Das Medienmonopol

DAS MEDIENMONOPOL

von M. A. Verick (03.02.2006)

(Fortsetzung von Teil II)

IV. Die Dunkelmaechte

"Die bewusste und intelligente Manipulation der Gewohnheiten und Meinungen der Masse ist ein wichtiger Bestandteil der demokratischen Gesellschaft. Die, die diesen nicht sichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die tatsaechliche Macht im Land haelt.

Eine kleine Gruppe von Menschen, von denen wir noch nie gehoert haben, regiert uns, bildet unsere Meinung, formt unseren Geschmack und suggeriert uns unsere Ideen. Diese kleine Gruppe zieht die Faeden der oeffentlichen Meinung, kontrolliert so die offizielle Regierung und plant die Zukunft...."

- freie Uebersetzung von Edward Bernays, Propaganda

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"Eine Handvoll Menschen kontrolliert die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein - und sie werden dann alles umfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur noch eine Meinung, die zu formen vier, fuenf Tage dauert - dann ist es jedermann Meinung." - Mike Nichols, Hollywood-Regisseur [Aus: 'Herr ueber das Denken der Massen', Zeitenschrift (www.pilhar.com) Nr. 22 / 2. Quartal 1999]


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"Ich selber sage mir, dass die Medien in den Haenden der destruktiven Kraefte sind. An ihren Fruechten erkennen wir sie ja. Also werden diese versuchen, sich selbst als die "Guten" darzustellen und deren Widersacher, die fuer die Menschheit wirklich Nuetzlichen, als die "Boesen". Aufgrund dieses Gedankens sage ich mir persoenlich: Man muss nur all das, was in den Massenmedien besonders propagiert wird, herumdrehen und findet im Groben die Wahrheit. Zumindest sieht man die Richtung, in die es geht. Die Opfer sind die Taeter und die Retter sind die Henker! Pruefen Sie das einmal fuer sich selbst!" (Aus: "Geheimgesellschaften II", Jan van Helsing (im deutschen Sprachbereich streng verboten))

Wer wissen moechte, wer die Medien wirklich kontrolliert, und damit die Massenmeinung, muss nur die Berichterstattung analysieren. Fassen wir noch einmal kurz zusammen:

Lassen sich Beteiligungen und Kontrollmehrheiten ueber Firmenstrukturen und Marionetten verschleiern, und die Namen der Entscheidungstraeger und Macher anglo-amerikanisieren, sind die Berichterstattung, die Nachrichten, Shows, Filme, Buecher, Magazine, websites etc. immer zugaenglich, oeffentlich und analysierbar. Also wieder die alte Frage, die in 99.9% aller Faelle die Drahtzieher ermittelt: Wer profitiert immer von der Berichterstattung, finanziell oder politisch ? - Wer ist immun vor negativer Berichterstattung - trotz angeblich "freier, objektiver und unabhaengiger" Medien ? - Und gibt es vereinzelt Ausnahmen, die die Regel bestaetigen?

Wenn jemand z.B. grundsaetzlich immer gegen "Y" schreibt und zum Vorteil von "Z", laesst sich daraus natuerlich schliessen, dass der Schreiber (oder seine Zeitung, Show, Magazin etc.) entweder selber "Z" ist, sich mit "Z" stark identifiziert oder sympathisiert, oder Angst vor "Z" hat bzw. von "Z" kontrolliert wird, also publiziert, was "Z" suggeriert. In keinem Fall kann dann davon ausgegangen werden, dass der Schreiber "neutral, objektiv und unabhaengig" Fakten mitteilt. Vielmehr dient jede Berichterstattung nur der Propaganda, natuerlich nicht so plump und langweilig wie bei den alten Kommunisten oder den Nazis, sondern emotional geladen, und - ganz wichtig - sehr unterhaltsam.

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Y ist uebrigens eine tausende Jahre alte germanische Rune, die den kosmischen Menschen mit nach oben ausgetreckten Armen symbolisiert.

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Interessant sind neben den ueblichen Nachrichten auch Kinofilme und Buecher auf Bestsellerlisten. Schliesslich "entsteht" ein erfolgreicher Kinofilm oder Bestseller nur in ganz seltenen Faellen von alleine (z.B. als alternativer Undergroundfilm, den ploetzlich jeder sehen moechte). Ein Bestseller wird immer von den Medienhaeusern gemacht. Fuer einen Erfolg sind in der Regel immer kostenintensive Werbe- und Medienkampagnen verantwortlich. Natuerlich gibt es trotz grosser Werbung auch Flops, aber ohne Werbung ist ein Flop bis auf ganz wenige Ausnahmen garantiert. "Qualitaet" laesst sich bei Bedarf von "Kritikern" (=angestellte Journalisten, oft aus dem eigenen Medienkonzern) bestaetigen. Ohne viel Moos nichts los. Oder kennen Sie einen Bestseller, der nicht von einem der grossen Medienriesen angeboten wird (siehe "Bestsellerlisten")?

Wer also kontrollieren will, was fast jeder lesen, sehen, hoeren soll, muss nur entscheiden,

a.) welche Information (Buch, Nachricht, Film, Musik, Video etc.) veroeffenlicht werden (und)

b.) - viel wichtiger - ein ausreichendes Werbebudget erhalten, und welche eben nicht.

Nurdurch Werbung (und/oder die abhaengigen Kritiker der Zeitungen, die zum gleichen Medienhaus gehoeren wie der Buchverlag, die Filmgesellschaft) erfaehrt die Masse von den Informationen, die sie lesen, hoeren, sehen soll. Alternative Quellen (z.B. dieser Artikel oder im Internet) sind nur einer kleinen Minderheit bekannt, die jederzeit von den restlichen 1.000 Millionen demokratisch niedergewalzt werden koennen ("das weiss doch jeder....").

Dieses Machtmonopol will von vielen nicht erkannt werden, die lieber der romantischen Illusion des unabhaengigen Journalisten mit der Klapperschreibmaschine und dem Whisky nachhaengen, der einen korrupten Politiker zu Fall bringt, einem Klischee uebrigens, dass nicht umsonst von den Massenmedien in diversen Hollywoodfilmen immer wieder verbreitet wird. Tatsaechlich muss sich der Politiker keine Sorgen machen, solange er dem Machtmonopol Vorteile sichert. Er kann dann sogar damit rechnen, grosszuegig fuer seine Dienste belohnt zu werden, z.B. mit einem millionenschweren Buchvertrag.

Selbst, wenn sich ein kritischer Ausnahme-Journalist nicht anpassen und umstimmen laesst, und vom zustaendigen Redakteur unterstuetzt wird (unwahrscheinlich), lassen sich immer Vorwaende finden, eine Veroeffentlichung doch noch "von oben" zu verhindern (kein Platz mehr, versehentlich geloescht, verloren, neue Daten etc.).

Dem Journalisten bleibt dann oft keine andere Wahl als zu kuendigen, und sein Wissen im Untergrund der alternativen Presse anzubieten, wo es dann vielleicht von einigen tausend Interessenten gelesen wird, die ohnehin schon wussten, dass es keine ehrlichen Politiker gibt, und vom Rest (wenn sie von dem Buch ueberhaupt erfahren sollten) als paranoide Verschwoerungstheorie ohne Hand und Fuss" abgetan wird.

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Siehe auch: "Into the Buzzsaw: Leading Journalists expose the Myth of a Free Press" von Prometheus Books, ISBN 1-57392-927-7, und: Media Democracy: Censored" von Peter Phillips, Seven Story Press, ISBN 1-58322-605-2)

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Wer auch diese Ausnahmemenschen noch kontrollieren will, muss nur einen oder mehrere Kleinverlage mit unkonventionellen Verlagsprogrammen etablieren und diese durch einen "subversiven Bestseller", Medienkritik oder anders bekannt machen. Ist ein unkonventioneller Verlag einmal im Untergrund bekannt, werden die letzten noch unabhaengigen Journalisten und "Verschwoerungsautoren" ihre Manuskripte in der Hoffnung auf eine Publikation einsenden. So wird nicht nur sofort bekannt, welches Geheim-Material in der Szene vorhanden ist, sondern auch, wer sich die Muehe macht, dieses zu recherchieren und zusammenzufassen. Kritische Autoren lassen sich so leicht ermitteln, ueberpruefen, kontrollieren und kaltstellen, am einfachsten, in dem eine Publikation der "gefaehrlichen" Informationen durch den Kauf der Verlagsrechte -und das Versinken des Manuskriptes in der ewigen Schublade- unmoeglich gemacht wird. Eine nicht genehmigte Veroeffentlichung im Internet etc. waere so ein schadensersatzpflichtiger Vertragsbruch (Details zu Kontroll- und Zensurversuchen der Intenet folgen). Ist ein solcher "unabhaengiger" Verlag erst etabliert, koennen ueber diesen glaubhaft auch Fehlinformationen, Fakes und fiktive Erkenntnisse publizert werden, die viele Suchende beschaeftigen, verwirren, und so vor ihrem Entwicklungsweg erstmal ablenken.

Es ist also nicht schwierig, Autoren und Journalisten zu kontrollieren und sich so ein Informationsmonopol zu sichern.

Stellt sich ein Politiker (oder ein Kritiker etc.) gegen das Machtmonopol erfaehrt sofort "jeder" von seiner "Korruption". Ein Konzern wie z.B. AOL Time Warner sichert Ihnen nicht nur einen schnellen Internetzugang (und informiert so staendig Millionen Internetnutzer mit aktuellen Nachrichten auf der Homepage und speichert deren emails und Interessen auf Jahre), sondern bringt Ihnen auch CNN und HBO sowie diverse Magazine (Time, People, Vibe etc.) und Hollywoodproduktionen (Warner Brothers). Schlagzeilen im Internet folgen Berichte auf CNN gefolgt von Artikeln in Magazinen und einer Hollywoodfilmproduktion. Damit ist die Korruption des Politikers als Tatsache auch historisch etabliert, die "doch jeder kennt" (z.B. Watergate). Ob der Politiker nun wirklich korrupt war, oder ob dies nur unterstellt wurde, um ihn loszuwerden, ist sekundaer. Die Karriere des Mannes ist ruiniert. Ein Feind der Drahtzieher beseitigt.


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Ein sehr wirkungsvolles Manipulationsinstrument sind auch Musikvideos, hier insbesondere HipHop und Rap. Was sehen die Teenager und Kinder dort (Viacoms MTV) stundenlang, hunderte Male wiederholt, zu monotonen Eintrommelrhythmen, die voll ins Unterbewusstsein zielen und die Eindruecke dort als "Werte" verankern ? Fast immer wieder nur gehirntote Typen in Luxusklamotten, Goldketten und teuren Sportwagen, denen immergeile "Fotomodelle" nachlaufen. Botschaft: Egal, wie dumm und primitiv ich als Mann auch sein mag, ich bekomme jede Frau (also Sex), ich habe ein Recht auf eine geile Frau (Sex), wenn ich nur die richtigen Dinge vorzeigen kann. Egal, wie intelligent ich als Frau auch sein mag, ich brauche unbedingt einen Mann. Und der muss die richtigen Dinge haben. Und wie bekomme ich den Mann mit den richtigen Dingen ? Indem ich moeglichst schoen und sexy bin (wie vulgaer diese Schoenheit in den Videos auch oft sein mag, Typ: Video Ho... aber das ist Geschmackssache). Was zaehlt ist nur mein Aeusseres, was ich "vorzuweisen" habe. Und wie habe ich etwas vorzuweisen ? In dem ich einfach gut aussehe bzw. es kaufe (Statussymbole, Schmuck, Schnickschnack, Klamotten, Autos, MakeUp, Schoenheitschirugie etc.).

Wenn ich dazu kein Geld habe, kann ich mir dieses bei der Bank leihen (Kreditkarte) oder irgendwie (auch auf kriminelle Weise) beschaffen. Hauptsache ich habe Kohle ! Woher die Dinge kommen, ist schliesslich egal, Hauptsache, ich kann sie vorweisen. Und wenn ich kein Geld habe, mir dieses nicht leihen kann, keinen Mut habe es zu klauen, oder anders zu beschaffen, dann kann ich nur ein Versager sein, ein Nichts, das weder Sex noch Anerkennung bekommt ! Ein ewiger Aussenseiter. Einsam und verlassen. Ungeliebt.

Da Sex und Anerkennung im Freundeskreis bei Jugendlichen oft die staerksten Motivatoren sind, und beides scheinbar die richtigen Statussymbole voraussetzt, die Teenager aber in der Regel noch nicht genug Geld haben und nur ganz wenige mit ihrem Aussehen zufrieden sind, garantieren die Medien so (nicht nur) bei Jugendlichen eine permanente Unzufriedenheit (=Krise). Die Loesung wird dann auch gleich suggeriert: Mehr Dinge, "bessere" Statussymbole. Bedingungssloser Konsum, notfalls finanziert mit Hilfe von Schulden oder Kriminalitaet. Oder als Notloesung (legale) Drogen, die die Frustation und das Minderwertigkeitsgefuehl vernebeln helfen und so sicher und gluecklich machen sollen.

In beiden Faellen soll der Teenager von einer positiven Persoenlichkeitsentwicklung (zu einem freien, hoeheren Bewusstsein) abgelenkt und auf niedrigstem Niveau gehalten werden, abhaengig gemacht, zum potentiellen Sklaven gestempelt: Die Teenager sollen schon frueh Konsumsklaven und Zinssklaven, also "perfekte Untertan" werden, die sich dann nur mit viel Arbeit, wenig Nachdenken und unzaehligen Kompromissen unzufrieden durchs Leben quaelen koennen. Die einzige Alternative zur Depression und Frustation sind dann scheinbar nur Drogen (das schliesst auch legale Drogen, z.B. Alkohol und Psychopharmaka, ein), die nicht nur jeden klaren Gedanken und Widerstand unmoeglich machen, sondern auch jede Beurteilung und Loesung von kleinsten Lebensproblemen, und so jede Entwicklung, die ja immer auf Erfahrungen und durchgestandenen Konflikten/Problemen beruht, ausschliesst. Garantiert ist so ein kompletter Durchknaller (Selbstmord) oder aber ein angepasstes Zombiedasein, und damit ein lebenslanger hoher Umsatz u.a. fuer die Pharmaindustrie. Ganz egal also, ob konsumiert wird oder betaeubt, die Drahtzieher verdienen immer.

Die Ausnahmen, die tatsaechlich kriminell werden, um (wie in vielen Videos vorgemacht) blind konsumieren zu koennen und "wer zu sein", lassen sich als Bedrohung ("gefaehrliche Gangs") aufbauen, garantieren Angst beim Rest der Bevoelkerung und rechtfertigen so weitere Kontrollen und "Schutzmassnahmen".

Verantwortungsbewusste Eltern haben die Wahl: Sie koennen ihren Kindern die gewuenschten Statusymbole kaufen, oder sie muessen sich Sorgen machen, dass die Kinder diese klauen oder sich auf kriminelle Weise das notwendige Geld beschaffen. Wer mit seinen persoenlichen Schwierigkeiten so bereits voll beschaeftigt ist, hat keine Energie mehr sich aufzulehnen und Fragen zu stellen...

Teil dieser Machtstrategie ist auch, dass Eltern keine Zeit mehr fuer ihre Kinder und Teenager haben sollen, weil sie entweder als Steuer-, Konsum- und Zinssklaven selber glauben, viel arbeiten und Karriere machen zu muessen, oder auf Jobs angewiesen sind, um noetigste Lebenshaltungskosten zahlen zu koennen. Die Medien, hier die Musikindustrie (Popkultur), fuellen gerne das Vakuum und werden falschfreundlich zum Vorbild-, Ratgeber- und Elternersatz, der vermittelt, was "richtig" und "wichtig" ist. So ist die naechste Generation der Sklaven bereits passend programmiert...


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Ein Hollywood-Film (oder Musikvideo) sei doch nur Unterhaltung und nicht in der Lage zu manipulieren ? - Ganz sicher nicht. Was spricht dagegen Unterhaltung und Manipulation zu mischen, so dass die Manipulation zur Unterhaltung wird ? - Wenn ganz offensichtlich fuer bestimmte Produkte geworben wird (Product Placement, siehe z.B. James Bond-Filme), warum sollte dann nicht auch ein bestimmtes politisches Ziel verfolgt werden ? - Ein Film kann so viel Umsatz machen und gleichzeitig ein bestimmtes Klischee in den Koepfen der Zuschauer etablieren oder durch Wiederholung festigen. Je oefter wir dieses Klischee sehen, desto mehr wird es zur Realitaet.

Waehrend wir mittlerweile wissen, dass Werbung und Politikerreden uns fuer dumm verkaufen sollen, stehen wir Unterhaltungsfilmen/ Musikvideos oft uneingenommen, offen und entspannt gegenueber. Wir erwarten nicht, manipuliert zu werden und merken oft nicht einmal, wie unsere Gefuehle in eine bestimmte Richtung gesteuert werden. Da professionelle Filmemacher (genau wie Werbespezialisten) aber genau wissen, welcher Effekt (Bild, Musik, Story) ein bestimmtes Gefuehl freisetzt, kann ein gewuenschtes Gefuehl jederzeit produziert werden. Unsere so vom Filmemacher programmierbaren Gefuehle fuehren dann zur blinden Akzeptanz der "Botschaft", die uns der Film mitteilen will, eben zur widerstandslosen Aufnahme der gewuenschten Manipulation.

"Damit der Verstand an seine eigenen Entscheidungen glaubt,
muss er das Gefuehl haben, dass er diese Entscheidungen
ohne Zwang getroffen hat."
(aus "Von PSYOP bis MindWar: Die Psychologie des Sieges")

Wie stark der Einfluss von Filmen selbst auf "intelligente" Menschen ist, die den Manipulationsprozess kennen, beweist mir eine persoenliche Erfahrung: Meine ersten Gedanken zu diesem Artikel ueber Massenmanipulation und Kontrolle allgemein wurden von einem Spielfilm irritiert, der von Schwulen in der Nazizeit handelte, die natuerlich im Konzentrationslager landeten und dort - so will es das Hollywood-Klischee - nur mit Hilfe eines ebenfalls gefangenen Juden ueberleben konnten. Das Leiden dieser unschuldig inhaftierten Charaktaere (Homosexualiaet und juedische Religionslehre sind ja keine Straftaten, zumindestens nicht nach meinem Rechtsempfinden) beeinflusste mich so sehr, dass ich mich fragen musste, ob ich mit meiner Schlussfolgerung, wer wen kontrolliert, nicht voellig falsch liege. Doch dann wurde mir schnell klar, dass dieses Gefuehl von Mitleid fuer die Gefangenen, das Aufbegehren gegen die Ungerechtigkeit der Nazizeit und den starken Wunsch, den Opfern irgendwie helfen zu koennen (wenn schon nicht damals, vielleicht dann heute mit meiner Sympathie und Unterstuetzung), genau die Emotionen waren, die der Filmemacher ausloesen wollte, eine Erkenntnis, die meine hier gemachten Thesen letztendlich bestaetigt.

Wo wir gerade (wieder) bei KZ, Holocaust und Hollywood sind: Warum gib t es in Kriegsfilmen bis ca. 1970/75 (die alten Schinken mit Curd Juergens und Christopher Plummer etc.) kaum eine Erwaehnung von KZs und Holocaust, ab rund 1975 dafuer aber immer staerker ? Sollte so der Opferstatus des "heiligen" Landes unterstrichen werden, das ab 1970 immer mehr Angriffskriege und Verletzungen von UNO-Beschluessen und Missachtung von Urteilen des Weltgerichtshofes zu rechtfertigen hatte ?

Selbst der Begriff "Holocaust" (Brandopfer) wurde erst 1979 nach Ausstrahlung des gleichnamigen US-Fernsehvierteilers in den deutschen Sprachschatz uebernommen. Der "Holocaust"-Vierteiler war die Antwort auf die Fernsehserie "Roots", die ploetzlich vielen US Schwarzen als Nachfahren ehemaliger Sklaven einen Opferstatus zugestand.

Heute gibt es keinen Zweiten Weltkrieg-Film oder Buch mehr, dem eine Massivdosis Holocausterinnerung fehlt. Auch nicht fehlen duerfen die juedischen Soldatengraeber (Davidstern statt Kreuz). Glaubt man neusten Hollywood Bildern waren rund ein Drittel aller gefallenen US Soldaten juedischen Glaubens, obwohl damals nicht mehr als 1-2% aller Amerikaner Juden waeren. Und wenn ein Film oder ein Buch nicht unbedingt waehrend der Nazizeit spielt ? Dann schadet es dem Erfolg ganz sicher nicht, wenn eine kurze Erinnerung an den Leidensweg der Juden eingebaut wird (wobei die restlichen KZ Gefangenen fast immer ignoriert werden). Je staerker diese Leiden herausgearbeitet werden, desto groesser scheint oft die Chance, Literatur- und Filmpreise gewinnen und positive Kritiken garantieren zu koennen.
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Na, und wer waren die cleversten Ausbrecher aus den Krieggefangenenlagern ? Glauben wir Hollywood natuerlich die Alliierten. Wer kennt nicht die Filme, in denen unter den Augen der dummen deutschen Wachen ein Tunnel gebuddelt wird ? Well, den spektakulaersten Ausbruchversuch des zweiten Weltkrieg versuchten 25 deutsche Kriegsgefangene 1944 in Arizona/USA. Der Tunnel war 60 Meter lang. Um einen Fluss als Fluchtweg zu nutzen, hatte man sich sogar einen faltbaren Kayak gebaut und unter den Nasen der Amis im Schwimmingpool des Lagers getestet. Leider stellte sich der Wasserweg in der Freiheit aber nur aus kleiner Bach heraus...
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Ein gutes Beispiel fuer unterhaltsame Manipulation sind z.B. die weltweiten Bestseller "Illuminati" und "Sakrileg" von Dan Brown (im englischen Orginal "Angel & Demons" bzw. "The Da Vinci Code"):

Obwohl "Illuminati" auf den ersten Seiten scheinbar die gleichnamige Geheimorganisation angreift, und sich Verschwoerungsfans so die Frage stellen muessen, warum das Buch ueberhaupt veroeffentlicht wurde (und - so wie ich - nur aus diesem Grund das Buch kaufen), folgt Autor Brown doch insgesamt ganz genau den Klischees und Manipulationsvorgaben der Massenmedien: Die BBC berichte selbstverstaendlich nur Fakten... Die Medien seien angeblich der rechte Arm der Anarchie... Der brutale Killer ist natuerlich ein Araber, der unbedingt weisse Frauen missbrauchen will... Christlichen Machtgruppen, insbesondere dem Vatikan, koenne nicht vertraut werden, da einige radikale Elemente zu allem bereit seien, auch zu Mord, wenn sich so "fuer Gott" Macht und Einfluss gewinnen liesse... Also nicht viel Neues, denn wer weiss nicht bereits aus den Massenmedien, dass die katholische Kirche sowieso voller Perverser sein soll ?
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Ist die anti-katholische Kindersexkampagne der Medien nur ein weiteres Druckmittel gewisser Machteliten, die den Vatikan dazu bewegen wollen, endlich eine Mitschuld am Holocaust einzugestehen, um dann "rechtmaessig" einen Teil des kirchlichen Riesenvermoegens als Schadenersatz einfordern und auf die eigenen Konten umlenken zu koennen ?
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Wuerde ein Schriftsteller es wagen, einem Mitglied einer juedischen Religionsgruppe derartige Klischees anzuheften (z.B. dass einige radikale Elemente unter den Juden morden, um sich Macht zu sichern), wuerde sein Manuskript bei jedem Verlag der "zivilisierten Nationen" als antisemitsch in den Abfall wandern. Solange aber durchgeknallte Mitglieder des Vatikan und Araber die Verbrecher sind, liegt klassisches Bestsellermaterial vor. Ausserdem gelingt es Brown scheinbar gut recherchiert ueber die Illuminati zu berichten, auch die Bayrischen Illuminati, ohne auch nur einmal auf den Jesuiten und Kirchenrechtsprofessor Adam Weishaupt aus Ingolstadt hinzuweisen, vielleicht aus Angst, jemand koenne irrtuemlich annehmen der Gruender der Illuminati sei ein Jude gewesen, weil "Adam" und "Weishaupt" zumindestens von US amerikanischen Lesern mit juedischen Namen verwechselt werden, und so ein Jude und das Boese in seinem Roman zur Einheit verschmilzen koennten ? Dieses Risiko geht Brown nicht ein und laesst die Illuminati lieber eindeutig bayrisch, also deutsch, bleiben. Das ist selbstverstaendlich erlaubt. Am Ende des Buches weiss jeder gut informierte Leser dann, dass es die Illuminati schon lange nicht mehr gibt - ausser in den Koepfen von einigen paranoiden Verschwoerungsspinnern.... Damit ist der Bestseller garantiert ! Ein Hollywoodfilm im Buchformat ...

Intelligent, und ein wirklicher interlektueller Trip mit aehnlichem Titel (bitte nicht mit Dan Brown verwechseln) ist dagegen das Buch "Illuminatus !" (The Illuminatus ! Trilogy)" von Robert Shea und Robert Anton Wilson, schon wegen Hagbart Celine, Mavis und Stella Maris (Englische Orginalversion ISBN 0-440-53981-1 (insgesamt drei Buecher (Buch I - "Im Auge der Pyramide"), in deutsch bei amazon.de). Dieser gutrecherchierte satirische Klassiker ist fuer jeden Anarchisten und Verschwoerungsfan ein Muss. Unbedingt lesen ! Waehrend Shea und Wilson ihre Illuminatus Trilogy insgesamt auf Befreiung und Inspiration ausgerichtet haben (insbesondere das Ende von Buch III , Leviathan), versucht Dan Brown auf Fernsehniveau in die falsche Richtung zu steuern, abzulenken, also dumm zu halten, unten zu halten, zu unterhalten. Mit Happy End. Na wenigstens rettet bei ihm kein CIA-Agent die Welt...

Dan Browns zweiter Roman "Sakrileg" wird noch deutlicher (vielleicht, weil "Illuminati" in den USA - im Gegensatz zu Deutschland - zunaechst kein Erfolg war, und Brown bei seinem zweiten Versuch sicher gehen wollte ?).

Wir "lernen" u.a.: Jesus war kein Single, sondern -wie alle erwachsenen Juden damals- verheiratet, und zwar mit der schoenen Maria Magdalena. Nach der Kreuzigung fluechtet die von Jesus geschwaengerte Maria Magdalena nach Suedfrankreich, wo ihre Nachkommen in eine Fuerstenfamilie einheiraten und das koenigliche Geschlecht der Merovinger bilden. (Was in den mehr als 400 Jahren seit der Flucht von Maria M. aus Palaestina bis zur Machtuebernahme der Merovinger wirklich passiert ist, wer also wen, wann geheiratet und geschwaengert hat, bleibt unklar. Macht nichts....). Fuer Brown stammt das Koenigsgeschlecht der Merovinger (448 - 751 A.D.) damit also direkt von Jesus ab (Kap. 105) und hat folglich goettliches -und juedisches- Blut (...allerdings ironischerweise sehr stark gemischt mit "nordischem", germanischen Franken-, Teutonen-, Gothen- und Keltenblut*). Die angebliche Abstammung von Jesus sei fuer den "boesen, rueckstaendigen" Vatikan Grund genug gewesen, die Merovinger zu ermorden und ab sofort selber Koenige und Kaiser auszurufen...

Brown hat seine Informationen dem Bestseller "The Holy Blood and the Holy Grail" (1982, Neuauflage 1996, in deutsch "Der Heilige Gral und seine Erben", 1984) vom BBC- Journalisten Henry Lincoln (offizielle Autoren sind Michael Baigent, Richard Leigh & Henry Lincoln, ISBN 0-09-968241-9) entnommen, der nicht nur die obige Jesus/Maria Magdalena/Merovinger-Theorie ausfuehrlich erklaeren will, sondern auch "klarstellt", dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, also auch nicht von den Juden ermordet wurde, diese folglich auch nicht schuldig sein koennen (keine Kollektivschuld, siehe auch: Passion Christi von Mel Gibson, folgt), und wenn er doch gekreuzigt worden sei, dann koennten nur die Roemer verantwortlich gewesen sein.... Obwohl staendig darauf hingewiesen wird, dass die Merovinger die (teilweise) juedischen Nachkommen von Jesus seien, und der Stammbaum des Koenigsgeschlechts ab 417 dokumentiert wird, fehlt jeder Hinweis auf eine Verbindung der Merovinger zu Maria Magdalena und damit zu Jesus (rund 400 Jahre vorher). Auch Jesus Beziehung zu Maria Magdalena, die angebliche Schwangerschaft und die Flucht ins heutige Frankreich sind nur Spekulation, bestenfalls zurechtgelegte Legende.

Offensichtlich scheinen die mit jeder Seite duemmer wirkenden Autoren auch den Unterschied zwischen einem echten Dokument und einer echten notariellen Beglaubigung einer Kopie eines Dokumentes nicht kennen wollen (siehe z.B. Postskript, 1996, Nr. 12), und haben so Schwierigkeiten auf Faelschungen nicht hereinzufallen (Ein Notar oder eine Botschaft bestaetigt nur die Echtheit der Kopie, nicht aber, ob das kopierte Orginaldokument auch echt, authentisch oder inhaltlich zutreffend ist).

Natuerlich vergessen die Autoren auch, dass Koenigshaeuser schon immer gerne behauptet haben, von den Goettern abzustammen oder Goetter zu sein (ganz deutlich bei den Aegyptern, Griechen und Roemern, und selbst heute noch berufen sich einige Voelker darauf, von Gott "auserlesen" zu sein). Das rechtfertigt Machtansprueche und kontrolliert die glaeubigen Massen. Dass Machthaber dazu nicht nur morden, sondern auch entsprechende "Beweise" anfertigen, Geruechte und Legenden verbreiten lassen, oder diese als "Beweis" einsetzen, ist auch nichts Neues (siehe Massenmedien). Wie oft wird sich auf die Bibel berufen, wenn es passt ? Selbst das "Journalisten"-Trio nutzt Texte aus dem Alten und Neuen Testament, wenn diese die eigene Argumentation belegen, verreisst aber an anderer Stelle die Bibel als unzuverlaessige Legende. Ist es moeglich, dass der (angebliche) Merovinger und Kreuzfahrer Godfroi de Bouillon sich mit aehnlichlich "Beweisen" als rechtmaessiger Koenig von Jerusalem legitimisieren wollte ?
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(*) Ein Zwischengedanke zu Abstammung, Rasse und Blut: Sowohl Brown alsauch das BBC-Lincoln-Trio vergessen, dass es voellig irrelevant ist, welche Vorfahren jemand vor 1.000 oder 2.000 Jahren hatte, da "Abstammung, Rasse und Blut" bereits nach vier oder fuenf Generationen (also rund 150 Jahren) nicht mehr bemerkbar sind, wenn diese mit anderen Rassen vermischt werden. Haben z.B. Weiss und Schwarz ein Kind, ist dieses ein "Mischling" (Beispiel: Sade, Halle Berry, Beyonce). Hat der Mischling ein Kind mit Weiss, sieht dieses vielleicht noch "exotisch" aus (z.B. Jessica Alba), ist i.d.R. aber bereits nicht mehr eindeutig einer Rasse zuzuordnen. Hat der "Exote" nun ein Kind mit Weiss wird dieses i.d.R. als "weiss" akzeptiert, d.h. der "schwarze" Einfluss ist nicht mehr erkennbar. Hat "Weiss" nun ein Kind mit Weiss ist dieses "Weiss", d.h. der "schwarze" Einfluss auf den Stammbaum ist bereits nach vier Generationen nicht mehr erkennbar. Selbst fuer die Nazis war jemand Arier, wenn die Grosseltern (oder waren es die Ur-Grosseltern) Arier waren. Relevant waren also nur die letzten 3 oder 4 Generationen. Da hilft es Brown und dem Journalisten-Trio auch nicht viel, dass die Merovinger eigentlich vom (juedischen) Stamme Benjamin seien, der dann vor rund 3.000 Jahren ueber Troya/Griechenland ins heutige Deutschland und Frankreich ausgewandert sei. Gehen wir davon aus, dass der Stamm Benjamin sich nicht "rassenbewusst" ueber Jahrtausende isoliert hat (andernfalls waere eine Inzucht garantiert, von der sicher niemand abstammen moechte...). Der staendige Einfluss von Griechen, und dann spaeter der Germanen, duerfte daher das angeblich semitische Blut soweit gemischt haben, dass selbst die Rassenfanatiker der Nazis die Merovinger als Arier akzeptiert haetten. Brown und das BBC-Trio versuchen trotzdem alles, um die Merovinger "juedisch" erscheinen zu lassen. Warum ?
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Folgen wir der spekulativen Argumentation und sehr selektiven Beweisfuehrung von "Holy Blood" koennen auch Sie und ich eine "goettliche" Abstammung nachweisen: Sie muessen lediglich Ihren Stammbaum soweit wie moeglich ermitteln und dann behaupten, Ihr Ur-Vorfahre stamme von einer Adelslinie ab, die sich direkt auf die Merovinger oder Nachfahren von z.B. Tempelritter Godfroi zurueckfuehren laesst. Das trifft auf zahlreiche Adelsfamilien zu und bietet Ihnen damit auch mehrere nachweisbare Moeglichkeiten.

Nicht nachweisbar ist allerdings die Abstammung Ihres Vorfahren von der Adelsfamilie. Natuerlich nicht, denn Ihr Vorfahre war nur ein (uneheliches?) Kind, das verschwiegen wurde, oder Ihr Vorfahre wurde als Baby waehrend eines Krieges/Revolution als Pflegekind einer (Walnuss-)Bauernfamilie uebergeben und ist dann (nach der Ermordung der Eltern und Familienangehoerigen) mit dem Familiennamen der Bauern aufgewachsen und hat diesen behalten. Oder der Familiename wurde waehrend der franzoesischen Revolution, dem Dreizigjaehrigen Krieg, der Inquisition oder sonst einer Chaoszeit (in Ihren heutigen Nachnamen) aus Selbstschutz geaendert und geheimgehalten etc. Alle Dokumente wurden im XY-Krieg oder der Revolution zerstoert bzw. auf der Flucht verloren, oder von Gegnern Ihrer Familie vernichtet. Zeugen gibt es nicht mehr. Finden sich in Ihrem Stammbaum auch (angeblich) juedische Vorfahren, koennen Sie kritische Skeptiker immer ueber den Antisemitismusvorwurf einschuechtern. Da Sie so weder Kritiker noch Gegenbeweise fuerchten muessen, kann Ihre Behauptung nur korrekt sein. Q.E.D.

Und wenn Sie bereit waeren einen groesseren Betrag in Recherche und Experten zu investieren, wird man Ihnen das Ganze sicher auch schwarz auf weiss bestaetigen und unerklaerte Zeitspannen und fehlende Verwandschaftsverbindungen mit Legenden, Gedichten, Geheimnissen und Geruechten belegen, z.B. eine passende Adelsfamilie finden, die es seit der franzoesischen Revolution nicht mehr gibt.

Wenn Sie richtig investieren oder gute Kontakte zu Medienkreisen entwickeln, koennen Sie sich auch einen TV-"Journalisten" kaufen, der Ihre "Familiengeschichte" als Buch oder Fernsehserie bekannt macht (oder Sie schreiben sie selber unter Pseudonym), d.h. Sie schaffen eine "historische Quelle" fuer die zukuenftige "Forschung", die Sie und Ihre Nachkommen dann jederzeit als "Beleg" fuer Ihren goettlichen Status zitieren koennen... Noch glaubhafter sind nur "beweiskraeftige" "Geheimdokumente", die aber komischerweise jedem zugaenglich sind, der danach sucht (z.B. in der Bibliotheque Nationale in Paris oder im Internet). Kein schlechter Trick, wenn Sie Status und Machtambitionen haben.... und ueberhaupt nicht teuer: Mit rund 100.000 US Dollar duerften Sie dabei sein. Dafuer kaufen sich andere ein Konsulat eines Entwicklungslandes oder einen Ehrendoktortitel.

(Das bedeutet nicht, die Prieure de Sion einiger Kreuzritter habe es nie gegeben. Obiges deutet lediglich an, dass die Prieure de Sion von 1956 (!) mit der Bruderschaft aus dem Mittelalter nur den Namen gemeinsam hat, eine direkte Nachfolge aber nicht glaubhaft machen kann. Daran aendert auch eine Liste mit den Namen der Grossmeister nichts, da diese nicht mehr befragt werden koennen.)

Nochmals: Beweise gibt es keine, Gegenbeweise aber auch nicht... alles gelogen, alles erlaubt... (siehe auch: Picknett&Prince in Jim Marrs, Rule by Secrecy u.a. S.324-325, oder: "Descendants of Jesus ? Or Scam Aritists Extraordinaire ? von Jonathan Vankin & John Whalen). Wer hier tiefer einsteigen will, sollte selbstaendig unter Suchwort "Prieure de Sion" im Internet recherchieren. Denn: Die Argumentation und "Beweisfuehrung" von "Holy Blood" ist entweder Wunschdenken von naiven BBC-Angestellen (kein Journalist kann wirklich so naiv und dumm sein, oder doch ?), die nach einer spektakulaeren Bestseller-Story gesucht haben, oder bewusste Faelschung und Massenverdummung im Auftrag gewisser Machtinteressen.

Es bleibt die Frage, warum der "Holy Blood"- Schwachsinn 1982 ueberhaupt publiziert und von der BBC sogar als Fernsehdokumentation gesendet wurde. Bestsellerpotential und hohe Einschaltquoten oder beabsichtigte Massenmanipulation ? Manipulation in welche Richtung ?
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Lt. Seiten 70/71 im sehr imteressanten Buch "Bomben, Brot und Banken I" von Stefan Erdmann (www.amadeus-verlag.com) sind die Autoren bekennende Freimaurer
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Soll die mit Hilfe der BBC-Reputation glaubhaft gemachte "Holy Blood"-These (die BBC wuerde doch nie luegen....) letztendlich die Tuer fuer einen neuen "Superkoenig" oeffnen, einen ueber jeden Zweifel erhabenen "Weltherrscher/Priester" (Kap. 15), der "rechtmaessig" ueber alle, aber insbesondere die Christen herrschen darf, weil in seinen Adern das Blut von Jesus fliesst bzw. fliessen soll? (Wer unerlaubterweise die - von Experten als Faelschungen bezeichneten - "Protokolle der Weisen von Zion" gelesen hat, wird diesen Gedanken einfach nicht mehr los... ).

Oder will "Holy Blood" andeuten, dass alle "richtigen" Adeligen (= alle wirklich edelen Menschen?) eigentlich juedischer Abstammung seien und so natuerlich alle "echten" Aristokraten auch mit Israel sympathisieren muessten (Paoli Zitat (Kap. 9, S.269): nur die Merovinger seien echte Adelige, der Rest wurde nur vom Papst etc. dazu gemacht.... Der ueberwiegend germanische Einfluss auf die Genstruktur der Merowinger wird von den Autoren komischerweise staendig ignoriert) ?

Oder soll "Holy Blood, Holy Grail" nur geschickt den Kollektivschuldvorwurf (Bibelzitat: "Sein Blut komme ueber uns und unsere Kinder.") entkraeften bzw. auf die Roemer ablenken? Oder irgendwie alles ?

Testfrage: Waere ein Bestseller moeglich gewesen, wenn "Holy Grail" die goettliche Abstammung einiger Teutonen-Familien belegen wuerde (ohne den moeglicherweise juedischen Einfluss herauszuarbeiten) ?

Dan Brown hat natuerlich die sehr lueckenhafte "Beweisfuehrung" von "Holy Blood, Holy Grail" durchschaut (siehe Kap. 60). Trotzdem laesst er seinen Roman "Sakrileg" genau dieser Argumentation folgen. Selbst die Namen "Plantard" und "Saint Clair" werden als rechtmaesige Nachfahren der Merovinger erwaehnt (Kap.61), obwohl Brown doch aus verschiedenen Internetquellen die Wahrheit ueber "Plantard de Saint-Clair" etc. und die "notariell beglaubigten Kopien"-Beweise (siehe "Holy Blood" Postskript, 1996, Nr. 12), kennen sollte.... Kein Problem, denn ein Roman ist schliesslich ein Phantasieprodukt und keine wissenschaftliche Arbeit... Warum aber erwaehnt Brown dann das Sachbuch "Holy Blood, Holy Grail" in Kapitel 60 ausdruecklich ? Das schlechte Gewissen eines Autors, der sich die Story eines anderen Verfassers "geliehen" hat ? Oder will Brown nur sicherstellen, dass die Aussage seines Romans scheinbar "wissenschaftlich" belegt und damit "interessanter" und glaubwuerdiger wird ? Oder soll interessierten Lesern hier geschickt eine "wissenschaftliche" Quelle fuer weitere Recherchen eroeffnet werden, und damit die Chance fuer "Holy Blood" in einer Neuauflage erneut internationale Bestsellerumsaetze erzielen und somit erneut verdummen zu koennen ? ("Holy Blood" wurde 2003/4 tatsaechlich erneut zu einem Sachbuchbestseller in den USA.) Und garantiert Brown diese grosszuegige und kostenlose (Schleich-)Werbung und Bestsellergarantie fuer ein Sachbuch "seines" Verlagshauses (random house), und damit die millionenfache Verbreitung der "Holy Blood"-Manipulation, das eigene Bestsellerwerbebudget ? Oder reichte dafuer bereits die "Message" seines Romans ?

Wir "lernen" von Brown ausserdem: der Davidstern sei das perfekte Symbol des Friedens, der Ausgeglichenheit, der Einigkeit, auch von Mann und Frau, er markiere das Heiligste vom Heiligen, also das Allerheiligste... Das alleine sollte bereits den Bestseller garantieren, auch wenn es nicht ganz stimmt (aber wer will das schon genau wissen ?): Tatsaechlich symbolisiert die Urform des Davidsterns die Einigkeit der weltlichen Macht (Dreieck = Pyramide, Fundament auf dem Boden, Spitze zum Himmel zeigend) mit der himmlischen Macht (umgedrehtes Dreieck = Fundament der Pyramide im Himmel, Spitze auf die Erde zeigend). Beide Dreiecke (uebereinandergelegt) ergeben den Davidstern.

Der Killer im "Sakrileg" ist diesmal kein Araber, sondern ein abgedrehtes Mitglied der radikalen christlichen Religionsgruppe Opus Dei (die -wie wir als Tatsache gleich zu Beginn noch vor dem Prolog erfahren- gerade ein 47 Millionen USD teures US Hauptquartier in New York fertiggestellt hat). Die Nachkommen der Merovinger und damit angeblichen juedischen Charaktaere (der ueberwiegend germanische Einfluss auf die Genstruktur der Merowinger wird nicht weiter erwaehnt) sind natuerlich super gute Helden - und Opfer. Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen... alle Voraussetzungen fuer einen Bestseller sind mehrfach erfuellt. Wann kommt der Film heraus ?

Wer immer noch nicht glauben moechte, dass Dan Brown ein gutes Beispiel fuer einen (offziell abgesegneten ?) Massenverdummer ist, sollte seine neusten Romane lesen...
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Frage in eigener Sache: Wer kennt auch nur einen Bestseller in dem Juden nicht als liebenswerte Gutmenschen, "die vor Edelmut kaum laufen koennen" (Simmel), als "das Gute schlechthin" (Walser) charakterisiert werden ? Gibt es einen Bestseller in dem jemand als Jude und als machtgeiler Moerder portraetiert wird (so wie staendig Araber, radikale Christen und Bibelfanatiker, politisch-inkorrekte US Suedstaatler, Deutsche in den Nachkriegsjahren, und in den USA immer noch die Schwarzen etc.) ? Nicht jemand, der seine Frau totschlaegt und dann sein restliches Leben bereut und leidet, oder als Verraeter, der sich dann schuldgeplagt selber umbringt etc., sondern als ueberzeugten Massenmoerder, Sexverbrecher, brutalen Terroristen, eben als richtiges Schwein ... Gibt es einen solchen Charakter ueberhaupt? Und wenn nicht, warum nicht? Weil die Nazis damals bereits fuer die naechsten 1.000 Jahre schon genug Schlechtmache von Juden in ihren Propagandawerken publiziert haben, und jeder Autor hier den Vorwurf evtl. Parallelen fuerchtet? Weil es einfach "schlechter Geschmack" ist? Oder reicht die Tatsache, dass radikale Christen, Araber, US Suedstaatler, Afro-Amerikaner und Deutsche auf die Weltmedien einfach keinen grossen Einfluss haben, und daher immer wieder gerne als Feindbilder herhalten muessen/aufgebaut werden? Feindbilder von wem zu welchem Nutzen?

Und nochmal: Die Schere im Kopf

"Die so genannte "oeffentliche Meinung" ist bekanntlich nichts anderes als die von den Medien veroeffentlichte Meinung. Sie wird also von unseren Massenmedien erst erzeugt. Allein die Tatsache, dass wir - durchaus zutreffend - von 'der', also von nur einer einzigen 'oeffentlichen Meinung' zu sprechen pflegen, muesste uns allerdings bei naeherem Hinsehen zu denken geben. Wo verschiedene Menschen sich zum selben Thema aeussern, gibt es haeufig 'so viele verschiedene Meinungen wie Koepfe'.

Angesichts der aeusserlichen Vielfalt der modernen Massenmedien - Dutzende von Fernsehsendern, Hunderte von Rundfunksendern, Tausende von Zeitungen und Zeitschriften, Millionen von Buechern - stuende also eigentlich zu erwarten, dass in unseren Medien zu allen wichtigen Fragen des oeffentlichen Lebens auch alle jeweils moeglichen Meinungen zu Wort kaemen, denn es herrscht ja grundgesetzlich verbriefte Meinungs- und Pressefreiheit.
Doch wachsame Zeitgenossen stellen seit Jahrzehnten mit wachsender Bestuerzung fest, dass nicht bloss auf dem Feld der Politik und Wirtschaft, sondern auch in den Bereichen Religion, Erziehung, Kultur und Wissenschaft jeweils ganz bestimmte Meinungen von praktische allen grossen Medien wie mit einer Stimme verkuendet, davon abweichende, durchaus vorhandene Meinungen, aber von denselben Medien mit unverbruechlicher Solidaritaet totgeschwiegen werden. Natuerlich nicht bloss Meinungen, sondern auch solche Tatsachen ('Nachrichten'), die irgendeiner oeffentlichen Medien-Standardmeinung ins Gesicht schlagen oder sie ins Wanken bringen wuerden. Diese unerklaerliche Einfoermigkeit zahlreicher von den Massenmedien veroeffentlichter Fakten und Meinungen hat ganz konkrete, aber naturgemaess fuer das breite Publikum im Dunkeln bleibende Ursachen. Sie hat auch eine ganz konkrete Tendenz und ganz konkrete machtpolitisch-religioese Ziele - nicht bloss in Deutschland, nicht bloss in ganz Europa, sondern weltweit. [Aus: 'Die oeffentlichen Meinungsmacher', Johannes Rothkranz]


Ein interessantes Resultat auf die Frage "wer kontrolliert die Medien" bringt auch die Analyse von Nachrichten, die ein negatives Image der Drahtzieher schaffen koennten, und so konsequenterweise ignoriert werden. Motto: Was die Masse nicht kennt, kann sie auch nicht kritisieren. Da diese Nachrichten aber nicht allgemein bekannt werden (zumindestens nicht in den Massenmedien), lassen sie sich auch nur schwer analysieren. Ein perfekter Teufelskreis, aus dem es nur ganz selten, und dann auch oft nur zufaellig, ein Entringen gibt...

Wenn sich jede Zeitung, jedes Magazin, jede Nachrichtenshow an diese (fast immer inoffizielle) Zensur haelt, koennen Sie erkennen, wie stark die Kontrolle ist. So informierte die ach-so-objektiven-und-ueber-jeden-Zweifel-erhabene BBC nach einem Treffen mit israelischen Abgesandten ihre Journalisten im Sommer 2001, die israelischen Attacken auf die Palaestinenser nicht mit "assasinations", sondern als "targeted killings" (offizielle Israellingo, in dt.: "gezielte Exekution") zu beschreiben, auch weil "assasinations" (Erschiessen von politischen Gegnern) nach britischem Recht illegal sind, nicht aber "targeted killings" (z.B. "Erschiessen von einem Geiselnehmer durch Polizei").

Wenn aber die Wortwahl in bestimmten Faellen kleinkariert bis auf den letzten Buchstaben vorgeschrieben werden kann (sich jemand also die Muehe macht, alle Journalisten hier offiziell im Gleichschritt marschieren zu lassen), existieren sicher auch offizielle Inhaltsvorgaben, die nahelegen, was, wann, wie und wo publiziert wird, und was eben nicht. Derartige Informationen, Empfehlungen und Vorgaben (die natuerlich offiziell immer abgestritten werden) sind aber nichts anderes als eine Zensur und damit Kontrolle.

Oft ist noch nicht einmal ein Hinweis notwendig. Die Zensur findet oft automatisch in den Koepfen der Redakteure statt, ganz einfach, weil nur der Journalist zum Redakteur aufsteigen kann, der bereits die "richtige Gesinnung" unter Beweis gestellt hat oder annimmt. Selbst Tatsachen muessen so oft des lieben Friedens (oder der Karriere wegen) ignoriert bleiben, oder passen nicht in die politische Weltsicht und/oder werden so "unterbewusst" als "unwichtig" abgelegt.

Es ist allgemein bekannt, dass bestimmte Themen nur Aerger bringen und der Karriere schaden koennen. Folglich werden diese Themen ignoriert, oder erst dann publiziert, wenn sich gefahrlos auf andere Meinungsmacher (z.B. CNN, New York Times, Spiegel etc.) als Quelle berufen werden kann. Berichten aber weder CNN, New York Times oder der Spiegel, riskiert kaum ein "kleiner" Readakteur eine eigenverantwortliche Veroeffentlichung eines fraglichen Themas. M.a.W.: Wer die wenigen Meinungsmacher kontrolliert, kontrolliert oft auch den Rest der Medien.

Jeder (Massenmedien-)Journalist begeht beruflichen und gesellschaftlichen Selbstmord, wenn er sich nur der Gefahr aussetzt als "Antisemit" gebrandmarkt zu werden (was von vielen mit "NeoNazi" gleichgesetzt wird und wer will schon mit diesen Chaoten identifiziert werden ?). Wie schnell das geht, beweist der russische Politiker Vladamir Zhirinovsky, der nur darauf hinweisen musste, dass die russischen Medien, Banken und zahlreiche andere Staatsinstitutionen von Juden dominiert werden. Das ist nichts Neues und auch im Rest der Welt (insbesondere den USA) eine leicht ueberpruefbare Tatsache. Trotzdem wurde er sofort als Antisemit gebrandmarkt.

Wo ist das Problem ? - Warum darf niemand darauf aufmerksam machen, wer die wichtigen Posten haelt, ohne seine Karriere zu ruinieren ? - Und: Warum soll niemand wissen, wer die Zuegel wirklich haelt ? - Ist jemand ein Frauenhasser, nur weil er weiss, dass Frauen sehr einflussreich sind, da 50% aller Waehler Frauen sind ?

Nur weil jemand erkennt, dass einige Juden sehr einflussreich sind, muss er deswegen doch kein Judenhasser sein. Im Zeitalter der "Meinungsfreiheit" muss eine solche Feststellung doch tolerierbar sein, oder die hoch gelobte und demokratisch wichtige "Meinungsfreiheit" ist nur gutgemachte Illusion, die sofort zusammenbricht, wenn tatsaechlich eine unabhaengige, also ausserhalb der unsichtbar gesteckten Grenzen gefundene Meinung geaeussert werden soll. Ist jemand z.B. ein Lehrerhasser, nur weil er oeffentlich darauf aufmerksam macht, dass ein Grossteil der Abgeordneten im Bundestag arbeitslose Lehrer sind ? - Kaum, denn zur "Meinungsfreiheit" gehoert es eben, Lehrer nicht moegen zu muessen, auch, wenn viele MdBs, die ohne ihren Posten nur arbeitslose Lehrer waeren, ihren Posten auf keinen Fall gefaehrden wollen (und sich so Druck und Kontrolle ausliefern, anstatt "unabhaengig" oder " nach besten Gewissen" zu entscheiden). Niemand verliert als "Lehrerhasser" seinen Job, insbesondere nicht, wenn die Fakten stimmen.

Wenn aber jeder Journalist damit rechnen muss, seine Karriere zu riskieren, sobald ihm Antisemitismus vorgeworfen wird (keine Beweise noetig!), ist keine objektive Berichterstattung mehr moeglich, d.h. der Journalist kann jederzeit "mundtot" gemacht und damit kontrolliert werden - oder er verliert seinen Job und so auch sofort den Zugang zu seinem Publikum, m.a.W.: niemand liest oder sieht seinen Bericht. Wer aber die Journalisten kontrolliert, kontrolliert die Informationen der Massenmedien und damit die Meinung der Massen und so auch den vollstaendigen demokratischen Prozess. Schliesslich gewinnt die Mehrheit (und das ist immer die Masse) die Wahl. Die entscheidene Frage lautet also:

Werden wichtige Informationen tatsaechlich
einseitig unterdrueckt und ignoriert
(und so kontrolliert)?

Sehen Sie selber:

Ein konkretes Beispiel: "Kriegsverbrecher" und "Menschenrechtsverletzter" sind nicht nur in den letzten Jahren immer ein beliebtes Medienthema. Sie koennen sich sicher noch an Menschenrechtsverletzer Pinochet und Kriegsverbrecher Milosevic erinnern. Insbesondere die Ermittlungen gegen Pinochet machten wochenlang Schlagzeilen, obwohl doch eigentlich jeder unschuldig ist bis ein Gericht die Schuld anhand von Beweisen eindeutig bestaetigen kann. Das Gerichtsverfahren wurde zunaechst wegen seiner moeglichen diplomatischen Immunitaet verzoegert. Trotzdem bleiben die Anschuldigungen und Schlagzeigen in den Medien nicht aus. Auch musste Rentner Pinochet die Ermittlungen zunaechst in einem britischen Gefaengnis abwarten. Jeder konnte sich ploetzlich wieder an die Terrortaten und den Folterhorror erinnern. Jedes kleine Ermittlungsverfahren gegen einen Dritte-Welt-General oder Geheimdienstchef, z.B. Montesino in Peru, wird von den Medien breit getreten. Selbst die Verhaftung von verdaechtigtem Nazifussvolk, z.B. ein angeblicher Wachtposten in einem KZ oder einem KZ-Buchhalter, bringt weltweite Schlagzeilen, genau wie Schmierereien von primitiven Neonazis auf juedischen Friedhoefen. Nun, das ist alles bekannt und kann jederzeit in den taeglichen Nachrichten bestaetigt werden. Vergeht auch nur eine Woche, in denen Sie nicht von den Medien an die Schandtaten der deutschen Vergangenheit erinnert werden ?

Anfang Juli 2001 entschloss sich ein belgischer Staatsanwalt gegen Israels Staatschef Ariel Sharon wegen Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zu ermitteln. Der Vorwurf: Unter dem Kommando von General Sharon wurden im September 1982 ueber 700 palaestinische Fluechtlinge in Beirut/Libanon abgeschlachtet. Einige Schaetzungen gehen sogar von 2.000 Opfern aus. Frauen, Kinder und Senioren wurden unter dem israelischen Kommando gefoltert, vergewaltigt und zerstueckelt. Niemand bestreitet diese Masaker (selbst Israel nicht), nur will sich Sharon dafuer nicht verantwortlich fuehlen. Die Verantwortung eines kommandierenden Offiziers fuer die Schandtaten seiner Truppen ist aber spaetestens seit Nuernberg juristisch etabliert.

Die Ermittlungen fielen mit dem Europabesuch von Sharon zusammen. Die belgische Regierung distanzierte sich von ihrem Staatsanwalt. Die deutsche Regierung kritisierte lieber vorsichtig israelische Siedler, die sich in palaestinensischen Gebieten niederlassen, um sich dann von der Armee "beschuetzen" zu lassen, und so den Palaestinensern de facto das Land wegnehmen. Da Israel aber wegen des Holocaust ein Recht auf "Selbstverteidigung" habe, koenne man da auch wohl nichts gegen machen. EU-Wirtschaftssanktionen wurden von Rolex Joska, dem gruenen Umweltschutz und Menschenrechts-Verteidiger, ausdruecklich abgelehnt. Hat er etwa Angst, dass der Mossad oder die CIA (wieder?) in seiner Vergangenheit rumkramt und andere "Peinlichkeiten" den deutschen Medien zuspielt, die die gruene Massanzug-Karriere kosten koennten ? - Wir wissen es nicht. Und genauso wenig werden sich natuerlich Beweise fuer derartige Manoever finden lassen. Oder reichte der israelische Hinweis auf die vergangenen Leiden bereits aus ?

Wie angenehm, wenn jede Kritik mit einem Schlagwort wie auf Kopfdruck ausgeschaltet werden kann. Es gibt Kritiker (z.B. in Syrien), die werfen Israel vor, direkt am Holocaust zu profitieren: Haette es keinen Holocaust gegeben, waeren die Israelis gezwungen gewesen, einen zu erfinden (meinen die Syrer). Denn nur so konnte die Staatsgruendung, Multi-Milliarden-Unterstuetzungen aus Deutschland und den USA sowie die staendigen Terrortaten und Kriege gerechtfertigt werden. Nicht umsonst landet daher jeder, der den Holocaust oeffentlich anzweifelt in Deutschland nicht nur im Knast*, sondern begeht wie in allen westlichen Nationen sofort gesellschaftlichen und beruflichen Selbstmord.
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* Wer die offizielle Geschichtsschreibung betr. des Holocaust oeffentlich nur anzweifelt (auf Bestreben des Zentralrates der Juden ist seit 1994 keine Volksverhetzung mehr noetig, ein Zweifel reicht), kann in Deutschland bis zu fuenf Jahre in den Knast gehen (StGB 130 Abs. 3).
Darf der Holocaust aber nicht mehr angezweifelt werden, wird er untastbar, etwas, an das anstaendige Menschen nicht nur glauben, sondern alle unter Strafandrohung glauben muessen (auch, wenn sie den Holocaust nicht selber erlebt haben, keine Augenzeugen sind und sich daher auf die Berichterstattung Dritter verlassen muessen). Der Holocaust wird so etwas Heiliges, ein unantastbarer Gott. Nein, etwas, das hoeher steht als Gott, denn an Gott muss niemand glauben, wenigstens nicht unter "gebildeten" Menschen. Niemand wird im Moment wegen Ketzerei verbrannt, aber im Gefaengnis muss der Holocaust-Zweifler buessen. Die Geschichte wiederholt sich, und niemand merkt es.
Um Missverstaendnisse auszuschliessen: Der Autor fragt sich, ob es Sinn macht, die offizielle Geschichtsschreibung mit Strafgesetzen schuetzen zu wollen. Eine Wertung der offiziellen Geschichtsschreibung in Deutschland nimmt er nicht vor.
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Auch das Argument "Selbstverteidigung" ist schoen und gut. Das ist ungefaehr so, als ob Sie sich bei Ihrem Nachbarn im Garten niederlassen, dort Ihr Zelt und Grill aufstellen, um dann damit anzufangen, ein Fundament fuer ein Haus zu buddeln. Wenn Ihr Nachbar Sie auffordert zu verschwinden, weigern Sie sich. Wird er aggressiv und bruellt Sie an, fuehlen Sie sich angegriffen und beleidigt. Droht er Ihnen dann mit ein paar Steinen und einem Knueppel, holen Sie Ihr Maschinengewehr aus dem Zelt und knallen ihn ab. Selbstverteidigung. Im Fernsehen wird dann spaeter gezeigt, wie Ihr Nachbar Ihnen mit dem Knueppel droht. Und die ganze Welt weiss: Ihr Nachbar ist ein ganz gefaehrlicher, gewaltaetiger Mann. Sie hatten keine andere Wahl. Ihre Urgrosseltern haben schliesslich genug gelitten... Sie ziehen in das Haus ihres Nachbarn, das nach einigen Wochen rechtmaessig Ihnen gehoert. Sie haben schon immer dort gelebt.

Die belgischen Ermittlungen und Vorwuerfe gegen Sharon wurden von den EU-Politikern allgemein ignoriert. Viel interessanter ist, wie die Menschenrechtsschuetzer und Medien auf die Ermittlungen gegen Sharon konkret reagierten. Schliesslich waere jeder altersschwache Nazi wegen geringerer Vorwuerfe um die Welt gejagd worden, immer begleitet von dicken Schlagzeilen in jeder Zeitung, in jeder Nachrichtenshow, um dann schliesslich von Zeugen, die ihn seit fast 60 Jahren nicht mehr gesehen haben, eindeutig als schuldig identifiziert zu werden, obwohl jeder Jurist weiss, wie unzuverlaessig Augenzeugen sind. Schliesslich darf vieles als Belastungsbeweis gelten, wenn es sich um verdaechtigte Naziverbrecher handelt. Wohl auch, weil die Verurteilung eines Nazi immer die Karriere foerdert (und ein Freispruch diese aber ruinieren kann, unabhaengig davon, wie unschuldig der angebliche Nazi auch sein mag). Auch waere jeder andere "Dritte Welt" - Politiker auf bis zur Klaerung der Angelegenheit wie Pinochet erstmal festgehalten oder zu mindestens nicht mit allen Ehren empfangen worden. Aber wie reagierten die Medien und Menschenrechtsschuetzer im Fall Sharon ?

Nach einem kurzem Artikel unter "ferner liefen" in der "Washington Post", in der von dem Ermittlungsverfahren des belgischen Staatsanwaltes berichtet wurde, herrschte absolute Funkstille. Nichts auf CNN, nichts mehr in der Washington Post und schon garnichts im "Stern", "Focus", "Spiegel", von dem es - wie auch bei dem Rest der deutschen Medien - sonst nur ganz selten eine Ausgabe gibt, in der nicht irgendwo und irgendwie an Kriegsverbrechen und Holocaust erinnert wird. In den USA machte stattdessen das Verschwinden der Praktikantin Chandra Levy (nicht Levinsky), die mit einem Kongressabgeordneten eine Affaire gehabt haben soll, dicke Schlagzeilen. In Deutschland wurde sich auf den Selbstmord von Hannelore Kohl konzentriert.

Mittlerweile wurde das Verfahren gegen Sharon eingestellt. Wer haette das gedacht ? - Grund: Sharon koennte nicht zum Prozess nach Belgien reisen und ein Verfahren in seiner Abwesenheit sei nicht moeglich. Da niemand von dem Verfahren weiss, muss auch kein juristischer Grund gefunden werden, es einzustellen. Eine dumme Ausrede reicht...

Im Juli 2003 wurde dann das "peinliche" Gesetz von der neugewaehlten belgischen Regierung ganz abgeschafft: Jetzt darf in Belgien nur jemand verurteilt werden, wenn Taeter oder Opfer in Belgien leben.

Komisch auch: In deutschen Medien wird Sharon immer Scharon geschrieben. Soll das zusaetzliche "c" seinen Namen eindeutschen, und so deutscher, vertraulicher werden lassen ? - Soll er fuer die Deutschen "Einer von Uns" werden ? - Siehe auch: Israels Teilnahme bei europaeischen Sportveranstaltungen.

* * *

Das Medien-BlackOut im Fall Sharon ist leider kein Einzelfall, sondern deutet eine deutsche Massenmedien-Regel an: Am 09.Juli 2004 wurde die israelische Mauer ("Sicherheitszaun") vom Weltgerichtshof fuer illegal erklaert. Als gutinformierter Spiegel-Leser sollen Sie von diesem Urteil nichts erfahren, und koennen so nicht wissen, dass das "heilige Land" Gesetze verletzt und Urteile der UNO und des Weltgerichtshofes straffrei ignorieren darf. Der Spiegel (und ein Grossteil der deutschen Medien einschliesslich Focus & Stern) hat das fuer Israel sehr negative Urteil gleichgeschaltet verschwiegen, oder so tief unter "ferner liefen" versteckt, dass es mir nicht aufgefallen ist, und so vielen anderen Lesern wahrscheinlich auch nicht... Lediglich der Hinweis auf eine Kritik Sharons an dem "Bericht" (wie Spiegel Online das Urteil nennt) des Weltgerichtshofes wurde von Spiegel Online auf zwei Zeilen -ohne jede weitere Erklaerung- in einem kurzen PLO-Bombenartikel versteckt.

Erst als am 20.07.2004 die UNO das Urteil mit 150 zu 6 bestaetigt, und selbst CNNi berichtet, finden sich kleinere Artikel in der FAZ und der WELT (22.07.2004), die aber nicht die Schandtaten von Israel verurteilen, sondern groesstenteils dem israelischen UNO-Botschafter Gelegenheit geben, die Abstimmung der UNO, der EU und insbesondere Frankreich und Deutschlands, das sich normalerweise bei Abstimmung betr. Israel enthaelt, zu kritisieren. Im "Spiegel", "Focus" und "Stern" wird auch die UNO-Abstimmung nicht erwaehnt. Sind die "grossen" deutschen Nachrichtenmagazine nun Israel hoerig, feige, untertaenig und gleichgeschaltet, oder ist der Blackout ein Versehen oder Zufall ? Sie entscheiden !

* * *

Wie laesst sich diese Zensur der "freien" Medien anders erklaeren als mit diskreter Kontrolle ?

Aber das ist nur meine Meinung, und ich koennte voll daneben liegen... Sie entscheiden:

Ein weiteres Beispiel ist der Mediendruck auf die Schweizer Banken ab 1995. Sie erinnern sich: Die schweizer Banken sollten juedische Fluechtlinge und Opfer entschaedigen, die Vermoegenswerte in den Banken deponiert hatten, um diese vor den Nazi zu schuetzen. Auch haetten die Banken die Pluenderaktionen der Nazis unterstuetzt. Da Sie wahrscheinlich kein CH-Banker im zweiten Weltkrieg waren, koennen Sie die "Fakten" wahrscheinlich nur aus dem "Spiegel", der Tagespresse und dem Fernsehen kennen. Ohne die staendigen Falschinformationen der Medien, der Verbreitung von OSS (Vorgaenger der CIA)- Geruechten und uebertriebenen Schlagzeilen, waere es nie moeglich gewesen, den Schweizern einen Schuldkomplex einzureden und sie gleichzeitig weltweit mit einem negativen Image zu belegen.

Folge: Die in den USA stark engagierten Schweizer Banken mussten hohe Umsatzeinbussen hinnehmen. Die Beschlagnahme von Vermoegenswerten in den USA (z.B. Beteiligungen, Filialen etc.) zur Sicherung von Anspruechen aus privaten Schadensersatzverfahren sowie ein vollstaendiger wirtschaftlicher Boykott waren sehr wahrscheinlich.

Die einzige Moeglichkeit diese Hetzkampagne zu beenden war es, unschuldig oder nicht, den Forderungen des Juedischen Weltkongresses u.a. nachzugeben und zu zahlen.

Oder wie wusste Gregg Richman:
"Die schweizer Bankiers mussten sich im Gericht der oeffentlichen Meinung verantworten, wo wir die Agenda bestimmen. Die Bankiers waren uns ausgeliefert und angenehmerweise stellten wir Richter, Jury und Vollstrecker."

Oder Rabbi Singer vom Juedischen Weltkongress:
"Was die Banken am wenigsten brauchen koennen, ist schlechte Publicity. Und wir werden diese solange bringen bis die Banken sagen: "Genug, wir wollen einen Kompromiss..."".

Wenn ein Vertreter des Juedischen Weltkongresses oeffentlich zugeben kann, die Agenda der oeffentlichen Meinung zu bestimmen, und Richter, Jury und Vollstrecker zu stellen sowie solange gewuenschte Publicity bringen zu koennen, bis ein vom Juedischen Weltkongress gewuenschtes Ziel erreicht ist, muss ich mich hier nicht mehr poetisch hin- und her winden, um moeglichst sachlich zu vermitteln, wer die westlichen Medien voll unter Kontrolle hat. Die Zitate von Gregg Richmann und Rabbi Singer (uebersetzt aus "The Holocaust Industry", UK-Ausgabe) verraten es Ihnen. Schwarz auf weiss. Weiterer Kommentar ist eigentlich ueberfluessig. Meiner Meinung nach beweist Ihnen auch die Praxis taeglich die Medienkontrolle:

Nachdem so vom Juedischen Weltkongress mit Hilfe von Mediendruck die Schweizer abkassiert worden waren, war die deutsche Wirtschaft dran. Dann die Oesterreicher, die Polen und die Hollaender....
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Anstatt nun Deutschland alleine fuer Schandtaten verantwortlich zu machen, wird die Schuld einfach auf andere Staaten ausgedehnt, bis die gesamte Welt (und insbesondere die EU) ploetzlich ein schlechtes Gewissen hat - und zahlt. Der italienische Senator Marcello Pera formulierte es zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz vor der UNO wie folgt: "Wie war es moeglich, dass Europa, auf dem Hoehepunkt seiner Zivilisation, solche Verbrechen begehen konnte ? Wie konnten Nazi Deutschland, das faschistische Italien, das kollaborierende Frankreich und andere fuer ein derartiges Massaker verantwortlich werden ?" (Liberation of Auschwitz, Agencies, 26.01.05).

Diverse Schadensersatzprozesse in wirklich unschuldigen EU-Staaten, wie z.B. den Niederlanden, die ja von Deutschland besetzt worden waren, bestaetigen diese Tendenz. Dass 20.000 Hollaender Tausenden von Juden das Leben retten konnten, weil sie diese unter hoechster Gefahr und Opfern vor den Nazis versteckten und durchfuetterten (siehe z.B. Anne Franks Vater) wird vergessen.

Selbst die Polen sollen sich jetzt ploetzlich fuer Massaker unter der Nazi-Besetzung entschuldigen. Nicht die Nazis, sondern die Polen selber haetten 1.600 Juden 1941 in Jedwabne abgeschlachtet.
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Auch sollen 50% aller Kunstgegenstaende in den USA eigentlich juedischen Fluechtlingen gehoeren... und wenn Sie die Kunststory nicht glauben wollen, sind Sie wohl ein wahnsinniger Antisemit...

Selbst wenn wir die Auesserungen der Jungs vom Juedischen Weltkongress vorsichtig als Prahlerei und euphorische Siegesfreude diskontieren wollen ("Sowas sagt man schon mal im Eifer des Gefechts.."), beweisen die Fakten die enorme Machtkonzentration des Juedischen Weltkongresses. Schweizer Banken und deutsche Wirtschaft haben Milliarden gezahlt, nicht, weil sie sich schuldig fuehlten, sondern um negative Publicity abzuwenden. Sowohl Schweizer Banken und Deutsche Wirtschaft, beide ja nicht die Aermsten, verfuegen aber ueber ausreichend Finanzmittel und weltweite Macht, um auch US Medien beeinflussen und so negative Publicity unterdruecken zu koennen. Offensichtlich war der Einfluss der schweizer Bankiers bzw. der deutschen Wirtschaft aber nicht gross genug, um es mit dem Juedischen Weltkongress aufzunehmen. Daraus folgt: Der Juedische Weltkongress hat einen staerkeren Einfluss auf die Medien als die Schweizer Bankiers und die deutsche Wirtschaft. Die (obigen) Aussagen von Gregg Richmann und Rabbi Singer sind zutreffend.

Aber das ist noch nicht alles.

- Am 10. Mai 1996 publizierte Ha'aretz, die ..."aelteste und anspruchsvollste Zeitung Israels"..."die nicht nur eine Wahrheit kennt" ...und "auch in Zeiten der hoechsten Anspannung die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit ueber die Israelis, aber auch ueber die Palaestinenser und deren Lebens- und Leidenssituation berichtet..." (WELT 26.10.02) einen sehr aussagekraeftigen Artikel.

In der Kolumne von Ari Shavit konnten Sie "die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit" lesen:

"Wir (Israelis) glauben mit absoluter Sicherheit, dass nun, mit dem Weissen Haus und dem Senat in unserer Hand zusammen mit dem Pentagon und der New York Times, die Leben (von Arabern) nicht so viel zaehlen wie unsere Leben. Deren Blut zaehlt nicht soviel wie unser Blut. Wir glauben mit absoluter Sicherheit, dass nun, seit wir AIPAC und (Edgar) Bronfman und die Anti-Defamation League haben, und Dimona und Yad va-Shem und das Holocaust Museum, wir wirklich im Recht sind, 400.000 Menschen vorschreiben zu koennen, dass sie ihre Haeuser in spaetestens acht Stunden verlassen haben und geflohen sein muessen, die wir dann wie militaerische Ziele behandeln werden. Und wir haben das Recht 16.000 Bomben auf deren Doerfer, Staedte und bewohnten Gebiete regnen zu lassen. Wir haben das Recht zu toeten ohne jede Schuld."
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AIPAC: maechtige Israel Lobby in USA, (Edgar) Bronfman: Alkohol- und Medienzar-s.o., Anti-Defamation League ADL: kaempft gegen Antisemitismus bzw. uebt mit Antisemitismusvorwurf Druck aus, Dimona: Atomraketenbasis
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Die Kolumne wurde am 27. Mai 1996 auch von der New York Times veroeffentlich, wohl um auch den "interlektuellen" Lesern ganz klar zu machen, wer in den USA das Sagen hat. Der Text wurde leicht geaendert. Gestrichen wurde die Passage von AIPAC, ueber Bronfman, ADL, Dimona, Yad va-Shem einschliesslich dem Holocaust Museum. Vielleicht, weil der durchschnittliche Amerikaner mit den Bezeichnungen und Abkuerzungen nicht viel anfangen kann, vielleicht auch, um nicht unbedingt darauf hinzuweisen, dass das "hilflose" Israel ueber Nuklearwaffen verfuegt. Der Text in der New York Times liesst sich nun:

"Wir (Israelis) glauben mit absoluter Sicherheit, dass nun, mit dem Weissen Haus, dem Senat und einem Grossteil der amerikanischen Medien in unserer Hand, die Leben (von Arabern) nicht so viel zaehlen wie unsere Leben. Deren Blut zaehlt nicht soviel wie unser Blut. Wir glauben mit absoluter Sicherheit, dass wir wirklich im Recht sind, 400.000 Menschen vorschreiben zu koennen, dass sie ihre Haeuser in spaetestens acht Stunden verlassen haben und geflohen sein muessen, die wir dann wie militaerische Ziele behandeln werden. Und wir haben das Recht 16.000 Bomben auf deren Doerfer, Staedte und bewohnten Gebiete regnen zu lassen. Wir haben das Recht zu toeten ohne jede Schuld."
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Ich habe den Ha'aretz-Text und die Hinweise auf den geaenderten New York Times-Text Noam Chomskys "World Orders" (ISBN 0-7453-1320-5, Epilog: Middle East Diplomacy, Kap 7, Border Picture, Seite 293/294) entnommen. Ich habe die Passagen unterstrichen. Hinweis: Noam Chomsky ist ein juedischer Universitaetsprofessor in den USA.
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Auch hier ist eigentlich jeder weitere Kommentar ueberfluessig.

Vielleicht ist der Text ironisch gemeint ? - Dann muss er ganz anders interpretiert werden: Er koennte eine Anklage des israelischen Terrors und weltweiter Einschuechterungstatiken mit "Holocaust"-Erinnerungen und "Antisemit"-Vorwurf sein. Aber dann waere der Artikel ein israelisches Terror- und Schuldeingestaendnis. Das ist aber, da es natuerlich keinen israelischen Terror gibt und Israel immer aus Notwehr handelt, unwahrscheinlich. Zudem aendert es nichts an den geschilderten Machtverhaeltnissen in den USA.

Ganz deutlich wird auch hier wieder, dass sich israelische Interessen -genau wie die Jungs vom Juedischen Weltkongress (oben)- nicht mal mehr die Muehe machen, die defacto Kontrolle des Weissen Hauses, des Senats, des Pentagons (US Verteidigungsministerium), also der US Regierung (und so auch deren Unterabteilungen wie CIA, FBI, NSA, IRS (Finanzamt) etc.), und eines Grossteils der US Medien (New York Times und Bronfman Medienimperium) sowie die garantierte Ausschaltung jeder Kritik durch "Holocaust" (Maulkorb Auschwitz) und Anti-Defamation League (Vorwurf: Antisemit) und jederzeit bringbarer Publicity (Hetzkampagnen), zu vertuschen. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da in Israel die Presse staatlich zensiert wird, und die Oeffentlichkeit nichts erfaehrt, das sie nicht erfahren soll. Der Text kann also nicht "zufaellig" durchgerutscht sein, um dann "zufaellig" auch von der sehr israelfreundlichen "New York Times" umformuliert und gedruckt zu werden. Der Text wurde ganz bewusst publiziert, um zu zeigen, wer die Faeden tatsaechlich in der Hand haelt.

Glaubt man dem sehr interessanten Artikel "Who runs USA ?" (www.abbc.net), der u.a. eine Namensliste der wichtigsten US Mediengroessen, US Buerokraten und US Botschafter enthaelt, ist auch die folgende Aeusserung von Israels Staatschef Ariel Sharon am 3.10.2001 keine Ueberraschung mehr:

"Every time we do something you tell me America will do this and will do that . . . I want to tell you something very clear: Don't worry about American pressure on Israel. We, the Jewish people, control America, and the Americans know it."

Was auch US Senator William Fulbright bestaetigt: "Israel controls the United States Senat" (Israel kontrolliert den US Senat).

Wer Fulbright nicht glauben moechte, besuche (www.opengov.us). Diese website verraet neben Religion und Ausbildung etc. pp. u.a. auch die finanziellen Sponsoren der bekanntesten US Politiker und Buerokraten sowie interessante Hintergrundinformation zu bestimmten US Projekten. Wer wird es wagen, z.B. Israel zu kritisieren, wenn die politische Existenz von Goldmann Sachs Wahlkampfspenden abhaengig ist (wie z.B. bei Senatorin und Ex-First Lady Hillary Clinton), von hochdotierten Buchvertraegen und Antisemitismusvorwurf-Angst einmal abgesehen ?

Und wie denkt Medienkoenig Rubert Murdoch ? Wir wissen es bereits. Er spricht gerne von “my faith and News Corporation's faith in the integrity and worthiness of the Zionist undertaking” (Kissing The Boots Of A Media Goliath by Norman Solomon, Creators Syndicate).

Eigentlich nichts Neues: "Die Propaganda ist (in den USA) vor allem in juedischen Haenden, ihnen gehoert fast zu 100% das Radio, der Film, die Presse und die Zeitschriften..." (aus einem Bericht des polnischen Botschafters in den USA, Potocki, an seine Regierung in Warschau, 12.01.1939).

"Natuerlich gibt jeder Buerger seine Stimme ab, und er denkt dabei, dass er fuer den, den er will, stimme. Wir jedoch wissen, dass er fuer den, den wir wollen, stimmt. Das ist das heilige Gesetz der Demokratie." (aus "Die Traumfabrik" (1931) von Zionist Ilja Ehrenburg zitiert in "Wussten Sie schon..?", Johannes Rothkranz; S. 22).

In seinem Buch "Das juedische Paradox" (Koeln 1978, Seite 211) berichtet Nahum Goldmann, Chef des Juedischen Weltkongresses von 1938 bis 1977 und von 1956 bis 1968 zugleich Praesident der Zionistischen Weltorganisation, ueber ein Treffen zwischen US-Praesident Roosevelt und juedischen Fuehrern: "Das Auto hielt vor der Terrasse, und bei unserem Anblick sagte Roosevelt: "Sieh da, Rosenmann, Stephen Wise und Nathum Goldmann bei einer Diskussion! Macht nur weiter, Sam wird mir am Montag sagen, was ich zu tun habe." Sein Wagen fuhr an, und Roosevelt liess ihn noch einmal halten, um uns zuzurufen: "Koennt Ihr Euch vorstellen, was Goebbels dafuer gaebe, ein Foto dieser Szene zu bekommen: Der Praesident der Vereinigten Staaten empfaengt Verhaltensmassregeln von den drei Weisen von Zion."

Nur, wenn Malaysias Premier Mahathir Mohamed am 17.10.03 oeffentlich behauptet "Israel controls the world by proxy. They get others to fight and die for them"" (Israel kontrolliert die Welt mit Hilfe von Stellvertretern/Treuhaendern. Sie lassen andere fuer sich kaempfen und sterben) dann kann er nur ein Antisemit sein, der "wacko" und "hateful"-statements (verrueckte und hasserfuellte Erklaerungen) von sich gibt (meint CNN am 20.10.03), und sich entschuldigen muss. Es kommt zu einer "weltweiten Entruestung" (CNN), angefuehrt von den Amerikanern und Briten, die sogar den malaysischen Botschafter in London vorladen und ruegen, und so ungewollt die Aussage von Mahathir bestaetigen. Beweis: Wer wuerde sich aufregen, wenn ein Politiker eines kaum bekannten Landes behaupten wuerde, Daenemark kontrolliere die Welt?

Wer aber einen Grossteil der US-Medien, den US-Senat und das Weisse Haus und damit de facto die USA kontrolliert, kontrolliert auch die Welt, weil

(1.) die USA finanziell und politisch in der UNO de facto das Sagen haben. Wenn die USA sich weigern ihre Schulden an die UNO zu zahlen, ist die UNO pleite, und damit nicht mehr funktionsfaehig. Jeder fuer die USA (oder Israel) negative Beschluss kann zudem ueber das Vetorecht der USA im UN-Sicherheitsrat sabotiert werden, d.h. die USA (und Israel) muessen ausser heisser Luft keine Kritik bzw. Sanktionen der UNO fuerchten, unabhaengig davon, wieviele andere Nationen mit den US- oder israelischen Massnahmen nicht einverstanden sind (z.B. Irakinvasion 2003 oder Sharons Sicherheitszaun: 144 Nationen sehen Menschenrechtsverletzung, 4 nicht (zwei davon Israel und USA) und 14 Enthaltungen). Die USA (und Israel) koennen also de facto konsequenzlos machen, was sie wollen, und handeln auch entsprechend. Und wann haben die USA das letzte Mal zum Nachteil von Israel gestimmt?

(2.) es keine Nation gibt, die sich den USA, der staerksten Militaer- und Nuklearmacht der Welt, langfristig erfolgreich widersetzen koennte, und

(3.) CNN, Reuters, Associated Press, United Press International, New York Times, Washington Post, Hollywood (und der Rest der US beeinflussten Massenmedien) in der "zivilisierten" Welt der "internationalen Gemeinschaft" mehr Glaubwuerdigkeit geniessen, als ein einsamer Kritiker, den keiner kennt, an der Strassenecke oder im Internet. Jede noch so irrationale Luege kann so jederzeit als "Wahrheit" in die Koepfe der Masse gepflanzt werden. Selbst ein Nuklearerstschlag der USA koennte weltweit mit einem "alten, kaputten Nuklearreaktor, wohl noch aus UDSSR-Bestaenden, der explodiert ist" erklaert werden. Beweise sind nicht noetig und werden auch ueberhaupt nicht mehr verlangt. Wird etwas ausreichend lange wiederholt, wird es zur "Wahrheit". Das weiss doch jeder... Und sollte es wirklich Fakten geben, die sich nicht einfach ignorieren lassen, wird jede weitere Diskussion der Angelegenheit einfach gesellschaftlich oder gesetzlich verboten. Funkstille. (Waehrend es bei den Nazis verboten war, den "Feindsender" BBC zu hoeren, nutzen heute nur "Verschwoerungs-Theoretiker", "Konspirations-Fanatiker", "Extremisten" und "Verrueckte" alternative Informationsquellen im Internet. "Anstaendige" Menschen interessieren sich fuer sowas nicht...)

V. Warum "die Juden" nicht die Medien kontrollieren

Die obigen Informationen zeigen, dass juedische internationale Bankiers (wie z.B. die Rothschilds) an den Medienriesen beteiligt sind bzw. diese mehrheitlich kontrollieren. Sie bedienen sich juedischer Partner (z.B. Bronfman, Redstone), Marionetten (z.B. Murdoch, Berlusconi) und diskreter Beteiligungsstrukturen, die einen beweiskraeftigen Eigentumsnachweis unmoeglich machen (bei Time Warner, Bertelsmann, NBC Unviversal etc.).

Die meisten Entscheidungstraeger (Chefs, Redakteure, Lektoren, Filmemacher, Literaturagenten, Produzenten, TV-Programmdirektoren etc.) in den US-Medien sind Juden. Was in New York und Hollywood produziert wird, sieht bzw. liest die "internationale Gemeinschaft" und der groesste Teil der Rest der Welt.

Inhaltlich ueberwiegt bei den Medienriesen eine sehr Israel-freundliche Berichterstattung. In Deutschland (Details folgen) kommt die staendige Erinnerung an den Holocaust (und damit die woechentliche Dosis "ewige Schuld") hinzu.

Juedische Interessengruppen behaupten ganz offen, die oeffentliche Meinung zu kontrollieren, dort "die Agenda bestimmen", "und angenehmerweise... Richter, Jury und Vollstrecker" zu stellen.

Wenn Sie jetzt aus diesen Fakten schliessen, dass "die Juden" die Medien kontrollieren, irren Sie nicht nur, Sie sind auch in die Ihnen gestellte Falle gefallen. Der folgende Text ist daher

EXTREM WICHTIG:

Es kann weltweit von rund 5.000 einflussreichen Personen in Medien, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ausgegangen werden, von denen nicht mehr als 300 zum inneren Kreis der Insider gehoeren und von einigen wenigen Drahtziehern geleitet werden. Hier haben "juedische" Interessengruppen den groessten Einfluss. Das bedeutet aber nicht, dass alle 5.000 Personen Juden sind, genau wie nicht alle Juden Insider sind oder die wahren Hintergruende erkennen und verstehen. Viel mehr Juden sind ahnungslos, wuenschen sich eine friedliche Welt und lehnen die Schandtaten der israelischen und US-Regierung sowie die Hetzkampagnen der "juedischen" Interessengruppen ab (siehe Friedensbewegung und Wehrdienstverweigerung in Israel). Viele deutsche Juden stehen den Hetz- und Jammerkampagnen des dt. Zentralsrats kritisch gegenueber (Economist 25.05.02).

Wenn wir von rund zwoelf Millionen Juden weltweit ausgehen, und unterstellen, dass alle 5.000 Insider Juden sind (was nicht stimmt, z.B. die Rockefeller Familie ist nicht juedisch, gehoert aber zu den Topinsidern), und weitere 95.000 informierte und einflussreiche Mitlaeufer (z.B. Redakteure, Professoren, Kritiker, Richter, Staatsanwaelte, Lektoren, "Experten", Abgeordnete, Lobbyisten, Schriftsteller, Filmemacher, Militaerberater etc.) gehoeren weniger als 1% aller Juden zur Elite, und 99%, die ueberwiegende Mehrheit, folglich nicht.

Wer also glaubt, unschuldige Menschen - unter dem Vorwand "juedische Weltkontrolle verhindern" - belaestigen zu muessen, nur, weil sie zufaellig dem juedischen Glauben anhaengen oder eine juedische Mutter haben, beweist damit nur seine Dummheit und Ignoranz, laeuft direkt in die aufgestellte Falle und spielt so letztendlich in die Haende der tatsaechlichen Drahtzieher.

Diese werden oft als "Zionisten" bezeichnet, sind aber tatsaechlich eine kleine Insidergruppe, die sich aus den reichsten Familien der Welt zusammensetzt und sich verschiedener Decknamen (Zionisten, Illuminati, "Komitee der 300" etc.) bedient. Im Volksmund sind sie auch als "Die" (wie in "Die da oben" oder "Die bestimmen, was laeuft"), Big Brother oder "the Man" bekannt. Ihr Ziel, die absolute Weltkontrolle und Versklavung der Menscheit, ist fast vollstaendig realisiert.

Dass nun immer wieder "den Juden" Weltkontrollabsichten oder Verschwoerungen unterstellt werden (s.o.), ist genau die Absicht der Drahtzieher. Wer naemlich eine "juedische" Weltkontrolle auch nur andeutet, kann sofort als Antisemit unglaubwuerdig gemacht und ggf. auch bestraft werden. Wer tiefer einsteigt und erkennen kann, dass es nicht "die Juden" sind, sondern die kleine (aber maechtige) Extremisten- und Ausnahmegruppe von "Zionisten" ist, die ihre Machtambitionen hier auslebt, kann immer noch als "Antisemit" diffamiert werden, weil die grosse Masse ueberhaupt nicht weiss, was der Unterschied zwischen einem Zionisten und einem Juden ist, und ob es ueberhaupt einen Unterschied gibt. Die Drahtzieher koennen sich so hinter zwei Burgmauern (erst die friedliebenen Juden, dann die extremen Zionisten) verstecken, die heute niemand mehr ungestraft uebersteigen darf. Sie koennen daher sicher und unerkannt operieren.

Ganz deutlich wird dies bereits am Beispiel der Zionisten: Die Zionisten, diese kleine einflussreiche Gruppe radikaler Extremisten unter den Juden, brauchen Antisemitismus als scheinbare Bedrohung "aller" Juden, um durch diese Gefahr, durch dieses "alle sind gegen uns", die Juden weltweit unter zionistischer Fuehrung zu vereinen. "Druck von aussen" (echt oder fiktiv) schweisst zusammen (wie z.B. 9/11 kurzfristig die US Bevoelkerng, oder die Hochwasserkatastrophe die Ossis und Wessis). Koennen sich die Zionisten auf "alle" Juden berufen, lassen sich so im Namen "aller" Juden Erpressung-, Hetz- und Jammeraktionen durchfuehren (z.B. gegen die CH-Banken), von denen letztendlich nur ganz wenige Zionisten profitieren und denen die meisten Juden eigentlich kritisch gegenueberstehen. Wer es dann wagt, die Zionisten und deren Machtgier, Aktionen, Erpressungen und Morde zu kritisieren, greift scheinbar alle Juden an und kann folglich als "Antisemit" geoutet werden, obwohl er tatsaechlich nur antizionistisch ist: Ein Kritiker hat nichts gegen Juden oder Semiten, sondern verurteilt die Handlungen, Mittel und Ziele einer politischen Gruppe (Zionisten). Diese Kritik hat absolut nichts mit Antisemitismus gemeinsam, hinter dem sich die Zionisten immer feige und mit betruegerisch manipulierter Absicht verstecken. Juden, die hier kritisieren (wie z.B. Noam Chomsky), und als Jude nicht als "antisemitisch" abserviert werden koennen, werden als "selbsthassend" fuer verrueckt erklaert.

Was ist nun der Unterschied zwischen einem Semiten, Juden und einem Zionisten?

Ein Semit ist ein Miglied der semitischen Rasse, d.h. ein Nachfahre von Abraham aus dem Alten Testament. Zu dieser Rasse gehoeren auch Araber, was in den "Zivilisierten Nationen" aber immer "vergessen" wird.

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Einige Quellen beschreiben einen Semiten auch als Angehoerigen der semitischen Sprachengruppe, was die (beabsichtigte) Verwirrung auf diesem Gebiet andeutet. Demnach seien die meisten amerikanischen und europaeischen Juden ueberhaupt keine Semiten (aus Palaestina), sondern Ashkenazim/Khasaren (aus Osteuropa), die erst im 8. Jahrundert den juedischen Glauben aus politischen Gruenden angenommen haetten. Sicher interessant, wenn Sie sich mit der Interpretation der Offenbarungen (Apokalyse) beschaeftigen (siehe z.B. Offenbarung II-9, III-9), hilft es uns hier aber nicht weiter. Wichtig ist es m.M.n. zu wissen, dass "Semiten" nicht ausschliesslich nur Juden sind, sondern vielmehr die Menschen, die heute als "Araber" verallgemeinert werden, obwohl sich der Vorwurf "Antisemitismus" nur auf die angebliche Diskriminierung von Juden monopolisiert ist: Kein Politiker oder Medienguru muss fuerchten als "Antisemit" gebrandmarkt zu werden, wenn er in den "zivilisierten Nationen" dazu auffordert, Araber und Islamisten de facto durch scharfe Kontrollgesetze bzw. Rasterfahndungen zu diskriminieren.

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Ein Jude ist jemand, der dem ueber 3.000 Jahre alten juedischen Glauben huldigt, einer Religion, deren Lehren sich in der Kabalah, dem Talmud und im Alten Testament finden. Aus dem juedischen Glauben soll sich das Christentum entwickelt haben, obwohl das Neue Testament (Jesus, Gott der Liebe und Vergebung) nicht viel mit dem Alten Testament (Gott der Rache und Strafe) gemeinsam hat. Juden glauben nicht an Jesus als Sohn Gottes und Erloeser, sondern warten auf ihren wahren Messias, die Rueckkehr von YHWH (Yahweh). Wer eine juedische Mutter hat, gilt bei den Juden als Jude.

Zionisten haengen (auf den ersten Blick) einer ca. 150 Jahre alten politischen Idee von Israel an und sind auch bereit fuer ihre politischen Ideale zu terrorisieren und zu morden. Der Zweck heiligt die Mittel. Tatsaechliche Ambition ist die weltweite Kontrolle aller Rohstoffe, Finanzmittel, Industrie, Medien und Regierungen mit Hilfe der Illuminati und diverser anderer folgsamer Geheimorganisationen und Bruderschaften, ergo eine sozialistische Weltdiktatur unter Fuehrung der Drahtzieher (was aber immer sofort auf schaerfste als "antisemitische Verschwoerungstheorie" bestritten wird).

Natuerlich gibt es Zionisten, die auch Jude und Semit sind (z.B. Rothschild, Loeb, Schiff, Warburg, Trotsky, Einstein, Fidel Castro, Kissinger, Sharon, Wolfowitz, Bronfman), aber nicht jeder Zionist muss auch Jude und/oder Semit sein (z.B. Rockefeller, Murdoch, Berlusconi). Nicht jeder Jude ist ein Semit (z.B. Catherine Zeta-Jones), sehr viele Juden sind keine Zionisten und die meisten Semiten sind keine Juden (z.B. muslimische Araber).

Echter Anti-Semitismus greift jedes Mitglied der semitischen Rasse (also auch Araber) bzw. juedischen Religion an, nur weil es dieser Rasse und/oder Religion angehoert (z.B. Judenverfolgung der Nazis). Persoenlichkeit, Charakter, Eigenschaften, Handlungen und Einstellung der Person werden ignoriert. Das ist irrational und ignorant: Nicht alle Menschen sind "gleich", nur weil sie zufaellig eine aehnliche Herkunft haben oder der gleichen Religion anhaengen.

Antizionismus kritisiert dagegen eine bestimmte politische Richtung und deren Anhaenger, die auch bereit sind fuer das Erreichen ihrer Ziele zu morden und zu terrorisieren. Hier wird nicht die Rasse, Herkunft oder Religion kritisiert, sondern die Taten der Gruppe, die gewalttaetige betruegerische machtgeile gierige Persoenlichkeit ihrer Mitglieder, also deren Charakter, Eigenschaften, Handlungen, Einstellungen und Entscheidungen (fuer die jeder Mensch selber verantwortlich ist und sich ggf. auch kritisieren lassen muss, die er aber auch aendern kann).

Dass sich Zionisten nun gerne hinter friedliebenen Juden verstecken moechten und ein grosses Interesse daran haben, die Unterschiede zwischen Juden und Zionisten gegenueber der breiten Masse zu verwischen, ist offensichtlich. Zionistische Organisationen sind immer nur als "juedisch", aber fast nie als zionistisch erkennbar. In den Massenmedien wird der Begriff "Zionist" fast nie erwaehnt, oder nur mit positiver Anhaftung (z.B. im Hollywood-Film "Matrix II" ist Zion die Heimat der Helden, Albert Einstein, Sion/Zion im Roman "Sakrileg" etc.). Die breite Masse kennt daher keine Zionisten, sondern nur Juden. Und die duerfen nicht kritisiert werden. Oder historisch bedingt nur mit Anstand... Alles andere waere sofort antisemitisch (und so oft illegal). Und so sind die Zionisten vor jeder scharfen Kritik sicher... Und genau das ist die Absicht hinter der Verwirrung.

Wenn also in diesem Text immer wieder "juedische" Interessen- und Machtgruppen erwaehnt werden, dann nicht, weil der Verfasser irrtuemlich glaubt, dass "die Juden" die Weltkontrolle anstreben und das Medienmonopol kontrollieren, sondern weil diese Machtgruppen nur allgemein und faelschlicherweise als "juedisch" bekannt sind, tatsaechlich aber nicht "juedisch", sondern zionistisch sind (oder Illuminati, Bilderberger, "Komitee der 300", CFR, TC, RT, Bruderschaft der Schlange etc. oder welchen Tarnnamen sich die Drahtzieher aktuell geben).

Dieser Text will daher auch keine Juden oder Araber kritisieren, sondern nur die Machenschaften machtgieriger Drahtzieher aufdecken helfen. Der Text ist daher nicht "antisemitisch", sondern - wenn ueberhaupt "anti", dann - "antizionistisch", d.h. gegen jede Form von Zwang, Terror und Gewalt, gegen jede sozialistische Weltdiktatur und Kontrolle, unter welchen Tarnnamen das Ganze auch verkauft werden soll. Vielmehr will der Text aber nicht gegen etwas sein, sondern Inspiration fuer ein gluecklicheres Leben. Er will den Nebel nehmen, Hintergruende und Zusammenhaenge aufzeigen, Loesungen andeuten, nicht anklagen oder verurteilen. Aber dazu muss der Nebelwerfer der Massenmedien zunaechst identifiziert und so entwaffnet werden: "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt."

Fuer mich ist das System am besten, in dem sich der Mensch am uneingeschraenktesten entwickeln kann, das System, das sich am wenigsten einmischt, am wenigsten kontrolliert oder "zu meinem Besten" regeln will.

Die Drahtzieher wollen genau das Gegen-Teil. Aber erreichen sie das auch oder graben sie sich mit ihren Machenschaften langfristig nur die eigene Grube ? Provozieren die gefaelschten Krisen nicht zum nachdenken ? Welchen intelligenten Menschen hat die toelpelhafte Inszenierung von 9/11 nicht spaetestens aus dem Tiefschlaf gerissen ? Merken so nicht immer mehr Menschen, was wirklich laeuft, auch, wenn sie ihre Meinung nicht mitteilen und scheinbar noch funktionieren ? Kann die Konsequenz langfristig etwas anderes sein als Erkenntnis und so Lebenserfahrung, Entwicklung und Neuorientierung ? Sind die Drahtzieher so ungewollt fuer einen zukuenftigen allgemeinen Bewusstseinsprung verantwortlich, der sie selber (und alle Kontrollgesetze) ueberfluessig machen koennte? Sind die Drahtzieher so nur Teil eines groesseren Ganzen, dessen Endziel unsere Entwicklung und selbststaendige Befreiung ist? Sind ihre Taten letztendlich Alarmsignale, die uns zeigen, woran wir (an uns) arbeiten muessen? Stellen sie uns Hindernisse und Probleme in den Weg, die uns - von den Drahtziehern ungewollt - dazu motivieren nachzudenken und eine Loesung zu finden, also zu lernen? Brauchen wir sie genauso wie manchmal Schmerzen und Krankheit, die uns zur Ruhe und so zur Besinnung zwingen, so unser Leben aendern koennen und eine Entwicklung erst moeglich machen?

Muessten einem die Drahtzieher und ihre Anhaenger in dieser selbstgewaehlten Rolle (Kontrolle, Gier, Krieg, Krankheit und Katastrophen), daher eigentlich nicht leid tun ? Aber das ist nur meine Meinung und ich koennte voll daneben liegen...

In meiner persoenlichen, perfekten Welt erreicht der Mensch eine Bewusstseinsstufe, die jeden Zwang, jede Vorschrift und damit jede Regierung, lokal, national oder international ueberfluessig macht. Diese ist einfach erreichbar, wenn sich jeder bemueht, die Qualitaet seines Bewusstseins selbststaendig und eigenverantwortlich durch Arbeit an sich selber zu intensivieren anstatt einzuschraenken. Eigenverantwortlich bedeutet, nicht das System, die Gesellschaft oder die Drahtzieher etc. fuer "alles" und den eigenen Zustand verantwortlich und zum Suendenbock machen, sondern zunaechst einmal an den eigenen Fehlern und Schwaechen (z.B. Angst, Eitelkeit, Statusdenken, Konsumsucht, Geltungssucht, Feigheit, Faulheit, Aggressivitaet etc.) zu arbeiten. Wer die Welt aendern moechte, faengt am besten mit sich selber an... Ein lahmes Klischee, klar, aber in was fuer einer Welt koennten wir leben, wenn es den meisten von uns gelingen wuerde, individuell jeweils nur unsere groesste persoenliche Schwaeche zu erkennen und zu besiegen ?

Wer z.B. hohe Konsumentenkredite oder Immobilienschulden hat, wurde von den Banken, Geldverleihern oder Drahtziehern in den meisten Faellen nicht ausgetrickst oder betrogen (was dann in der Zukunft gefaelligst mit neuen Gesetzen "zu unserem Besten" verhindert werden sollte, die dann aber doch nur wieder restriktive Kontrollgesetze fuer alle werden), sondern hat aus Bequemlichkeit, Dummheit, Statusdenken, Konsumsucht oder zuviel Fernsehschauen etc. die Kredite und Darlehen aufgenommen, um sich jetzt und sofort etwas leisten koennen, das ihm/ihr zu diesem Moment noch nicht zustand, nicht verdient war, und hoechstwahrscheinlich sowieso ueberfluessig ist. Niemand wird zur Unterschrift unter dem ersten Immobilien- oder Konsumentenkreditvertrag gezwungen. Noch wird auch niemand gezwungen, Zeitung zu lesen, Fernsehen zu schauen oder ins Kino zu gehen.

Wer sich seiner Schwaechen hier einmal bewusst geworden ist, wird kein "Haus bauen" und auf ueberfluessigen Konsum verzichten, die Massenmedien ignorieren, so nie wieder seine Kreditkarte oder sein Konto ueberziehen, sich so nicht in die Abhaengigkeit von Geldverleihern bringen, und braucht daher auch keine Schutzgesetze oder Suendenboecke.

Wer ueberzeugt ist, dass Gewalt und/oder Zwang niemals eine Loesung sein koennen, wird nicht Gewalt anwenden oder Zwang ausueben (selbst, wenn er die Macht haette) oder diese fordern, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, auch nicht fuer ein "gutes" Ziel/Ideal (z.B. Verbot der Jagd). Kein Gesetz kann wirklich etwas verhindern, sondern nur Erkenntnis (z.B. der Blick in die Augen eines sterbenen Rehs). Das Gesetz garantiert nur die Strafe (Rache).

Raub, Beschlagnahme, Freiheitsberaubung/Haft, Zensur, Erpressung (alles Zwang) oder Mord, Vergewaltigung, Folter, Koerperverletzung (Gewalt) muessen daher fuer diese Person nicht ausdruecklich gesetzlich geregelt (verboten) werden. Sie zwingt niemanden, bringt niemanden um, verletzt niemanden, erpresst oder beraubt niemanden, auch, wenn es gesetzlich geduldet, erlaubt oder sogar vorgeschrieben wird (wie z.B. u.a. Soldaten, Geheimdienstbeamten, von Behoerden, Politikern).

Je mehr menschliche Schwaechen erkannt und gemeistert sind, desto mehr Gesetze werden ueberfluessig, bis irgendwann ueberhaupt keine Gesetze mehr noetig sind, und damit auch keine Kontrollen, und kein Gesetzgeber, der von einer kleinen Elite manipuliert werden kann. Wer seine groessten Schwaechen erkennt und diese abstellt, nimmt den Drahtziehern zusaetzlich direkt Macht, da er nicht mehr als Untertan zur Verfuegung stehen muss bzw. mit den Schwaechen erpressbar ist.

Sprechen Sie nicht die Drahtzieher schuldig, weil diese staendig versuchen, Ihre Schwaechen ausnutzen bzw. mit Hilfe der Medien neue Schwaechen zu foerdern.

Bauen Sie eigenverantwortlich Ihre Schwaechen ab. Dann kann auch nichts mehr ausgenutzt werden...

Dazu sind lediglich ein Erkennen, Umdenken und Mut (zur ehrlichen Selbsterkenntnis) notwendig, vielleicht hin- und wieder eine selbstgemachte Erfahrung, d.h. ein wenig Risikobereitschaft, manchmal eine Inspiration oder Anleitung, aber ganz sicher kein Zwang, keine Vorschriften, Vorgaben, Fuehrer oder Organisationen, denen blind gefolgt werden muss. Das wissen auch die Drahtzieher und versuchen daher jedes selbststaendige, unabhaengige Denken, jeden Versuch eigenverantwortlich zu entscheiden, jeden Versuch sich zu entwickeln und so jede moegliche Bewusstseinserweiterung und so jede echte Chance auf ein wirklich glueckliches Leben gezielt mit Hilfe der Medien, Ausbildung und Gesetzen auszuschalten. Die Masse soll aengstlich und ungluecklich sein... "Sie waren ungluecklich mit ihrem Leben, ungluecklich mit ihrem Land, ungluecklich mit ihren Frauen... also zogen sie in den Krieg. Glueckliche Menschen sind fuer keinen Krieg zu gewinnen..." (frei nach Pasternak)

Ein erster einfacher Schritt ist es, die Massenmedien zu ignorieren und sich so sofort von fiktiven Krisen und langfristig auch gefaelschten Beduerfnissen zu befreien. Ohne "Krisen" und "Bedrohung" loest sich Angst, Aggressivitaet, Wut, Rachsucht, Gier, Misstrauen, Hass groesstenteils auf, nimmt so der Kontrolle die Existenzberechtigung und macht damit die "starke Hand" der Regierung (fuer Sie persoenlich) ueberfluessig. Ohne angebliche Beduerfnisse, die in betruegerischer Absicht geweckt werden, muessen auch keine Beduerfnisse befriedigt werden. Statusdenken, Minderwertigkeitskomplexe, Stress und Frustationen koennen abgebaut werden und machen den Kopf frei. Persoenliche Kleinkriege und Konflikte (Familie, Arbeitsplatz, Nachbarn etc.) koennen so als unwichtig erkannt und geloest werden. Ploetzlich ist eine positive, zwangfreie Stimmung moeglich (statt grauer Krisenangst voller Sorgen, Misstrauen, Aggressivitaet und Stress), und damit sind auch mehr Toleranz und Grosszuegigkeit kein Problem mehr (ansatzweise wahrscheinlich schon erlebt als "Urlaubsstimmung"). Ohne Zwang und Angst machen die urspruenglichen Lebensphilosophien* von Buddha und Jesus ploetzlich Sinn. Und schon kann jeder machen, was er/sie will und niemand stoert sich mehr daran...

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* Die Lebensphilosophien von Buddha und Jesus haben nichts mit den von Machtinteressen pervertierten und zensierten Versionen der "Religionen" (z.B. Lehre der Kirche) gemeinsam, die nur Macht- und Kontrollinstrumente sind, jedes Erkennen und Umdenken verhindern wollen, und so eine Welt im Sinne von Buddha oder Jesus seit Jahrhunderten durch Kontrolle und Zwang verhindert haben. Heute haben die Botschaften der Massenmedien die alte Kirchenlehre als Angstmacher und Dummhalter groesstenteils abgeloest und verhindern so m.M.n. jede Entwicklung des menschlichen Bewusstseins.

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VI. Und die deutschen Medien?

"Einen guten Journalisten erkennt man daran,
dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache,
auch nicht mit einer guten Sache."
- Hanns Joachim Friedrichs

In Deutschland erfaehrt kaum jemand etwas vom israelischen Rassismus und zionistischer Macht, wohl, weil hier die Parallelen mit der Ideologie des Dritten Reichs wirklich nicht zu ignorieren sind. Wahrscheinlich hat die deutsche Journalistenelite den o.a. Ha'aretz- Artikel geschlossen "uebersehen". Genau wie die o.a. Kriegsverbrecheranklage von Sharon. Das kann natuerlich immer mal passieren, obwohl davon auszugehen ist, dass auch die Redakteure von der WELT, FAZ, SPIEGEL, ZEIT etc. mindestens die NEW YORK TIMES lesen, wenn nicht sogar HA'ARETZ (am 26.10.2002 erschien ein Portraet des Ha'aretz Verlegers Amos Schocken im "Forum" (Seite 9) der WELT. Die o.a. "Wahrheit"-Zitate sind diesem Portraet entnommen. Die Zeitung ist also auch deutschen Journalisten nicht unbekannt).

Wenn Sie wissen moechten, wie "unabhaengig" die deutschen Medien noch sind, beantwortet sich die Frage von alleine, wenn Sie die Berichte der Medien aufmerksam analysieren. Sie koennen so zwar nicht ermitteln, was Ihnen verschwiegen wird, eine gewisse Tendenz zeichnet sich aber immer ab. FAZ, Sueddeutsche, Zeit, Bild, Welt - kein grosser Unterschied.

US Erziehungsauftrag

Offensichtlich wird es allerdings in jeder beliebigen Samstags/Wochenendausgabe der WELT. Hier sind vorallem die Photos zum Thema Israel, die Portraets und "Die Literarische Welt" bzw. das Feuilleton sehr interessant.

Nicht vergessen werden darf hier, dass die deutschen Nachkriegsmedien nicht nur informieren, sondern auch "umerziehen" sollen (Stichwort fuer Ihre Recherchen: Deutsche Medienkontrolle durch die "Internationale Universitaet"). So soll Axel Springer -nach im Buch "Im Namen des Staates" (Andreas von Buelow) zitierten Quellen- von der CIA damals den riesigen Betrag von USD 7.000.000 zum Aufbau seines Medienreiches (Bild, Welt u.a.) erhalten haben, was die einseitige und immer US- und Israelfreundliche Berichterstattung erklaeren koennte*.

Natuerlich habe nicht nur der Springer Verlag kassiert, sondern auch zahlreiche andere deutsche Medienhaeuser (u.a. auch DPA, damals noch als DENA), Journalisten und Buchautoren, m.a.W.: Wer im Nachkriegsdeutschland als Verleger, Fernsehstar, Filmemacher, Journalist oder Autor Erfolg hatte, propagierte eine US-gewuenschte Weltsicht, und das entweder freiwillig oder von den USA mit Spenden/Finanzspritzen erkauft. Natuerlich unterlagen/liegen auch alle Schulbuecher (z.B. Geschichte) diesem Erziehungsauftrag.

Kein Wunder also, dass der offizielle Manipulationsauftrag der Nachkriegsjahre auch heute noch mit der dem deutschen Charakter typischen autoritaeren Besessenheit wahrgenommen, in dem die "US amerikanischen" Medien bis auf wenige Ausnahmen blind nachgeplappert werden. Man kann sich richtig mutig wichtig fuehlen. Schliesslich dient alles der "guten Sache". So geht man dann wenigstens kein Risiko ein aus dem Gleichschritt der "zivilisierten Nationen" zu fallen... und den Job zu verlieren.
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* Kein Geheimnis: Deutsche Journalisten duerfen nichts ueber Freimaurer berichten und nur Positives ueber Juden. Straftaten von Auslaendern an Deutsche muessen meistens ignoriert oder heruntergespielt werden, Straftaten von Deutschen an Auslaender machen dagegen weltweite Schlagzeilen.
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US Quellen

Anderseits haben die deutschen Journalisten der Massenmedien auch keine grosse Wahl. Da international nicht immer selber vor Ort recherchiert werden kann, sind Presse- und Fernsehen auf die Mitteilungen des Medienmonopols angewiesen, hier der grossen Presseagenturen Reuters, AP Associated Press, UPI Untied Press International, New York Times Service, Washington Post, im Fernsehen CNN, die "Interessantes" aus den zahlreichen Ereignissen weltweit selektieren und eine kleine Auswahl druckfertig servieren - und den grossen Rest verschweigen. Was die deutschen (oder andere) Journalisten an Nachrichten nicht erhalten, koennen sie auch nicht publizieren.
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Vergl. Artikel mit Kuerzel NYT (New York Times), Reuters, AP (Associated Press) in fast jeder Ausgabe jeder beliebigen Tageszeitung weltweit bzw. internationale Nachrichten im Fernsehen, wobei Sie bei Mitteilungen der Deutsche Presseagentur DPA nie deren Finanzierer vergessen sollten (siehe Text)
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Die selektierten Quellen sind aber keine Entschuldigung fuer eine einseitige Berichterstattung, sollten eigentlich misstrauisch machen und Fragen provozieren, die dann eine selbststaendige Internetrecherche vielleicht beantworten koennte. Hier wird von wenigen mutigen Journalisten noch tiefer recherchiert, nur um dann "von oben" zensiert zu werden. Wer zu oft "misstrauisch" ist und zuviele Fragen stellt - und beantwortet haben moechte -, verliert schnell seinen Job. Karriere macht ein kritischer, unabhaengiger Journalist nie.

Parteibuch

Nicht weiter erwaehnenswert (weil allgemein bekannt) ist auch die Tatsache, dass eine Karriere in den oeffentlich-rechtlichen Medienanstalten sowie regionalen Tageszeitungen "nur mit dem richtigen Parteibuch" moeglich ist, wobei die Landesregierung bestimmt, was "richtig" ist und damit auch die inhaltliche Faerbung vorgibt (z.B. Nordrhein-Westfalen = SPD = WDR). Verbreitet wird folglich Parteipolitik (also Marionettenpolitik, eben genau die -je nach Partei tarngefaerbten- Vorgaben der Drahtzieher).

Natuerlich wird auch ueber Mitgliedschaften in Logen, Bruderschaften, Verbaenden und Geheimgesellschaften (Freimaurer, Council on Foreign Relation, Trilateral Commission, Bilderberger, Club of Rome etc.) Einfluss auf die Berichterstattung ausgeuebt. Und nicht zu knapp ! Der deutsche Ableger des CFR nennt sich Deutsche Gesellschaft fuer Auswaertige Politik (DGAP). Naehere Informationen und Mitgliedernamen finden Sie unter www.dgap.org/struktur.htm. Die Mitglieder der Trilateralen Kommission koennen Sie unter www.trilateral.org/memb.htm recherchieren. Sie finden hier die Namen aller wichtigen Meinungsmacher, Medien-,Wirtschafts- und Politik"groessen". Alle auf einen Streich....

Aber auch ohne Geheimgesellschaften (also auch ohne "Verschwoerungstheorien") ist ein erfolgreicher Journalist im Netz seiner politischen Abhaengigkeiten und beruflichen Ambitionen gefangen und daher kaum neutral oder unabhaengig. Journalisten unterliegen so (mindestens) einer dreifachen Kontrolle:

1.) Parteiprogramm/Verband (Vorgaben, Richtlinien)

2.) Schere im Kopf (freiwilige Zensur)

3.) Quellen (nur selektiert abrufbar von internationalen Agenturen und Medienriesen)

Belege fuer meine Thesen finden Sie taeglich, wenn Sie die Berichterstattung der Medien aufmerksam analysieren und sich von Desinformationen und Blendern nicht verwirren lassen. Hier einige konkrete Beispiele:

Martin Walser, der Tod eines Kritikers und der Antisemitismusvorwurf vom Sommer 2002:

Im Sommer 2002 veroeffentlichte Martin Walsers seinen Roman "Tod eines Kritikers" (Suhrkamp), ein lesenswertes Buch, das unterhaltsam einen sehr interessanten Einblick in den Mief der kleinkarierten deutschen Literaturszene vermittelt. Walser und der Suhrkamp Verlag mussten sich massive Antisemitismusvorwuerfe gefallen lassen, die fuer einem unbekannten Autor bereits das Ende der Karriere gewesen waeren. Aber ein unbekannter Autor waere ignoriert und nicht kritisiert worden. Die FAZ lehnte sogar unter grossem TamTam einen vereinbarten Vorabdruck ab. Diverse Interlektuelle riefen zu einem Boykott des Buches auf.

Die Kritik: Walser haette dem juedischen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (im Roman angeblich der "Ehrl-Koenig") beleidigt und den Tod gewuenscht. Komisch, denn: Welcher Autor hat nicht schon einmal einen Kritiker zum Teufel, und nicht nur den Tod, gewuenscht? Wie oft werden Autoren von Kritikern beleidigt? Und viel wichtiger: Wer eine recht unsympathische Person nicht mag, kritisiert oder karikiert, beleidigt oder den Tod wuenscht, ist kein Antisemit, nur, weil diese Person zufaellig eine juedische Mutter hat oder bewusst juedisch glaubt (wobei ein Semit nicht nur Jude, sondern auch Muslim, Christ, Buddhist etc. sein kann, weil Semit eine Rasse und keine Religion ist, zu der auch die meisten Araber gehoeren. Semit oder Antisemit sind daher kein juedisches Begriffsmonopol, was aber immer gerne vergessen wird, s.o).

Wer eine unsympathische Person unbedingt moegen will/muss, nur, weil sie Jude ist, ist ein Rassist- nur andersherum (weil er nicht den Menschen sieht, sondern nur die Rasse/Religion/Opferrolle/Zugehoerigkeit zu einer Volksgruppe). So findet sich auf den 218 Seiten des Buches kein Angriff auf den Ehrl-Koenig als Juden, sondern nur als eitelen, macht- und anerkennungsgeilen, also kleinen, unreifen, eigentlich bemitleidenswerten Menschen und Kritiker. Wenn sich Reich-Ranicki hier angesprochen fuehlt, ist er sich dieser Eigenschaften wohl bewusst.

Die deutsche Feuilletons sehen das natuerlich anders, allen voran FAZ und WELT: Wer prominenter Jude ist, darf weder kritisiert noch karikiert werden. Und das auch nicht im Rahmen der kuenstlerischer Freiheit als Charakter in einem Roman. Der traegt einen Heiligenschein, der dann taeglich von allen anstaendigen Menschen voller Selbsterniedrigung und Schuld - oder ist es die speichelleckende Abhaengigkeit von der Macht ? - auf Hochglanz poliert werden muss. Er ist schliesslich Jude. Also kann er nur gut sein ("Sie habe, wenn sie sich gegen ihn (den Kritiker) eingenommen fuehlte, immer gespuert, dass sie damit gegen das Gute votiere, denn er verkoerperte ja das Gute schlechthin, immer im Dienste der Aufklaerung (...) (S.74, Tod eines Kritikers). Wer nicht so fuehlt, wer nicht so manipuliert ist, wer das anzweifelt, wer es wagt selber zu beurteilen, muss Antisemit sein.

Wer in Ehrl-Koenig nicht nur den maechtigen Literaturkritiker sieht, sondern eine Metapher fuer ein weltweites Machtmonopol, und seinen Tod als gerechtfertigten "Tyrannenmord", versteht die Angst der Vor-"denker" in den Medien. Zitat: "Er war die Macht, und die Macht war er. Und wenn man wissen will, was Macht ist, dann schaue man ihn an: etwas Zusammengeschraubtes, eine Kulissenschieberei, etwas Hohles, Leeres, das nur durch Schaedlichkeit besteht, als Drohung, als Angstmachendes, Vernichtendes." (S.75, Tod eines Kritikers). Sowas muss in den Ohren deren, die von dieser Macht als Schreiberlinge und "Denker" direkt abhaengig sind, und die wissen muessen, wer diese Macht wirklich haelt, natuerlich antisemitisch (oder existenzgefaehrdend) klingen, da diese Macht nur etwas ueber jeden Zweifel erhabenes Gutes sein kann, und daher keine Kritik verdient. Waere diese Macht wirklich nur mit Drohung, Angstmache und Vernichtung zu erhalten, waeren alle, die diese Macht unterstuetzen nur deren abhaengige Henkersknechte und Einpeitscher. Und das will sich keiner der Redakteure gerne eingestehen.

Anderseits wissen Kritiker auch, dass jeder Verriss ein Buch bekannt macht, ins Gerede bringt und so gut verkauft (nicht so gut wie eine positive Kritik, aber immer besser als keine Kritik). Sind dann die kritisierenen Journalisten nicht dumm, sondern berechnend ? - Wird einerseits karrieretreu gleichgeschaltet verrissen, aber insgeheim gewusst, das ein Verriss dem Buch Leser garantiert und so ein Schlag ins Gesicht der Kontrolleure ist ? - Dann waeren nicht alle Redakteure und Journalisten abhaengige Sprachrohre, oder wenigstens keine voll ueberzeugten, und es gaebe noch Hoffnung.

Aber Walsers Buch hat auch seine Manipulation: Das Grundrecht, bei Verdacht auf eine Straftat solange unschuldig zu sein, bis die Schuld bewiesen ist, wird im Text mit dichterischer Freiheit ignoriert. Niemand wundert sich, wie jemand ohne jeden Beweis (ohne Leiche, ohne Tatwaffe) wochenlang wegen Mordverdachts in Haft gehalten werden kann (Oder ist das nur eine Metapher fuer etwas, das in Deutschland nicht einmal gedacht werden darf ?). Obwohl Walser es besser wissen muesste (jeder gute Anwalt empfiehlt einem Klienten zu schweigen und nur den Anwalt aussagen zu lassen), suggeriert er hier keine Rechtsbeugung, keinen Justizskandal, sondern mit Hilfe des Kommissars, das Schweigen eines Verdaechtigen deute an, etwas zu verbergen bzw. nichts zur Entlastung zu sagen zu haben, so hoechstwahrscheinlich schuldig zu sein, und so folglich im Knast warten zu muessen bis die Unschuld erwiesen sei. Wer unschuldig sei, habe ein Alibi etc., koenne die Unschuld auch beweisen... Wenn die Unschuld aber vom Verdaechtigen bewiesen werden muss, um nicht sanktioniert zu werden, und nicht die Schuld vom Anklaeger, kann jeder jederzeit legal unbefristet eingeknastet werden, da sich Unschuld nur in Ausnahmefaellen zufriedenstellend beweisen laesst. Niemand kann z.B. beweisen, nicht vor drei Jahren 10 Kilo Kokain mit falschem Pass ins Land geschmuggelt oder keine Millionen irgendwo auf der Welt versteckt zu haben. Notfalls haben Sie das Geld eben irgendwo vergraben... Und die ganze Welt umgraben ist unmoeglich. Jeder Ihrer Beweisversuche koennte von einem abhaengigen Gericht als "unzureichend" abgelehnt werden. Und selbst wenn Sie in einem Fall Ihre Unschuld beweisen, koennte sofort ein neuer Verdacht ausgesprochen werden. Diese Beweisumkehr (bereits oft ueblich bei Geldwaesche- und Terrorverdacht) ist ganz im Sinne der Drahtzieher, sichert sie doch "legal" unbegrenztes Droh- und Strafpotential, und damit 100% Kontrolle ueber Ihr Leben und Ihre Freiheit, und damit ueber Sie.

War der Antisemitismus-Skandal daher nur Marketing-Trick mit drei Zielen, (a.) das Buch bekannt zu machen und zu verkaufen, (b.) ImmerOpfer und Literaturgott Reich-Ranicki wieder mal ins Gespraech zu bringen, Aufmerksamkeit und Opfersympathien zu sichern, und (c.) nicht-Lesern -auch im Ausland- einen weiteren "Beweis" fuer "antisemitische" Stimmung in D. zu liefern ? Dass Walser etwas von dem verkaufsfoerdernen Einsatz von Skandalen und scheinbaren Kontroversen versteht, beweist er im "Kritiker" auf den Seiten 144/145 und 180ff.

Ein weiteres Beispiel fuer die Objektivitaet und Unabhaengigkeit der deutschen Medien ist auch ein kurzer Vergleich der Affaeren Moellemann/Friedman 2002/2003:

Sie erinnern sich:

Moellemann wurde wegen seines Israelkritischen FDP-Wahlkampf- "Flyers" sofort als Antisemit abgeurteilt und "musste weg" (Die Welt). Er wurde wegen einer ganz legalen Meinungsaeusserung (die angeblich illegale Finanzierung des Flyers wurde erst spaeter bekannt) ganz schnell ins politische Aus gestellt. "Antisemiten" seien schliesslich untragbar. So einer Tat, so einer Schuld kann nur der seelische Ruin, ein Selbstmord folgen...

Als die Berliner Staatsanwaltschaft es dann wagte, eine Drogenrazzia bei Michel Friedman, Vize beim Zentralrat der Juden in Deutschland und TV-Persoenlichkeit, vorzunehmen, Kokainreste und Hinweise auf groesseren Konsum fand (der Besitz groesserer Mengen Kokain - auch fuer den Eigenbedarf - ist illegal und strafbar), war sich ein Grossteil der Medien einig: Friedman sei unschuldig bis zum Schuldspruch (richtig, aber bei Moellemann war das ein wenig anders). Er solle nicht mit der Staatsanwalt kooperien, nicht "aus Selbstschutzgruenden taetig an seiner eigenen Ueberfuehrung teil(zu)nehmen" (Strafrechtler Dr. Gruener in der Welt 14.06.03). Sein Schweigen und sein Aufenthalt in Italien seien sein gutes Recht... Stimmt juristisch alles, aber sollen wir wirklich vergessen, dass in den Medien sonst eine "Flucht" ins Ausland und Schweigen oft ein impliziertes Schuldanerkenntnis sind ? - Wer nichts zu verbergen habe, muesse sich doch auch nicht absetzen... (heisst es doch sonst immer in den Medien, siehe Walser). Bei den Ermittlungen konnte es sich nur um "Verfolgungsgeilheit" der Staatsanwalt handeln (Sueddeutsche Zeitung), und um "radauhafte Ermittlungen gegen Friedman, die den Vorurteilen gegenueber Juden Bahn gebrochen haetten", "wegen ein bisschen Kokain". Der Berliner Tagesspiegel und Bild suggerierten eine "Verschwoerung", die Zeit wusste von einem "durchgeknallten Staatsanwalt" und wollte "Antisemitische Anhaftungen" erkannt haben.

Uebersetzung: Wer es wagt, einen prominenten Juden wie einen normalen Menschen zu behandeln, und bei Verdacht auf eine Straftat auch zu ermitteln (anstatt alle Indizien/Verdachtsmomente einfach zu ignorieren oder eine illegale Sonderbehandlung zu gewaehren), muss "durchgeknallt" sein, oder eben antisemitisch, "braun gefaerbte Juristen". Dass der zustaendige Staatsanwalt Thorsten Voigt SPD-Mitglied ist, sein Grossvater von den Nazis verfolgt wurde, und ihn so auf der in Deutschland historisch und gesellschaftlich so wichtigen Leidensskala mit Friedman auf gleicher Opfer-Position stellt, wurde von der Tagespresse erstmal vergessen und erst im Stern 28/2003 ("Taktvolle Ermittlung") publiziert. Am 08. Juli 2003 akzeptiert Friedman eine Geldstrafe in der Hoehe von 17.400 Euro, und ist damit schuldig und vorbestraft. Von seinen oeffentlichen Aemtern tritt er zurueck.

Aktenzeichen 11.9 ungeloest

Weil WDR-Autoren Gerhard Wisnewski und Willy Brunner eine 9.11-Dokumentation gedreht hatten, die die gleichgeschaltete Wahrheit in Frage stellte, wurde beide als "Konspirationsfanatiker" entlassen. Sie haetten den WDR "getaeuscht". WDR-Intendant Pleitgen hatte sich nach Beschwerden von Runkfunkraeten von dem Beitrag distanziert.

Auch hier gilt wieder: Wer seinen Job behalten will, uebernimmt kritiklos die verordnete Wahrheit. Jede Frage kann gefaehrlich werden. Uebersetzung: Wer heute noch Karriere in den Zeitungs- und Fernsehredaktionen macht, kann nur blind dumm naiv glaeubig sein (moeglich mit 20, aber wer kann das mit 40 noch behaupten ?), ist gerne nur karrieregeil kritikloser Nachplapperer und Sprachrohr oder hat Existenzaengste.

(Aber warum dieser Stress, wenn gleichzeitig Andreas von Buelows Buch "Die CIA und der 11. September" zu einem Bestseller wurde ? Weil sich ein einsamer Autor schnell als "Spinner" und "Fanatiker" hinstellen und unglaubwuerdig machen laesst, nicht aber eine oeffentliche-rechtliche Fernsehstation. Wenn der WDR etwas veroeffentlicht, erreicht der Beitrag Millionen, und wird von diesen als Wahrheit akzeptiert - und das ist gefaehrlich. Buelow lesen dagegen nur ein paar Hundertausend, und die Meisten davon wahrscheinlich kritisch aus purer Neugierde, d.h. ohne seine Theorien als Wahrheit zu akzeptieren. Details zu Buelows Buch folgen)

Tuedelband

Der Hamburger Filmemacher Jens Huckeriede zeigt in seiner Dokumentation "Return of the Tuedelband" den 28 jaehrigen amerikanischen HipHop Musiker und Rapper Dan Wolf, der von seinen deutschen Vorfahren, der juedischen Familie Wolf erfaehrt, die als "Wolf Trio" und spaeter als "Gebrueder Wolf" im Hamburg der Jahrhundertwende mit ihren Schlagerhits beruehmt war. Waehrend der Nazizeit wurde dann ein Familienmitglied nach Theresienstadt deportiert, zwei Wolf-Kinder konnten auswandern.

Eine juedische Leidensgeschichte ist normalerweise in Deutschland und Hollywood immer preisverdaechtig. Nicht aber die Tuedelband: Die Filmbewertungsstelle (Newsspeak fuer Zensurbehoerde ?) verweigerte ihm ihr Praedikat, weil "er das Schicksal der Wolfs in Musik verpackt habe".... und schreibt damit indirekt vor, wie Leiden praedikatswuerdig dargestellt gehoeren. Damit sich sowas bloss nicht noch einmal wiederholt ! Nie wieder ! Zackzack ! Schon wieder ....

...uns so weiter und so fort und immer schlimmer.

Die Passion Christi

Wenn eine handvoll Insider in Hollywood kontrollieren, welche Filme wir sehen, wie ist es dann moeglich, dass Mel Gibsons angeblich antisemitischer Film "Die Passion Christi" nicht nur weltweit veroeffentlich wurde, sondern auch noch einer der groessten Umsatzerfolge der Filmgeschichte wurde ? Bewusste Strategie oder Ausnahme zur Medienmonopolregel ?

Mel Gibson ist kein typischer Hollywood-Produzent, sondern ein unabhaengiger, wenn auch finanzstarker und beruehmter Filmemacher und Schauspieler. Die Passion wurde nicht ueber die ueblichen Filmbeteiligungen oder grossen Studios finanziert, sondern von Gibson aus eigener Tasche. Jedermann kann sich trotz Hollywoodmonopol eine Filmcrew mieten und seinen eigenen Film drehen, solange er die Rechnung zahlen kann. Passion hat Gibsons Firma Icon Productions 30 Millionen USD gekostet (das ist nicht sehr viel fuer einen A-Film). Andere kaufen sich fuer das Geld eine Motorjacht oder einen Privatflieger. Das Problem ist also nicht die Herstellung des Films, sondern der Vertrieb, d.h der Verleih an die Kinoketten, der von einigen wenigen Hollywood-kontrollierten Firmen bestimmt wird (folgt).

Sobald bekannt war (natuerlich aus der New York Times, 09.03.03), dass ein nicht-juedischer Filmemacher, - und noch schlimmer - ein ueberzeugter Katholik einen Film ueber die Kreuzigung von Jesus machen wollte, fingen die Probleme an. Gibson habe noch nicht einmal studiert und sei doch so ueberhaupt nicht qualifiziert, das Neue Testament richtig zu interpretieren. Er moege doch bitte das Drehbuch einem "Expertengremium" zur Pruefung vorlegen (meinte die juedische Anti Defamation League, die dann auch gerne Experten bereitstellen wollte). Gibson weigerte sich: "Die wollten mir sagen, dass ich nicht das Recht habe, die Bibel selber zu interpretieren, weil ich keine Buchstaben hinter meinem Namen stehen habe (*). Aber die Bibel ist fuer Kinder, fuer alte Menschen, und fuer alle dazwischen. Sie ist nicht nur etwas fuer Akademiker. Lasse Akademiker an etwas ran, wenn Du es pervertieren willst."
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*In den USA steht ein akademischer Titel abgekuerzt hinter dem Namen.
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Das Drehbuch landet dann zufaellig doch bei den "Experten", die natuerlich sofort "tief geschockt" das Jammern und Hetzen anfangen. Insbesondere das, die ewige juedische Kollektivschuld am Tod Jesus etablierende Bibelzitat ("Sein Blut komme ueber uns und unsere Kinder.") darf nicht der breiten Oeffentlichkeit zugaenglich sein - und wurde von Gibson spaeter auch in den Untertiteln herausgeschnitten: "Wenn ich das Zitat im Film gelassen haette, waeren sie zu mir nach Hause gekommen. Sie haetten mich gekillt." "Sie" sind Gibsons Kritiker, die Anti-Defamation League und das Simon Wiesenthal Center.
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Alle Zitate von Gibson aus "The New Yorker", Sept 15, 2003, Seiten 58 - 71.
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Wie schon bei Arnold Schwarzenegger wurde von den Hetz- und Jammergruppen auch hier wieder die "Sippenschuld" eingefuehrt. Der Sohn sei fuer den Vater verantwortlich. So muesse auch Mel Gibson ein Antisemit sein, weil sein Vater ueberzeugt ist, dass nicht sechs Millionen, sondern weniger Juden im Dritten Reich umgekommen seien. Ausserdem sei er, der Vater, ueberzeugt, dass ein Plot der Freimaurer unter der Fuehrung der Juden den Holocaust aufgebauscht habe, um ihn gegen den Vatikan zu nutzen. Genug, um Gibson gemaess Tim Rutton in der Los Angeles Times mit einem "trotzigen Kind, das mit Streichhoelzern spielt" zu vergleichen, dessen "Versuchung dem Rotzloeffel eine Lektion garantieren wird, die nur verbrannte Finger lehren.".

Man soll erkennen: Wer nicht bedingungslos den Vorgaben der "juedischen" Machtgruppen folgt, wird seine Lektion schon noch lernen... So ein Truemmerspruch haette auch im "Stuermer" stehen koennen.

Um ein Gegengewicht zu den "juedischen" Hetzkampagnen zu schaffen, zeigt Gibson den Film katholischen Gruppen, dem Papst und in diversen (privat organisierten) Kirchen in den USA. Die Christen sind begeistert. Aber Christen alleine koennen keinen Film vertreiben. Twenty Century Fox (von Zionistenmarionette Murdoch) lehnt den Vertrieb ab. Ohne Vertrieb kann Gibson ein paar Kopien auf Video ziehen, uebers Internet und per Post verkaufen, mehr aber nicht. Ein gutgeoelter Vertrieb ist die Vorausetzung fuer einen Filmerfolg. Und hier schiessen sich die "juedischen" Hetzgruppen (scheinbar) ins eigene Bein. Denn:

Kontroversen in den Medien (die vielen Hetzartikel) machen neugierig. Ploetzlich will jeder den Film sehen, wissen, um was es eigentlich geht, was das Theater soll. Wer den Vertrieb uebernimmt, kann garantierte Millionen verdienen. Durch ein geschicktes Hin- und Her in Hollywood, einige Bluffs und dem typischen Hollywood-Phaenomen, eine Chance auf Erfolg und viel Geld keinem anderen ueberlassen zu wollen, dabei sein zu wollen (trotz allem), kommt der Film dann doch heraus und wird zu einem Supererfolg.

Ironisch: Haetten sich die Hetzgruppen zurueckgehalten, haetten New York Times und Los Angeles-Times den Film nicht schon vorab mit vielen Artikeln bekannt gemacht, und haette sich dann kein Vertrieb gefunden, waere der Film auf Video erschienen, vielleicht auf ein paar Filmfestivals gezeigt worden, und damit basta. Oder sollte die Kontroverse bewusst aufgepeischt werden, um auf die Antisemitismusgefahr von allen Seiten, jetzt selbst von den Katholiken, aufmerksam zu machen, um dann unter diesen Druck politische Entruestung zu provozieren, Gesetzesaenderungen durchzusetzen und Spenden als Unschuldsbeweis zu kassieren ?

Was wird so erreicht ? Wer profitiert ?

Mel Gibson hat einen Riesenerfolg und macht Millionen. Risiko muss belohnt werden.

Interessengruppen, die gegen den Film kaempfen, bekommen kostenlose Publicity, Interviews, Artikel etc, die z.B. fuer das Simon Wiesenthal Center und die ADF auch Millionen wert sein koennen. Das "alle sind gegen uns" schweisst zusammen. Ohne Gibson bleiben nur Vandalierer auf juedischen Friedhofen und Neonazigraffiti an Synagogen. Die "Gibson-Krise" sichert Sympathien und Spenden.

Anstaendige Menschen wissen von den Medien, der Film sei antisemitisch. Wer im Kino sitzt und jetzt mit Jesus fuehlt, vielleicht sogar aus Mitleid weint, und ploetzlich sogar Hass auf die juedischen Hohenpriester spuert, wer sieht, dass die juedischen Machtgruppen (NICHT "die Juden") schon damals staendige Quertreiber waren, die den Roemern auf die Nerven gingen, und ploetzlich aktuelle Parallelen zu erkennen glaubt, mag Schuldgefuehle entwickeln ("bin ich ein Judenhasser ?"), die spaeter einkassiert werden oder vertieft werden koennen. Fast alle Deutschen sind z.B gemaess Bestsellerautor Goldhagen genetisch bedingt Judenhasser, jedenfalls solange bis das Gegenteil durch Symphatie, Machtuebertragung und Spenden bewiesen sei. Ausserdem weiss jetzt wirklich jeder (von den Medien als Randerscheinung der Kontroverse), dass anstaendige Menschen nicht behaupten, die Juden haetten Jesus ermordet, eine Kollektivschuld der Juden im Gegensatz zu den boesen Deutschen also nicht existieren kann...

- Sollte der Film wirklich antisemitsche Handlungen provozieren (keine bekannt), koennen diese genutzt werden, um auf die Gefahr hinzuweisen, die "allen Juden" droht. Dies wuerde die Juden als "ewige Opfer" bestaetigen, ein Image, das die Fuehrungselite, die Zionisten, bewusst propagieren, um von der eigenen Machtkonzentration abzulenken.

Nachdem der Film in den USA bereits ein Riesenerfolg ist, kommt der Film auch die Deutschland heraus. Wie reagieren die deutschen Medien ?

In Deutschland wird der Film einfach als "brutaler Kitsch" verrissen. Motto: Den "gespenstischen Film" ..."muessen wir uns nicht antun" (Welt 18.03.04). Lohnt sich nicht...
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...da sparen wir das Geld lieber und warten bis Steven Spielbergs Film ueber die Terrormorde bei den Olympischen Spielen 1972 in Muenchen "aufklaert". Wer wissen moechte, wer hoechstwahrscheinlich die Moerder beauftragte und anschliessend alle Mitwisser killen wollte, sollte Andreas von Buelow "Im Namen des Staates" (Piper) lesen. Wenn Sie Buelow nicht lesen moechten, finden Sie die Loesung - wie immer - auch, wenn Sie der Frage nachgehen, wer politisch am meisten an der Tragoedie profitieren konnte und daher nicht muede wird, diese immer wieder aufzufrischen.
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"Die Welt" analysiert dann auch nicht weiter den Film Passion Christi, sondern folgt blind den Vorgaben aus den USA und "beweist" Gibsons Antisemitsmus. Schliesslich haette er den Holocaust verharmlost. Ausserdem reisse er oede Witze ueber Schwule und sei ein "Feigling, Grobian, Grossmaul und Schwulenhasser", also ein "Faschist".

Der "Spiegel" laesst sich nicht auf das Niveau der Bild-Verleger herab und veroeffentlicht dagegen recht neutral ohne Antisemitismusgeschrei und strategisch zur Premiere des Films eine eigene "historisch korrekte" Version der Passion Christi. Man erfaehrt, dass niemand wirklich wisse, was damals genau passiert sei, oder wer Jesus ueberhaupt genau war. Jesus koennte z.B. nur ein Mythus gewesen sein. Also kann auch niemand genau wissen, wer fuer den Tod von Jesus verantwortlich war... und das scheint ja das Wichtigste zu sein, das die Deutschen unbedingt wissen sollen.

Dresden

"Im zweiten Weltkrieg sind rund 537.000 deutsche Zivilisten durch alliierte Bombenangriffe getoetet und 834.000 verletzt worden, wobei die Polizei, Mitglieder der Zivilverteidigung, auslaendische Arbeiter und Kriegsgefangene nicht mitgezaehlt worden sind."
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aus: Tatsachen und Legenden ueber den Bombenkrieg, in "Roosevelts scheinheiliger Krieg" von Benjamin Colby (1997, Druffel Verlag, ISBN 3 8061 0810 2)
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Bemerkenswert ist, dass die meisten Bomben Ende 1944/Anfang 1945 fielen, als Deutschland bereits voellig zerstoert und der Krieg bereits entschieden war.

Vergessen wir nie: Jede Bombe, die irgendwo explodiert, muss sofort durch Nachschub ersetzt werden, um "die Einsatzbereitschaft nicht zu gefaehrden", d.h. je mehr Bomben, Flugzeuge, Waffen eine Nation verbraucht (abgeschossen werden, explodieren), desto mehr muss ein Staat bei den Ruestungsproduzenten kaufen, desto mehr muss sich der Staat bei den Geldverleihern verschulden, desto tiefer sinkt die Nation in die Abhaengigkeit von den Geldgebern. Wer also seinen Drahtziehern gut Umsatz und Profit garantieren moechte, muss nur den Befehl zum staendigen Bombenterror und der vollstaendigen Zerstoerung Deutschlands geben. Und genau dieses sah der Morgenthauplan vor, ein Plan uebrigens der selbst vom Kriegsminister und CFR-Mitglied Henry Stimson als "ein Verbrechen gegen die Zivilisation selbst" bezeichnet wurde.

Dass das Land bereits am Ende war, konnten die jungen Piloten, die taeglich ihr Leben militaerisch voellig unnoetig riskierten, nicht wissen. Sie glaubten fuer ein schnelles Kriegsende mit bedingungsloser Kapitulation zu kaempfen. Eine bedingslose Kapitulation Deutschlands wollte Henry Morgenthau Jr. (Sohn von Wall Street Bankier Henry Morgenthau - siehe oben) aber auf keinen Fall akzeptieren. Waere ja auch schlecht fuers Geschaeft gewesen. Noch am 02. Juni 1944 warnte er in den US Medien, dass eine solcher Kapitulationsversuch nur ein deutscher Schwindel sein koenne.

Alleine in Dresden verbrannten am 13./14. Februar 1945, waehrend mehrerer Grossangriffe, rund 275.000 Menschen. (Report of the Joint Relief 1941-1946, des Internationalen Roten Kreuzes (S.104)). In der Stadt befanden sich neben den rund 600.000 Einwohnern auch noch Hundertausende heimatloser Fluechtlinge, die den anrueckenen Russen entkommen wollten.

Warum dieser Massivangriff auf die Zivilbevoelkerung mit Brandbomben rund drei Monate vor Kriegsende? Angeblich sei Dresden eine grosse Industriestadt gewesen... Tatsaechlich wurden zwar Radargeraete hergestellt, aber 12 km ausserhalb des Stadtkerns. Keine Fabrik oder Produktionsanlage befand sich im systematisch und mehrmals bombadierten Stadtkern. Dresden sei ja auch Verkehrknotenpunkt gewesen... Komisch, warum liefen dann drei Tage spaeter wieder die Zuege durch das Stadtzentrum ? Die Bahnstrecken, auf denen Truppentransporte an die Ostfront moeglich gewesen waeren, haetten ausserhalb von Dresden (zwischen Gebirge und Elbe) zerstoert werden koennen, ohne eine Bombe ins Stadtzentrum zu werfen. Und dann kommt schliesslich doch heraus: Die Alliierten fuehrten absichtlich Terrorbombadierungen gegen Fluechtlinge und Zivilisten durch, um in den deutschen Staedten das Chaos noch zu verstaerken und Hitlers Ende zu beschleunigen...

Interessant ist die Berichterstattung der Tragoedie "Dresden" in den deutschen Nachkriegsmedien: Die Zahl aller deutschen Bombenopfer waehrend des zweiten Weltkriegs liegt lt. Spiegel (05.01.03) bei insgesamt 300.000, "u.U. mehr, da viele Soldaten und Unidentifizierbare... davon 80.000 Kinder". Beim Bombenterror von Dresden seien lt."Spiegel" (13.01.03) nur 30 - 40.000 Menschen umgekommen. "Dresden-online.de" weiss von "mindestens 25.000" und das ZDF berichtete am 2.2.03 von "mehr als 100.000 Zivilisten", die "in den letzten vier Kriegsmonaten" (....)"dem Bombenangriff zum Opfer fielen".

Kennt der Spiegel die Zahlen des Roten Kreuzes nicht? Wird sich auf Werte der Alliierten berufen? Selbst bei Kurt Vonnegut, Jr. der auf "das groesste Massaker in europaeischer Geschichte" in seinem Roman "Slaughterhouse Nr. 5" hinweist, sind es 130 - 135.000 Tote. Das Rote Kreuz geht alleine von 275.000 zivilen Opfern aus (s.o.).

Warum hat der "Spiegel" andere Opferzahlen? Absicht oder Versehen? Werden es jedes Jahr weniger? Zwei Jahre spaeter sind es bereits definitiv 5.000 Opfer weniger. Die Obergrenze wurde von 40.000 auf 35.000 heruntergeschraubt. Lt. Spiegel Online "Dresdens Apokalypse" (10.02.2005) starben nur noch "bis zu 35.000 Menschen waehrend des Angriffs am 13. und 14. Februar 1945." Wie hoch sind die Opferzahlen im naechsten Jahr? 25-35.000? Und dann hoechstens 30.000? Soll die Tragoedie in einigen Jahren ganz vergessen sein (wie heute bereits Morgenthaus Massenmordplan)? Geschichtsfaelschung im Auftrag von wem?

Unbedingt genau beobachten! Und vor allem darauf achten, ob Absicherer eingebaut werden ("u.U. mehr", "mindestens" "mehr als"), die selbst eine Aussage wie "in Dresden sind mindestens zwei Bomberopfer zu beklagen gewesen" nicht falsch werden laesst. Auch verraeterisch ist es, wenn immer mehr Opfer einfach nicht mehr erfasst werden, z.B. Opferzahlen ohne Fluechtlinge, Opferzahlen ohne Obdachlose, Opferzahlen ohne Brillentraeger, Opferzahlen aller Dresdner ueber 85 Jahre... damit die Zahl immer kleiner wird, und damit das Verbrechen. 1984-Newspeak in Urform: "Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefaelscht hast". Wen die jetzt gerade aktuellen politisch korrekten Zahlen interessieren, kann diese unter dem Suchbegriff "Bombenopfer Dresden" bei yahoo.de einsehen.

Wie wichtig Opferzahlen im heutigen Machtspiel sind, zeigt sich, wenn jemand die offiziellen 6.000.000 juedischen Holocaustopfer auch nur anzweifelt. Sie koennen ja einmal oeffentlich behaupten, "mindestens 300.000 Juden seien in Nazi KZs umgekommen". Besser nicht! Jammer und Hetze sind Ihnen sicher. Ploetzlich ist die Zahlenakrobatik nicht mehr erlaubt. Sie werden wie Mel Gibsons Vater zu einem Holocaust-Verharmloser und sind nicht nur ein Antisemit, sondern landen u.U. auch im Knast. Wenn aber die Opfer aller anderen Massaker (Indianer, Sklaven, Dresden, Hiroshima etc.) langsam aus dem Gedaechnis gestrichen werden, bleiben mittelfristig nur die juedischen Holocaustopfer als Leidensmonopol bestehen.

Auch verstehe ich nicht, warum kein Bombenangriff auf die Bahnstrecken zu den Massenvernichtsungslagern, die den Alliierten 1944 aus Berichten der New York Times bereits bekannt waren, geflogen worden ist. Zwei oder drei kleinere Bomber mit Zusatztanks haetten pro Lager doch gereicht und den Transport von Tausenden verzoegern und deren Leben retten koennen.

Jetzt soll eine Historikerkommission die offiziellen Opferzahlen fuer Dresden festsetzen. Dem Thema "Experten" muss hier nichts mehr hinzugefuegt werden. Aber eins ist bereits sicher: Wer dann die "offiziellen" Zahlen der "Experten" anzweifelt, und auf aeltere Quellen verweisst, kann nur ein Nazi sein... oder wahnsinnig - und gehoert daher bestraft/therapiert.

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Welcher Karlspreistraeger die Bombadierung der (deutschen) Zivilbevoelkerung bereits 1919 (!) geplant hatte, dann 1940 begann und mit dem Massaker von Dresden schliesslich wohl zum Orgasmus kam, lesen Sie in "Das schwarze Reich" von E.R. Carmin (Ausgabe 2005 - www.nikol-verlag.de) u.a. auf den Seiten 178ff und Anmerkungen 392, 399. [oder hier, Anm. Dikigoros] Wen es wundert, dass dieser Massenmoerder von den Medien noch immer zu einem "Menschenfreund" und "grossen Europaeer" erklaert wird, weiss nicht, was die meisten Meinungsmacher mit dem Moerder gemeinsam haben.


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