives, that the oak would wither away if the property should fall out of the family. Indeed, a few years after the sale in 1872, the oak ceased to sprout, and the family members received cuttings from the last green branch, which are still supposed to be in their hands. |