DER
WEG NACH SANTIAGO TRIACASTELA
MENSCHLICHE
UND SPIRITUELLE DIMENSION DES WEGES NACH SANTIAGO
Jeder Mensch will
den Sinn seines Lebens finden. Sinn geben den .Warums. die aus
der Tiefe des menschlichen Seins kommen. Die Fragezeichen sind
unendlich, unendlich wie die Antworten, wenn wir sie bei der
echten und wahren Quelle suchen... Christus. Jeder
Mensch muss seinen Platz in dieser Welt suchen und finden. Dafür
müssen wir uns auf den Weg machen und eines der
Privilegien, dass wir hier in Spanien und damit in der ganzen
Welt haben, ist der Weg nach Santiago =
Weg der Menschheit und Menschlichkeit die sucht und findet. Wann
sollte man sich auf den Weg nach Santiago machen ? Wenn Dich Dein Leben bedrückt,
Gegenwart wie Zukunft...KOMM! Wenn Du glaubst, dass Du die Welt
ändern solltest...KOMM! Wenn es Dir schwerfällt
etwas zu beenden, weil Du immer müde bist...KOMM! Wenn Du noch nicht entdeckt hast,
was Du wert bist...KOMM! Wenn Du Dich einsam fühlst
im Leben...KOMM! Wenn Du Du selbst sein willst und
nicht kannst...KOMM! Wenn Du nicht an Dich glaubst und
Dich unterschätzt...KOMM! Wenn Du noch nicht Jesus von
Nazareth entdeckt hast...KOMM! Wenn Du keine Antwort auf Deine
.Warums. geben kannst ...KOMM! Wenn Dein spirituelles Leben
eingeschlafen ist und Du zu einem neuen
Leben auferstehen willst... MACH AUF DEN WEG NACH SANTIAGO! Wenn
Du Dich auf den Weg nach Santiago machst, bin ich sicher das Du
eine Antwort finden wirst. Wenn Du allein nicht weiterkommst,
werden wir, die wir uns mit Dir auf dem Weg befinden,
dir die Hand reichen. Komm und wir halten uns an der Hand von
Jesus von Nazareth fest. Er ist, war und wird immer, der
Spezialist im verstehen des Menschen sein. AUS UND MIT LIEBE Der
Weg nach Santiago ist: Eine
spirituele Wirklichkeit für die ganze Welt. Ein
Weg des Lichts. Ein
Weg des Suchens und Findens. Ein
Weg des Friedens und der Geschwisterlichkeit Ein
Weg des Lebens und der Hoffnung. Ein
universeller Weg, wo niemand ein Fremder ist und wir alle
Geschwister sind. Ein
Weg des geschwisterlichen Treffens, ohne Unterschied von Rasse
oder Kultur... Die
Unterschiedlichkeit bereichert, wenn wir miteinander sprechen
und beraubt uns wenn wir uns einschliessen in uns selbst,
glaubend, das es so das Beste sei... Vor Jesus von Nazareth sind
wir alle gleich. Diejenigen, die Unterschiede zwischen den
Menschen machen, berauben andere und sich selbst menschlich und
spirituell. Der
Weg nach Santiago ist ein Weg der Universalität, ohne
ausschliessenden Nationalismus, wo alle sich eins fühlen
und einer sich als ein kleines wanderndes Universum fühlt. Eine
gelebte Geschwisterlichkeit, wo die Annahme des Anderen
Unbequemlichkeiten überwindet. Ein Weg von Zusammenleben
und Respekt. Eine Zeit des Wiedertreffens des Wesens, das wir
sind und das wir sein wollen, mit Jesus als Führer und
Hoffnung. Eine Öffnung in der kleien Welt jedes Menschen,
um die Universalität Jesu zu begreifen. Der Weg nach
Santiago ist ein Weg nach innen, die Idole vergessend, die
uns versklaven und die Ideale suchend, die uns würdig sind
und machen. Ein Weg, der uns in der Wüste unserer Zweifel,
Horizonte öffnet und weit macht, uns hilft das Licht zu
sehen und Licht gibt. Uns hilft zu leben und uns Leben gibt. Uns
hilft, uns selbst zu entdecken und die echten und gleichzeitig
unterschiedlichen Wege zu finden, die uns zu den grossen Pilgern
Jesus und Jakobus führen. Ein
Weg, der uns hilft gerecht zu sein und frei vor aller Welt.
Fähig zu sein einfach zu bleiben, den Stolz vergessend, der
uns arm macht. Der Weg hilft dir die Liebe Jesu zu entdecken und
in ihrer Fülle zu leben. Dafür musst du Jesus von
Nazareth wirklich begegnen. Wir
können nicht Nachfolger Jesu sein, nur nach dem Hörensagen,
eine persönliche Erfahrung ist nötig. Auf diesem Weg
müssen wir unser Leben neu ausrichten. Es
ist der Moment etwas zu riskieren, weil unsere Sicherheiten uns
fesseln, uns lähmen und uns unbrauchbar machen für die
Liebe. Manchmal geht Jesus an unserer Seite und wir wollen ihn
nicht sehen: in dem Armen, in dem Kind, in dem Alten, in jedem
Wesen das leben will. Auf
diesemLebensweg, der der Weg nach Santiago ist, ist Christus.
Sehen wir ihn? Wir wollen ihn nicht sehen. Verhindern wir das
andere ihn sehen? Verschliessen wir die Augen vor dem Leben? Vor
Träumen? Vor Hoffnung? Entfernen wir uns mit unserem
folkloristischen Lärm von dem Jesus, der Liebe ist?
Manchmal sehen wir Jesus verzerrt. Unser aller Schuld. Doch der
Weg kann und hilft den authentischen Jesus zu entdecken. Der
echte Pilger ist der, der sich auf den Weg macht, geleitet vom
Glauben unserer Vorfahren; der wie das alte Volk Israel
Antworten sucht. Aus
dem Glauben hat sich die Kultur entwickelt, die es auf dem Weg
gibt, sie ist Ausdruck und Spiegel des Glaubens. Alle diese
Kunst ist ausgedrückter Glaube. Wer diese Kunst betrachtet,
ohne auf unsere christlichen Wurzeln zu schauen, vergeudet Zeit
in ihrer spirituellen Dimension und betrügt sich selbst. Der
Weg nach Santiago ist ein Glaubensweg, nicht ein kultureller,
aber glaubensloser Weg. Er will gelebt werden, nicht einfältig
totgeredet oder berechnet. Der Weg ist der, den der Pilger aus
ihm machen will, bedenkend, das es neben dem Pilger weitere
Personen gibt, die aus ihm Tourismus, Wanderung oder Ferien,
fern von jedem gesellschaftlichen und spirituellen Zusammenhang,
machen wollen. Aber
wir müssen dieser Suche einen höheren Stellenwert
geben auf unsere persönlichen Werteskala, wo sie oft das
Schlusslicht ist. In unserer Gesellschaft, wie in unserem Leben.
Es
ist unverzichtbar machbare Vorhaben zu haben, um uns nicht vom
Leben niederge-drücken zu lassen. Leben soll dem Menschen
keine Last sein. Blicken wir auf das Leben mit den Augen der
Hoffnung. Mit Glauben und Hoffnung geben wir dem Leben Leben. Seien
wir gläubig aus Liebe, nicht aus Angst oder Furcht. Weil
Jesus Liebe ist. Warum soviel Angst vor der Liebe? Auf dem Weg
solltest du dich selbst entdecken und deine innnere Welt
bedenken, die dich manchmal nicht weiter sehen lässt, als
über dich selbst hinaus. Die Welt braucht dich und deine
Werte. Du solltest Verkünder von Jesu Liebe sein. Wenn du
wirklich das Leben suchst, komm nach Santiago, hab keine Angst
vor dem Leben. Christus erwartet uns mit offenen Armen. Er
braucht uns alle. Es ist niemals zu spät. Verlier nicht
dieHoffnung. Komm nach Santiago und wenn du in der Stille suchst
und in der Eucharistiefeier findest du das Leben. Wenn
du dich auf den Weg machst, lauf nicht mit der Herde mit. Die
Einsamkeit ist notwendig, damit niemand deine Suche stört.
Der Weg ist kein Wettlauf sondern eine spirituelle Übung.
Lauf nicht so schnell und mit zu grosser Geschwindigkeit; erlebe
die Etappen in deiner persönlichen Glaubensdimension.
Geniesse, was du auf dem Weg findest; sei du selbst, ohne dich
mit der Masse zu verwechseln. Denk
darüber nach...dann wirst du Antworten finden. Es
ist niemals zu spät für eine persönliche
Begegnung mit Christus. Es
ist niemals zu spät zum Glücklichsein. Es
ist niemals zu spät zu lieben. Es
ist niemals zu spät zu lächeln. Es
ist niemals zu spät sich zu freuen. Es
ist niemals zu spät zu finden. Es
ist niemals zu spät nachzudenken. Es
ist niemals zu spät , so spät es auch sei, anzufangen. Es
ist niemals zu spät sich selbst zu finden. Es
ist niemals zu spät wirklich in der Wahrheit zu leben. Es ist niemals
zu spät für nichts und noch weniger zu lieben und sich
geliebt zu fühlen durch die LIEBE CHRISTI. Vergiss
die Vergangenheit, die Geschichte ist, und lebe die Gegenwart,
die deine Realität ist, plane die Zukunft, die die Hoffnung
ist. Bleib nicht erstarrt im Leben, wie eine Salzsäule,
wenn sich das Salz nicht auflöst, kann es das Leben nicht
würzen und ohne Salz ist das Leben schal. Dich
selbst entdeckend, wirst du Jesus im Glauben entdecken. Ein
Christ sollte Licht und Hoffnung für sich selbst und andere
sein. Tritt aus dir selbst hinaus und du triffst dich mit den
anderen. Gott
segne Dich.


