Bei ihrem Bundeskongress hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre aktuellen Empfehlungen vorgestellt: 300 Gramm Fleisch pro Woche und ein Ei.Arbeiten bei der DGE womöglich mehr Klimaaktivisten als Ärzte und Ökotrophologen? Dort steht Nachhaltigkeit offenbar über allem - auch über der menschlichen Gesundheit. Hauptsache Klima und Tierwohl! Wie sinnvoll aber ist es, das beste Lebensmittel überhaupt, das die Natur hervorgebracht hat, das Ei, derart zu rationieren? (Anm. Dikigoros: Das ist das eigentlich beängstigende, das uns zu denken geben sollte, auch und gerade denen, die - wie der Verfasser dieser Anmerkung - Vegetarier sind: Ohne Fleisch kann man problemlos auskommen; aber man muß natürlich für vollwertigen Ersatz sorgen, und das kann kein "veganer" Fraß sein, der noch mehr Gift enthält als den armen Viechern in den Rinder- und Schweine-KZs gespritzt wird. Aber seit Jahren werden von den staatlich kontrollierten Massenmedien des "Wertewestens" systematisch alle hochwertigen Lebensmittel verteufelt, vor allem Milch, Weizen und Eier. [Und selbst den traditionellen Käse auf der Pizza hat man klammheimlich durch irgendwelche Imitate aus Kunststoff ersetzt.] Man sollte meinen, daß die Verbrecherregimes der "neuen Weltordner" den selbstmörderischen Wirtschaftskrieg gegen Rußland bewußt angefangen hätten, um einen Vorwand zu haben, den Preis für diese Produkte binnen weniger Wochen um 100-300% zu erhöhen. Ja, einen Vorwand, keinen Grund, denn weder Milch noch Käse noch Eier kommen aus den Kriegsgebieten!) Und: 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche - etwa die Hälfte der Empfehlung des Vorjahres? (Anm. Dikigoros: Das ist noch gar nichts. Ursprünglich wollten die sogar nur 70 [siebzig] Gramm Fleisch und Wurst pro Woche genehmigen; erst als der Focus diesen teuflischen Plan aufgedeckt hatte wurde die "empfohlene" Ration großzügig auf 300 gr. erhöht.) Das sind pro Tag gut 40 Gramm, so viel wiegt ein fünf Wochen alter Dsungarischer Zwerghamster, der mit seinen zehn Zentimetern - ausgewachsen! - locker in eine Handinnenfläche passt. Eine rechtschaffen frugale Mahlzeit, möchte man meinen. Aber so ist das wohl in Vorkriegszeiten. Wie die Ökotrophologin und Mitverfasserin der Empfehlungsliste Anne Carolin Schäfer sagt, habe die Gesellschaft die Fleisch-Empfehlungen 2024 verschärft, weil sie die Umweltauswirkungen und Treibhausgasemissionen berücksichtigt habe. Nur bei einer Grenze von 300 Gramm Fleisch pro Person könnten die Nachhaltigkeitsziele für 2030 eingehalten werden. Wegen der manischen Fixierung auf den angeblich monokausalen Klimawandel muss also die ernährungsphysiologisch gebotene Nahrungsaufnahme das Nachsehen haben. Das sieht die Deutsche Akademie für Präventivmedizin nicht ein. Die Mediziner zeigen sich entsetzt ob der DGE-Ernährungsvorschläge, die auf theoretischen Überlegungen, welche Ernährungsweise besonders klimafreundlich wäre, basieren. Sie warnen vor weitreichenden Folgen für die Bevölkerung, da sie von der Verpflegung in Kitas, Schulen, Kantinen und Seniorenheimen bis hin zu den Programmen der Krankenkassen als Standard gelten. "Völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbei"So sei die Charakterisierung von Lebensmitteln in solche "pflanzlichen Ursprungs" und solche "tierischen Ursprungs" wissenschaftlich betrachtet unsinnig. Es gebe bei beiden sowohl bedenkliche als auch gesundheitsfördernde Lebensmittel. Zucker und Palmfett etwa seien "pflanzlich", aber bei erhöhtem Konsum sicher nicht der Gesundheit zuträglich. Die Empfehlung "an alle", täglich 5 Portionen = 300 g Getreideprodukte zu verzehren, sei für viele Millionen Menschen in Deutschland nicht nur nicht hilfreich, sondern sogar gesundheitsgefährdend. Natürlich, denn die Menschen haben einen unterschiedlichen Stoffwechsel. Für den einen mag eine proteinreiche Ernährung das Richtige sein, für den anderen kohlehydratreiche. Eier standen lange in dem Ruf, schädlich für den Cholesterinspiegel zu sein, aber davon ist man seit etlichen Jahren ab. Auch könne der allgemeine Verzicht auf tierische Lebensmittel bedenklich sein: Die ausreichende Versorgung relevanter Bevölkerungsteile (z.B. Kinder und alte Menschen) mit genügend und hochwertigem Eiweiß, essenziellen Aminosäuren und Fettsäuren sowie mit etlichen Spurenelementen und Vitaminen werde mit den DGE-Empfehlungen nicht gewährleistet. Auch der Präsident des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke (klar, ein Interessenvertreter), findet: "Was da empfohlen wird, geht völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbei." Der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) habe Ripke gesagt: "Wir werden noch einmal mit der DGE reden, wie sie zu solchen Empfehlungen kommt. Eier liefern unseren Verbrauchern preiswerte, ernährungsphysiologisch wertvolle essenzielle Aminosäuren, und wer ein Omelett zubereitet, benötigt dafür schon zwei bis vier Eier." Vegane Ersatzprodukte?Bemerkenswert ist, dass vegane Ersatzprodukte wie Mandeldrinks oder synthetisch hergestellter Fleischersatz in den aktuellen Empfehlungen der DGE nicht berücksichtigt worden sind. Angeblich sind die Daten schlicht zu unsicher. Der Verdacht drängt sich aber auf, dass Klimawandeljünger den tierwohlorientierten Veganern nicht aufs Dach steigen wollen. Denn es ist kein Geheimnis, dass in vielen veganen Fleischersatzprodukten wie Soja-"Schnitzel", Veggie-"Hack" und veganem "Aufschnitt" auch eine Menge seltsames Zeugs steckt. Und sind eigentlich Hausgrille und Getreideschimmelkäfer empfehlenswert, deren Verarbeitung seit gut einem Jahr von der Europäischen Union zugelassen ist? Ich frage für Leute, die den Verdacht hegen, dass ihnen im Namen der großen Klima-Story immer mehr Dinge zugemutet werden, die sie nicht wollen. LESERPOST
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