Grüne Panik: Klimawandel nicht menschengemacht?

[Karikatur von Götz Wiedenroth]

von Max Erdinger (Journalistenwatch, 30. März 2023)

Anmerkungen und ergänzende Links: Nikolas Dikigoros

Das ideologische Prinzip ist recht schnell erklärt: Wenn die Realität nicht zu dem paßt, was du gern hättest, dann installiere ein Narrativ, welches die Realität an deine Absichten anpaßt. Das lief bei der "Pandemie" so, das läuft bei der "Vielzahl der Geschlechter" so, das läuft beim Segensreichtum der "kulturellen Vielfalt" so - und es läuft beim "menschengemachten Klimawandel" so.

Ideologen sind die Pest. Lebensgefährlich werden sie dadurch, daß ihre eigene parasitäre Existenz als Ideologen an der Frage hängt, ob eine Mehrheit der von ihnen Indoktrinierten der Propaganda glaubt, die sie verbreiten. Das bringt eine gewisse Notwendigkeit für den Ideologen mit sich. Er muß ständig "kämpfen". Er muß die Realisten verteufeln, sie etikettieren, sie zu Unmenschen erklären, die Lauterkeit ihrer Äußerungen in Abrede stellen - recht eigentlich: er muß sich selbst zum "Übermenschen" stilisieren und seine Kritiker zu "Untermenschen". Der Ideologe wird aufgrund der Notwendigkeiten, denen er sich gegenüber gestellt sieht, um seine parasitäre Existenz abzusichern, quasiautomatisch zu einem "Führer". Welcher Art seine Ideologie ist, spielt eine untergeordnete Rolle. Der Ideologe kann niemals Demokrat sein. Demokratie kann er sich schlicht und einfach nicht leisten. Über die verschiedenen Erscheinungsformen, die "Demokratie" haben könnte, ist dabei noch gar nichts gesagt. (Anm.: Dikigoros schreibt dazu auf seiner Webseite über den "Vater der Demokratie" etwas mehr - auch und vor allem in den Fußnoten.)

Allerweil schwindet bei der Mehrheit der Indoktrinierten die Überzeugung, daß die Ideologen tatsächlich das Wohl derer im Auge haben, denen sie als gewählte Regierung tatsächlich verpflichtet zu sein hätten. Zu viel von dem propagandistischen Quark, welcher der Mehrheit aufgetischt worden ist, entpuppt sich peu à peu als das, was er ist: absichtsvoll verbreitete Irreführung per "Narrativ". (Anm. Dikigoros: auf gut Deutsch: Lügen.) So wenig, wie hinter der permanenten Phrase vom "menschengemachten Klimawandel" die Sorge vor den Folgen eines Klimawandels steckt, sondern das Interesse an den gesellschaftsdesignerischen Möglichkeiten, die dessen behauptete Menschengemachtheit eröffnet, so wenig steckt hinter der in Dauerschleife abgesonderten Phrase vom "russischen Angriffskrieg" die Abscheu dem Krieg gegenüber, sondern das Interesse an der massenhaften Verinnerlichung von "russischer Angriff". Wenn Feministen von "Frauenfeindlichkeit" reden, dann deswegen, weil sie ihren Alleinvertretungsanspruch für die Gesamtheit aller Frauen behaupten wollen. Das Letzte, was sie einräumen würden, ist, daß denkbar wäre, der wahre Frauenfreund sei Antifeminist oder wenigstens Differenzfeminist.

Die Grünen

Die politische Daseinsberechtigung der Grünen - und damit die je persönliche Fettlebe ihrer Funktionäre - hängt komplett an der massenhaft akzeptierten Gültigkeit des Narrativs vom "menschengemachten Klimawandel". Daraus resultiert auch die Nützlichkeit der "Massenmedien" für die Ideologen. Sowie als Gewißheit feststünde, daß die Mär von der Menschengemachtheit des Klimawandels eben genau das ist - ein Märchen, nichts weiter als ein Narrativ zur Verfolgung ganz anderer Absichten - wäre es mit der parasitären Fettlebe der offiziell apokalypse-gläubigen Funktionäre aus und vorbei. Gut illustriert hat zuletzt Luisa Neubauer, womit es die Mehrheit hierzulande in Gestalt dieser "Apokalypse-Propagandisten zum eigenen Wohl und Frommen" zu tun hat.

Der "Volksentscheid" zur "Klimaneutralität" Berlins bis zum Jahr 2030: Mit 1,2 Millionen Euro gesponsert von einem Ehepaar, das gut an "grünen Investments" verdient, kam als "Volksentscheid" daher, was nicht mehr gewesen ist als der Versuch, den eigenen Absichten eine demokratische Legitimationsfassade zu verpassen. Die Hoffnung war, daß man sich nach der Durchführung dieses "Volksentscheids" seiner Verantwortung entledigen kann, indem man auf einen "Wählerwillen" verweist, der einen leider, leider dazu zwingt, schmerzhafte Maßnahmen zu vollziehen. Dieser "Volksentscheid" brachte aber bekanntlich das erwünschte Ergebnis nicht - und plötzlich spielt "das Volk" auch gar keine Rolle mehr. Luisa Neubauer rief trotz des gescheiterten "Volksentscheids" für den morgigen Freitag zu einem "Klimastreik" auf. Dadurch räumte sie ein, daß ihr ein "Volksentscheid" nur dann paßt, wenn sich "das Volk" in ihrem Sinne entscheidet - und wenn nicht, dann eben nicht. Läuft es anders als sie das will, dann muß sie das nicht etwa akzeptieren, sondern darf zum Streik aufrufen. Ganz klar: Mit einer Luisa Neubauer, stellvertretend für viele Öko-Faschisten, ist eine Demokratie nicht zu machen. Es hat keinen Sinn mehr, ihnen Argumente entgegen zu bringen. Sie interessieren sich nicht für Argumente. Sie interessieren sich dafür, daß ihr Narrativ vom menschengemachten Klimawandel weiterhin gültig bleibt, weil für sie selbst absolut alles daran hängt, daß es gültig bleibt. Niemals mehr darf es deshalb keinen menschengemachten Klimawandel geben. Die unterstellte Sinnhaftigkeit von allem, was mit der Menschengemachtheit des Klimawandels in den vergangenen Jahren begründet worden war, würde zerplatzen wie eine riesige Seifenblase. Die ganze Story ist inzwischen "too big to fail", zu groß, als daß sie noch falsch sein dürfte. Deshalb wird das Narrativ auch mit Zähnen und Klauen verteidigt. Das nimmt inzwischen groteske Züge an, wie man auf der Seite "profil.at" feststellen kann.

So eine Heidenangst hat man dort davor, daß das Narrativ als falsch auffliegen könnte, daß man sich zur folgenden Schlagzeile veranlasst sah - ausgerechnet auch noch in der Rubrik "Faktencheck":

"Mit welchen kruden Theorien Rechtsextreme den Klimawandel leugnen"

Was für eine Verstiegenheit! Ein einziger, sehr ergiebiger Satz, diese Schlagzeile.

Die Analyse

  1. Es bestreitet niemand den Klimawandel, sondern seine anthropogenen Ursachen werden bestritten. Es gibt hochqualifizierte Wissenschaftler, die das tun. Das sind keine "Leugner", sondern allenfalls Skeptiker. Skeptiker wiederum sind sie aufgrund ihrer Faktenkenntnis zu den unterstellten anthropogenen Ursachen des Klimawandels. Ihre Skepsis ist bestens begründet. Mit einer politischen Kategorisierung nach rechts und links, die ja, so, wie sie allgemein rezipiert wird, in sich schon verkehrt wäre, hat das nichts zu tun.
  2. Die "kruden Theorien" sind keine kruden Theorien, sondern wissenschaftlich belegbare Fakten, die einer allgemeinen Kentnisnahme zugeführt zu werden hätten. Statt dessen werden sie verschwiegen und unterdrückt, so gut es nur geht.

Allein diese Schlagzeile offenbart schon die Panik, welche die bisherigen Verbreiter des Narativs vom menschengemachten Klimawandel ergreift, wenn sie nur daran denken, daß es kollabieren könnte. Das scheint eine regelrechte Angst ums eigene Überleben geworden zu sein. Wenn man bei "profil.at" auch noch glaubt, daß einem irgendein rational denkender Mensch abnimmt, es handele sich um einen "Faktencheck", was im Text unter einer solchen Schlagzeile abgeliefert wird, dann illustriert das überflüssigerweise nur ein weiteres Mal die völlige Abgehobenheit dieser absichtsgetriebenen Propagandisten [...]

Die Verfasserin (Anm. Dikigoros: Pfui, da schreibt offenbar ein Genderphob - politisch korrekt gegendert müßte das doch "Verfassende" heißen!) des "Faktenchecks" für "profil.at" heißt Katharina Zwins. Man kann es wirklich nicht anders sagen, als so: Sie ENTBLÖDET sich nicht, unter ihre diffamierende Schlagzeile auch noch einen vollsubjektivistischen Teaser zu setzen, der mit "Faktencheck" nicht das geringste zu tun hat, sondern lediglich ihre persönliche Abneigung dokumentiert. Daß ihr das selbst nicht aufgefallen zu sein scheint, illustriert ebenfalls wieder nur eines: Völlige Abgedrehtheit. Die Frau Zwins "teasert":

"Der oberösterreichische Online-Sender „AUF1“ ist die erste Anlaufstelle für Corona-Leugner, Putin-Fans und Wissenschafts-Verweigerer. Aktuelles Lieblingsthema der Rechtsextremen: der 'Klimaschwindel'."

Wohlgemerkt: Derartige Einfalt kommt von einer Frau, die bezeichnet wird als "Redakteurin bei profil und Mitbegründerin des Faktenchecks faktiv." Das beinhaltet die Zumutung, der Leser möge sich denken: "Ja, wenn es so ist, dann wird wohl die Frau Zins eine Philanthropin vor dem Herrn sein, eine lautere und reine Seele, die ihr Leben selbstlos der Wahrheitsverkündung verschrieben hat." Was wäre das anderes, als der dokumentierte Wahnsinn einer Redaktion, die jeden realistischen Bezugs zu Wahrnehmungsfähigkeit und Menschenkenntnis aller Anderen verlustig gegangen sein muß? Aber wie kommt einem ganz normal geerdeten Leser eine solche Schlagzeile samt Teaser vor? - Hallo? "Corona-Leugner", "Putin-Fans" und "Wissenschafts-Verweigerer"? Was wollte die österreichische Buchstabenpanscherin eigentlich: Fakten checken oder Leute schubladisieren und diffamieren? Offensichtlich letzteres.

Weder kenne ich "Corona-Leugner" noch "Putin-Fans" oder "Wissenschafts-Verweigerer". Ich weiß natürlich, wen diese "faktencheckende" Madame Impertinenzia meint: Kritiker und Gegner der Corona-Maßnahmen sowie der mRNA-"Impfungen", Kenner der Kriegsursachen in der Ukraine - und Realisten, die wissen, daß es eine Entität namens "die Wissenschaft" nicht gibt.


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