Mein goldener Käfig - meine Welt

Japanische Küche

Ich esse sehr gerne japanisch, leider stößt das nicht bei allen meinen Bekannten auf Begeisterung. Manchen ist es doch etwas zu fremdartig. Trotzdem lasse ich mich nicht abhalten, ab und an doch ein paar Sushi oder ähnliches zu zaubern. Hier sind zwei meiner Lieblingsrezepte:

Sushireis

Aufgrund einer langen Diskussion bei Mittagessen muß ich darauf hinweisen, daß es viele verschieden Rezepte für Sushireis gibt, es ist ja schließlich Geschmackssache, und bestimmt haben viele japanische Köche ein geheimes Familienrezept oder so. Das hier vorgestellte habe ich als erstes ausprobiert und es hat mir auch auf Anhieb geschmeckt, also bin ich dabei geblieben.

Man nehme:
450g Reis
3 EL Su (Reisessig)
2 TL Salz
4 TL Zucker
einige Spritzer jap. Sojasauce
  • Reis 3-4 mal in einer Schüssel waschen, bis das Wasser klar bleibt. Reis abtropfen lassen und mit 450ml Wasser zum Kochen bringen. Bei schwacher Hitze ca. 20 Min. ausquellen lassen. Dabei zwischen Topf und Deckel ein gefaltetes Küchentuch legen, damit der Wasserdampf aufgesogen wird
  • Reisessig, Salz, Zucker und Sojasauce in einem offenen Topf kurz bei starker Hitze aufkochen lassen, Hitze reduzieren und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Würzflüssigkeit abkühlen lassen.
  • Den noch warmen Reis in eine unlackierte Holzschale oder Steingutschale geben, Essiglösung vorsichtig mit einem Holzlöffel unterheben; aufpassen, daß die Reiskörner nicht zerdrückt werden. Reis abkühlen lassen, dann weiterverarbeiten.

Teriyakihähnchen

Dies ist das Meisterstück meiner Kochkunst, doch ich muß hier noch ein paar "Warnungen" loswerden. Hierzulande ist es nicht so einfach, Hähnchenbrustfilets mit Haut zu bekommen. Die eine Möglichkeit ist, einfach welche ohne Haut zu verwenden. Die Erfahrung zeigt aber, daß das Fleisch dann meistens sehr trocken wird. Ich empfehle, pro Mitesser einen Hähnchenschenkel zu kaufen, den Knochen auszulösen und dann damit genau so zu verfahren wie es im Rezept angegeben ist. Die meisten anderen Zutaten bekommt man in jedem Supermarkt, bis auf Mirin, für den man im Allgemeinen schon einen Asiashop aufsuchen sollte. Es gibt Leute, die Sake mit Zucker aufkochen und das dann als Mirin verwenden, ich selbst habe das noch nie probiert und kann daher wenig dazu sagen, aber es hört sich eher nach einer Panscherei an.

Man nehme:
1 EL Pflanzenöl
3 Hähnchenbrustfilets (etwa 600g) mit Haut
1 EL Sake (Reiswein)
4 EL jap. Sojasauce
4 EL Mirin (süßer Reiswein)
2 EL Zucker
nach Belieben: fein geraspelte Möhren, Weißkohl, Gurkenstückchen und Daikonkresse zum Garnieren
  • Öl in einer Pfanne erhitzen. Hähnchenfilets mit der Hautseite nach unten hineinlegen und bei mittlerer Hitze anbraten. Fleisch nach etwa 5 Min. wenden. Pfanne mit einem Deckel verschließen und Hähnchen etwa 5 Min. knusprig braten, dabei zwischendurch die Pfanne immer mal wieder rütteln.
  • Fleisch herausnehmen und das Öl weggießen. In der Pfanne Sake, Sojasauce, Mirin und Zucker aufkochen. Fleisch mit der Hautseite nach oben wieder hinzufügen und in der Sauce bei schwacher Hitze etwa 5 Min. gut durchziehen lassen.
  • Fleisch aus der Sauce nehmen, in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und servieren. Nach Belieben noch mit geraspelten Möhren, Weißkohl, Gurke und Kresse garnieren.

An dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleiben, daß zwei meiner Freunde eine Sushi-Homepage gemacht haben, die ich ohne Bedenken weiter empfehlen kann.


last updated am 06.08.2003 von Steffi
Zurück zur Hauptseite

Hosted by www.Geocities.ws

1