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Gram�tica

Composici�n en Alem�n
Uso del infinitivo en Alem�n
Wortarten des Deutchen

Junktionen


Charakteristika
Die Konjunktion
Die Subjunktionen
Literatur

Junktionen: Konjunktion + Subjunktion.

Charakteristika der Junktionen

  • Junktionen haben �hnlichkeiten mit Konjunktionaladverbien, in dem sie zwei S�tze miteinander verbinden.
  • Man unterschiedet Konjunktionen, die neben-oder beiordnend sind, sowie Subjunktionen, die unterordnen.

�hnlich wie Pr�positionen k�nnen Junktionen aus einem oder mehreren W�rtern bestehen.

  1. Einfache Junktionen: und, dass, ob, seit, bis.
  2. Komplexe Junktionen: damit, obwohl, wenngleich, insofern, sodass.
  3. Junktionsartige Wortverbindungen. So dass, insofern als, es sei denn dass, auch wenn. Die Teile lassen sich nicht mehr voneinander Trennen.
  4. Paarige Junktionen: sowohl-als auch, nicht nur-sondern auch, entweder-oder, weder.noch, wenn(-)auch. Die Teile stehen voneinander getrennt. Die letztgenannte Subjunktion entwickelt sich jedoch derzeit zu einer festen junktionsartigen Wortverbindung vom Typ auch wenn, so dass.

Die Prototypische Junktion ist, �hnlich der Pr�position, einfach (Typ 1). Im Laufe der Entwicklung zur prototypischen Junktion treten folgende Ver�nderungen ein:

  • Subjunktionen stehen an der Spitze des Nebensatzes:

Er sagte das, nachdem/weil/obwohl er davon erfahren hatte.


Die Konjunktion

Konjunktionen verbinden gleichrangige Wortteile, W�rter, Wortgruppen, Satzglieder oder(Teil)s�tze miteinander:

Aber, allein, denn, entweder-oder, (je)doch, nur, oder, und, sowohl-als auch, weder-noch.

Indem sie gleichartige Gr��en zusammenfassen, haben sie verk�rzende Funktion:

  1. Worteile: Be- und Entladen verboten!
  2. Gliedteile: Alte und Kranke Tiere bleiben im Stall.
  3. Satzglieder: Er kaufte sich eine Platte und eine CD.
  4. S�tze : Er kaufte sich eine Platte(,) und sie Kaufte sich eine CD.

Konjunktionen bestehen aus verschiedenen Gruppen:

Additive
Alternative
Adversative und Konzessive
Spezifizierende
Vergleichende

1. Additive Konjunktionen

Hier werden S�tze bzw. Teils�tze oder kleinere Einheiten aneinandergereiht:

  • Und: Neutrale Anreihung:
    Beispiel: Inge und Klaus und ich leben jetzt hier.
  • Sowie: Neutrale Anreihung:
    Beispiel: Kinder sowie Erwachsene hatten ihre Freude daran.
  • Plus: Verbindet zwei Satzteile.
    Beispiel: Er muss f�r die Miete plus die Nebenkosten aufkommen.
  • Wie: im Sinne von �sowie�.
    Beispiel: Kinder wie Erwachsene hatten ihre Freude daran.
  • Sowohl-als (auch), sowohl-wie (auch): Nachdr�ckliches und verbindet zwei Satzteile/Nebens�tze.
    Beispiel: Sowohl die Platten als auch/wie auch die CDs waren besch�digt.
          Sie fragte sowohl, ob der Zug p�nktlich ankomme, als auch, ob er wieder p�nktlich abfahre.
  • Weder-noch: Reihung verneinter Satzteile.
    Beispiel: Weder er noch ich k�nnen schwimmen.


2. Alternative (zur Wahl stellende) Konjunktionen

  • Oder: Ausschlie�endes(disjunktives) oder, von mehreren M�glichkeiten wird nur eine in Betracht gezogen.
    Beispiel: Er will sich eine Platte oder eine CD kaufen.
  • Entweder-oder: Nachdr�cklich ausschlie�endes oder.
    Beispiel: Entweder er oder ich!
  • Oder: Einschlie�endes oder.
    Beispiel: Sie m�chte gerne Auto oder Fahrrad fahren.
  • Beziehungsweise: Oder.
    Beispiel: Man streitet dar�ber, wie stark der Mensch durch seine Kultu beziehungsweise seine Gene bestimmt wird.

3. Adversative und Konzessive Konjunktionen

Adversative Konjunktionen bezeichnen zwei gegens�tzliche Sachverhalte, die nebeneinander bestehen:

  • Aber: Herstellung eines Gegensatzes. Mit dem Adverb zwar wird der Kontrast verst�rkt.
    Beispiel: Es war ein interessante, aber zu langer Vortrag. Er m�chte Schallplatten kaufen, aber er hat kein Geld.
          Es hat zwar die ganze Zeit geregnet, aber wir sind demnoch im Schwimmbad geblieben.
  • Doch: Betonung des Gegensatzes.
    Beispiel: Viel hatte sie nicht bei sich, doch genug zum �berleben.
          Sie m�chte grillen, doch er hat keine Zeit daf�r.
  • Jedoch / Indessen: Betonung des Gegensatzes.
    Beispiel: Er versuchte es immer wieder, jedoch/indessen ohne Erfolg.
  • wenn auch: Nur zwischen zwei Adjektiven oder Adverbien/Adverbialien.
    Beispiel: Er ist ein guter, wenn auch langsamer Arbeiter.
  • Sondern, nicht nur. Sondern auch: Nach Ausdr�cken der Verneinung Verst�rkung durch die Fokuspartikel nur.
    Beispiel: Er kaufte keine Schalplatte, sondern eine CD.
          Sie hat das Buch nicht verschenkt, sondern verliehen
          Der Hund war nicht nur h�sslich, sondern auch bissig.
  • Nur/blo�(ugs): Schwacher Gegensatz bzw. Vorbehalt.
    Beispiel: Er ist flei�ig, nur/blo� er m�sste sorgf�ltiger sein.
  • Allein (veraltet): Gegensatz zwischen zwei S�tzen.
    Beispiel: Er rief um Hilfe, allein es war zu sp�t.

4. Spezifizierende Konjunktionen

  • Au�er/es sei denn: Restriktive Satz/Teil Konjunktionen.
    Beispiel: Sie Spricht mit niemandem, au�er/ es sei denn mit ihrer Schwester.
  • Beiziehungsweise (meinst abgek�rzt: bzw.): Explikatives (pr�zisieredes) oder.
    Beispiel: Seine Kollegin bzw. Freundin war damit einverstanden.
          Die Tasche war weg bzw. Gestohlen.
  • Das hei�t (meist angek�rzt: d.h): Explikatives Textwort: Korrektur.
    Beispiel: Ich fliege morgen nach Amerika, d.h., zuerst geht es nach New York.
          Sie will unbedingt weitermachen, d.h., morgen wieder arbeiten.

Im engeren Sinn kausale Konjunktionen.

  • Denn: Zum Ausdruck der Begr�ndung.
    Beispiel: Wir gingen ins Haus, denn es wurde zu kalt drau�en.
  • Weil/Da: Kausal; Nur zwischen zwei Pr�positionen Adjektiven oder Adverbien/Adverbialen.
    Beispiel: Das schlechte, weil/da fehlerhafte Buch.
          Das Buch ist schlecht, weil/da fehlerhaft.
    Wir kamen ungelegen, da zu fr�h.
  • Weil: Nur in der gesprochenen Sprache: nebenordnend sowohl zur Begr�ndung eines Sachverhalts als auch auch zur Angabe dessen, woher der Sprecher sein Wissen hat bzw. Woraus er es schlie�t.
    Beispiel: Wir sollten jetzt reingehen, weil es regnet ziemlich stark.
          Renate ist nicht zu Hause, weil ihr Auto steht nicht vorm Haus.

5. Vergleichende Konjunktionen

Wie und als werden oft als Pr�positionen behandelt. Allerdings regieren sie selbst keinen Kasus, sondern sie leiten einen vorhandenen Kasus weiter. Daher ist es angemessener, sie als Satzteilkonjunktionen einzuordnen.

  • (So-)wie: Verbindet nur Satzteile.
    Beispiel: Otto hat seinen Freund wie ein Vater behandelt.
  • Als: Verbindet nur Satzteile.
    Beispiel: Sie als Schulleiterin beschlie�t das.

Die Subjunktionen

Subjunktionen ordnen Nebens�tze oder Infinitivphrasen unter. Im Gegensatz zu Konjunktionen ver�ndern Subjunktionen die Syntax des Satzes, den sie einleiten: Das finite Verb nimmt die Letzte Position im Nebensatz ein.

Subjunktion
Konjunktion
Wir lassen die W�sche noch ein bisschen h�ngen, da sie nicht ganz trocken ist.
Wir lassen die W�sche noch ein bisschen h�ngen, denn sie ist nicht ganz trocken.

Neutrale
Temporale
Konditionale
Adversative
Restriktive
Modal-instrumentale
Konsekutive
Finale
Konzessive

1. Neutrale Subjunktionen

Die neutralen Subjunktionen dass und ib �ben die rein syntaktische Funktion der Unterordnung aus, ohne dabei eine semantische Relation anzuzeigen. Sie leiten Erg�nzungss�tze verschiedener Art ein.

  • Dass: Zur Bildung von Subjekt, Objekt und Attributs�tzen: nach Ausdr�cken der Sicherheit.
    Beispiel: Dass er zu sp�t kam, war nicht seine Absicht.
          Sie sagt, dass das sinnvoll sei.
  • Ob: Zur Bildung von Subjekt, Objekt und Attributs�tzen: nach Ausdr�cken der Unsicherheit, der Frage, des Zweifels.
    Beispiel: Sie Fragte, ob das sinnvoll ist, Er will wissen, ob der Zug p�nklich ankommt.
  • Zu: Kein Nebensatzeinleiter: Bildung abh�ngiger Infinitivphrasen.
    Beispiel: Es hat keinen Wert, in dieser Angelegenheit zu protestieren.

2. Temporale Subjunktionen

Temporale Subjunktionen bezeichnen das Zeitverh�ltnis zwischen dem Geschehen im Hauptsatz und dem im Nebensatz.

  • W�hrend / Als / Wie / Wenn / Indem / Seit (dem) / Indessen / Solange / Sobald / Sowie / Sooft / Da: Ausdruck von Gleichzeitigkeit. Die Tempora sind im Haupt-und Nebensatz gleich.
    Beispiel: W�hrend sie am Computer arbeitet, telefoniert sie.
          Als/solange/wie er in der Schweiz lebte, wanderte er oft.
     ,     Wie sie ins Zimmer kommen, h�rt er auf zu spielen.
          Wenn/sobald die Sonne aufging, stieg das Thermometet sofort auf �ber 40 Grad.
          Sowie sie fertig war, verlie� sie den Raum.
  • Nachdem / Kaum dass (da): Zum Ausdruck von Vorzeitigkeit; meist Tempuswechsel(Grundtempus im Hauptsatz und Perfekttempus im Nebensatz).
    Beispiel: Nachdem/als/Kaum dass er die Platten gekauft hattem h�rte er sie sich an.
          Nachdem ich das Ergebnis erfahren habe, werde ich die Bescheid sagen.
  • Bis / Bevor / Ehe: Zum Ausdruck von Nachzeitigkeit.
    Beispiel: Er isst, bis er satt ist.
          Noch ehe wir zu Hause waren, (da) begann das Unwetter.

3. Konditionale Subjunktionen

Konditionale Subjunktionen bezeichnen die Bedienung zu dem im Hauptsatz ausgedr�ckten Sachverhalt.

  • Wenn / Falls / Im Falle / Dass sofern / So: Wenn ist �blicher als Falls:
    Beispiel: Wenn/Falls nichts dazwischen kommt, treffen wir uns morgen.
          Wenn/Falls du daf�r bist, sag uns Beschied.
          Im Falle, dass sie Zeit hat, machen wir einen Termin aus.
          Wir werden kommen, wenn/sofern es euch passt.
       ,   Wir sehen uns wieder, so es das Schichsal will.

4. Adversative Subjunktionen

  • W�hrend / Wohingegen: Zum Ausdruck des Gegensatzes.
    Beispiel: W�hrend er fuhr, h�rte er Musik.
          Er kaufte sich eine Schallplatte, w�hrend/wohingegen sie sich f�r eine CD entschied.
  • (An) statt dass / (An)Statt-zu: Ersatz eines Umstands.
    Beispiel: (An)statt dass er sich bedankte, machte er ihm Vorhaltungen.
          (An)statt sofort zu halten, fuhr er einfach weiter.

5. Restriktive Subjunktionen

  • Insofern (als) / Sofern / Insoweit (als) / Soweit / Soviel / Au�er / Au�er um / Au�er wenn / Nur dass: Zum Ausdruck der Einschr�nkung.
    Beispiel: Die Diskussion war sehr interessant, insofern (als) sie Aufschluss �ber das Tatmotiv lieferte.
          Soviel/soweit ich mich entsinne, hat er sich dazu nie ge�u�ert.
          Sie ist wieder gesund, au�er dass sie manchmal erk�ltet ist.

6. Modal-instrumentale Subjunktionen

  • Indem: Instrumental.
    Beispiel: Er l�ste sein Problem, indem er sich Hilfe beschaffte.
  • Ohne dass / Ohne zu: Fehlen eines Umstands.
    Beispiel: Er fuhr �ber die rote Ampel, ohne dass er hielt.

7. Konsekutive Subjunktionen

  • Sodass / (So)-dass / (Zu+Adj/Adv)-als dass / (Zu+Adj/Adj)-um (zu): Sodass/so dass kann als einteilige oder als mehrteilige Subjunktion geschrieben werden. So ist Gradpartikel. Das jeweils erste zu ist hier Gradpartikel.
    Beispiel: Die Sonne blendet ihn, sodass/so dass er nichts sieht.
          Die Sonne blendet ihn so stark, dass er nichts sieht.
          Er war zu aufgeregt, als dass er h�tte zuh�ren k�nnen.
          Das Wetter war zu kalt, um baden zu k�nnen.

8. Finale Subjunktionen

  • Damit / Dass / Um (zu) / Auf dass: Damit ist �blicher als dass; Zum Subjekt der Infinitivphrase.
    Beispiel: Sie beeilen sich, damit/dass sie rechtzeitig kommen.
          Der Mensch lebt nicht, um zu arbeiten, sondern er arbeitet, um zu leben.
          Sie gab ihm noch eine Chance, auf dass er sich bessere.

9. Konzessive Subjunktionen

Konzessive Subjunktionen nennt man auch einr�umende Subjunktionen. Der Nebensatz nennt einen Grund, der dem Geschehen des Hauptsatzes entgegensteht, dieses Geschehen aber nicht verhindert. Diese Relation dr�ckt trotzdem am w�rtlichsten aus. Der Bestand konzessiver Subjunktionen ist besonderes umfangreich, regional differenziert und im Wandel begriffen.

  • Wenngleich (wenn zwar) / Wenn(-)auch / Wenn(-)auch...so-doch / Auch wenn.
    Beispiel: Wenngleich er verloren hat, freut er sich �ber das Spiel.
          Wennzwar die Ergebnisse nicht aussagekr�ftig sind, so war es demnoch einen Versuch wert.
          Wenn auch nicht alle mitgesungen haben, so war es doch ein gelunger Abend.
          Wenn es auch Kalt ist, (so) zieht sie (doch) keine Jacke an.
          Wenn diese Idee auch schlecht war, so hat sie doch Aufmerksamkeit erregt.
          Wenn er auch oft gefehlt hat, so wird er die Pr�fung doch bestehen.
          Auch wenn die Idee schlecht war, hat sie Aufmerksamkeit erregt.
          Er wird die Pr�fung bestehen, wenngleich er oft gefehlt hat.
  • Wiewohl-gleichwohl: Stilistisch gehoben seltener.
    Beispiel: Wiewohl/gleichwohl er krank war, ging er zur Arbeit.
  • Trotzdem: Nur S�dden als Subjunktion gebr�uchlich.
    Beispiel: Trotzdem er krank war, ging er zur Arbeit.

Literatur

  • Duden (2006); Duden, Die Grammatik, 7. v�llig neu erarb. U.erw. Auflg, Hrsg. Von der Dudenredaktion. Mannheim.
  • Goetze Lutz (2005): Grammatik der deutschen Sprache. Bertelsmann, M�nchen.
  • Helbig, G/Buscha, J. (2005): Ein Handbuch f�r den Ausl�nderunterricht. Langenscheidt.Berlin.

Publicado el 26/08/2008

Por Alejandro Garc�a Carrascoso


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