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Als Schüler einer benediktinischen Klosterschule spielt für uns auch der Gedanke der "Bewahrung der Schöpfung" eine große Rolle. Wir als Menschen, die wir die "Krone der Schöpfung" sind, tragen auch die Verantwortung diese zu bewahren. Für unsere Umweltgruppe gilt das Motto, das einmal ein Theologieprofessor aus Eichstätt folgendermaßen formulierte: "Die Natur ist die Schöpfung Gottes, also ist Naturschutz Gottesdienst".Zwar sagte Gott: "Bevölkert die Erde und unterwerft sie euch." (Gen 1,28),
aber damit gab Gott dem Menschen keinen Freibrief, die Erde auszubeuten,
sondern übertrug den Menschen eine große Verantwortung für seine
Schöpfung. Denn welcher Herrscher plündert sein eigenes Reich? Dieser würde seine eigene Lebensgrundlage vernichten.
Genauso ist es mit dem Menschen, der Herrscher über die Schöpfung ist. Wenn er sie zerstört und
plündert, so gefährdet er seine eigene Zukunft und die seiner Nachkommen.
Wenn man heutzutage von der Schöpfung spricht, dann verstehen dies sehr viele
Menschen im Gegensatz zur Evolution. Weltweit sind Lebensräume von Mensch und Tier durch Umweltvergiftungen und Lebensraumzerstörung gefährdet. So nehmen beispielsweise europäische Holzkonzerne Ureinwohnern in der dritten Welt die Lebensgrundlage, indem sie den Wald zerstören. Unsere Schöpfung ist wahrlich ein Wunderwerk. Seien es die Gebirge, die Meere, Steppen, Graslandschaften oder Regenwälder. Schließlich hat auch der Mensch seinen Ursprung in der Natur. Doch leider veranlasst die Habgier des Menschen oft dazu, dass ganze Lebensräume zerstört werden, was schließlich aber, so paradox es klingt, dem Menschen selbst schadet. Nur in einer intakten Umwelt kann der Mensch auf Dauer glücklich und gesund leben.
Man könnte sich fragen, für was so viele Tier- und Pflanzenarten nötig sind. Doch es gibt keine unnützen Tiere und Pflanzen. Jede Art ist ein Geschöpf Gottes und erfüllt ihren Sinn im weitverzweigten Netzwerk der Natur. Stirbt eine Art aus, so wirkt sich dies auf viele weitere Arten aus, die Teile der
Nahrungskette sind. Da das ökologische Gleichgewicht gestört wird, gehen schließlich
ganze Lebensräume verloren. Allein in den letzten 25 Jahren - in nur einer Generation -
hat die Erde ein Drittel ihres natürlichen Reichtums verloren! Doch wir müssen
uns bewusst sein, dass wir Schritt für Schritt unseren einzigartigen Planeten seiner
Fülle berauben und damit für weitere Generationen die Zukunft verschlechtern! Denn es
geht nicht nur darum, einen Naturraum mit seiner Vielfalt an Tieren und Pflanzen zu
erhalten, sondern es geht um die Gesundheit und Lebensqualität von uns allen!!! Naturschutz braucht viele Menschen, denen es nicht egal ist, was mit unserer Umwelt geschieht, und Menschen, die noch ihren Kindern und Kindeskindern eine bewohnbare und naturreiche Welt hinterlassen wollen!!! Wie Sie mithelfen können, dass auch unsere Nachkommen noch einen bewohnbaren Planeten vorfinden, das sagen wir Ihnen "HIER". Lasst uns, die wir selbst ein Teil der Natur sind, die Natur - unseren Ursprung - auch schützen und damit auch dem Auftrag Gottes, die Schöpfung zu bewahren, gerecht werden!!! Die Natur hat unseren Respekt verdient, denn wir sind existentiell von ihr abhängig und gehen dennoch mit ihr um, als hätten wir noch eine auf Vorrat.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Engagement.
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